Von Tulpen zu Bitcoins: Eine Geschichte der größten Finanzblasen und wie man sie erkennt von Torsten Dennin

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Bevor Sie überhaupt auch nur ansatzweise an einer Spekulation mit Rohstoffen denken – lesen Sie das Werk Von Tulpen zu Bitcoins von Torsten Dennin. 

»Je höher man steigt, umso tiefer der Fall« – auf wohl kein Phänomen trifft dieser Ausspruch so gut zu wie auf Finanzkrisen.

Steigen die Preise für ein Spekulationsobjekt in immer größere Höhen und erhitzt sich der Markt immer mehr, ist die Folge meist ein abrupter Fall:

Die Blase platzt:

Von Tulpen zu Bitcoins:
Eine Geschichte der größten Finanzblasen und wie man sie erkennt
von Torsten Dennin

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: FinanzBuch Verlag
(21. August 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3959722537
Gebundenes Buch 24,99 EUR
E-Book 21,99 EUR

zur Verlagsinfo
Von Tulpen zu Bitcoins
von Torsten Dennin

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Von Tulpen zu Bitcoins
von Torsten Dennin

Aus dem Inhalt:

Vorwort: #Commodities
Vorwort: #Bitcoins & Blockchain
Einführung

Von Tulpen zu Bitcoins von Torsten Dennin
1. Tulpenwahn:

Die größte Blase in der Geschichte der Finanzmärkte.

In den Niederlanden greift im 17. Jahrhundert der Tulpenwahn um sich: Die Blumen avancieren zum Statussymbol der prosperierenden Oberschicht, und der Terminhandel mit Tulpenzwiebeln macht aus Familienvätern ruchlose Zocker, die Haus und Hof riskieren. Tulpenzwiebeln werden mit Gold aufgewogen, bis die Blase 1637 platzt.

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2. Reis:

Der Dojima Reismarkt und der »Gott der Märkte«

Am Dojima Reismarkt, Osaka/Japan, werden im 18. Jahrhundert Terminkontrakte auf Reis eingeführt.

Der japanische Reishändler Homma Munehisa verdient sich durch seine Marktkenntnis den Beinamen »Gott der Märkte« und wird zum reichsten Mann Japans.

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3. Gold:

Der Goldrausch in Kalifornien

Goldrausch! 100.000 Abenteurer strömen allein 1849 auf der Suche nach schnellem Reichtum nach Kalifornien. Der Wert der Goldproduktion übersteigt den gesamten amerikanischen Bundeshaushalt, und aufgrund dieser Reichtümer wird Kalifornien 1850 als 31. Staat in die USA aufgenommen.

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4. Weizen:

Old Hutchs fette Beute

1848 wird die Chicago Board of Trade gegründet und Benjamin Hutchinson, später auch als »Old Hutch« bekannt, erlangt Berühmtheit durch die erfolgreiche Manipulation des Weizenmarktes. Er übt zeitweilig die völlige Kontrolle über den Weizenpreis aus und verdient Millionen.

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5. Erdöl:

Rockefeller und die Standard Oil Company

Der Amerikanische Bürgerkrieg löst einen wahren Öl-Boom aus. Während dieser Zeit gründet John D. Rockefeller die Standard Oil Company. Durch eine aggressive Geschäftspolitik beherrscht Rockefeller nach wenigen Jahren den amerikanischen Ölmarkt von der Produktion und der Verarbeitung bis hin zu Transport und Handel.

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6. Weizen:

Der Große Brand von Chicago

Ein Feuer richtet im Oktober 1871 eine unglaubliche Zerstörung in der Stadt an; hierbei werden auch die Lagerkapazitäten für Weizen deutlich reduziert. John Lyon sieht dies als Chance, mit Weizen eine Menge Geld zu verdienen.

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7. Rohöl:

Ari Onassis’ Midas Touch

Die Society-Ikone Aristoteles Onassis besitzt ein goldenes Händchen: Aus dem Nichts baut er die größte Fracht- und Tankerflotte der Welt auf, verdient ein Vermögen mit dem Bau von Supertankern und dem Transport von Rohöl. Er schließt exklusive Verträge mit dem saudischen Königshaus, und beim Konflikt um den Suezkanal ist er einer der großen Gewinner.

