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Von Nachtwächtern, Huren, Hexen und Henkern. Von Hexen-Verfolgungen und Hexenprozesse. History T bis Z

18/08/2018

Thale (Walpurgishalle) Harz

Die Walpurgishalle auf dem Hexentanzplatz bei Thale im Harz ist ein Gebäude in einem nachempfundenen „altgermanischen“ Stil. Die Idee zur Walpurgishalle stammte von dem Maler Hermann Hendrich. Dieser entschied sich die Halle auf dem Hexentanzplatz zu errichten, nachdem seine ursprüngliche Idee, eine Halle auf dem Brocken zu bauen, nicht verwirklicht werden konnte.

Im Jahr 1901 wurde die Halle in der Art eines altgermanischen Blockhauses, gestaltet von dem Berliner Architekten Bernhard Sehring, erbaut und im selben Jahr eingeweiht.

Die ursprünglich fünf Großgemälde im Inneren der Halle schuf Hermann Hendrich. Diese zeigen fünf Szenen aus der Walpurgisnacht von Goethes Faust: Irrlichtertanz, Mammonshöhle, Hexentanz, Windsbraut und Gretchenerscheinung (Gretchentragödie).

Heute ist die Halle ein Museum. Später wurden im Eingangsbereich zwei weitere Gemälde von Hermann Hendrich ausgestellt. Im Jahr 1928 wurde die Walpurgishalle durch einen weiteren Anbau ergänzt. Auch in ihm wurden Gemälde Hendrichs gezeigt.
Hüttenmuseum Thale
Walter-Rathenau-Str. 1
06502 Thale
Webseite: hüttenmuseum-thale.de

Thüringen (Freistaat)

Für die Hexenverfolgung in Thüringen sind viele Hexenprozesse überliefert. Der meist dörflich geprägte thüringisch-fränkische Raum war eine Kernzone der deutschen Hexenverfolgungen. Aus der Zeit zwischen 1526 und 1731 können in Thüringen über 1500 Fälle von Hexenverfolgung konstatiert werden.

Zwischen 1598 und 1631 wurde Thüringen mit kurzen Unterbrechungen von einer ersten und gut zehn Jahre später bis etwa 1700 von einer zweiten großen Verfolgungswelle erschüttert.

Die Verfolgungen waren nicht nur Ausdruck vorherrschenden Aberglaubens, es wurden auch soziale Spannungen, meist Erbschafts- und Nachbarschaftsstreit unter dem Deckmantel von Teufelsanbetung und Hexerei ausgetragen.

Um das Ausarten dieser Verfolgungswellen von staatlicher Seite zu verhindern, wurde die 1631 von dem Jesuiten Friedrich Spee anonym veröffentlichte Cautio Criminalis als Leitfaden zur Untersuchung und Beurteilung der jeweiligen Vergehen zu Rate gezogen.

Die unterschiedliche Intensität der Verfolgung war überwiegend eine Folge übertriebener Härte bei der Amtsausübung der betrauten Richter und Inquisitoren, ihre Rechtfertigung war das in 29 Auflagen gedruckte und als Hexenhammer bekannte Traktat des Dominikaners Heinrich Kramer.

Das Henneberger und Coburger Land im Süden und Südwesten waren neben dem unteren Werratal Zentren dieser Verfolgungen. Henneberger Land ist die kulturhistorische Landschaftsbezeichnung für große Teile Südthüringens, die dem Kernland des Herrschaftsgebietes der einstigen Grafschaft Henneberg entsprechen.

Trier / Rheinland-Pfalz

Dietrich Flade (* 1534 in Trier; † 18. September 1589 in Trier) war ein deutscher Jurist, kurfürstlicher Rat, Richter und Stadtschultheiß. Er wurde als Hexenmeister verbrannt.

Im Jahre 1559 wurde Dietrich Flade durch den Trierer Kurfürsten und Erzbischof Johann VI. von der Leyen zum kurfürstlichen Rat ernannt und vertrat seinen Dienstherrn auf Reichstagen. 1567 wurde er Schultheiß der Dompropstei, 1571 Stadtschultheiß in Trier und Beisitzer des Hofgerichtes Koblenz.

1578 wurde er Professor an der Universität Trier, 1586 deren Rektor. Ihm folgte Peter Binsfeld im Amt. Flade war Schöffe am Hochgericht Trier und dem Gerichtshof der freien Reichsabtei St. Maximin vor Trier. 1581 wurde Flade zum kurfürstlichen Statthalter in Trier ernannt.

In seiner Eigenschaft als Richter hatte Dietrich Flade zahlreiche Hexenprozesse geleitet und Todesurteile gesprochen. Sein Wirken fiel in eine Zeit, in der die Hexenverfolgungen in Kurtrier betrieben wurden.

In der Reichsabtei St. Maximin listete der Amtmann Claudius Musiel im sogenannten Hexenregister Dietrich Flade als „Besagten“ (als der Hexerei Beschuldigten) auf.

Als sich diese Erwähnungen gegen ihn im Jahr 1587 häuften, wurde er auf Befehl des Kurfürsten Johann von Schönenberg am 4. Juli 1588 verhaftet. Die Untersuchungen leiteten der Trierer Richter Christoph Faht und der Notar Peter Omsdorf.

Am 3. Oktober 1588 unternahm er zusammen mit Johann von Eltz, dem Komtur des Deutschen Ritterordens zu Trier, einen Fluchtversuch. Allerdings wurde er am 12. Oktober wieder von jenem Komtur zurückgebracht, als Johann von Eltz erfuhr, dass er einem „Hexenmeister“ helfe.

Am 12. Oktober 1588 befand sich Flade wieder in Trier. Bürger bewachten sein Haus. Am 22. April 1589 wurde Flade verhaftet, gestand unter mehrmaliger Folter, was man von ihm hören wollte, und benannte angebliche Komplizen.

Am 14. September setzte Dietrich Flade sein Testament auf, mit dem Wunsch, ein ehrenvolles Begräbnis auf dem Kirchhof St. Antonius zu erhalten.

Am 18. September 1589 wurde er zum Feuertod verurteilt. Eine Milderung des Urteils sah eine vorherige Strangulierung vor und wurde am gleichen Tag an der Hinrichtungsstätte im heutigen Trierer Stadtteil Euren vollzogen.

In seiner Funktion als Hexenrichter war Dietrich Flade vorher selbst mit aller Strenge aufgetreten.
(Gedenkfeier mit Oberbürgermeister Klaus Jensen: moralische und sozialethische Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse / Hexenverfolgung 2014)

 

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Verden (Aller) Niedersachsen

Von 1517 bis 1683 fanden in Verden Hexenverfolgungen statt. 80 Frauen und neun Männer gerieten in Hexenprozesse, 26 Frauen und sechs Männer wurden verbrannt. Margarethe Sievers, 15 Jahre, Tochter eines Steinhauers, vermutlich nervenkrank, angezeigt von den eigenen Eltern, wurde 1618 enthauptet.

Sechs Frauen starben unter der Folter, fünf in der Haft. Im Jahr 1606 wird bei 16 Prozessen vermerkt: Flucht, Prozessausgang unbekannt. Heinrich Rimphoff, ab 1642 Superintendent über das Bistum Verden, war für die Wiederaufnahme der Hexenverfolgungen im Bistum Verden verantwortlich.

