18. Oktober 2021
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Sperrfeuer: Die Regensburger Flakhelfer von Peter Schmoll. Das Buch gibt einen Überblick zur Geschichte der Flakhelfer in Regensburg

Sperrfeuer: Die Regensburger Flakhelfer von Peter Schmoll. Das Buch gibt einen Überblick zur Geschichte der Flakhelfer in Regensburg

Sperrfeuer: Die Regensburger Flakhelfer. Buch von Peter Schmoll

Zitat zum Titel Sperrfeuer: Bei der Flak wurde zwischen gezieltem Feuer auf einen Bomberverband und Sperrfeuer unterschieden. Beim Kommando Sperrfeuer wurde in bestimmter Luftraum unter Feuer genommen, der voraussichtlich vom Bomberverband durchflogen werden musste… Der Umschlag zeigt oben einen Bomber vom Typ B-17 „Flying Fortress“ der im Begriff ist, das heftige Sperrfeuer der Flak am 25. Februar 1944 zu durchfliegen.

70 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges verblasst die Erinnerung daran immer mehr. Die letzten zur Verfügung stehenden Zeitzeugen wurden vom Autor zum damaligen Geschehen befragt.

Das Dritte Reich berief sich auf eine Notdienstverordnung vom 15. Oktober 1938. Im Rahmen dieser Verordnung erfolgte „die Heranziehung von Schülern zum Kriegshilfseinsatz der deutschen Jugend in der Luftwaffe“.

Dieser „Kriegshilfseinsatz“ war jedoch kein Hilfseinsatz, sondern ein vollwertiger militärischer Einsatzdienst. Als erstes wurde der Jahrgang 1926/27 eingezogen, dem dann im Januar 1944 der Jahrgang 1928 folgte. Betroffen waren Schüler der Gymnasien und Oberrealschulen.

Im Alter von 15 Jahren tauschten sie die Schulbank mit dem Dienst an den Flugabwehrkanonen (Flak). Nicht alle, aber sehr viele waren vom damaligen Zeitgeist geprägt und wollten ihre Heimat vor der Zerstörung durch die alliierten Bomberflotten schützen.

War bei den meisten am Anfang eine gewisse Abenteuerlust spürbar, einen Dienst wie die Soldaten zu verrichten, so machte diese aber sehr schnell einer brutalen Ernüchterung Platz. Die Ausbildung war hart und erste Fliegeralarme bei Tage und in der Nacht sahen die Regensburger Flakhelfer an den Geschützen.

Der Unterricht fand in eingeschränkter Form in den Stellungen, nahegelegenen Schulen oder Gasthäusern statt. Waren es 1943 noch sechs Flak-Batterien mit ca. 30 Geschützen so erhöhte sich deren Anzahl bis Februar 1944 auf mindestens 60 schwere Flakgeschütze.

Zu den Geschützbedienungen rund um Regensburg gehörten wenige reguläre Luftwaffensoldaten, über 400 Flakhelfer, die durch zahlreiche russische hilfswillige Kriegsgefangene (Hiwis) unterstützt wurden.

Das Buch gibt mit vielen bisher unveröffentlichten Fotos auf rund 150 Seiten einen Überblick zur Geschichte der Flakhelfer in Regensburg während des Zweiten Weltkrieges.

Sperrfeuer: Die Regensburger Flakhelfer
von Peter Schmoll
Taschenbuch: 144 Seiten
zahlreiche schwarz-weiß Abbildungen,
mit zahlreichen bislang unveröffentlichten Fotos
Battenberg Gietl Verlag
MZ-Buchverlag
Auflage 2017 (19. Oktober 2017)
ISBN-13: 978-3866463578
Buchpreis Taschenbuch EUR 19,90
Gietl Verlag Buchinfo: Sperrfeuer: Die Regensburger Flakhelfer von Peter Schmoll