Vom Vorurteil zur Gewalt: Politische und soziale Feindbilder in Geschichte und Gegenwart von Prof. Wolfgang Benz

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Warum Antisemitismus
und Rassismus so hartnäckig sind

Ein Standardwerk zur Geschichte
von Vorurteilen und Feindbildern

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Hassprediger, Welterklärer und Propheten, die angeblich selbst nichts Böses tun, bilden mit den zum Handeln Disponierten die unsichtbare Organisation des Extremismus, der auf die Verbesserung der Welt durch Beseitigung alles Störenden zielt. Unerlässlich als Handlungsantrieb sind aber Überzeugungen, die sich aus Ressentiments speisen, die stimuliert sind durch den Hass und die Hetze von Vordenkern. Damit ist der Weg vom Vorurteil zur Gewalt beschritten.“
Wolfgang Benz

Vom Vorurteil zur Gewalt
Politische und soziale Feindbilder in Geschichte und Gegenwart
von Prof. Wolfgang Benz
Gebundene Ausgabe : 480 Seiten
ISBN-13: 978-3451385964
Verlag Herder
Gebundenes Buch 26,00 €
E-Book 19,99 €

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Vom Vorurteil zur Gewalt

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Vom Vorurteil zur Gewalt

Buchzitat: Vorurteile und Stereotype gibt es seit Jahrtausenden.

Antisemitismus,
Antiziganismus,
Feindschaft gegen Muslime und andere religiöse, ethnische oder soziale Gruppen sind langlebig und verlieren nicht an Anziehungskraft – aber warum ist das so?

In diesem Buch zieht Wolfgang Benz die Summe seines jahrzehntelangen Forschens über Vorurteile und ihre Folgen:

Wie entstehen und wie verändern sich Vorurteile,
Konstrukte und stereotype Zuschreibungen gegen Andere,
die als „Fremde“ ausgegrenzt, diskriminiert und verfolgt werden?

Welche Feindbilder prägen unsere Geschichte?
Und wie entwickeln sich daraus Ausgrenzung und Gewalt?

Fazit: Ein Buch von größter Aktualität, das uns alle in die Pflicht nimmt. Denn für Wolfgang Benz ist eine Erfahrung aus der Geschichte unbedingt für die Gegenwart gültig: Gewalt gegen Minderheiten steht nie allein, sondern findet immer statt auf dem Boden der von vielen geteilten Vorurteile.

Prof. Dr. Wolfgang Benz, geb. 1941, einer der renommiertesten deutschen Zeithistoriker, lehrte von 1990 bis 2011 an der Technischen Universität Berlin und leitete das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU.