Mörderisches aus Ostbayern: Verbrecherische Gedanken und seltsame Todesfälle

Kaltes Herbstwetter, Regen und fliegende Blätter im Wind. Die Besucher, die am Samstagabend im Café Schierstadt in Stadtamhof eng zusammenrücken, haben sich nicht davon abhalten lassen, die Neuerscheinung „Mörderisches Ostbayern“ aus erster Hand kennenzulernen.

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Eingeladen hat der Schriftstellerverband Ostbayern, aus dessen Reihen 22 Geschichten dieser Anthologie stammen. Zwei weitere haben die Gewinner eines vorgelagerten Wettbewerbes geschrieben.

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Zunächst wurde den Gästen „blutiger Sekt“ gereicht, dann aber lenkte die Saxofonistin Gabriele Wahlbrink die Aufmerksamkeit auf die Lesebühne, und Rolf Stemmle, der Vorsitzende des Schriftstellerverbandes Ostbayern, erläuterte das Konzept der Anthologie:

 

Die Palette der Geschichten reicht von neu erzählten historischen Ereignissen bis hin zu fiktiven Mordfällen in der Gegenwart. Beschrieben werden Morde, die so laut und skandalös passieren, dass sie die Zeitungen füllen, aber auch leise Taten, die für immer im Verborgenen bleiben.

 

Bildrechte: Battenberg Gietl Verlag

 

Die Gewinnerin des Wettbewerbes ist Karen Königsberger aus Landshut, die von einer solch leisen Tat berichtet. Eine Tötung in den Wirren des Zweiten Weltkrieges, um ein jüdisches Mädchen zu retten.

Zusätzlich ins Buch aufgenommen wurde eine Geschichte von Bernhard Falk aus Bogen: vier Soldaten unterwegs auf der Landstraße, auf der Fahrt in die Kaserne. Gleich wird etwas Entsetzliches passieren. Was, das wird an diesem Abend nicht verraten!

 

Auch weitere drei Ausschnitte aus den Beiträgen von Elfi Hartenstein, Marie-Anne Ernst und Julia Kathrin Knoll lassen offen, was noch geschehen wird. Aus den Zuhörern an diesem Abend sollen ja zu Lesern werden, die sich mit der Neuerscheinung auf die Lesecouch zurückziehen und dem Herbstwetter trotzen.

 

Verband deutscher Schriftstellerinnen & Schriftsteller Ostbayern

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Mörderisches Ostbayern: Verbrecherische Gedanken & seltsame Todesfälle

 

Mörderisches Ostbayern
Verlag: SüdOst-Verlag
ISBN: 978-3-95587-721-7
Auflage: 1. Auflage 2018
Hardcover: 230 Seiten
Format: 13,5 x 20,5 cm
EUR 19,90

 

Verlagsinfo zum Buch Mörderisches aus Ostbayern
Leseprobe zum Buch Mörderisches aus Ostbayern

 

Die erfolgreiche Reihe mit Erzählbänden des Schriftstellerverbandes Ostbayern wird fortgesetzt!

 

     

 

Nach „Schauriges Ostbayern“ und „Phantastisches Ostbayern“ haben sich die Autorinnen und Autoren in ihren Kurzgeschichten für diesen Band auf die Suche nach dem „Mörderischen“ in ihrer Region begeben.

Sie sind auf erzählenswerte historische Ereignisse gestoßen, die zeigen, wie eiskalt und bestialisch in früheren Jahrhunderten Menschen zu Tode kamen. Aber auch das Gegenwärtige wird beschrieben. Denn das Morden geschah und geschieht immer – mal leise und von der Öffentlichkeit unbemerkt, mal laut und skandalös, sodass sich die Zeitungen davon füllen.

Begleitend führte der Schriftstellerverband Ostbayern einen Wettbewerb durch. Alle Schreibenden aus Niederbayern und der Oberpfalz waren aufgerufen, „mörderische“ Geschichten zu Papier zu bringen. Die beiden Gewinnergeschichten sind in dieser Anthologie veröffentlicht.
Bildrechte: Battenberg Gietl Verlag

Nur Mut! Es lohnt sich, den Autorinnen und Autoren zu den Tatorten in Ostbayern zu folgen und auf ungewöhnliche Täter & ihre Opfer zu treffen.