Poesie der Vergänglichkeit: Lost Places in den USA von Heribert Niehues. Ruinen, Geisterstädte und Lost Places: poetische Bilder von verlassenen Orten

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Sie stehen im krassen Gegensatz zu den pulsierenden Großstädten, die unser Bild der USA prägen: Ruinen, Geisterstädte und Lost Places.

Etwas Unheimliches haftet diesen verlassenen Orten an,
aber auch eine gewisse Faszination,
der man sich nicht entziehen kann,
wenn man die Fotos von Heribert Niehues betrachtet:

Poesie der Vergänglichkeit:
Lost Places in den USA
von Heribert Niehues

Gebundene Ausgabe: 178 Seiten
199 Fotos und Abbildungen
Delius Klasing Verlag
(16. Januar 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3667116826
Gebundenes Buch 49,90 EUR

zur Verlagsinfo
Poesie der Vergänglichkeit
von Heribert Niehues

Aus dem Inhalt:

Top-Info auf Seite 18 und 19:
Karte und Liste der Fundorte
von Alabama bis Wyoming

Tankstellen
Symbole der amerikanischen Asphaltkultur

Diners und Motels
Oasen einer mobilen Nation

Gebäude
Melancholie zum Anfassen

Automobile
Natur und Technik vereint

Buchzitat: Lost Places – Amerika, wie man es selten sieht

Die eindrucksvollen Bilder von Heribert Niehues spüren den Geschichten der Menschen nach, die einst hier gelebt haben.
Was hat sie dazu bewogen, alles zurück zu lassen?

In seinem ungewöhnlichen Bildband „Poesie der Vergänglichkeit“ gewährt der Fotograf Heribert Niehues Einblicke in eine längst vergangene Epoche:

Ghost Towns und Forgotten Places
– poetische Bilder von verlassenen Orten

♦ Ein unglaublich eindrucksvoller Bildband eines in Vergessenheit geratenen Amerikas

♦ Verlorene Orte – Wie Modernisierung und Naturkatastrophen ihren Tribut fordern

Auf den Spuren der Vergangenheit

Noch heute steht alles dort, wie es am Tag der Geschäftsaufgabe verlassen wurde: Tankstellen, in denen vom Rost zerfressene Autowracks auf ihre letzte Tankfüllung warten,

Diner und Motels, die noch vollständig möbliert sind, doch deren Dach bereits einstürzt,

Wohnhäuser, vor denen noch die USA Flagge im Wind flattert.

Nur die Natur und die Witterungseinflüsse verändern das Bild dieser Lost Places.

Die USA sind von der Mobilität geprägt wie kaum ein anderes Land:

Eisenbahn und Planwagen wurden von Flugzeug und Automobil abgelöst.
Die rasante Entwicklung brachte jedoch nicht nur Wachstum:

Neue und schnellere Superhighways, die ab den 1950er-Jahren entstanden, ließen alte Routen in Vergessenheit geraten und führten an einst blühenden Kleinstädten vorbei.

Wirtschaftskrisen und katastrophale Wetterphänomene – man denke an die „Dust Bowl“ der 1930er-Jahre – ließen menschenleere Gebiete und Ghost Towns entstehen.

Diese Lost Places sind heute stumme Zeitzeugen unbekannter Schicksale, denen Heribert Niehues in seinem außergewöhnlichen Amerika Bildband ein Denkmal setzt.

Der Maschinenbautechniker Heribert Niehues entdeckte seine Leidenschaft für Fotografie vor über 40 Jahren. Auf die erste Spiegelreflex-Kamera folgte eine eigene Dunkelkammer, schließlich die Umstellung auf Digitalfotografie.

Zahlreiche Preise hat der Altauto- und Amerika-Fan für seine stets perfekt komponierten Fotografien bereits erhalten, sie in namhaften Zeitschriften und einigen Büchern veröffentlicht.
Webseite: Heribert Niehues – Fotos & Bilder: www.fotocommunity.de