Rehragout und Schnepfendreck: Alte, vergessene Rezepte für Wildgerichte. Jagd und Wilderei im Bayerischen Wald zwischen 1848 und 1948 von Rupert Berndl

Von | Dezember 2, 2020

Das Jagen von Wild und das Zubereiten einer erlegten Beute sind seit jeher eng miteinander verbunden und haben eine lange Tradition – so auch im Bayerischen Wald:

Rehragout und Schnepfendreck:
Alte, vergessene Rezepte für Wildgerichte.
Jagd und Wilderei im Bayerischen Wald zwischen 1848 und 1948
von Rupert Berndl

Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
ISBN-13: 978-3955877675
Battenberg Gietl Verlag
SüdOst Verlag
(13. Oktober 2020)
Gebundenes Buch 24,90 €

zur Verlagsinfo:
Rehragout und Schnepfendreck
von Rupert Berndl

im Buch blättern:
Rehragout und Schnepfendreck

Aus dem Inhalt:

Die Geschichte der Jagd
– eine Zeitreise
Die Küche
– Spiegelbild der
unterschiedlichen Gesellschaftsschichten
Rezepte
Wilderei
Alphabetisches Rezeptregister

Buchzitat: Die Jagd und die Zubereitung der erlegten Beute sind von Anbeginn der Menschheitsgeschichte bis herauf in unsere Zeit eng miteinander verbunden. Dieses Buch gibt zunächst einen Überblick über die Jagd ganz allgemein und speziell im Bayerischen Wald.

Rupert Berndl widmet sich diesem Thema in all seinen Facetten:

Er beschreibt die Geschichte der Jagd,
präsentiert alte, in Vergessenheit geratene Wildrezepte und
beschäftigt sich mit der Geschichte der Wilderei in diesem Landstrich.

Getrieben von der Not, aber auch aus verschiedenen anderen Gründen, trieben gerade in diesen hundert Jahren auffällig viele Wilderer ihr Unwesen in den weiten Grenzwäldern. Deshalb befasst sich ein umfangreiches Kapitel mit der Wilderei im Bayerischen Wald.

Ein wichtiges Kapitel ostbayerischer Regionalgeschichte.
Informativ aufbereitet, spannend erzählt, reich bebildert.

Rupert Berndl wurde am 26. Oktober 1940 in Passau geboren. Nach dem Abitur, das er 1960 an der Oberrealschule in Passau ablegte, studierte er Malerei und Bildhauerei bei Prof. Oberberger an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1964 legte er hier das erste Staatsexamen ab.

Nach dem zweiten Staatsexamen 1966 begann er seine berufliche Laufbahn als Kunsterzieher am Johannes-Gutenberg-Gymnasium in Waldkirchen, die er als stellvertretender Schulleiter 2005 mit dem Eintritt in den Ruhestand beendete.

Darüber hinaus war Rupert Berndl als Dozent für Glasmalerei bei der Ausbildung der Meister im Glaserhandwerk tätig und war von 1974 bis 2019 Kreisheimatpfleger im südlichen Teil des Landkreises Freyung-Grafenau. Für seine künstlerische Arbeit erhielt Berndl mehrere Auszeichnungen.

Darunter einen ersten Preis der Akademie der Bildenden Künste in München, einen ersten Preis des Landes Oberösterreich, den Kulturpreis des Landkreises Freyung-Grafenau und den Kulturpreis des Bayerischen Wald Vereins.

Rupert Berndl ist Autor von zahlreichen Büchern. Viele seiner überwiegend kunst- und kulturhistorischen Aufsätze und Beiträge wurden und werden in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht.

Ehrenamtlich war Rupert Berndl 24 Jahre als Stadtrat in Waldkirchen und 18 Jahre als Kreisrat im Landkreis Freyung-Grafenau tätig. Im Laufe seiner Mitgliedschaft seit 1982 führte er die Bergwacht – Bereitschaft Hauzenberg-Waldkirchen über 12 Jahre als Bereitschaftsleiter.