Vitamin D3: In Deutschland ist die Vitamin-D3-Supplementation bei Erwachsenen bislang nicht üblich. Vitamin D & Sonnen-Einstrahlung

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Vitamin Dist kein gewöhnlicher Nahrungsbestandteil. Erst in den letzten 10 Jahren wurde zunehmend erkannt, mit welchen Zivilisationskrankheiten (außer der Rachitis und Osteomalazie) der endemische Lichtmangel der modernen Gesellschaften einhergeht.

Daher wird der öffentlich zu empfehlende Tagesbedarf (RDA) an Vitamin D3 unter Wissenschaftlern und Verantwortlichen für die Gesundheitsversorgung lebhaft diskutiert.

Der Bedarf an Vitamin D über die Nahrung wird umso größer,  je kürzer die Zeit ist, die ein Mensch im direkten Tages- bzw. Sonnenlicht verbringt. Dabei ist die Synthese in der Haut nicht unbedingt proportional zu deren Sonnenexpositionszeit, sondern hängt unter anderem auch ab vom Gehalt der Haut an der Vorstufe 7-Dehydrocholesterol.

Die zunehmende Verwendung von Sonnenschutzcreme vermindert darüber hinaus auch bei Aufenthalten in der Sonne die Synthese von Vitamin D.

Daher ist das Argument, die Aufnahme von Vitamin D sei neben der Eigenproduktion nur von sekundärer Bedeutung, nicht allgemeingültig.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat Richtwerte für die Vitamin-D-Menge angegeben, die „bei fehlender endogener Synthese“, also wenn kein Vitamin D durch Sonneneinstrahlung gebildet werden kann, abgedeckt werden sollte.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die angemessene Aufnahmemenge für alle gesunden Personen über einem Jahr (also auch schwangere und stillende Frauen) auf 15 µg pro Tag festgelegt.

Die Nahrungsaufnahme deckt meist nur 5 bis 20 % des Vitamin-D3-Bedarfs. Daher ist eine direkte Sonnenbestrahlung der Haut zur Vitamin-D3-Bildung unerlässlich.

An sonnigen Sommertagen wird der Tagesbedarf allein hierdurch um ein Vielfaches gedeckt. In den Wintermonaten jedoch ist die Bildung durch Sonnenexposition wegen des geringen UV-B-Anteils im Sonnenlicht reduziert und nördlich des 51. Breitengrades kann sie sogar zeitweise ganz ausbleiben.

Die im Sommer aufgebauten Vitamin-D-Reserven im Körper und die Nahrung sind dann alleinige natürliche Quellen. In einer Studie wurde ein Absinken des körpereigenen Vitamin-D-Spiegels bereits nach einem Monat ohne Zufuhr aufgezeigt.

Unter nicht immer und überall gegebenen optimalen Bedingungen kann die Haut eines jungen Erwachsenen Menschen 10.000–20.000 IE (250–500 µg) Vitamin D täglich bilden.

Dagegen enthalten nur wenige Nahrungsmittel Vitamin D3 in vergleichbaren Mengen. Es findet sich vor allem in Fettfischen, Innereien, Eiern und in begrenztem Maße auch in Milchprodukten.

In Pilzen (z. B. Hefen) ist das Mycosterin Ergosterin enthalten, das sich bei ausreichender UV-Licht-Bestrahlung in biologisch aktives Ergocalciferol (Vitamin D2) umwandeln kann.

In einer Studie der Universitätsklinik Freiburg konnte demonstriert werden, dass Zuchtchampignons, die mit UV-B-Strahlung behandelt wurden, signifikante Mengen an Vitamin D2 bildeten (491 μg oder 19.640 IE pro 100 g Zuchtchampignons).

Die Verabreichung der so angereicherten Zuchtchampignons waren Vitamin D2-Supplementen ebenbürtig. Ähnliche Ergebnisse können auch mit Shiitake, Maitake, Shimeji oder anderen Pilzen erzielt werden.

