Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert: Die Biografie von Ashlee Vance

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Elon Musk: Wie Elon Musk die Welt verändert – Die Biografie von Ashlee Vance (Autor), Elon Musk (Autor)
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: FinanzBuch Verlag
(20. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3898799065
Gebundenes Buch 19,99 EUR, gebraucht ab 10,86 EUR, Kindle 15,99 EUR bei Amazon.de

Buchzitat: Elon Musk ist der da Vinci des 21. Jahrhunderts. Seine Firmengründungen lesen sich wie das Who’s who der zukunftsträchtigsten Unternehmen der Welt.

Alles, was dieser Mann anfasst, scheint zu Gold zu werden. Mit PayPal revolutionierte er das Zahlen im Internet, mit Tesla schreckte er die Autoindustrie auf und sein Raumfahrtunternehmen SpaceX ist aktuell das weltweit einzige Unternehmen, das ein Raumschiff mit großer Nutzlast wieder auf die Erde zurückbringen kann.

Dies ist die persönliche Geschichte hinter einem der größten Unternehmer seit Thomas Edison, Henry Ford oder Howard Hughes. Das Buch erzählt seinen kometenhaften Aufstieg von seiner Flucht aus Südafrika mit 17 Jahren bis heute.

Elon Musk gilt als der »Real Iron Man« – in Anlehnung an einen der erfolgreichsten Comichelden der Welt. Es ist die gleichsam inspirierende, persönliche und spannende Geschichte eines der erfolgreichsten Querdenker der Welt.

In einem Umfang wie noch kein Journalist zuvor hatte Ashlee Vance für diese Biografie exklusiven und direkten Zugang zu Elon Musk, seinem familiären Umfeld und persönlichen Freunden.

Mit 16 Seiten exklusiven und persönlichen Bildern aus Elon Musks persönlichem Fotoalbum.

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Elon Reeve Musk (* 28. Juni 1971 in Pretoria) ist ein aus Südafrika stammender kanadisch-US-amerikanischer Unternehmer und Investor. Musk ist durch seine Beteiligung an der Gründung des Online-Bezahlsystems PayPal sowie mit dem privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX und dem Elektroautohersteller Tesla bekannt geworden.

Seine Schulzeit verbrachte Musk unter anderem an der Bryanston High School und an der Pretoria Boys High School, an welcher er schließlich sein Matric absolvierte.

Bereits in jungen Jahren war Musk ein eifriger Leser. Außerdem entwickelte er im Alter von zehn Jahren Interesse an Computern und begann sich mit Programmiersprachen sowie der Programmierung seines Commodore VIC 20 zu beschäftigen. Als Zwölfjähriger entwickelte er das Videospiel Blastar, das er dann für 500 US-Dollar an eine Computerzeitschrift verkaufte.

Kurz vor seinem 16. Geburtstag beantragte Musk gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Reisepässe in der kanadischen Botschaft und wanderte ein Jahr später nach Nordamerika aus, um dem Wehrdienst in der südafrikanischen Armee unter dem Apartheidregime zu entgehen.

Sein erstes Ziel war Kanada, wo er sich an der Queen’s University in Kingston einschrieb. Nach der Übersiedlung in die USA schloss er das Studium an der University of Pennsylvania in Philadelphia mit einem Bachelor in Volkswirtschaftslehre und Physik ab.

1995 wechselte er nach Palo Alto in Kalifornien und wurde 1995 an der Stanford University zu einem Ph.D.-Programm in Physik (Applied Physics and Materials Science) zugelassen. Nach nur zwei Tagen auf dem Campus beschloss Musk jedoch, das Studium aufzugeben und stattdessen ein Internetunternehmen zu gründen.

Zip2 (1995)

Im Jahr 1995 gründete Musk gemeinsam mit seinem Bruder Kimbal sein erstes Unternehmen, Zip2, das Inhalte für Medienunternehmen anbot. Nach Musks Aussage hatte er damals „eine vage Vorstellung von den Chancen, die ein Dotcom-Unternehmen, 2.000 US-Dollar Kapital, ein Auto und ein Computer bieten konnten.“

Als der Computerhersteller Compaq das Unternehmen 1999 für 307 Millionen US-Dollar aufkaufte, war dies der bis dahin höchste für ein Internetunternehmen gezahlte Preis; Musk selbst konnte über seine Beteiligung anschließend auf 22 Millionen US-Dollar Kapital zurückgreifen.