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8. Sojabohnen:

Versteckspiel in New Jersey

Sojaöl befeuert die US-Kreditkrise von 1963. Der Versuch, den Markt für Sojabohnen in die Enge zu treiben, endet im Chaos, treibt viele Firmen in den Ruin und verursacht einen Schaden in Milliardenhöhe. Unter den betroffenen Firmen sind American Express, die Bank of America und Chase Manhattan.

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9. Weizen:

Der russische Bär hat Hunger

Die Sowjetunion kauft in den Vereinigten Staaten Weizen in großem Stil, dessen Preis sich in der Folge verdreifacht. Richard Dennis legt in dieser Zeit den Grundstein seiner bahnbrechenden Karriere durch die Spekulation mit Rohstoffen.

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10. Gold:

Das Ende des Goldstandards

Gold und Silber waren Jahrhunderte als gesetzliche Zahlungsmittel anerkannt. Im späten 19. Jahrhundert verliert Silber diese Funktion allmählich, während sich Gold noch bis zum Scheitern des Bretton-Woods-Systems 1973 behaupten kann. Das aktuelle Ausmaß der staatlichen Verschuldung in Europa, USA und Japan lässt viele Investoren wieder zu Edelmetallen zurückkehren.

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11. Erdöl:

Die Ölkrisen der 1970er-Jahre 

Die siebziger Jahre müssen zwei globale Ölkrisen verkraften: 1973 und 1979. Die arabischen Länder setzen Öl als politische Waffe ein, und die Industrienationen – bislang unbesorgt um ihre Energieversorgung – stehen vor einem Chaos.

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12. Diamanten:

Der Crash der härtesten Währung der Welt

Trotz individueller Bewertung weisen Diamanten über lange Jahre eine stabile Wertentwicklung auf. 1979 verliert der Monopolist De Beers die Kontrolle über den Diamantenmarkt, und sogenannte »Anlagediamanten« verlieren in kurzer Zeit 90 Prozent an Wert.

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13. Silber:

Der »Silver Thursday« und der Ruin der Gebrüder Hunt

Die Brüder Nelson Bunker und Herbert Hunt versuchen 1980, den Silbermarkt in die Enge zu treiben und scheitern am amerikanischen Finanz-Establishment. Der 27. März 1980 wird bekannt als »Silver Thursday«: als Tag, an dem Silber die Hälfte seines Wertes einbüßt.

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14. Rohöl und der Golfkrieg.

Kein Blut für Öl?

Machtpolitik im Nahen Osten: Der hoch verschuldete Irak überfällt Kuwait, wird aber von einer Koalitionsstreitmacht unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika zurückgeschlagen. Auf dem Rückzug stecken irakische Truppen die kuwaitischen Ölfelder in Brand. Innerhalb von drei Monaten verdoppelt sich der Ölpreis von unter 20 US-Dollar auf über 40 US-Dollar pro Barrel.

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15. Erdöl:

Der Fall der Metallgesellschaft

Rohöl-Termingeschäfte bringen die Metallgesellschaft an den Rand der Zahlungsunfähigkeit und führen beinahe zum größten Unternehmenszusammenbruch in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg. Unternehmenschef Heinz Schimmelbusch muss 1992/93 einen Verlust von über 1 Milliarde US-Dollar verantworten.

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16. Silber:

Die drei Weisen aus dem Abendland

George Soros, Warren Buffett und Bill Gates investieren in den 1990er-Jahren auf dem Silbermarkt: Apex Silver Mines, Pan American Silver und physisches Silber. Der Konflikt zwischen Silber und Silberminen – was ist der Königsweg ins neue Jahrtausend?

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17. Kupfer:

»Mr. Five Percent« bewegt die Märkte

Sumitomos Star-Händler Hamanaka führt in Tokio ein Doppelleben, manipuliert den Kupfermarkt und beschert seinen Vorgesetzten Rekordgewinne. Am Ende muss Sumitomo aber einen Rekordverlust von 2,6 Milliarden US-Dollar verkraften, und Hamanaka wird zu acht Jahren Gefängnis verurteilt.

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18. Gold:

Welcome to the Jungle

Bre-X findet im Dschungel von Borneo das größte Goldvorkommen des Jahrhunderts im Gesamtwert von über 200 Milliarden US-Dollar. Die großen Minenkonzerne und der indonesische Staatschef Suharto wollen ein Stück des Kuchens – doch stellt sich der Goldfund im März 1997 als der größte Goldschwindel aller Zeiten heraus.