Im Falle von Shiitake konnten Werte von bis zu 267.000 IE pro 100 g Shiitakepilze bei 14 Stunden Sonnenlichtexposition erreicht werden.

In Deutschland ist die Vitamin-D3-Supplementation bei Erwachsenen bislang nicht üblich. In den USA und in Kanada wird die Trinkmilch regelmäßig mit 10 µg Vitamin D3 pro Liter supplementiert.

In Großbritannien, Irland und Australien dürfen Frühstückscerealien und Margarine mit Vitamin D3 supplementiert werden.

In Norwegen und Japan trägt der Fettfischkonsum zur Vitamin-D-Versorgung durch die Nahrung bei. In Norwegen ist darüber hinaus die Einnahme von Lebertran als Nahrungsergänzungsmittel noch immer sehr weit verbreitet.

In den meisten anderen Ländern wird mit der Nahrung kaum Vitamin Daufgenommen.

Mit der Nahrung aufgenommenes Vitamin D wird rasch im Dünndarm resorbiert und gelangt mit den Fetten zusammen über die Lymphe in die Blutbahn.

Dort hat es eine Halbwertszeit von 19 bis 25 Stunden. In dieser Zeit wird es entweder im Fettgewebe abgelagert oder in der Leber zu 25(OH) Vitamin D3 hydroxyliert.

Ohne einen begründeten Verdacht ist es nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nicht sinnvoll, den eigenen Vitamin-D-Spiegel bestimmen zu lassen.

Wenn man hingegen einer Risikogruppe angehört, kann es wegen der wichtigen Funktionen von Vitamin D3 im menschlichen Stoffwechsel jedoch durchaus angebracht sein, in Absprache mit dem Arzt entsprechende Präparate zusätzlich zur Nahrung einzunehmen.

Ältere Menschen ab 65 Jahren zählen zu den Risikogruppen, da im Alter die Fähigkeit der Vitamin-D-Syntheseleistung der Haut deutlich abnimmt. In kurzer Zeit kann so keine große Menge an Vitamin D mehr erzeugt werden.

Die erforderliche Sonnenexposition ist häufig nicht gewährleistet bei Menschen, die über einen längeren Zeitraum immobil bzw. bettlägerig sind und nicht ausreichend Zeit im Freien verbringen. Ebenso gehören Menschen, die sich nur mit gänzlich bedecktem Körper ans Tageslicht begeben, zu den Risikogruppen.

Angesichts des in Europa insbesondere unter Menschen in Pflegeheimen verbreiteten Vitamin-D-Mangels empfehlen Wissenschaftler eine tägliche Vitamin-D-Supplementation für Personen, die zu einer Risikogruppe gehören.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bewertete 2011 die Studienlage so, dass bei Gesunden wahrscheinlich kein Einfluss zwischen Vitamin-D-Supplementation und dem Blutdruck bestehe. Demgegenüber gebe es aber Hinweise darauf, dass bei bestehendem Bluthochdruck ein blutdrucksenkender Effekt eintrete.

Der mögliche Zusammenhang von Vitamin D und Virus-Infektionen ist Gegenstand der Forschung. Bei Vitamin-D-Mangel bietet die Zugabe von Vitamin D einen verbesserten Schutz vor Infektionen der Atemwege.

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Aktualisiert am 20. April 2020
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Vintagebuch Info:

Sei nie mehr krank dank Vitamin D 3 und Vitamin B12!:
Warum Vitamin D3 und Vitamin B12 gut für deine Gesundheit sind. Verliere deine Vorurteile … und Vitamin D Therapie
von Leslie Forster
S. L. Giger (Übersetzer)
Taschenbuch: 66 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
(28. Juni 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-1722090333
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Buchzitat: Bleiben Sie fit und gesund mit Vitamin D3 und Vitamin B12 dank der besten Nahrungsergänzungsmittel. Beugen Sie schwerwiegende Krankheiten vor und klären Sie Vorurteile gegenüber Nahrungsergänzungsmitteln auf.

