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VinTageBuch

Der Bruderkrieg

Deutsche und Franzosen 1870/71 von Hermann Pölking-Eiken und Linn Sackarnd. Das biografische Panorama eines Krieges, der unsere Geschichte geprägt hat

Buch1800er1870
Eintrag vom 16. Aug. 2020

Das biografische Panorama eines Krieges, der die deutsche Geschichte geprägt hat.

Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 markiert einen zentralen Einschnitt der europäischen Geschichte. Doch trotz seiner großen Bedeutung ist er aus dem kollektiven Bewusstsein verschwunden.

Dabei bereitet er erst den Boden für die beiden Weltkriege und das Völkerschlachten des 20. Jahrhunderts.

Dieser Krieg legt die Saat für eine Erbfeindschaft, die für drei Generationen das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen vergiftet:

Der Bruderkrieg:

Deutsche und Franzosen 1870/71

von Hermann Pölking-Eiken

und Linn Sackarnd

Gebundene Ausgabe: 688 Seiten

Verlag Herder

(17. August 2020)

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3451384561

Gebundenes Buch 38,00 €

E-Book 29,99 €

Aus dem Inhalt:

Prolog: Zeitverschiebungen

Deutsche und Franzosen

Kriegshandwerk

Kriegserklärung

Ein blutiger August

Weißenburg

Fröschweiler-Wörth

Todesäcker und Rückzugswege

Spichern-Forbach

Die Trilogie von Metz

Vormarsch

14. August 1870 – Colombey

16. August 1870 – Mars-la-Tour-Vionville

18. August 1870 – Gravelotte

Augusta-Tage

Seetreiben

Sedan

Von Châlons nach Sedan

Der Tag der Schlacht

Der Schläfer im Tal

Der Krieg zieht weiter

Frankreich wird Republik

Die Preußen kommen

Volkskrieg

Die Ruinen von Straßburg

»Immer Metz, immer Metz«

Krieg im Osten

Zum Meer

An die Loire

Donnergrollen

Im belagerten Paris

Gegenoffensiven

Kriegsgefangen

Eine Geldgeschichte

Winterkrieg

»Fast nur noch Schlacke«

Westen – Osten – Norden

Winter in Paris

Epilog: Revanche am St. Nimmerleinstag

Hermann Pölkings und Linn Sackarnds große Erzählung ist entstanden aus jahrelangen Recherchen in deutschen und französischen Archiven sowie aus der intensiven Lektüre der Erinnerungsliteratur.

Hermann Pölkings und Linn Sackarnds Buch basiert auf hunderten von Briefen, Tagebüchern und Erinnerungen derer, die diesen Krieg erlebt haben, und erlaubt somit zahlreiche Perspektiven.

Das Buch Der Bruderkrieg 1870/71 von Hermann Pölking und Linn Sackarnd berücksichtigt zudem erstmals die deutsche wie die französische Seite und öffnet auch den internationalen Blick auf diesen Krieg.

Buchzitat: Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 markiert einen zentralen Einschnitt der europäischen Geschichte. Doch trotz seiner großen Bedeutung ist er aus dem kollektiven Bewusstsein verschwunden.

Dabei bereitet er erst den Boden für die beiden Weltkriege und das Völkerschlachten des 20. Jahrhunderts. Dieser Krieg legt die Saat für eine Erbfeindschaft, die für drei Generationen das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen vergiftet.

Hermann Pölkings und Linn Sackarnds große Erzählung ist entstanden aus jahrelangen Recherchen und aus der intensiven Lektüre der Erinnerungsliteratur von Offizieren und einfachen Soldaten, von Politikern und Zivilisten, Männern wie Frauen.

Hermann Pölkings und Linn Sackarnds große Erzählung berücksichtigt erstmals die deutsche und die französische Seite und öffnet auch den internationalen Blick auf diesen Krieg.

Noch heute zeichnen Franzosen und Deutsche, auch die Historiker beider Nationen, ein ganz eigenes Bild der Ereignisse von der Kriegserklärung bis zur Niederschlagung der Pariser Kommune. Für beide Nationen ist der Krieg von 1870/71 die Geburtsstunde eines neuen nationalen Selbstverständnisses.

In den neun Monaten zwischen Sommer 1870 und Frühjahr 1871 entsteht auf der einen Seite des Rheins ein als Kaiserreich geeintes Deutschland. Auf der anderen Rheinseite geht das dynastische Frankreich für immer unter und macht dauerhaft einer französischen Republik Platz.

Es grenzt an ein Wunder, dass 90 Jahre nach dem Ende dieses Krieges Charles de Gaulle und Konrad Adenauer ihre Nationen in eine besondere Freundschaft führen konnten.

Ohne den Krieg von 1870/71 sähe die europäische Landkarte heute anders aus. „Der Bruderkrieg“ erzählt ein faszinierendes und entscheidendes Ereignis deutsch-französischer Geschichte, das sich im Jahr 2020 zum hundertfünfzigsten Mal jährt und das so, aus der Sicht beider Seiten, aus Briefen, Tagebüchern, Reportagen und Autobiografien, aus der Lebenswelt zweier Gesellschaften am Anfang der Gründerzeit noch nie erzählt wurde.

Das Buch beinhaltet mehr als 50 bislang teilweise unveröffentlichte Fotografien. Mit der gleichnamigen dreiteiligen Dokumentationsreihe erinnert der Fernsehsender ARTE ab 18. August an den Kriegsbeginn vor 150 Jahren.

Hermann Pölking, geboren 1954, Studium der Publizistik; seit 1983 Herausgeber und Autor von Büchern zu Technikgeschichte und Alltagskultur. Sein besonderes Interesse gilt der Geschichte deutscher Länder. Multimediale Projekte zur Geschichte, u. a. „Die Deutschen 1815 bis heute“ oder „Wer war Hitler“.

Linn Sackarnd, geboren 1978, studierte Frankreichwissenschaftlerin, Rechercheurin, Autorin und Regisseurin zahlreiche Projekte für den deutschen und französischen Kino- und Fernsehmarkt.

Doku-Dreiteiler der Autoren auf ARTE:

„Der Bruderkrieg“, 18.08.2020, ab 20.15 Uhr

(eine Ausstrahlung auf ZDFinfo folgt im Frühjahr 2021)

Zitat: Die dreiteilige dokumentarische Reihe lässt aus subjektiven Perspektiven von sieben Monaten Krieg berichten. Die Eintragungen in den Tagebüchern der Berichterstatter formen sich mit historischen Fotografien, Aufnahmen der Originalschauplätze, Interviews und Karten mosaikhaft zu einem Panorama des Krieges.

Hermann Pölkings und Linn Sackarnds große Erzählung ist entstanden aus jahrelangen Recherchen in deutschen und französischen Archiven…

Hermann Pölking-Eiken spricht im Saarländischen Rundunk zum 150. Jahrestag der Schlacht bei Spichern

Der Bruderkrieg von Hermann Pölking-Eiken und Linn Sackarnd

© Copyright Buchcover und Inhaltsangaben: HERDER Verlag