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19. Palladium:

Wertvoller als Gold

2001 durchbricht der Preis für 1 Feinunze Palladium als Erstes der vier gehandelten Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium die psychologische Marke von 1.000 US-Dollar. Die Ursache liegt in den anhaltenden Lieferverzögerungen des wichtigsten Produzenten: Russland.

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20. Kupfer:

Liu Qibing ist spurlos verschwunden

Ein Händler des chinesischen State Reserve Bureau hat 200.000 Tonnen Kupfer leerverkauft und hofft auf fallende Preise. Als der Kupferpreis jedoch von Rekord zu Rekord eilt, ist er verschwunden und sein Arbeitgeber will nie etwas von ihm gehört haben. Was wie ein Kriminalroman klingt, beschäftigt Händler überall auf der Welt.

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21. Zink:

Treibgut und Beute

Die amerikanische Metropole New Orleans, The Big Easy, ist bekannt für Jazz, Karneval und die kreolische Küche. Weniger bekannt ist, dass sich in der Stadt rund ein Viertel der weltweiten Zink-Lagerbestände befinden. Die Überflutung der Stadt durch Hurrikan Katrina macht das Metall unzugänglich, und die Sorge um Beschädigungen lässt den Zinkpreis auf ein Allzeithoch steigen.

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22. Erdgas:

Brian Hunter und der Untergang von Amaranth

Nach der Schließung von MotherRock erschüttert mit Amaranth Advisors die größte Hedgefonds-Pleite seit dem Kollaps von Long-Term Capital Management in 1998 die Branche – der Grund sind Fehlspekulationen auf dem US-Erdgasmarkt. Brian Hunter, Energiehändler bei Amaranth, verliert innerhalb von Wochen 6 Milliarden US-Dollar.

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23. Orangensaft:

Collateral Damage

»Sie wollen kaufen?« So leitet Billy Ray Valentine alias Eddie Murphy im Film Die Glücksritter den Showdown auf dem Terminmarkt für Orangensaft ein. In der Realität vervierfacht sich zwischen 2004 und 2006 der Preis für Orangensaft an der New York Mercantile Exchange – den Ausschlag gibt eine Rekord-Hurrikansaison.

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24. Fisch:

John Fredriksen – Der Seewolf

Durch den Transport von Rohöl zu Geld gekommen, kontrolliert John Fredriksen heute ein Firmenimperium. Darunter ist auch Marine Harvest, das größte Fischzucht-Unternehmen der Welt.

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25. Stahl:

Lakshmi Mittal – Feel the Steel

Der Rohstoffhunger der chinesischen Volkswirtschaft weckt die marode Stahlindustrie aus ihrem jahrelangen Dornröschenschlaf. Und Lakshmi Mittal steigt durch geschickte Übernahmen und durch die Sanierung maroder Betriebe von einem kleinen Unternehmer in Indien zum größten Stahlproduzenten der Welt auf und häuft sagenhaften Reichtum an. Die Krönung ist die Übernahme des Konkurrenten und zweitgrößten Stahlproduzenten Arcelor in 2006.

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26. Rohöl:

Die Rückkehr der »Sieben Schwestern«

Ein exklusiver Club von Unternehmen kontrolliert die Ölproduktion und die weltweiten Förderreserven. Doch durch die Gründung der Organisation erdölexportierender Länder und den Aufstieg staatlicher Ölgesellschaften außerhalb der westlichen Welt geht dessen Einfluss zurück. Auch die Macht von »Big Oil« ist kontinuierlich geschrumpft. Neue Unternehmen schicken sich an, den Lauf der Ölindustrie zu bestimmen.

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27. Weizen:

Die »Jahrtausenddürre« in Australien

Sieben magere Jahre für Australiens Landwirtschaft. Die »Jahrtausenddürre« treibt international den Preis für Weizen von Rekord zu Rekord. Tausende Farmer rechnen mit einem Totalausfall ihrer Ernte. Erhält Australien eine Vorschau auf den globalen Klimawandel?

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28. Erdgas:

Rückspiel in Kanada

Der frischgebackene CEO der Bank of Montreal, Bill Downe, muss für das Ergebnis des zweiten Quartals 2007 eine Rekordbelastung durch fehlgeschlagene Rohstoffspekulationen einräumen – ein halbes Jahr nach der Pleite von Amaranth erschüttert ein weiterer Handelsskandal bei Erdgas das Vertrauen der Marktteilnehmer.