Warum behandelt dieses Buch Vitamin D 3 und Vitamin B 12 und konzentriert sich nicht nur auf ein Vitamin?

Langsam ist es weitbekannt, dass fast die gesamte Weltbevölkerung an Vitamin-D-Mangel leidet. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass auch Sie daran leiden und Ihrer Gesundheit und Ihrem Körper einen großen Gefallen tun werden, wenn Sie dieses Buch lesen und den Vitamin-D-Mangel beheben.

Ein Mangel des „Sonnenhormons“ kann schwerwiegende Folgen haben (siehe unten). Deshalb ist es unbedingt nötig, diesem Vitamin in diesem Buch auf den Grund zu gehen.

Der zweitmeiste Mangel tritt beim Vitamin B12 auf, jedoch ist sich die Bevölkerung darüber noch viel zu wenig im Klaren. Wenn man den Vitamin-B12-Mangel nicht behebt, wird es schwerwiegende Folgen haben und einige Symptome davon treten bei Ihnen vielleicht sogar schon auf.

In diesem Buch werden Sie lernen, wie Sie auf einfache Weise einen Vitamin-B12-Mangel beheben können und somit wieder aus Ihrer vollen Kraft schöpfen können.

Symptome eines Vitamin B12 Mangels:

Blasse HautfarbeKurzatmigkeit, Muskelschwäche oder Müdigkeit
Herzrasen oder Herzrhythmusstörungen
Schwindel, Benommenheit
Magenstörung
wunde Zunge
Gewichtsverlust
leichtes Bluten oder Beulen, z.B. Zahnfleischbluten
Verstopfung oder Durchfall
„Schwache Nerven“

Symptome eines Vitamin-D3-Mangels:
– Leicht brüchige Knochen
– Muskelzucken
Muskelschmerzen
Krämpfe
Erschöpfung, Schwäche
Rückenschmerzen, Kopfschmerzen
– Unruhe oder Schlafstörungen
Kältegefühl in den Händen oder Füssen
Kreislaufstörungen und Durchblutungsstörungen
Depression

Bei all diesen Krankheiten und Beschwerden ist dank Nahrungsergänzungsmitteln und anderen Methoden, die Sie in diesem Buch kennenlernen, oft eine schnelle Besserung und ganzheitliche Heilung möglich.

Was Sie in diesem Buch finden

Der erst Teil des Buches handelt von Vitamin D3 und der zweite Teil von Vitamin B12. Das Buch beinhaltet folgende Themen:

– Funktion der beiden Vitamine im Körper
Chancen und Gefahren dieser Vitamine
Quellen, wo man die Vitamine finden kann (natürliche und künstliche)

– Folgen bei einer Behebung des Mangels oder was geschieht, wenn der Mangel unbemerkt bleibt

– Die empfohlenen Tagesdosen und in welcher Form man die Vitamine einnehmen kann

– Verschiedene Meinungen aus der Medizin zu Nahrungsergänzungsmitteln

Meine Geschichte: warum ich diese Vitamine ergänze und wie sich meine Gesundheit dadurch verbesserte

Empfohlene Nahrungsergänzungsmittel für jegliches Preisniveau mit guter Qualität

Seien Sie diejenige oder derjenige, der gesunde Kinder auf die Welt bringt und noch im Alter mit den Enkelkindern auf dem Boden herumkrabbeln oder einen hohen Berg besteigen kann.
Buchzitat Ende

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Bitte beachten Sie

Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema für Erwachsene. Die angeführten Empfehlungen gelten nicht für Kinder, Schwangere und Stillende. Das Thema dient keinesfalls der Selbstdiagnose  oder Selbstbehandlung und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt.

Wichtige Hinweise:

Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Geschlossen, kühl, trocken, lichtgeschützt und außerhalb der Reichweite von Kindern lagern.

