Zum Inhalt
VinTageBuch

Bunter Adventskalender vom Zuckerbäcker

24 Türchen mit Fruchtgummi, Brause und Süßigkeiten aus der Kindheit

Der Adventskalender von Der Zuckerbäcker kommt ohne Schokolade aus: 24 einzeln verpackte Süßigkeiten wie Cola Kracher, Center Shocks, Brauseufos und Saure Zungen, 340 Gramm Kindheitserinnerung.

Lebensart2010er2010
Eintrag vom 19. Nov. 2019 · aktualisiert 11. Sept. 2026

Ein Adventskalender ohne Schokolade: Der bunte Kalender von Der Zuckerbäcker füllt seine 24 Türchen mit Fruchtgummi, Schaumzucker, Bonbons, Kaubonbons, Karamell und Brause. Zusammen sind das 340 Gramm Süßigkeiten, jede Portion einzeln verpackt, und die Auswahl liest sich wie das Sortiment eines Kiosks aus den Achtzigern und Neunzigern: Cola Kracher, Center Shocks, Brauseufos, Schnüre, Frösche, Schlümpfe, Bonbons und Saure Zungen.

Der Kalender richtet sich an Kinder und ebenso an Erwachsene, die genau diese Sachen mit dem Taschengeld gekauft haben. Wer im Dezember jeden Morgen ein Türchen aufreißt und einen Brauseufo herausholt, ist für einen Moment wieder zehn.

Was in den Türchen steckt

Die Mischung ist bewusst quer durch die Kategorien angelegt. Fruchtgummi in Formen wie Fröschen und Schlümpfen, Kaubonbons mit Fruchtgeschmack, Karamell, Schaumzucker, klassische Bonbons und die Brause, die auf der Zunge prickelt. Center Shocks, die Kaugummis mit dem extrem sauren flüssigen Kern, sind der Prüfstein: Wer beim ersten Biss nicht das Gesicht verzieht, hat sie als Kind nicht gegessen. Saure Zungen und Cola Kracher decken die andere Seite ab, süß-sauer und cola-lakritzig.

Weil jedes Türchen eine eigene Portion enthält, taugt der Kalender auch als Vorrat für den Schulranzen oder die Jackentasche. Der Inhalt eines Türchens lässt sich einfach mitnehmen, ohne dass etwas verklebt.

Schokolade fehlt komplett. Das ist die eigentliche Idee. Im Advent gibt es Schokolade ohnehin von allen Seiten, und ein Kalender, der jeden Tag etwas anderes bietet, hält die Spannung höher als 24 Mal dieselbe Milchschokoladenform.

Kindheitserinnerungen zum Aufreißen

Der Reiz solcher Retro-Süßigkeiten liegt nicht im Geschmack allein. Brauseufos sind Oblaten mit Brausepulver, die schon in den Siebzigern am Kiosk lagen. Fruchtgummi-Schlümpfe kamen mit der Fernsehserie in den Achtzigern in die Tüten. Die roten und schwarzen Schnüre gab es am Stück oder als Meterware, und der Einkauf an der Kiosktheke, bei dem für zwanzig Pfennig einzeln gezählt wurde, ist für viele die erste eigene Kaufentscheidung gewesen.

Ein Adventskalender bündelt das in Tagesrationen. Man weiß nicht, was hinter dem nächsten Türchen liegt, und genau das war früher beim Griff in die gemischte Tüte der halbe Spaß.

Vom Bild an der Wand zum gefüllten Türchen

Der Adventskalender selbst ist eine deutsche Erfindung mit gut hundert Jahren Geschichte. Der Münchner Verleger Gerhard Lang brachte 1908 einen gedruckten Kalender mit Bildchen zum Aufkleben heraus, angeregt von seiner Mutter, die ihm als Kind 24 Wibele auf einen Karton genäht hatte. Kalender mit Türchen kamen in den Zwanzigern dazu, mit Schokolade gefüllte in den Fünfzigern. Kalender mit gemischten Süßigkeiten, Kosmetik, Tee oder Spielzeug sind ein Phänomen der letzten Jahrzehnte, und die Zusammenstellung des Zuckerbäckers passt in diese Linie: Der Inhalt ist der Kalender.

Der Zuckerbäcker ist ein Süßwarenhändler, der sich auf gemischte Naschtüten, Retro-Süßigkeiten und Geschenkboxen spezialisiert hat. Die Marke lebt von der Auswahl, nicht von eigener Produktion; die Süßigkeiten stammen von bekannten Herstellern und werden neu zusammengestellt.

Für wen sich der Kalender lohnt

Für Kinder, die nach Schokolade schon im November die Nase voll haben. Für Erwachsene, die einem Kollegen etwas schenken wollen, das nicht nach Pflichtgeschenk aussieht. Für Familien, in denen mehrere Kalender parallel laufen und Abwechslung zählt. Und für alle, die beim Wort „Center Shock“ sofort ein Gesicht ziehen.

Wenn du in der Adventszeit lieber liest als nascht, findest du unter Bücher Vorschläge für die dunklen Abende, und die Süßigkeiten der Achtziger haben ihren Platz in den Beiträgen zu den 1980er Jahren.

Fragen zu Bunter Adventskalender vom Zuckerbäcker: 24 Türchen mit Fruchtgummi, Brause und Süßigkeiten aus der Kindheit

Was steckt im Adventskalender vom Zuckerbäcker?

Hinter den 24 Türchen stecken Fruchtgummi, Schaumzucker, Bonbons, Kaubonbons, Karamell und Brause, unter anderem Cola Kracher, Center Shocks, Brauseufos, Schnüre, Frösche, Schlümpfe und Saure Zungen. Schokolade ist nicht dabei. Insgesamt sind es 340 Gramm Süßigkeiten.

Sind die Süßigkeiten einzeln verpackt?

Ja, jedes Türchen enthält eine einzeln verpackte Portion. Das erlaubt, den Inhalt als Naschportion mitzunehmen, und hält die Süßigkeiten frisch, bis das jeweilige Türchen dran ist.

Für wen eignet sich ein Adventskalender ohne Schokolade?

Für alle, die Fruchtgummi und Brause lieber mögen als Schokolade, für Kinder, die in der Adventszeit ohnehin genug Schokolade bekommen, und für Erwachsene, die die Süßigkeiten ihrer Kindheit wiedersehen wollen.

Seit wann gibt es gefüllte Adventskalender?

Gedruckte Adventskalender gab es ab 1908 durch den Münchner Verleger Gerhard Lang, Kalender mit Türchen ab den 1920er Jahren. Mit Schokolade gefüllte Kalender kamen in den 1950er Jahren auf, Kalender mit gemischten Süßigkeiten sind eine jüngere Variante.

Wer ist Der Zuckerbäcker?

Der Zuckerbäcker ist ein deutscher Süßwarenhändler, der sich auf Retro-Süßigkeiten, gemischte Naschtüten und Geschenkartikel spezialisiert hat und die Klassiker aus Kiosk und Schulhof in eigener Zusammenstellung anbietet.