Vier fürs Klima: Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben von Petra Pinzler und‎ Günther Wessel. Nachhaltiges Leben im Selbstversuch

Vier fürs Klima: Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben von Petra Pinzler und‎ Günther Wessel. Nachhaltiges Leben im Selbstversuch

Zitat: Die Frage nach dem richtigen, fröhlichen aber umweltbewussten Leben in Zeiten des Klimawandels beschäftigt viele: „Wie reduzieren wir unseren ökologischen Fußabdruck?“

Die Familie Pinzler-Wessle hat es ein Jahr lang versucht. Ihre anregenden und mutmachenden Erlebnisse und Recherchen präsentieren sie in diesem alltagsprallen Buch. Ein Weg, der für alle praktikabel ist und wesentlich mehr Spaß macht als Verzicht erfordert.

Wollen wir den Temperaturanstieg auf zwei Grad beschränken, müssen wir unseren CO2-Verbrauch reduzieren.

Wie lebt es sich damit?
Ist der eingelagerte Bioapfel klimafreundlicher als der aus Chile?
Schwein oder Rind?
Bahn oder Fernbus?

 

Oder sind alle Mühen vergeblich, weil eine Familie gar nicht viel bewirken kann?

 

Familie Pinzler-Wessel hat es ausprobiert

 

Sie hat versucht, für alle Vier gute Kompromisse im Alltag zu finden.
Sie haben akribisch recherchiert und ein Haushaltsbuch der kleinen Klimasünden geführt.

In diesem lebensnahen Bericht ihres Selbstversuches erzählen sie, was gut geht, was nicht und um welche Erfahrungen sie reicher sind:

Vier fürs Klima
Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben
von Petra Pinzler (Autor)
und Günther Wessel (Autor)
Broschiert: 304 Seiten
Verlag: Droemer HC
(1. März 2018)
ISBN-13: 978-3426277324
Broschiert EUR 18,00
E-Book EUR 15,99

 

Verlagsinfo zum Buch
Vier fürs Klima von Petra Pinzler und Günther Wessel

Leseprobe zum Buch
Vier fürs Klima von Petra Pinzler und Günther Wessel

 

Vier fürs Klima von Petra Pinzler und Günther Wessel
bewerte ich wie folgt: sehr zufrieden = 5 Sterne:
Handlung, Thema: 5 Sterne
Spannung: 3 Sterne
Schreibstil: 4 Sterne

Aus dem Inhalt:

Einleitung: Der Test und ein Plan fürs ganze Jahr
Januar: Fehlstart und Bestandsaufnahme für Klimasünder
Februar: Äpfel, rülpsende Kühe und Vegetarier
März: Garten, Urlaubsplanung, Fliegen
April: Autos und Fahrradanhänger
Mai: Biogurke und Bulkshopping
Juni: Wasser, Wein und die Moral beim Einkaufen
Juli: Alpen, Radtouren und ein Zelt am See
August: Nervensägen, Selbstbetrug, Kleiderschrank
September: Hobbys, Arbeit, Bücher
Oktober: Kürbis, Halloween und Verkehrspolitik
November: Licht, Strom, Heizung
Dezember: Richtig schenken – und Feste feiern!
Schlussbemerkung: Das Jahr ist um, der Plan geht weiter …

VinTageBuch-Fazit: Alleine der Buchanhang ist Gold wert. Im Anhang finden Sie Lesehinweis, weiterführende Links und Literaturhinweise zu den einzelnen Kapiteln. Aufgeführt sind auch die Studien, Interviews, Bücher oder Webseiten und andere Medien, auf die die Autoren verwiesen haben.

Petra Pinzler, geboren 1965, studierte Wirtschafts- und Politikwissenschaft an der Universität zu Köln und besuchte die Kölner Journalistenschule. 1994 begann sie in der Wirtschaftsredaktion der ZEIT. Von 1998 bis 2001 war sie für die ZEIT Korrespondentin in den Vereinigten Staaten und bis 2007 Europakorrespondentin in Brüssel. Seither ist sie Hauptstadtkorrespondentin in Berlin für den Politik- und Wirtschaftsbereich. Für ein ZEIT-Dossier zum Thema Freihandel/TTIP wurde ihr 2014 gemeinsam mit zwei Kollegen der Otto-Brenner-Preis für kritischen Journalismus verliehen …
Petra Pinzler auf Twitter: @PPinzler

Günther Wessel, geboren 1959, studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und arbeitet seit mehr als 20 Jahren als freier Journalist und Lektor. Von 1998 bis 2001 lebte er in Washington D.C. und berichtete vorwiegend über US-amerikanische Kultur und Politik; ab Januar 2002 in Brüssel und seit 2007 in Berlin. Er hat zahlreiche Sachbücher, darunter Reiseführer, Biografien und ein Jugendbuch, geschrieben und Hörfunkfeatures für alle großen deutschen Rundfunkanstalten verfasst.
Günther Wessel auf Twitter: @WesselGuenther

 

 

Verlagsinfo: Nachhaltiges Leben im Selbstversuch

Der Ausgangspunkt: Familie Pinzler/Wessel und ihre CO2-Bilanz

Die Pinzler/Wessels essen gern abends gemeinsam und reden über den Tag, die Schule, das Leben. Eines Tages erzählt die zwölfjährige Tochter vom Klimabilanzrechner, der im Unterricht besprochen wurde.