In eigener Sache:

Noch eine Anmerkung: Von Amazon.de erhalte ich bei einem erfolgreichen Verkauf über diese Webseite (Vintagebuch.de) einen kleinen Werbekostenzuschuss und zum anderen erhalten Sie die aufgeführten Bücher auch über den örtlichen Buchhandel.

Seitenübersicht:

A. Einleitung: Immunsystem stärken und vor Viren schützen
B. Quellen / Wikipedia: http://www.vintagebuch.de/b-quellverzeichnis-immunsystem-staerken/
C. Waldbaden: http://www.vintagebuch.de/markante-und-alte-baumexemplare-waldbaden/

01. Acker-Schachtelhalm: Immunsystem stärken und vor Viren schützen
02. Cashewkerne: Immunsystem stärken und vor Viren schützen
03. Galgant: Immunsystem stärken und vor Viren schützen
04. Kalmus: Immunsystem stärken und vor Viren schützen
05. Lauch: Immunsystem stärken und vor Viren schützen
06. Odermennig: Immunsystem stärken und vor Viren schützen
07. Rhabarber: Immunsystem stärken und vor Viren schützen
08. Safran: Immunsystem stärken und vor Viren schützen
09. Tausendgüldenkraut: Immunsystem stärken und vor Viren schützen
10. Wacholder: Immunsystem stärken und vor Viren schützen

Themenübersicht (Immunsystem)

Aktivierung der Abwehrkräfte: Das Immunsystem hat eine große Bedeutung für die körperliche Unversehrtheit, Grundlagen für ein gesundes Immunsystem

Immunsystem stärken und vor Viren schützen. Wie wir unsere Abwehrkräfte sinnvoll aktivieren können. Themeneinführung auf Vintagebuch.de

Wichtige Vitamine: Vitamine sind an vielen Reaktionen des Stoffwechsels beteiligt, stärken das Immunsystem, dienen der Energiegewinnung

Vitamin A: wichtig für das Wachstum, Funktion und Aufbau von Haut und Schleimhäuten, Blutkörperchen, Stoffwechsel und den Sehvorgang

Vitamin B kommt in geringen Dosen in fast allen Lebensmitteln vor. Mangel-Erscheinungen sind daher selten

Vitamin B12: wichtig für die Zellteilung und Blutbildung sowie die Funktion des Nervensystems

Vitamin C / Ascorbinsäure: Der Bedarf an Vitamin C wird zum Teil sehr kontrovers gesehen

Vitamin D: Das Sonnenvitamin. Regulierung des Calcium-Spiegels im Blut und fördert den Knochenaufbau

Vitamin D3: In Deutschland ist die Vitamin-D3-Supplementation bei Erwachsenen bislang nicht üblich. Vitamin D & Sonnen-Einstrahlung

Vitamin-D-Mangel: Die unterschätzte Gefahr. Immunsystem und COVID-19: können Nahrungsergänzungs-Mittel wirken? Ergebnis einer Studie

Vitamin E hat Funktionen in der Steuerung der Keimdrüsen und wird daher auch als Antisterilitäts-Vitamin bezeichnet

Organuhr (TCM): Jedes Organ seine Arbeitszeiten und Ruhezeiten, Energiekreislauf

Nüsse und Nussfrucht: Nüsse stabilisieren den Zuckerwert, unterstützen die Gefäße und mindern das Risiko für Infarkte

Pilze sind beliebte Nahrungsmittel: Steinpilz und Pfifferling, Champignon, Shiitake und Austern-Pilz

Baumyoga kann die Energie der Bäume im Einklang mit der Natur bringen. Ergebnis: Entspannung, vitale Energie und innere Ruhe

Sonnenlicht kann das Immunsystem stärken. Die für die Bildung von Vitamin D wirksamsten Monate: März bis Oktober

Waldbaden kann gegen psychische Stressbelastungen, Depressionen und sogar Burnout helfen, entschleunigt die Natur mit allen Sinnen erleben

Wandern (Wandern Light), Wandern ohne Gepäck, Themen-Wanderwege: Entschleunigt wandern