Zusammen mit dem Verdener Domkapitel, dem Magistrat und der juristischen Fakultät der Universität Rinteln war er 1647 treibende Kraft in einem Hexenprozess, der für mehrere Frauen mit dem Tod endete.

Der Hexenprozess gegen Catharine Wolpmann war 1667 der Auslöser für das Verbot von Hexenprozessen im schwedischen Königreich, zu dem Verden an der Aller damals gehörte, durch die Königin Christina.

Veringenstadt / Baden-Württemberg

Veringenstadt ist eine Stadt im Landkreis Sigmaringen. Hier wurde Bader-Ann (* 1619 in Leiße; † 8. Juni 1680 in Veringenstadt) als Hexe hingerichtet.

Im Stadtarchiv von Veringenstadt befinden sich aus dem Jahre 1680 die Protokolle des Hexenprozesses gegen Anna Kramer, von der Bevölkerung als Bader-Ann bezeichnet, und im Heimatmuseum Veringenstadt wird das Hexenhemd von Veringenstadt aufbewahrt.

Dieses Hexenhemd sollte die Macht haben, den Einfluss des Teufels auf die Person, die dieses Hemd trägt, zu verhindern. Das Hemd ist vom 10. bis 17. Mai 1680, also in sieben Tagen, von sieben dreizehnjährigen Kindern gesponnen, gewoben und genäht worden. In die Säume wurden geweihte „magische Zettel“ eingenäht. Bader-Ann musste es während ihrer Vernehmungen tragen.

Die Exekution wurde am Samstag vor Pfingsten, den 8. Juni 1680, vollzogen. Morgens um 8.00 Uhr versammelten sich der Stabhalter, die zwölf Richter und der Stadtschreiber alle in schwarzen Mänteln auf der offenen Laube des Rathauses zu Veringenstadt, um öffentlich Gericht über die arme Sünderin zu halten.

Der Rentmeister Franz Wilhelm Schneider brachte als herrschaftlicher Fiskal und Anwalt die Anklage vor und das Gericht hatte seinen Fortgang nach K. Karls Malefiz-Gerichtsordnung.

Nach Anerkennung des Rechtes hat man der Malefikantin nochmal ihre Urgicht, danach das Urteil und die Begnadigung zum Schwert vorgelesen, hierauf den gebrochenen Gerichtsstab vor ihre Füße geworfen und sie danach mit dem Läuten der großen Glocke und in Begleitung der Geistlichen, des Gerichts, der Wächter, Schützen und einer großen Volksmenge zur gewöhnlichen Gerichtsstätte ausgeführt.

Dort wurde sie auf ein aufgemachtes Gerüste gebracht, mit verbundenen Augen auf einen Stuhl gesetzt und unter lauter Abbetung des Vaterunsers bei der Bitte: „Erlöse uns vom Übel“, durch den Scharfrichter Enderle enthauptet.

Den Leichnam legte man auf den Scheiterhaufen, wo er zu Asche verbrannte, dabei ist aber dokumentiert, dass nachdem der Holzstoß angezündet wurde eine abscheulich dicke Kröte aus dem Haufen heraus und bald wieder hineingekrochen sei, auch einige große Raben seien mehrmals ganz nahe auf die Flamme hin und alsdann unter Schreien davongeflogen, was Jakob Heberle, Johann Eggstein und viele andere gesehen haben wollen.

Die historische Vorlage wurde vom 1984 gegründeten Fastnachtsverein Kräuterhexen Veringenstadt e.V. aufgegriffen. Die Figur der Fastnachtshexe, hier als „Kräuterhexe“ bezeichnet, nimmt direkten Bezug auf Anna Kramer, wobei eine kritische Betrachtung der Folterung und Ermordung einer Unschuldigen ausbleibt.

Das Kostüm entstand nach der Vorlage des historischen Hexenhemds von Veringenstadt, zusammen mit einem Hexenbesen. Zuletzt wurde 2013 die zentrale Einzelfigur der „Teufels-Hex“ eingeführt. Das Kostüm wird vom Ersten Vorstand getragen.
Kräuterhexen Veringenstadt e.V.
Webseite: www.khv84.de

 

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Wächtersbach / Hessen

Im Jahre 1564 wurde die Faulhaberin aus Wächtersbach in Büdingen als Hexe angeklagt und gefoltert. Die Faulhaberin war eine in Wächtersbach geborene Angehörige der im 16. Jahrhundert weitverzweigten adeligen Familie Faulhaber.

Von Graf Georg von Isenburg-Büdingen erging dabei die Order, sie zu foltern. Dieser Vorgang wurde von einem Prozessbeobachter, Johann Beyer, in einem Brief an den Grafen geschildert.

Die Faulhaberin wurde zwölf Mal gefoltert. Dabei wurden ihre Hände auf dem Rücken gefesselt und sie dann an die Decke des Rathaussaales hochgezogen (Diese Folter, bei der die Schultergelenke auskugeln, wurde auch das „Aufziehen“ genannt).

Bei ihrer Folter „habe es gekeckert, dass es wahrlich nit kurzweilig anzusehen gewesen.“ Weiterhin folterte man sie mit Beinschrauben an den Schienbeinen.

Während der Folter drängte der Richter sie wiederholt, eine Verschwörung mit dem Teufel zu gestehen, erhielt aber nicht das gewünschte Geständnis. Schlussendlich ließ das Gericht sie begnadigen. Sie wurde noch einmal ausgepeitscht, durfte dann aber, schwer gezeichnet von der Folter, zu ihrer Familie zurückkehren. Zuvor musste sie „Urfehde schwören“ und versprechen, sich niemals rächen zu wollen.

Waldshut (Hexenhammer) Baden-Württemberg

Von Laufenburg am Hochrhein aus führte Johannes Gremper (Inquisitor), von dem Rat der Stadt Waldshut gerufen,  den Prozess der Hexe von Waldshut, einen der ersten Hexenprozesse in Deutschland (damals Vorderösterreich), der im Hexenhammer beschrieben ist.

Dadurch dürfte er sich dem Dominikaner Heinrich Kramer, genannt Heinrich Institoris, seit 1478 Inquisitor von Oberdeutschland, empfohlen haben. In der von Instititoris für Innozenz VIII. vorbereiteten Hexenbulle Summis desiderantes affectibus vom Dezember 1484 wird Gremper namentlich als Theologe der Diözese Konstanz, Magister, Notar und Gehilfe der Inquisition aufgeführt.

1485 erhielt Johannes Gremper eine Kaplansstelle in der Stadt Ravensburg. 1486 war er dort als Gehilfe von Kramer in zwei weitere Hexenprozesse involviert. 1491 erhielt er eine Pfründe in Altdorf am Bodensee.

100 Jahre nach dem Prozess gegen die Hexe von Waldshut wurde Dorothea Merck 1579 Opfer der Hexenverfolgung in der Stadt Waldshut. Sie waren nicht die einzigen Opfer der Hexenverfolgung in Waldshut. Bereits 1479 führte der Inquisitor Johannes Gremper den Hexenprozess gegen die Hexe von Waldshut.