X.com und PayPal (1999/2000)

Direkt anschließend, 1999, gründete Musk das Unternehmen X.com, das ein Onlinebezahlsystem via E-Mail entwickelte. Schon 2000 fusionierte X.com mit dem Konkurrenzunternehmen Confinity, welches sich auf ein ähnliches Produkt namens PayPal spezialisiert hatte.

PayPal wurde in den folgenden Jahren zum wichtigsten Onlinebezahlsystem weltweit – und erzielte einen Verkaufserlös von 1,5 Milliarden US-Dollar, als es 2002 an eBay verkauft wurde. Musk hielt zu diesem Zeitpunkt 11,7 % der Firmenanteile und war damit der größte Anteilseigner. Im Juli 2017 erwarb Musk die Domain x.com von PayPal zurück.

Während Musks Internetunternehmen mit Produkten, die es zuvor in dieser Form nicht gab, neue Märkte erschlossen, war die Geschäftsidee, die den unternehmerischen Aktivitäten der folgenden Jahre zugrunde liegen sollte, eine andere: Musk wollte teure und technisch komplexe Produkte günstiger und für die Massenfertigung tauglich anbieten.

SpaceX (2002)

Musks dritte Gründung war 2002 das Raumfahrtunternehmen SpaceX. Er ist dort CEO und Raketen-Chefdesigner. Durch hohe Kosteneffizienz wurde SpaceX innerhalb von 15 Jahren zum weltweit führenden kommerziellen Anbieter von orbitalen Raketenstarts, insbesondere für den Transport von Satelliten in eine Erdumlaufbahn.

Außerdem versorgt SpaceX mit dem Raumschiff Dragon seit 2012 die Raumstation ISS. Mit dem Nachfolger Crew Dragon sind auch bemannte Flüge zur ISS geplant.

Ziel von SpaceX ist es, die Kosten des Weltraumtransports so weit zu senken, dass es möglich wird, Menschen auf anderen Himmelskörpern – insbesondere dem Mars – anzusiedeln.

Ein erster bahnbrechender Schritt auf diesem Weg war die Etablierung einer landbaren und wiederverwendbaren Raketenstufe im Jahr 2017. Der zweite große Schritt zur erschwinglichen Raumfahrt soll mit der in Entwicklung befindlichen, vollständig wiederverwendbaren Rakete Starship und Super Heavy erfolgen. Angestrebt werden Flüge für Marssiedler zum Preis von 100.000 US-Dollar pro Person.

Tesla (2004)

Außerdem investierte Musk bereits im Frühjahr 2004 in den Fahrzeughersteller Tesla, der auf die Produktion von Elektroautos spezialisiert ist, mit dem Ziel, herkömmlichen vergleichbaren Fahrzeugen in nichts nachzustehen. Er ist CEO und Product Architect des Unternehmens.

Mitte Juni 2014 gab das Unternehmen unter seiner Ägide die von ihm gehaltenen Patente frei, um der Entwicklung von Elektrofahrzeugen einen Schub zu versetzen.

In Anlehnung an das Internet-Meme All your base are belong to us stellte Musk diese Idee unter den bewusst grammatikalisch falschen Wahlspruch: „All Our Patent Are Belong To You“ (deutsch: „All unser Patent sind gehören euch“).

Seit 2015 stellt Tesla außerdem die Tesla-Powerwall-Energiespeichersysteme für private Haushalte und Unternehmen her.

SolarCity (2006)

2006 gründete Musk mit seinen Cousins Peter Rive und Lyndon Rive das Unternehmen SolarCity, das Solarstromanlagen konzipiert, vertreibt, installiert und auf Wunsch auch finanziert, vermietet und betreibt. SolarCity wurde 2016 von Tesla übernommen.

Hyperloop (2013)

Im August 2013 veröffentlichte Musk ein White Paper, in dem er das Projekt Hyperloop für Personen- und Güterverkehr für Fernstrecken vorstellte: In einer Doppelröhre sollen abgeschlossene Kapseln für 28 Personen auf Luftkissen auf bis zu 1220 km/h beschleunigt werden und laut Musk zum Beispiel eine 600 km lange Strecke in 35 Minuten kostengünstiger als ein Zug überwinden.