Familiäre Ökobilanz?

Eigentlich ein Thema, über das die Familie alles zu wissen glaubt: Ja, das Klima ist bedroht. Die Eisschollen für die Eisbären werden immer kleiner. Die Temperaturen steigen. Aber es lebt sich eben doch ganz gut.

Doch Jakob bohrt nach: „Ich will es genau wissen. Was könnten wir denn überhaupt tun, ohne dass es albern wird? So als Klimaretter?“

Das Projekt

Und damit war die Idee geboren: Die Familie entscheidet sich dazu, das Ganze fundiert anzugehen.

Doch wo beginnt klimaneutrales Leben im Alltag und wo hört es auf? Ist der eingelagerte Bioapfel klimafreundlicher als der importierte Apfel aus Chile? Schwein oder Rind? Bahn oder Fernbus?

Im Durchschnitt erzeugt jeder Bundesbürger mit seinem Lebensstil elf Tonnen CO2 pro Jahr. Ein klimaneutraler Wert ist jedoch schon mit der Erzeugung von über zwei Tonnen CO2 pro Nase und Jahr überschritten.

Die Pinzler/Wessels beginnen ein Haushaltsbuch über ihren Konsum zu führen und gelangen schnell an den Punkt, an dem sie jene Lebensbereiche erkennen, in denen sie sich einbilden grün zu leben, aber in Wirklichkeit lächerlich wenig für ihren ökologischen Fußabdruck tun.

Nach einem Jahr Selbstversuch kann die Familie klar sagen wann sie an ihre Grenzen stößt und inkonsequent ist, wo es leicht fällt, zu verzichten, wo schwer.

Ihr anfänglicher Optimismus wird begleitet vom Zorn über das frühe Scheitern. Doch die Pinzler/Wessels geben nicht auf.

Die Bilanz

Nach einem Jahr sind sie stolz: Die Familie hat abgespeckt. Von 42 Tonnen CO2 auf 29 Tonnen – 13 Tonnen weniger. 31 Prozent. Die wichtigsten Faktoren, die beim Einsparen halfen und die CO2-Bilanz wirklich verbessern konnten sind schnell ausgemacht:

Autofahren! Fliegen! Einkaufen! Wohnen!

Weitermachen!

„Es regnet seltener als man denkt – das merkt man beim täglichen Fahrradfahren. Und: Ohne ein paar politische Weichenstellungen wird es fast unmöglich, dass wir alle viel ökologischer leben. Allerdings finden wir mehr denn je: Das politische Versagen entschuldigt nicht die private Faulheit. Auch deshalb werden wir das Klimaretten weiter versuchen. Wieder scheitern. Und dann fluchen. Lachen. Streiten. Es erneut versuchen.“

Lesungen

28.02.2018 Berlin-Tempelhof
Vier fürs Klima. Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben
ufaFabrik – Internationales Kulturcentrum
12105 Berlin-Tempelhof, Viktoriastr. 10 18
Beginn 18:00

05.03.2018 Berlin
Vier fürs Klima. Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben
ProjektZentrum Berlin der Stiftung Mercator
10178 Berlin, Neue Promenade 6
Beginn 18:30

22.03.2018 Berlin
Vier fürs Klima. Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben
DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH
10829 Berlin, Wilhelm-Kabus-Str. 21-35
Beginn 15:00

12.04.2018 Berlin
Vier fürs Klima. Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben
Dussmann Das KulturKaufhaus GmbH
10117 Berlin, Friedrichstr. 90
Beginn 19:00

18.10.2018 Konstanz
Vier fürs Klima. Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben
Volkshochschule Konstanz-Singen e. V.
78462 Konstanz, Katzgasse 7
Beginn 19:30

20.10.2018 Calw
Vier fürs Klima. Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben
Volkshochschule Calw e.V.
75365 Calw, Kirchplatz 3
Beginn 19.30

30.10.2018 Nordhorn
Vier fürs Klima. Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben
Volkshochschule Grafschaft Bentheim
48529 Nordhorn, Bernhard-Niehues-Str. 49
Beginn 19.00
Aktuelle Termine finden Sie hier.

 

Vier fürs Klima von von Petra Pinzler und Günther Wessel