Der Hexenhammer (lateinisch Malleus maleficarum) ist ein Werk zur Legitimation der Hexenverfolgung, das der Theologe und Dominikaner Heinrich Kramer (lateinisch Henricus Institoris) im Jahre 1486 in Speyer veröffentlichte und das bis ins 17. Jahrhundert hinein in 29 Auflagen erschien.

Heinrich Kramer sammelt mit seinem Gehilfen Dr. theol. Johannes Gremper in seinem Buch weit verbreitete Ansichten über die Hexen und Zauberer. Im Hexenhammer werden die bestehenden Vorurteile übersichtlich präsentiert und mit scholastischer Argumentation begründet. Durch klare Regeln wird eine systematische Verfolgung und Vernichtung der vermeintlichen Hexen gefordert.

Um seine Aussagen zu rechtfertigen, stellte Heinrich Kramer seinem Werk die von ihm selbst verfasste und von Papst Innozenz VIII. 1484 unterzeichnete apostolische Bulle Summis desiderantes affectibus voran.

Laien und Kleriker, die die Hexenjagd ablehnten, wurden im Hexenhammer zu Häretikern erklärt und mithin der Verfolgung preisgegeben: “Hairesis maxima est opera maleficarum non credere” (deutsch: „Es ist eine sehr große Häresie, nicht an das Wirken von Hexen zu glauben“).

Im ersten Teil wird definiert, was unter einer Hexe zu verstehen sei. Gelegentlich ist zwar von männlichen Zauberern die Rede, doch wird hauptsächlich auf das weibliche Geschlecht Bezug genommen. Frauen seien für die schwarze Magie anfälliger als Männer. Sie seien schon bei der Schöpfung benachteiligt gewesen, weil Gott Eva aus Adams Rippe schuf.

Den Frauen wird sexuelle Unersättlichkeit unterstellt. Deshalb hätten sie auch intimen Kontakt mit speziellen Dämonen (Incubi). Der Teufelspakt bilde zusammen mit der schlechten Veranlagung der Frauen und der göttlichen Zulassung die Grundlage für das gefürchtete Phänomen der Hexe. Die Männer fielen dem Zauber der Frauen zum Opfer.

Schon im Anfangsteil beschreibt der Hexenhammer den Hexenprozess gegen die Hexe von Waldshut, die der Inquisitor Johannes Gremper 1479 in Waldshut führte, einen der ersten Hexenprozesse in Deutschland.

Im zweiten Teil des Werkes dominieren die magischen Praktiken, die sich auf den Geschlechtsverkehr und die männliche Impotenz (durch Wegzaubern des Glieds) beziehen. Heinrich Kramer beschreibt im zweiten Teil auch, wie man sich vor Schadenzauber (maleficium) schützen und diesen aufheben könne.

Im dritten Teil präsentiert Heinrich Kramer die von Spee kritisierten detaillierten Regeln für die Hexenprozesse und beschreibt verschiedene Fälle. Hierbei wird genau beschrieben wie eine Angeklagte zu verhören und unter welchen Voraussetzungen und Regeln die Folter einzusetzen sei. Welche Folterpraktiken anzuwenden seien wird lediglich ansatzweise angedeutet.

Walkenried / Thüringen

Ein bekannten Hexentanzplatz (auch Ellrichblick) befindet sich bei Walkenried. Oberhalb des Himmelreichtunnels hat man vom Hexentanzplatz aus einen schönen Ausblick auf das kleine Dorf Ellrich.
Webseite: www.stadtellrich.de

Weil der Stadt / Baden-Württemberg

In der Zeit der Hexenverfolgungen zwischen 1615 und 1629 wurden bei einer damaligen Einwohnerzahl von 200 Familien 38 Menschen in Hexenprozessen angeklagt, gefoltert und verbrannt.

Johannes Kepler (1571–1630) aus Weil der Stadt, 1589 bis 1594 in Tübingen, verteidigte 1615–1620 die eigene, als Hexe angeklagte Mutter mit Hilfe eines juristischen Gutachtens, das wohl auf seinen Freund Christoph Besold (1577–1638), 1591 bis 1598 und ab 1610 bis 1635 in Tübingen, zurückgeht.

Johannes Brenz (1499–1570) aus Weil der Stadt, 1537 bis 1538 in Tübingen, bestritt 1539 die Verantwortung von Hexen für einen großen Hagelsturm, hielt aber ihre Bestrafung für gerechtfertigt, wenn sie sich selbst einbilden und die böse Absicht haben, im Bund mit dem Teufel zu stehen.

Wemding / Bayern

Anfang des 17. Jahrhunderts kam es in der Stadt Wemding in zwei Wellen zu heftigen Hexenverfolgungen. Unter dem Richter Gottfried Sattler wurden in den Jahren 1609/10 zehn Menschen wegen Hexerei hingerichtet. Auf dem Weg zum Scheiterhaufen begleiteten sie Jesuiten aus Donauwörth.

Ein Prozess gegen zehn weitere Beschuldigte wurde 1611 dem Wemdinger Gericht entzogen; die Gefangenen verlegte man nach München und ließ sie später frei. Gottfried Sattler wurde festgenommen und wegen Fehlern in der Prozessführung und Unterschlagung von mehr als 3000 Gulden zum Tode verurteilt.

Vor seiner Hinrichtung kam es zu einem langen und teilweise dramatischen Tauziehen zwischen den Befürwortern und Gegnern der Hexenverfolgung am bayerischen Hof.

Für Gottfried Sattlers Begnadigung setzten sich nicht nur dessen Angehörige und der Wemdinger Stadtrat, sondern auch hochgestellte Personen, wie der als Thronfolger geltende Prinz Albrecht ein, während die Verfolgungsgegner durch ein Gutachten der Universität Ingolstadt die Rechtmäßigkeit des Todesurteils bestätigen ließen.

Am 9. März 1613 ließ der führende Verfechter der Hexenverfolgung, Hofratskanzler Johann Wangnereck, in einem handstreichartigen Beschluss des Hofrates das Todesurteil in einen unbefristeten Landesverweis umwandeln.

Zwei Tage später setzten die Gegner der Hexenverfolgung um Oberstkanzler Joachim Donnersberger die Rücknahme dieses Beschlusses durch.

Obwohl ein weiteres Universitäts-Gutachten aus Ingolstadt die frühere Aussage bestätigte, glaubte sich Sattler offenbar noch immer der Protektion von höchster Stelle sicher und war überrascht, als der Kurfürst ihn fallen ließ und am 21. Mai 1613 der Hinrichtung stattgab. Um Aufsehen zu vermeiden, wurde diese Ende Juni außerhalb Münchens in Markt Schwaben vollstreckt.

Aber 1628 bis 1631 kam es zu einer noch weitaus schlimmeren Welle der Verfolgung, der 39 Menschen zum Opfer fielen. Auf kurfürstliche Anordnung wurde dem Wemdinger Stadtrichter Baltasar Vogl der Ingolstädter Johann Valentin Schmid als Hexenkommissar beigeordnet.