Laut Musk arbeiten ein Dutzend Ingenieure der Unternehmen Tesla und SpaceX an den Plänen. Die Entwicklung erfolgt offen, vergleichbar mit Open Source bei Software.

Im September 2017 arbeiteten vier Unternehmen an der Umsetzung des Hyperloop-Konzepts: Hyperloop One, Hyperloop Transportation Technologies (HTT), das kanadische „Transpod“ sowie „Arrivo, The Arrival Company“, welches von ehemaligen Mitarbeitern von Hyperloop One gegründet wurde.

OpenAI (2015)

2015 wurde das Unternehmen OpenAI in Form einer gemeinnützigen Gesellschaft gegründet. Es hat sich die Erforschung künstlicher Intelligenz zum Ziel gesetzt; diese solle der Öffentlichkeit, also der ganzen Menschheit, dienen.

Dafür wurde dem Unternehmen von Elon Musk und weiteren Investoren insgesamt eine Milliarde US-Dollar zur Verfügung gestellt. Im Februar 2019 gab Musk bekannt, sich wegen Meinungsverschiedenheiten und Interessenskonflikten aus dem Projekt zurückzuziehen.

Neuralink (2016)

Im Juli 2016 gründete Musk das Unternehmen Neuralink, das Möglichkeiten zur Vernetzung des menschlichen Gehirns mit Maschinen untersucht. Im März 2017 wurde Musks Beteiligung an Neuralink bekannt, gleichzeitig aber betont, dass das Forschungsvorhaben sich bislang noch im Anfangsstadium befindet.

The Boring Company (2016)

Nachdem Musk im Dezember 2016 über einen Tweet das Projekt ankündigte, den innerstädtischen Verkehr mithilfe eines Tunnelsystems unter die Erde zu verlegen, gründete er noch im selben Monat zur Umsetzung seines Vorhabens das Unternehmen The Boring Company.

Unter anderem beabsichtigt er mit dem Unternehmen, ein Hochgeschwindigkeits-Tunnelsystem im Raum Los Angeles zu bauen, an das auch die benachbarten Städte angeschlossen werden sollen.

Außerdem plant The Boring Company Hyperloop-Tunnelverbindungen zwischen New York, Philadelphia, Baltimore und Washington, D.C.

Weiterhin werden kleinere Artikel von The Boring Company vertrieben, beispielsweise bot Musk einen Flammenwerfer mit dem Namen „Not A Flamethrower“ an.

Thud (2018)

Im März 2018 wurde bekannt, dass Elon Musk ein Medienunternehmen namens Thud oder Thud! gegründet hat. Es soll im Bereich „Comedy“ tätig werden. Dazu habe er bereits 2017 begonnen, Mitarbeiter der Satirewebsite The Onion abzuwerben, die seitdem in Los Angeles im Verborgenen am Aufbau des Unternehmens arbeiten.

Die Website thud.com ging schließlich im März 2019 online. Sie zeigt nur die Nachricht „Thud is a comedy project that creates immersive satirical experiences“ (Thud ist ein Comedy-Projekt, das immersive satirische Erfahrungen schafft) sowie eine Liste der beteiligten Autoren.

Parallel dazu wurde als erstes Thud-Projekt die Website DNA Friend veröffentlicht, eine Persiflage auf DNS-Analysedienste wie 23andMe und AncestryDNA.

Vermögen

Mit den Erfolgen der von ihm gegründeten Unternehmen wurde Musk – gemessen am Marktwert seiner Tesla-Aktien und SpaceX-Anteile – zum mehrfachen Milliardär und zu einem der vermögendsten US-Amerikaner.

Im Jahre 2019 wurde sein Vermögen von Forbes auf 22,3 Milliarden US-Dollar geschätzt, womit er den 40. Platz der reichsten Menschen der Welt belegt. Ungefähr zwei Drittel davon entfielen auf seine Anteile an SpaceX, etwa ein Drittel auf die Tesla-Aktien.

Im Oktober 2019 spendete Elon Musk eine Million US-Dollar an das gemeinnützige Projekt TeamTrees der Arbor Day Foundation und des YouTubers MrBeast, um eine Million Bäume pflanzen zu lassen. Tobias Lütke, der Gründer der Handelsplattform Shopify, kündigte daraufhin an, 1.000.001 Bäume zu finanzieren.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Elon_Musk