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29. Platin:

In Südafrika geht das Licht aus

Südafrika ist das Zentrum der weltweiten Platinproduktion. Aufgrund der anhaltenden Versorgungsengpässe mit Elektrizität durch Afrikas größten Energieanbieter, Eskom, schränken die großen Minenkonzerne ihre Förderung ein, und der Preis für Platin explodiert.

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30. Reis:

Das Orakel in Thailand

Das thailändische »Reis-Orakel«, Vichai Sriprasert, prognostiziert 2007 für das folgende Jahr einen Anstieg des Reispreises von 300 auf 1.000 US-Dollar und erntet Spott und Hohn. Eine gefährliche Kettenreaktion in der Reisversorgung läuft in Asien ab und gipfelt mit dem Zyklon Nargis in einer Katastrophe.

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31. Weizen:

Working in Memphis

Der Preis für Weizen eilt von Rekord zu Rekord – der Händler Evan Dooley setzt auf die falsche Entwicklung, jongliert mit 1 Milliarde US-Dollar und beschert dem Broker MF Global im Februar 2008 einen Verlust von rund 140 Millionen US-Dollar.

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32. Rohöl:

Contango in Texas

Der Preis für US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) bricht ein und verunsichert Rohstoffhändler in aller Welt. Eine 10.000-Einwohner-Gemeinde in Oklahoma wird zum Zentrum der Welt. Der Begriff des »Super-Contango« wird geboren, und Investmentbanken steigen ins Tanker-Geschäft ein.

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33. Zucker:

Warten auf den Monsun

Eine Dürre bedroht Indiens Ernte, und der weltweit größte Zuckerkonsument wird zum Netto-Importeur auf dem Weltmarkt. Brasilien als größter Exporteur hat mit eigenen Problemen zu kämpfen. Daraufhin steigen die internationalen Notierungen für Zucker auf ein 28-Jahres-Hoch.

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34. Kakao:

Chocolate Finger

Aufgrund sinkender Ernten an der Elfenbeinküste, dem größten Kakaoexporteur auf dem Weltmarkt, steigen die Preise an den internationalen Warenterminbörsen. Im Sommer 2010 geht der Kakao-Händler Anthony Ward, Mr. Chocolate Finger, eine Wette von über 1 Milliarde US-Dollar auf die zukünftige Preisentwicklung von Kakao ein.

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35. Kupfer:

King of the Congo

Im Kupfergürtel des Kongo schlummert ein unglaublicher Reichtum an Bodenschätzen, und zahllose Despoten plünderten bereits das Land. Nun streckt Eurasian Natural Resources (ENRC) die Hände nach Afrika aus: Die Oligarchen aus Kasachstan schrecken nicht vor Geschäften mit umtriebenen Geschäftsleuten und dem korrupten Kabila-Regime zurück.

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36. Rohöl:

Deep Water Horizon und die Katastrophe im Golf von Mexiko

Im Golf von Mexiko drängt die Zeit. Nach einem Blowout kommt es auf der Deepwater Horizon zur Katastrophe. Bei der größten Ölpest aller Zeiten gelangen rund 780 Millionen Liter Rohöl ins Meer. Innerhalb von Wochen büßt BP die Hälfte seines Börsenwertes ein.

Von Tulpen zu Bitcoins von Torsten Dennin
37. Baumwolle:

Weißes Gold

Das Wetterphänomen La Niña sorgt durch Überflutungen und schlechte Wetterbedingungen für drastische Ernterückgänge in Pakistan, China und Indien. Panik-Käufe und Hortung treiben den Preis für Baumwolle über ein Niveau, das seit dem Ende des amerikanischen Bürgerkrieges vor fast 150 Jahren nicht mehr erreicht wurde.

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38. Glencore

– Ein Riese tritt ins Licht

Im Mai 2011 geht der größte Rohstoffhändler der Welt an die Börse: Eine verschworene und diskrete Partnerschaft mit bewegter Geschichte. Die ehemaligen Besitzer Marc Rich und Pincus Green wurden fast 20 Jahre von der US-Justiz verfolgt; die Firma schloss im Verborgenen Rohstoffdeals mit Diktatoren überall auf der Welt ab und strebt nun zur Finanzierung ihrer weiteren Aktivitäten an die Öffentlichkeit.