Schmids Ermittlungen brachten zwar viel nachbarschaftliche Missgunst und von Aberglauben geprägte Mutmaßungen ans Licht, führten aber nicht zu den gewünschten Verhaftungen.

Dies änderte sich, als er 1629 durch Wolfgang Kolb abgelöst wurde, welcher zuvor schon an der massiven Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt beteiligt war und sich durch neue Foltermethoden besonders hervorgetan hatte.

Ab dem 14. März 1629 wurden an neun Gerichtstagen insgesamt 29 Frauen und zehn Männer hingerichtet. Nach Kolbs ungeklärtem Tod 1630 wurden die Hinrichtungen seltener. Den letzten drei Gerichtstagen im Oktober und November 1630 und im März 1631 fielen noch fünf Menschen zum Opfer.

Ab der Zeit der Verfolgungen wurde ein Wemdinger Mauerturm (der ehemalige Pulverturm oder auch „Langer Turm“ genannt) der Stadtmauer als „peinliche Befragungsstätte“ für die Hexen genutzt. Seit dieser Zeit trägt der Turm die Bezeichnung „Folterturm“.

Eine weitere Gedenkstätte der Hexenprozesse ist am Galgenberg. Hier stand der Galgen und hier wurden die Scheiterhaufen errichtet. Das dreiteilige Gedenkkreuz aus dem Jahr 1957 erinnert an die Jahre des Hexenwahns.
(Rat der Stadt Wemding: moralische und sozialethische moralische und sozialethische Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse / Hexenverfolgung 2015)

Werdenfels (Grafschaft) Bayern

Durch die Hexenprozesse in der Grafschaft Werdenfels von 1589 bis 1591 starben 51 Menschen in der ehemaligen Grafschaft Werdenfels im heutigen Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Davon wurden 48 Frauen und ein Mann wegen Hexerei zum Tode verurteilt und in Garmisch hingerichtet. Zwei Frauen starben während ihrer Haft, wovon eine Selbstmord beging. Insgesamt wurden bei dieser Hexenverfolgung 127 Personen der Hexerei beschuldigt.

Trotz der Christianisierung im 8. Jahrhundert war in der Bevölkerung der überlieferte Aberglaube Jahrhunderte lang wachgeblieben. In vielen Naturphänomenen wie zum Beispiel dem Föhnwind sahen die Menschen ein Spiel des Teufels und von Dämonen.

„Blaser“, Personen, die Warzen zum Verschwinden bringen und kranke Tiere heilen, haben sich bis in die heutige Zeit in der Gegend um Garmisch-Partenkirchen gehalten.

Es lag zu damaliger Zeit der Verdacht nahe, dass dieser Personenkreis Mensch und Tier mit Hilfe böser Mächte schaden könnte. Bei einer Verurteilung dieser Menschen ließ das damalige Recht kein anderes Urteil als die Todesstrafe zu.

Im Herbst 1592 mussten letztmals vier Frauen die peinliche Befragung über sich ergehen lassen. Diese Folterungen führten zu keiner Verurteilung. Nur die seit 1590 eingekerkerte Maria Schorn wurde zu lebenslanger Kerkerhaft verurteilt. Im Sommer 1596 wurde einem Gnadengesuch ihres Mannes stattgegeben und sie durfte nach sechs Jahren den Kerker verlassen.

Der Pfleger Kaspar Poißl (Caspar Poißl von Atzenzellstarb 1598 und der Schongauer Scharfrichter Jörg Abriel 1605 in München. 1607 flackerte der Hexenwahn in Garmisch noch einmal kurz auf. Aber die Regierung in Freising gab Anweisung, zwei Fälle von möglicher Hexerei nicht weiter zu verfolgen.

Werl / Nordrhein-Westfalen

In der Zeit der Hexenverfolgungen um 1630 leitete Hexenkommissar Heinrich Schultheiß die Hexenprozesse in Werl.

Es gibt eine unvollständige Liste von Hexenverbrennungen von 20 Opfern der Hexenprozesse, die zum Gedenken und als Ermahnung erhalten wird. Verbrannt worden sind wohl an die 70 Frauen, die als Hexen angeklagt wurden.
(Rat der Stadt Werl: moralische und sozialethische Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse / Hexenverfolgung 2011).

Westfalen (Herzogtum)

Die Hexenverfolgung im zu Kurköln gehörenden Herzogtum Westfalen fand in mehreren Wellen zwischen dem späten 16. Jahrhundert und 1728 statt. Die Region gehörte im 17. Jahrhundert zu den Schwerpunkten der Verfolgung im Heiligen Römischen Reich und damit in Europa.

Eine erste Welle der Verfolgung gab es in den Jahren von 1590 bis 1600. Die Prozesse und Hinrichtungen erreichten um 1630, wie im Reich insgesamt, ihren Höhepunkt. Eine weitere, deutlich schwächere Welle von Prozessen gab es in den 1640 und 1650er Jahren.

Danach ließen die Verfolgungen allmählich nach. Nach 1691 fanden nur noch vereinzelte Prozesse statt. Zur letzten Hinrichtung kam es 1728 in Winterberg.

Die Ursachen waren vielfältig. Auf der Basis eines weit verbreiteten Hexenglaubens förderten häufig Seuchen, Brände, Hungersnöte (Hungerkrisen als Folgen der Kleinen Eiszeit) oder ähnliche Bedrängnisse den Drang nach der Verfolgung vermeintlicher Hexen und Zauberer, die man für die Nöte verantwortlich machte.

Auch andere Regionen dürften als Vorbild eine Rolle gespielt haben. Die Rolle der Obrigkeit in Gestalt des Landesherrn, des Kurfürsten und Erzbischofs von Köln, und seines Vertreters, des Landdrosten, war zwiespältig.

Einerseits versuchten sie etwa durch die Hexenprozessordnung von 1607, das Verlangen von Teilen der Bevölkerung nach einem Vorgehen gegen die vermeintlichen Hexen zu regulieren, ohne dass damit Zweifel an der Möglichkeit der Hexerei selbst verbunden gewesen wären.

Andererseits gehörten sie insbesondere auf dem Höhepunkt der Verfolgung selbst zu den Befürwortern eines energischen Vorgehens gegen die Hexen. Auch deshalb konnten die Prozesse und Hinrichtungen massiv zunehmen. Die von der Regierung eingesetzten Hexenkommissare wurden daher auch zu Protagonisten der Verfolgungen.

Gegen den „Hexenwahn“ wandten sich einige Kritiker auch öffentlich. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts begann die Obrigkeit, bei der inzwischen eine gewisse Skepsis über das Vorgehen aufgekommen war, allmählich damit, die Verfahren stärker und diesmal auch wirkungsvoll zu regulieren.

Die angeblichen Delikte entsprachen den in Mitteleuropa üblichen Vorwürfen. Die Hexen oder Hexer sollen einen Bund mit dem Teufel eingegangen sein. Dieser soll sich durch eine geschlechtliche Vereinigung – Teufelsbuhlschaft – vollzogen haben.

Für die Überlassung der Seelen sollen die Hexen Zauberkräfte erhalten haben, mit denen sie ihren Mitmenschen schaden konnten. Die Hexen sollen sich häufig untereinander und mit dem Teufel auf einem Hexensabbat getroffen haben. Hinzu kam die Annahme, dass die Hexen sich in Tiere verwandeln konnten.

