Was diese Frau so alles treibt: Filmkomödie mit James Garner und Doris Day aus dem Jahr 1963. TV-Tipp und Begleitmaterial zum Film

Was diese Frau so alles treibt: Filmkomödie mit James Garner und Doris Day aus dem Jahr 1963. TV-Tipp und Begleitmaterial zum Film

Beverly Boyer ist die Gattin eines bekannten Frauenarztes und geht ganz in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter zweier Kinder auf. Das ändert sich, als ein exzentrischer Unternehmer sie für einen Seifenwerbespot engagiert.

 

Doris Day und James Garner harmonieren prächtig in Norman Jewisons Klassiker der romantischen Hollywood-Komödie.

 

Beverly Boyer geht in ihrer Rolle als zweifache Mutter und amerikanische Bilderbuch-Hausfrau voll auf.

 

Natürlich vergöttert sie auch ihren Ehemann, den erfolgreichen und gesellschaftlich angesehenen Frauenarzt Gerald Boyer. Nie würde Beverly etwas tun, das ihm missfällt.

Das ändert sich, als die Boyers eines Abends zu Gast bei Mrs. Fraleigh sind, einer Patientin, die dank Doktor Boyers ärztlicher Kunst schwanger wurde. Deren Vater ist Old Tom, schwerreicher und exzentrischer Produzent der „Happy Seife“.

Als Beverly ihm in einem Tischgespräch von ihren guten Erfahrungen mit seinem Produkt erzählt, ist Old Tom von ihrer Natürlichkeit und Spontaneität so beeindruckt, dass er sie sofort für einen Fernsehauftritt in der Seifenwerbung engagiert.

Obwohl – oder weil – sie sich in der Aufregung mehrfach verspricht, wird Beverly wegen ihrer entwaffnenden Natürlichkeit über Nacht zum Fernsehstar.

Gerald ist von dieser Entwicklung nicht begeistert, denn seine Frau ist kaum noch zu Hause. Außerdem hat sie ihn bald in Sachen Popularität und Einkommen überflügelt.

Das Familienleben ist angespannt: Die Kinder sehen ihre Mutter fast nur noch im Fernsehen, und als seine Gattin ihn überlebensgroß von der Plakatwand herunter anlächelt, bekommt Geralds Ego endgültig einen Knacks.

 

Nach einem Besuch beim Psychoanalytiker besinnt er sich auf seine berufliche Stärke:

 

Seine Frau soll ein weiteres Kind bekommen, damit sie in ihre angestammte Mutterrolle zurückfindet. Dabei erweist sich Gerald buchstäblich als Schaumschläger …

TV-Tipp: Was diese Frau so alles treibt
ARTE, Montag, 2. April um 20:15 Uhr

 

 

Was diese Frau so alles treibt
Alterseinstufung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Format: DVD
Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9 – 1.77:1
Anzahl Disks: 1
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Studio: Universal Pictures Germany GmbH
Erscheinungstermin: 3. Mai 2007
Produktionsjahr: 1962
Spieldauer: 103 Minuten
Standard DVD EUR 4,40
DVD EUR 4,99

 

Amazon Katalog:
Was diese Frau so alles treibt

 

 

Amazon Katalog: Doris Day

 

 

Amazon Katalog:  James Garner

 

 

VinTageBuch Info

 

Was diese Frau so alles treibt (Originaltitel: The Thrill of It All) ist eine US-amerikanische Filmkomödie mit James Garner und Doris Day aus dem Jahr 1963.

Beverly Boyer ist die Gattin des Frauenarztes Dr. Gerald Boyer und kümmert sich als Hausfrau um Andy und Maggie, beide noch im Kleinkind-Alter. Geralds Rat verhilft seiner Patientin Mrs. Fraleigh zu einer lang ersehnten Schwangerschaft, weshalb sie das Ehepaar Boyer zu einem formellen Abendessen einlädt.