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39. Seltene Erden:

Euphorie bei Neodym, Dysprosium und Lanthan

China verknappt das Angebot von Seltenen Erden und die Hightechindustrien in USA, Japan und Europa schlagen Alarm. Doch das Monopol der Chinesen ist kurzfristig nicht zu knacken. Und die sprunghaft gestiegenen Preise locken eine Schar von Glücksrittern an.

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40. Erdöl:

Das Ende? Rohöl im Überfluss

Ein perfekter Sturm braut sich auf dem Ölmarkt zusammen. Die Konjunktur kühlt sich ab, die Nachfrage nach Öl geht daher zurück und gleichzeitig hat der Super-Contango zu hohen Öllagerbeständen geführt. Die Welt scheint im Öl zu schwimmen, dessen Preis im Februar 2016 auf 26 US-Dollar fällt:

Aber die Nacht ist immer
am dunkelsten bevor die Sonne aufgeht,

und Rohöl erholt sich zusammen mit anderen Rohstoffen.

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41. E-Mobility:

Die goldene Zukunft von Batteriemetallen

Elon Musk und Tesla bestimmen das Tempo für einen Megatrend: Elektromobilität und Elektrifizierung! Die Nachfrage nach Batterien steigt rasant. Auf den Rohstoffmärkten sind plötzlich nicht nur Lithium und Kobalt, sondern auch traditionelle Metalle wie Kupfer und Nickel wieder stark gefragt. Die Elektrifizierung könnte sich langfristig als »neues China« für die Rohstoffmärkte erweisen.

Von Tulpen zu Bitcoins von Torsten Dennin
42. Crypto-Craze:

Bitcoins und der Aufstieg von Kryptowährungen

Als erste Kryptowährung erschienen Bitcoins Anfang 2009 auf der Bildfläche. Der Wert von Bitcoins explodiert im Jahr 2017 von unter 1.000 auf über 20.000 US-Dollar und sorgte weltweit für Aufsehen. Dieser kometenhafte Preisanstieg, gefolgt von einem Absturz von fast 80 Prozent im Jahr 2018, verhalfen Bitcoins zum Image der größten Finanzblase aller Zeiten, die selbst den niederländischen Tulpenwahn des 17. Jahrhunderts in den Schatten stellte. Trotz des Booms und der Krise sieht die Zukunft vielversprechend aus, denn die zugrunde liegende Blockchain-Technologie beginnt grade erst, unseren Alltag zu revolutionieren.

Ausblick auf den Beginn einer neuen Ära
Epilog
Danksagungen
Glossar
Referenzen
Über den Autor

Buchzitat: Von Tulpen zu Bitcoins erzählt von den spektakulärsten Ereignissen auf den Rohstoff- und Kryptomärkten, von der Tulpenmanie im 17. Jahrhundert bis zu Bitcoins heute.

Torsten Dennin verknüpft in seinem Werk Von Tulpen zu Bitcoins Marktbewegungen mit individuellen Schicksalen berühmter Händler, die während einer Blase ein Vermögen anhäuften oder verloren.

Beispiele sind die Silberspekulation der Brüder Hunt, das Schicksal von Amaranth Advisors und Brian Hunter, Kupfer und der Kongo, Gold, Seltene Erden, Energiemetalle und Bitcoins.

Die Rohstoff- und Kryptomärkte stehen am Schnittpunkt von Megatrends wie Demografie, Klimawandel, Elektrifizierung und Digitalisierung.

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Zeitreise der größten Spekulationsblasen der letzten vier Jahrhunderte …

Prof. Dr. Torsten Dennin weist eine professionelle Kapitalmarktexpertise von mehr als 15 Jahren auf. Er ist Leiter der Vermögensverwaltung von Asset Management Switzerland AG in Zürich und Professor für Volkswirtschaftslehre an der EBC Hochschule in Düsseldorf.

Darüber hinaus ist der Gründer und Geschäftsführer von Lynkeus Capital, einer auf das Thema Rohstoffe spezialisierten Investment-Gesellschaft, und ordentliches Mitglied des Berlin Institute of Finance, Innovation and Digitalization e.V.

Er ist Autor mehrerer Bücher und wird oft von Presse und Fernsehen zu aktuellen Kapitalmarktthemen befragt. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in der Schweiz.

Von Tulpen zu Bitcoins von Torsten Dennin
(© Copyright Cover und Inhaltsangaben FinanzBuch Verlag)