Insgesamt sind etwa 1100 Verfahren in der Region mit einer Quote von mindestens 80 % Hingerichteter nachweisbar. Die Zahl der männlichen Verurteilten war im Herzogtum Westfalen vergleichsweise hoch. In Bilstein waren 1629 von insgesamt 34 Getöteten 22 Männer.

Ein Großteil der Angeklagten des Jahres 1630 hatte familiäre Beziehungen zu den Opfern der ersten Verfolgungswelle im Gericht Oberkirchen in den Jahren 1594/1595. Die Hingerichteten der Jahre 1641/1642 und 1669/1671 standen ihrerseits in familiären Beziehungen zu den Beschuldigten von 1630.
Quelle: Wikipedia Hexenverfolgung im Herzogtum Westfalen

Wiesentheid / Bayern

In den Jahren von 1614 bis 1617 war Wiesentheid Schauplatz von 91 Hexenprozessen, wobei 1617 vier Frauen und ein Mann auf dem dortigen Trudenplätzlein hingerichtet wurden. Einer der größten Hexenbrenner von Franken, Johann Georg II. Fuchs von Dornheim, wurde im Schloss Wiesentheid geboren.

Wildenstein (Burg Hexenturm) Baden-Württemberg

Die Burg Hexenturm ist eine hochmittelalterliche Doppelburgruine freiadliger Zuordnung, die über eine Burghöhle verfügt. Die Felsenburg liegt nördlich der Gemeinde Leibertingen im Landkreis Sigmaringen. Sie gehört zu vier Burgen, die lange vor der Burg Wildenstein entstanden sind.

Unzugänglich auf einem steilen Felszahn (ca. 770 m) thronen die Überreste der einstigen Oberen Burg (Hexenturm) und die der Unteren Burg auf etwa 730 m. Zusammen befinden sie sich südwestlich der Feste Wildenstein (810 m).

Von der Oberen Burg sind geringe Reste des mit Buckelquadern errichteten Kernmauerwerks erhalten. Von der Unteren Burg erhielten sich lediglich an der steilabfallenden Nordseite Reste einer Abschlussmauer sowie ein großer Felsschacht. Der Burghof der Unteren Burg hat im Osten eine Öffnung zur Burghöhle. Sie war gleichzeitig Kernpunkt der Anlage.

Erstmalige Erwähnung fanden die Herren von Wildenstein in Urkunden des Klosters Salem zwischen 1168 und 1174. Um 1200 entstand die Obere Burg, der Hexenturm, die vermutlich einen Vorgängerbau ablöste. Im 13. Jahrhundert entstand die neue Burg Wildenstein, jedoch wurde erst um 1400 die alte Burg als Wohnsitz aufgegeben.

Die einst durch die Wilden von Wildenstein erbaute Burg diente der Sage nach während der Hexenverfolgung als Gefängnis der Hexerei bezichtigter Delinquentinnen aus der näheren Umgebung.

Darf man der Sage weiterhin Glauben schenken, muss vor einer Hinrichtung die baufällige Brücke zusammengebrochen sein und die Frauen fanden den Hungertod. Weiter heißt es, dass die Burg kurz darauf von einem Blitz zerschmettert wurde.

Wimbern / Nordrhein-Westfalen

Während der Mendener Hexenprozesse 1628–1631 wurden zwei Wimberner Männer als Hexer hingerichtet: Blesien Billi, der Frohne, und Franz Hellmich, der Lahme.

Am 29. Oktober 1628 legten sie unter der Folter das verlangte Hexenbekenntnis ab, konnten aber aus dem Gefängnis im Turm der Stadtmauer fliehen. Sie stellten sich nach einigen Tagen freiwillig dem Gericht, um ihre Familien vor Vergeltungs-Maßnahmen zu schützen, und wurden am 2. Dezember 1628 hingerichtet.
(Rat der Stadt Menden: moralische und sozialethische Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse / Hexenverfolgung 2011)

Winningen (Hexenhügel) Rheinland-Pfalz

Der Hexenhügel Winningen liegt oberhalb von Winningen an der Mosel in Rheinland-Pfalz und ist eine ehemalige Richtstätte.

Auf dem Hexenhügel befindet sich ein Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Hexenverfolgungen. Die Winninger Hexenprozesse forderten im 17. Jahrhundert wohl über 20 Opfer.

Das Denkmal wurde bereits 1925 errichtet und zählt somit zu den ältesten Denkmälern für die Hexenverfolgung. Es liegt nicht weit vom Flugplatzes Winningen im lichten Laubwald versteckt.

Das Denkmal trägt eine Inschrift, die sich über die vier Seiten der Stele hinzieht und folgendermaßen beginnt: „Hexenhügel / In der dunkelsten Zeit / des Aberglaubens / in den Jahren 1641–1651 / fanden hier den Feuertod:“.

Es folgen die Namen der Hingerichteten. Auf einer Seite stehen die folgenden drei Namen:

Am 10. 11. 1648: Veit Gail
Am 14. 7. 1651: Frau Ww. Dorothea Kröber
Am 14. 7. 1651: Philipp Mölich

Winterberg (Stadt) / Nordrhein-Westfalen

Wie in vielen anderen Orten im Herzogtum Westfalen fanden auch in Winterberg zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert Hexenprozesse und Hinrichtungen statt. Die genaue Zahl ist unbekannt, da die Quellenlage äußerst dürftig ist.

Nachweisbar sind Hexenprozesse in den Jahren 1523, vermutlich 1562, 1629 und zuletzt 1728. Am Bürger- und Stadthaus wurde am 19. November 1993 eine Gedenkstätte für Opfer der Hexenverfolgung im 16. Jahrhundert an historischer Stelle des „Winterberger Halsgerichts“ eingeweiht. Damit ist Winterberg die erste Stadt in Deutschland, die die Opfer der Hexenprozesse offiziell rehabilitiert hat.

An der Gedenkstätte befindet sich ein Bronzerelief mit Galgensymbol, geschaffen von Bildhauer Hans Sommer, und eine Tafel mit dem Text: „Dem Gedenken an sechs Frauen aus Winterberg, die 1523 als Hexen verurteilt – hier auf dem Richtplatz der Stadt Winterberg verbrannt wurden – nach Urteil im „Winterbergischen Halsgericht“ – Erster Hexenprozess in Westfalen, von dem ein Gerichtsbericht erhalten ist.
(Katholische und evangelischen Kirche: moralische und sozialethische Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse / Hexenverfolgung 1993)

Witten / Nordrhein-Westfalen

Aus den Jahren 1580–1647 sind im Gericht Witten etwa 30 Hexenprozesse bekannt, von denen schriftliche Aufzeichnungen existieren. Die Angeklagten wurden Opfer der Auseinandersetzungen um die Gerichtsherrschaft in Witten.

Die Obrigkeit demonstrierte durch die Hinrichtungen, dass die Gerichtsbarkeit in ihrer Hand lag. Besonders bekannt wurde der Hexenprozess gegen Arndt Bottermann. Vollbauer Arndt Bottermann, prominentes Mitglied der Dorfgemeinde, geriet 1647 durch üble Nachrede in die Fänge der Hexenjustiz. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, zwei Pferde durch Schadenszauber umgebracht zu haben.