Dort macht es die Bekanntschaft von Mr. Fraleigh und dessen Vater, dem Familienpatriarchen Old Tom Fraleigh, der die Seifenmarke Happy produziert und in den Pausen eines Fernsehspiels bewerben lässt. Verärgert über die laszive Atmosphäre der bisherigen Werbebotschaften und angetan von Beverlys natürlichem Charme, macht er ihr das Angebot zu einem großzügig entlohnten Fernsehauftritt, das sie annimmt.

Das Fernsehspiel des Sponsors und die von Beverly zu bestreitende Werbepause werden live gesendet, unvorbereitet steht sie im Studio und wird vom Zeichen zu ihrem Einsatz überrascht. Leicht konsterniert blamiert sie sich mit einer peinlichen Begrüßung und einem unbeholfenen Auftritt, der vom unverhohlenen Amüsement der Studiobelegschaft begleitet wird. Gekränkt und gedemütigt will sie es bei dieser Erfahrung belassen.

Der Kritiker einer Tageszeitung indes lobt ihre Vorstellung, was Old Tom Fraleigh dazu bewegt, ihr ein dauerhaftes Engagement mit exorbitanter Entlohnung anzubieten. Gerald versucht Beverly zunächst davon abzubringen, wird von ihr aber an seine frühere Forderung erinnert, Frauen sollten sich nicht auf den Haushalt beschränken. Nach ihrem Auftritt wird Beverly von der Einladung zu einer anschließenden Party überrascht, bei der sie von Mitarbeitern des Sponsors und der Sendeanstalt begeistert aufgenommen wird.

Zuhause führt ihr Fehlen jedoch zu Irritationen und der fristlosen Kündigung der Haushälterin Olivia. Beverlys zunehmende Beliebtheit erhöht ihr Arbeitspensum, neben Foto- und Filmaufnahmen wird sie auch noch für einen zweiten, wöchentlichen Sendetermin verpflichtet.

Darunter leidet das Familienleben, zudem ist die neue Haushälterin Magdalena mit ihren sprachlichen Defiziten keine große Hilfe. Die Situation eskaliert, als der Sponsor ohne Beverlys Wissen einen Pool im Garten der Familie bauen lässt, in den der ahnungslose Gerald seinen Wagen fährt, worauf er im Streit das Haus verlässt und die Nacht im Hotel verbringt.

Anderntags beginnt er damit, eine vermeintliche Affäre mit seiner Assistentin Ms. Thompson zu inszenieren, Beverly reagiert eifersüchtig und verunsichert.

Nach einem missglückten Fernsehauftritt hofft sie auf eine Aussprache mit Gerald und erwartet ihn auf einer Party des Sponsors. Als bei Mrs. Fraleigh die Wehen einsetzen, macht sie sich zusammen mit ihrem Mann und Beverly auf den Weg ins Krankenhaus. Gerald ist inzwischen bei der Party eingetroffen, erfährt die neue Entwicklung und macht sich auf den Rückweg.

Beide Parteien nehmen allerdings unterschiedliche Routen, während Gerald im Krankenhaus ankommt, bleiben die Fraleighs und Beverly im Verkehrsstau stecken. Mit Hilfe einer berittenen Polizeistreife gelangt Gerald noch rechtzeitig zu seiner Patientin und entbindet sie mit Beverlys Hilfe von einer Tochter. Das wieder versöhnte Ehepaar plant nun selbst weiteren Nachwuchs.

Auszeichnungen

1964: Nominiert für den Preis der Writers Guild of America in der Kategorie Best Written American Comedy: Carl Reiner (Drehbuch)
1964: Nominiert für den Golden Laurel Award: Arlene Francis als Mrs. Fraleigh

Besetzung

Doris Day: Beverly Boyer
James Garner: Dr. Gerald Boyer
Arlene Francis: Mrs. Fraleigh
Edward Andrews: Gardiner Fraleigh
Reginald Owen: Old Tom Fraleigh
ZaSu Pitts: Olivia
Elliott Reid: Mike Palmer
Lucy Landau: Magdalena
Brian Nash: Andy Boyer
Paul Hartman: Dr. Taylor
Hayden Rorke: Billings
Alex Gerry: Stokely
Robert Gallagher: Van Camp