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Josephine Baker: Ikone der Befreiung

Diese Dokumentation zeigt die Entwicklung von der Tänzerin im Bananenröckchen zur politischen Figur. TV-Tipp & Literatur

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Eintrag vom 18. Dez. 2019
Josephine Baker: Ikone der Befreiung. Diese Dokumentation zeigt die Entwicklung von der Tänzerin im Bananenröckchen zur politischen Figur. TV-Tipp & Literatur

Im Jahr 1925 verließ die junge schwarze Varieté-Tänzerin Josephine Baker die USA und machte sich auf den Weg nach Europa. Sie entfloh der Rassentrennung und versuchte ihr Glück in Paris. In nur einer Nacht wurde sie zum Liebling der französischen Metropole.

Ihr „Danse sauvage“ sorgte für Furore auf dem alten Kontinent. Doch jedes Mal, wenn sie in ihr Heimatland zurückkehrte, stieß sie auf Rassentrennung und Rassismus. Eine Dokumentation über ihr politisches Erwachen.

Hundert Jahre vor Beyoncé lebte Josephine Baker. Sie wuchs in armen Verhältnissen in Missouri auf, wurde in Frankreich zur berühmten Tänzerin und Sängerin, setzte sich im Zweiten Weltkrieg an der Seite von General de Gaulle für die Résistance ein und adoptierte zwölf Kinder aus verschiedenen Teilen der Welt.

Ihr Leben klingt wie ein Roman. Doch das ist nur die eine Hälfte der Wahrheit und sich damit zu begnügen, würde ihr nicht gerecht. Wer Josephine Baker wirklich verstehen will, muss ihre Ursprünge kennen.

Ihr unstillbares Verlangen, alles zu verändern, ist einer Kindheit geschuldet, in der Gewalt und harscher Rassismus Alltag waren. Als Josephine Baker zur Welt kam, lag die Sklaverei erst 40 Jahre zurück.

Im Mittleren Westen der USA, wo Baker aufwuchs, wurden Schwarze immer noch behandelt wie Menschen zweiter Klasse. Sie wohnten in Elendsvierteln und wurden regelmäßig von Weißen angegriffen, die den Ausgang des Bürgerkriegs nicht verkraften konnten.

Aus dieser Situation floh Josephine Baker. Doch jedes Mal, wenn sie in ihre Heimat zurückkehrte, holten sie Hass und Rassismus wieder ein.

Ihre USA-Reisen waren leidvolle Erfahrungen, die sie nachhaltig prägten. Fortan und bis ans Ende ihres Lebens nutzte Josephine Baker ihre Berühmtheit, um für ihre Ideale zu kämpfen.

Die Dokumentation zeigt die Entwicklung von der Tänzerin im Bananenröckchen zur politischen Figur, die 1963 beim Marsch auf Washington als einzige Frau an der Seite Martin Luther Kings das Wort ergriff.Es ist die Geschichte des politischen Erwachens des ersten schwarzen Superstars.

TV Tipp:

Die wilden Zwanziger

Josephine Baker, Ikone der Befreiung

Quelle: Arte.TV, ab Januar / Februar 2020

Lebensgefühl der Wilden Zwanziger:

Vintagebuch Tipp:

Joséphine die Baker

von Karel Szesny

Taschenbuch: 124 Seiten

Abentheuer Verlag Digital

(29. März 2017)

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3945976524

Buchzitat: Das Stück erzählt das Leben der Entertainerin und Menschenrechtsaktivistin Josephine Baker mit ihrer über fünfzig Jahre währenden Bühnenkarriere in der wechselvollen Zeitgeschichte ihrer gesamten Lebensspanne.

Die Inszenierung soll ihre unterhaltende Wirkung durch die szenische Darstellung wahrer Begebenheiten sowie durch Musik- und Tanzeinlagen erzielen. Ein besonderer Schauwert wird durch Rekonstruktionen nostalgischer Revueausschnitte ermöglicht.

Die hier vorliegende Textsammlung ist zu umfangreich für eine Aufführung. Sie bietet daher viele Auswahlmöglichkeiten für eine inszenatorische Gewichtung, die auf die jeweils vorgesehene Bühne zugeschnitten werden kann.

The Many Faces of Josephine Baker:

Dancer, Singer, Activist, Spy (Women of Action)

The Very Best of Josephine Baker (CD)

Das fabelhafte Leben der Josephine Baker. 3 CDs. Hörcollage

Lebensgefühl der Wilden Zwanziger:

Themen: Der große Gatsby

Coco Chanel, die Revolution der Eleganz

George Gershwin, der amerikanische Klassiker

Charlie Chaplin – Der Zirkus

Charlie Chaplin – Lichter der Großstadt: Ein Tramp verliebt sich in ein blindes Blumenmädchen, das ihn für einen reichen Mann hält. Um wieder sehen zu können, benötigt sie eine teure Augenoperation. Als der Tramp durch Zufall einem Millionär begegnet und ihm das Leben rettet, erhält er zum Dank eine Menge Geld. Er erkennt seine Chance, dem Mädchen zu helfen. Doch noch bevor sie ihm danken kann, gerät der Tramp durch ein unglückliches Missverständnis ins Gefängnis. Erst Monate später, als er wieder frei ist, begegnen sie sich wieder, doch das nun sehende Mädchen erkennt den zerlumpten Tramp nicht …

Charlie Chaplin – Der Komponist: Charlie Chaplin ist immer noch eine der bekanntesten Figuren der Filmgeschichte, vor wie hinter der Kamera. Der Spazierstock schwingende Tramp mit den verbeulten Hosen und der Melone auf dem Kopf ist eine Ikone des Kinos.Ein Aspekt von Chaplins künstlerischem Schaffen ist allerdings nur wenig bekannt: sein Werk als Filmkomponist. Dominik Wessely zeigt diese Seite des genialen Allroundtalents in originalen Bild- und Tondokumenten aus den Chaplin-Archiven, Statements von Zeitgenossen, Ausschnitten aus Chaplins Filmklassikern und neu produzierten Musikaufnahmen.

Als Filmemacher nutzte der ausgewiesene Kontrollfreak seine erstaunliche musikalische Begabung nicht nur dazu, die passende Musik akribisch auszuwählen, er kreierte sich schließlich seine Filmmusik selbst: “City Lights” wurde sein erster Film, für den er den gesamten Soundtrack selbst geschaffen hatte.

Dominik Wessely verknüpft das exklusive Archivmaterial aus den Chaplin-Archiven mit heutigen Bildern von Chaplins Villa am Genfer See, von der Spurensuche in London, Hollywood und New York – und mit Ausschnitten aus einer Aufführung von „Modern Times (Moderne Zeiten)“, wie sie Chaplin geliebt hätte: mit seiner originalen Filmmusik, live gespielt von den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von Stefanos Tsialis.

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm

Max Raabe & Palast Orchester – Eine Nacht in Berlin

Die wilden Zwanziger: Berlin und Tucholsky

Schellack – Eine schwarze Scheibe verändert die Welt

Bolero – Ein Refrain für die Welt

Chicago, 1924

Josephine Baker, Ikone der Befreiung

Den Frauen gehört die Nacht: Paris, 1919 – 1939

der grosse Gatsby

der große Gatsby

Coco Chanel Paris der 1920er

Jazz Play Along Volume

Mackie Messer Brechts Dreigroschenfilm

Max Raabe Palastorchester Eine Nacht in Berlin

Bolero The Best of Ravel

2003 Chicago Film

Paris 1919 1939 Kunst Leben Kultur