Um sich vor den Nachbarn von Zaubereigerüchten zu reinigen, stellte Bottermann am 30. September 1647 zum wiederholten Mal den Antrag, zur Wasserprobe zugelassen zu werden.

Schließlich willigte Richter Hermann Übelgünn ein. Doch eine dreimalige Wasserprobe am 3. Oktober verlief für ihn ungünstig. Die Überlieferung im Falle des Arndt Bottermann legt die Verhängung und Vollstreckung eines Todesurteils nahe, ist jedoch nicht schriftlich überliefert.

Die historischen Vernehmungsprotokolle zum Fall Bottermann befinden sich im Archiv des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark in Witten.
Webseite: http://vohm.de
(Beschluss der Stadträte von Witten: moralische und sozialethische Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse / Hexenverfolgung 2014)

Wittenberg (Lutherstadt) / Sachsen-Anhalt

Der Reformator Martin Luther war wie fast alle Menschen seiner Zeit von der Existenz des Teufels überzeugt. Luther selbst glaubte sogar vom Teufel persönlich verfolgt zu werden. Von daher war der Schritt zum Hexenglauben für Luther rasch getan. Zwar organisierte er in Wittenberg keine Hexenverfolgung, rief aber von der Kanzel aktiv zur Tötung vermeintlicher Hexen auf.

Martin Luther trug mit seinen Predigten dazu bei, dass die Hexenverfolgung bereits im Jahr 1540 ihren Anfang in Wittenberg nahm: Prista Frühbottin wurde von dem kurfürstlichen Landvogt verhaftet, da man ihr vorwarf unter Mithilfe ihres Sohnes und zweier Knechte das Vieh auf der Weide vergiftet zu haben.

In Wahrheit hatte eine Dürre das Vieh getötet. Die Angeklagten wurden nach dem Prozess und der Folter jedoch am 29. Juni 1540 auf dem Marktplatz an Eichenpfähle gebunden und von dem darunter entzündeten Feuer bei lebendigem Leibe verbrannt.

Der Künstler und Augenzeuge, Lucas Cranach der Jüngere, fertigte von dem Scheiterhaufen einen Holzschnitt an. Auch der Wittenberger Scharfrichter Magnus Fischer wurde verdächtigt, mit Prista Frühbottin in engen Kontakt gestanden zu haben. Er wurde aber ergriffen und zum Feuertod verurteilt, vollstreckt in Eisleben am 7. Juli 1540.

In Wittenberg waren von 1540 bis 1674 mindestens 21 Menschen von Hexenverfolgung betroffen: Acht Hinrichtungen sind bezeugt, von 13 weiteren Verfahren ist zum Teil der Ausgang nicht bekannt. Im Zusammenhang mit dem Prozess gegen Prista Frühbottin heißt es in den überlieferten Unterlagen, dass viele andere inhaftiert und verurteilt wurden.
(Rat der Lutherstadt Wittenberg: moralische und sozialethische Rehabilitation der Opfer der Hexenprozesse / Hexenverfolgung 2013)

Wolfenbüttel (Lechlumer Holz) Niedersachsen

Das Hohe Gericht am Lechlumer Holz diente vom 16. Jahrhundert bis Mitte 1759 als Hauptrichtstätte des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel. Die Anlage befindet sich auf einer Hügelkuppe (Galgenberg) oberhalb der Oker am nordwestlichen Rand des Lechlumer Holzes.

Es handelt sich hierbei um einem kleinen Waldstück an der alten Heerstraße, die von Wolfenbüttel über Stöckheim und Melverode nach Braunschweig verlief. Die Überreste des Hinrichtungsplatzes sind noch heute erkennbar.

Die Richtstätte bestand aus zwei nebeneinander liegenden Plattformen, die von Gräben und Wällen umgeben waren. Sie maßen ca. 48 × 18,5 m und hatten jeweils mehrere Galgen, Hexenpfähle und Räder. Im Laufe von mehr als 160 Jahren wurden dort die Todesurteile für Delinquenten aus dem Fürstentum und der Stadt Braunschweig vollstreckt.

Zur Zeit der Welfenherzöge Heinrich Julius (1589–1613) und August dem Jüngeren (1579–1666) fanden hier auch zahlreiche „Hexen“ und „Zauberinnen“ den Tod auf dem Scheiterhaufen oder durch Enthaupten. Die Rehtmeyersche Chronik von 1590 vermerkte dazu:

In den Fasten dieses Jahres ließ der Herzog viele Hexenmeister und Zauberinnen zu Wolfenbüttel verbrennen, als wohin aus dem Lande Braunschweig, Göttingen und Cahlenbergischen Theils, alle Maleficanten zusammengebracht und gerichtet wurden …

Wie dann zu Wolfenbüttel öfters an einem Tag 10, 12 und mehr gebrant, und der Orts des Lecheln Holzes von den Zauberpfählen als ein kleiner Wald anzusehen gewesen.“ Erhängte ließ man zur Abschreckung am Galgen hängend verwesen.

Mitte 1759 wurde das Hohe Gericht am Lecheln Holtze aufgegeben und die Richtstätte auf den Wendesser Berg, wenige Kilometer südöstlich von Wolfenbüttel, verlegt.

Wöllstadt / Hessen

Wöllstadt besteht aus den Ortsteilen Nieder-Wöllstadt und Ober-Wöllstadt. 1603 wurde der reformierte Pfarrer Anton Praetorius, Kämpfer gegen Hexenprozesse und Folter, in Ober-Wöllstadt nach einem Gottesdienstbesuch nach einem heftigen Disput über die Marienverkündigung des katholischen Predigers kurz nach der Rekatholisierung des Ortes durch den Mainzer Erzbischof verhaftet und mehrere Wochen inhaftiert.

Am 5. August 1603 entließ der Erzbischof ihn aber einige Wochen später nach Protesten des Heidelberger Kurfürsten Friedrich IV. aus dem Gefängnis.

Anton Praetorius (* 1560 in Lippstadt; † 6. Dezember 1613 in Laudenbach an der Bergstraße) war ein deutscher Pfarrer, reformierter Theologe, Schriftsteller (insbesondere Hexentheoretiker) und Kämpfer gegen Hexenprozesse und Folter.

Infolge seines vehementen Einsatzes für die Frauen verlor Anton Praetorius sein Amt als Hofprediger: Graf Wolfgang Ernst entließ ihn. 1598 wurde er Pfarrer in Laudenbach (Bergstraße) in der Kurpfalz.

Von dort aus eröffnete er – noch ganz unter dem Eindruck des Hexenprozesses in Birstein – seinen literarischen Kampf gegen Hexenwahn und unmenschliche Foltermethoden.

Würzburg / Bayern

Hexenprozesse in Würzburg fanden von Ende des 16. bis in das 18. Jahrhundert hinein statt. Erste Hexenprozesse gab es in den letzten Regierungsjahren von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn (1573–1617).

