ME 109: Produktion und Einsatz von Peter Schmoll. Mit seltenen und zum Teil bisher unveröffentlichten Berichten, Fotos und Dokumenten

ME 109: Produktion und Einsatz von Peter Schmoll. Mit seltenen und zum Teil bisher unveröffentlichten Berichten, Fotos und Dokumenten. ME 109 Produktion und Einsatz ist ein sehr wichtiges Zeitdokument. 

Bis heute legendär gilt sie als das Jagdflugzeug der Deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Das Buch vermittelt einen Überblick zu Produktion und Einsatz der Me 109. Bei Beginn des Zweiten Weltkrieges war die Me 109 der Standardjäger der Luftwaffe und sorgte mit ihren überlegenen Flugleistungen für die Luftherrschaft an allen Fronten.

Mit Fortdauer des Krieges stieg der Verschleiß an Flugzeugen ständig an. Damit die Verluste ausgeglichen werden konnten, entschloss sich das Reichsluftfahrtministerium für eine Großserienproduktion der Me 109 bei den Erla-Maschinenwerken in Leipzig, den Wiener Neustädter Flugzeugwerken und der Messerschmitt GmbH Regensburg.

Die größten Einschnitte in der Produktion ergaben sich aus den vernichtenden Luftangriffen der USAAF auf diese drei Flugzeugwerke 1943/44. Im weiteren Verlauf des Krieges wurden Fremd- und Zwangsarbeiter sowie Kriegsgefangene in der Produktion eingesetzt.

Ingenieure berichten unter “Streng geheim” über Sabotage und den damit verbundenen Problemen. Ein dunkles Kapitel ist die Produktion durch KZ-Häftlinge. Exemplarisch wird die Produktion der Me 109 im KZ-Flossenbürg betrachtet. Über 3000 KZ-Häftlinge arbeiteten dort in der Rüstungsproduktion.

Im zweiten Kapitel “Einsatz der Me 109” kommen ehemalige Flugzeugführer aus dem Zweiten Weltkrieg zu Wort, die das große Sterben der Luftwaffe überlebt haben. Sie gehörten damals zu einer jungen Elite und hatten enorme blutige Verluste. Angesichts der materiellen Überlegenheit der Alliierten an allen Fronten war jeder Einsatz für sie ein Rendezvous mit dem Tode.

Ihre fesselnden Berichte von Erfolgen, Verwundungen, Entbehrungen und Tod gehen jedem Leser unter die Haut und bezeugen bis heute die Sinnlosigkeit von Kriegen.

Ca. 300 Seiten mit 250 seltenen und zum Teil bisher unveröffentlichten Berichten, Fotos und Dokumenten vermitteln dem Leser einen intensiven Eindruck über das damalige Zeitgeschehen:

ME 109: Produktion und Einsatz
von Peter Schmoll
Gebundene Ausgabe: 312 Seiten
Verlag: Battenberg Gietl Verlag
MZ Buchverlag
Auflage 2017 (26. Oktober 2017)
ISBN-13: 978-3866463561
Buchpreis Gebundene Ausgabe EUR 29,90
MZ Buchverlag Info: ME 109: Produktion und Einsatz von Peter Schmoll
MZ Buchverlag Leseprobe: ME 109: Produktion und Einsatz von Peter Schmoll

Buchcover: Gemälde von Peter Kantsperger aus Paring zeigt eine Me 109 G-6 der I./JG 5 “Eismeer” im Frühjahr 1944 beim Landeanflug auf den Industrieflugplatz in Prüfening. Im Hintergrund die Silhouette von Regensburg. Bild 2 (unten): Die Me 109 G-10 der Messerschmitt-Stiftung in Manching. Die weltweit einzige flugfähige Me 109 mit einem Daimler-Benz Triebwerk vom Typ DB 605 D. Foto: Dr. Zeitler.

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VinTageBuch Info: Die Messerschmitt Bf 109 (oft als Me 109 bezeichnet) war ein einsitziges deutsches Jagdflugzeug der 1930er und 1940er Jahre. Sie gehörte zu einer neuen Generation von Tiefdecker-Jagdflugzeugen, die sich durch eine geschlossene Pilotenkanzel, Einziehfahrwerk und eine Ganzmetallkonstruktion von Rumpf und Tragflächen auszeichneten.

Über ihre ursprüngliche Bestimmung hinaus kamen diverse Varianten auch als Jagdbomber, Nachtjäger und Aufklärer zum Einsatz. Mit rund 33.300 Maschinen ist die Bf 109 eines der meistgebauten Flugzeuge und das meistgebaute Jagdflugzeug der Geschichte.

Der Erstflug fand im Mai 1935 statt. Die ersten Serienmaschinen wurden im Februar 1937 in die Jagdverbände der deutschen Luftwaffe eingegliedert. Trotz des frühen Konstruktionsbeginns vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war die Bf 109 durch stetige Verbesserungen bis 1945 ein konkurrenzfähiges Muster im Einsatz gegen die Alliierten.

Bis zur bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht 1945 blieb die Bf 109 das Standardjagdflugzeug der Luftwaffe, ab Mitte 1941 ergänzt durch die Focke-Wulf Fw 190. Auch bei zahlreichen anderen Luftstreitkräften kamen Flugzeuge dieses Musters zum Einsatz, zum Beispiel in Finnland, Jugoslawien, Kroatien, Rumänien, Ungarn, Italien und in der Schweiz.