Vor allem unter dessen Neffen, dem Fürstbischof Philipp Adolf von Ehrenberg (1623–1631), fand zwischen 1626 und 1630 eine Welle von Hexenverfolgungen statt, die durch Entscheidung des Reichskammergerichts verhindert werden sollten.

Unter Ehrenbergs Nachfolger Franz von Hatzfeld (1631–1642) lassen sich weitere Hexenprozesse nachweisen, dessen Nachfolger Johann Philipp von Schönborn (1642–1673) versuchte diese zu verhindern. Das letzte Opfer war im Jahr 1749 die Ordensfrau Maria Renata Singer von Mossau.

Im Hochstift Würzburg wurden während der Rekatholisierung über 900, in der Stadt an die 200 Verurteilte verbrannt. Es gibt ein Verzeichnis der Hinrichtungen bis zum neunundzwanzigsten Brand im Februar 1629. Darin werden 157 Personen aufgeführt. Der Biograph des Bischofs (bei Gropp) kannte die Fortsetzung des Verzeichnisses bis zum zweiundvierzigsten Brand mit insgesamt 219 Opfern.

Dies erfasst nur die in der Stadt Würzburg selbst Hingerichteten; die Gesamtzahl der Hinrichtungen im Hochstift unter Philipp Adolf von Ehrenberg belief sich laut einer mit bambergischer Zensur gedruckten Nachricht auf neunhundert.

Die Hexenverfolgung erfasste Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer aller Stände; Adlige, Ratsherren, Bürgermeister und Menschen bescheidener Herkunft. 20 Prozent der in Würzburg Verbrannten sollen Priester und Ordensleute gewesen sein.

Der Richtplatz war in den meisten Fällen auf dem Marktplatz in Würzburg neben der Marienkapelle (Würzburg). Reste der Scheiterhaufen sind in den 1970er Jahren beim Aushub für die Tiefgarage wiederentdeckt worden.

Ein weiterer Ort zur Verbrennung war vor dem Südportal der Stadtmauer, dem heutigen Sanderrasen. Dort wurden jedoch nicht nur sogenannte Hexen, sondern auch Verbrecher, Pestopfer und Tierkadaver verbrannt.

Aus den Protokollen geht hervor, dass ein überwiegender Teil der Delinquenten zunächst auf dem Richtplatz enthauptet und im Anschluss daran auf dem Sanderrasen verbrannt wurde.

Zwischen 1603 und 1630 gab es zahlreiche Prozesse gegen angebliche Hexen. Alleine in Würzburg gab es mehrere Hexengefängnisse; mögliche Gefängnisse sind hier der Hexenturm, der Schneidturm in der Pleich und das Lochgefängnis im Rathausturm Grafeneckart (benannt nach einem als Stellvertreter der Grafen von Henneberg um 1193 wirkenden Vizegrafen Eggehardus).

Selbst diejenigen, welche unter Folter nicht gestanden, wurden nicht frei gelassen und später, meist auf dem Scheiterhaufen, hingerichtet. Im ganzen Stift wird von über 900 Getöteten, in der Stadt Würzburg von etwa 200 ausgegangen. Es existiert eine Namensliste mit 157 Personen und weiteren 219 Opfern alleine für die Stadt Würzburg.

Erste Welle der Verfolgungen unter Julius Echter von Mespelbrunn: Um 1590 beginnen die Hexenprozesse unter der Herrschaft des Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn. Höhepunkt der Hexenverfolgungen seiner Regierungszeit waren die Jahre 1616 und 1617. Überall im Hochstift Würzburg loderten die Scheiterhaufen, vor allem in Gerolzhofen.

Dort wurden in den Jahren nach 1616 mehr als 260 Menschen in extra gebauten Verbrennungsöfen verbrannt, um die große Zahl an Hinrichtungen zu bewältigen. Aus dem Jahr 1616 berichtete eine Hexenzeitung von den dortigen Hexenverbrennungen: Die Erste Zeitung zu Gerolzhofen.

Am 11. Juni 1617 vermerkte der Tuchscherer Jakob Röder in seinem Tagebuch, dass in der Predigt von der Kanzel herab verkündet worden war, es wären in Würzburg binnen eines Jahres 300 Menschen als Hexen verbrannt worden.

Wegen seiner rücksichtslosen und hartnäckigen Art der Hexenverfolgung wird Julius Echter in der Forschung öfters als „Hexenschlächter“ bezeichnet, Zeitgenossen sprachen von einem „Würzburgisch Werk“.

Sein erklärtes Ziel war es, die Glaubensabtrünnigen zurückzugewinnen und predigte selbst gegen Ketzer und Hexen, laut verschiedener Quellen soll er in zwei Jahren 100.000 rekatholisiert haben – ob diese Zahl stimmt, ist umstritten.

Zweite Welle der Verfolgungen unter Johann Gottfried von Aschhausen: Fürstbischof Johann Gottfried I. von Aschhausen galt als erklärter Hexenjäger, und ging daran, „sein Land von dem Hexen-Geschmaiß zu säubern“ indem er ein eigenes Hexengefängnis baute und Gebete gegen Hexen anordnete. Neben Gerolzhofen auf Würzburgischem Gebiet loderten die Scheiterhaufen in Zeil, das im Bambergischen Gebiet lag.

Mit Regierungsantritt des Fürstbischofs Philipp Adolf von Ehrenberg begann im Hochstift Würzburg die schlimmste Phase von Hexenverfolgungen. Es kam zu Massenverfolgungen, die im Jahr 1629 ihr größtes Ausmaß erreichten.

Zentren waren neben Würzburg und Gerolzhofen auch Volkach, Marktheidenfeld und Ochsenfurt. Die letzte Phase wurde eingeleitet durch das von Philipp Adolf von Ehrenberg erlassene Mandat gegen Hexen- und Teufelskunst vom 10. Juni 1627.

Bischof von Ehrenburg wurde schließlich von der fränkischen Reichsritterschaft beim Kaiser wegen Verletzung des Religionsfriedens angeklagt. Durch den Einfall der Schweden fanden die Hexenprozesse in Würzburg ein Ende.

Insgesamt fanden in den Jahren 1627 bis 1629 in der Stadt Würzburg 42 Massenverbrennungen statt. Nach dem Verzeichnis der Hexen-Leut, so zu Würzburg mit dem Schwerdt gerichtet und hernacher verbrannt worden wurden in diesen Jahren etwa 219 Menschen als Hexen hingerichtet.

Allein im Jahr 1629 starben über 150 Frauen, Männer und Kinder als Hexen unter dem Schwert und auf den Scheiterhaufen. In den Jahren 1627 bis 1629 wurden rund 900 Menschen im Hochstift Würzburg als Hexen hingerichtet. Sie stammten aus beiden Geschlechtern, allen Altersgruppen und aus allen gesellschaftlichen Schichten.

Die Massenhinrichtungen hörten nach dem 42. Brand am 30. August 1629 auf. Die zu dieser Zeit wegen Hexerei Inhaftierten wurden binnen zwölf Monaten freigelassen. Die Hexenprozesse im Hochstift Würzburg wurden eingestellt unter Fürstbischof Johann Philipp von Schönborn.

Am 21. Juni 1749 fand der letzte Hexenprozess in Würzburg statt. Die Subpriorin des Klosters Unterzell, Maria Renata Singer von Mossau, wurde nach ihrer Enthauptung auf dem Marienberg am Hexenbruch verbrannt.

 

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Zeil / Bayern

Zeil am Main ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Haßberge. In Zeil wurden verglichen mit der Einwohnerzahl zwischen 1616 und 1631 unverhältnismäßig viele Hexenprozesse geführt und in der Folge die Angeklagten hingerichtet oder verbrannt.

Die Protokolle der Ratssitzungen dieser Zeit legen dar, dass in fast jeder Sitzung neue Vormundschaften für Kinder, deren Eltern hingerichtet wurden, bestimmt werden mussten. Am 26. November 1616 brannte der Scheiterhaufen in Zeil zum ersten Mal. Neun Frauen wurden zunächst geköpft und dann verbrannt.

13 Monate später, im Dezember 1617, berichtete der spätere Zeiler Bürgermeister Johann Langhans von neun Bränden in jenem Jahr, bei denen 43 Menschen hingerichtet wurden. Der Beginn des Dreißigjährigen Krieges stoppte die Hexenprozesse in Zeil bis ins Jahr 1626.

Am 15. Oktober 1626 starben fünf der Hexerei angeklagte Bürger, am 10. November vier weitere, darunter die Zeiler Ratsherren Konrad Oerter und Konrad Merklein, die am 8. Oktober verhaftet und der Hexerei bezichtigt worden waren.

Ende des Jahres 1626 zählte Langhans 35 angeklagte oder bereits verurteilte Menschen. Der Bürgermeister berichtete in seinem Tagebuch von 92 Opfern im Jahr 1627. Seit April 1627 wurden auch die Bamberger Beschuldigten ins Zeiler Gefängnis gebracht, dort verhört, gefoltert und hingerichtet.

Mit dem Geld der Hingerichteten wurde die Heilig-Kreuz-Kapelle renoviert. Nach den ersten Prozessen wurde eine neue Orgel angeschafft, die 550 Gulden gekostet hatte. 200 Gulden davon wurden dem Vermögen der Hingerichteten entnommen.

Die Chronik des Bürgermeisters Johann Langhans bricht im Februar 1628 ab, als er selbst der Hexerei angeklagt wurde. Der 35 Jahre alte Langhans gestand nach der Behandlung mit Daumenstock und dem Spanischen Stiefel den Bund mit dem Teufel und wurde hingerichtet.

Er war seiner Chronik zufolge das 138. Opfer der Zeiler Hexenprozesse. In den folgenden beiden Jahren fanden noch mehr als 160 Hinrichtungen von Malefiz-Personen statt.

Endgültig beendet waren die Hexenprozesse erst 1631, als die schwedische Armee vor Zeil stand. Heute geht man davon aus, dass in Zeil mehr als 400 Menschen als Hexen und Hexenmeister verbrannt wurden.
Und die Sonne war dunkel und hat traurig geschienen … in diesem Jahr 1617 am 6. Martii hat man den Brand an den anderen Unholden getan, die Namen sind … ” (Tagebuch des Johann Langhans 1616 – 1628)
Zeiler Hexenführung
Webseite: zeil-am-main.de

Dokumentationszentrum Zeiler Hexenturm
Obere Torstraße 14
97475 Zeil am Main
Webseite: www.zeiler-hexenturm.de

Zell (Kloster Unterzell) Bayern

Das Kloster Unterzell war ein ehemaliges Kloster der Prämonstratenserinnen in Zell am Main bei Würzburg in der Diözese Würzburg. Der Ort hat insbesondere durch das noch intakte Kloster Oberzell, wie auch durch das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kloster Unterzell eine wechselvolle Geschichte.

Ein dunkles Kapitel der Geschichte des Klosters Unterzell ist das Schicksal der Superiorin Maria Renata Singer von Mossau, welche 1749 während der Hexenverfolgungen im Hochstift Würzburg zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde.

Maria Renata Singer von Mossau (* 27. Dezember 1679 in Niederviehbach bei Dingolfing; † 21. Juni 1749 in Höchberg) war Superiorin des Klosters Unterzell und das letzte Opfer der Hexenverfolgungen im Hochstift Würzburg und vermutlich letzte als Hexe angeklagte Frau Frankens.

Der Hexenprozess gegen Maria Renata Singer von Mossau gehörte neben dem Verfahren gegen Sophia Agnes von Langenberg zu den wenigen, in denen eine Geistliche als Hexe öffentlich angeklagt und auch hingerichtet wurde.

 

Von Nachtwächtern, Huren, Hexen & Henkern

 

Buchcover: Hexentanzplatz: Ein Tête-à-tête mit Hexen und Teufeln
von Jürgen Hinrichs
Broschiert: 64 Seiten
Sutton Verlag
ISBN-13: 978-3866807327
gebraucht ab EUR 6,09 bei Amazon.de

Zitat: Hexen fliegen auf Besen. Sie haben den bösen Blick, können in die Zukunft sehen, beschwören Geister, verwandeln sich in Tiere. Ihr Unwesen treiben sie meist in der Walpurgisnacht und an bevorzugten heidnischen Kultplätzen wie dem Hexentanzplatz Thale am Harz.

Seit 1996 fühlt sich der Besucher dort auch bei Tage und jenseits der Hexennacht in den Bann eines Hexenrings gezogen, dessen Mittelpunkt eine Skulpturengruppe des überregional bekannten Künstlers Jochen Müller darstellt.

Teufel, Hexe und Hybride“ verzauberten auch Jürgen Hinrichs, Lydia Jenderek und Jürgen Meusel, die die Entstehung dieses einzigartigen Kunstwerks beleuchten und den Ursprüngen der Figuren nachspüren. Vom Mittelalter bis zur Moderne spannt sich der Bogen.

Der Leser ist eingeladen, Goethes Faust neu zu entdecken, das Hexeneinmaleins zu lösen, einen Verjüngungstrank zu brauen und von Walpurgisbräuchen zu erfahren, die vielleicht Lust auf den Besuch des mystischen und originellen Hexenrings im Harz machen.

 

  

  

  

 

VinTageBuch Infoseiten (Thema: Hexen)

Von Nachtwächtern, Huren, Hexen und Henkern. Von Hexen-Verfolgungen und Hexenprozesse. Von Adensen bis Fürsteneck

Von Nachtwächtern, Huren, Hexen und Henkern. Von Hexen-Verfolgungen und Hexenprozesse. Von Gadebusch bis Münster

Von Nachtwächtern, Huren, Hexen und Henkern. Von Hexen-Verfolgungen und Hexenprozesse. Von Neustadt am Rübenberge bis Sundern

Von Nachtwächtern, Huren, Hexen und Henkern. Von Hexen-Verfolgungen und Hexenprozesse. Von Thüringen (Freistaat) bis Würzburg

Der Hexenhammer von Jakob Sprenger und Heinrich Institoris. Von Hexen-Verfolgungen und Hexenprozesse. Letzte Hexenprozesse und Wiki ABC

Hexen und Hexenverfolgung: Eine kurze Kulturgeschichte von Malcolm Gaskill. Letzte Hexenprozesse und Wiki ABC

 

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