Ungewöhnliche Todesfälle in der Renaissance, 1600er Jahre, von Tycho Brahe bis Jean-Baptiste Lully

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Ungewöhnliche Todesfälle in der Renaissance, 1600er Jahre, von Tycho Brahe bis Jean-Baptiste Lully

Die Liste ungewöhnlicher Todesfälle behandelt einmalige oder sehr seltene Todesumstände, die sich im Laufe der Geschichte ereigneten und die von mehreren Quellen als ungewöhnlich bezeichnet wurden.

Die Auflistung erfolgt chronologisch. Einige der Todesfälle sind mythologischen Ursprungs oder nicht durch zeitgenössische Berichte belegt.

1601: Tycho Brahe war zu einem Festbankett des Kaisers eingeladen. Die Hofetikette untersagte es den Gästen, sich vor dem Kaiser von der Tafel zu erheben. Daher führte eine Harnverhaltung bei Tycho Brahe zu einem Blasenriss, an welchem er zehn Tage später starb.

1660: Thomas Urquhart, ein schottischer Dichter und Übersetzer, starb angeblich an einem Lachanfall, nachdem er von der Machtübernahme Karls II. gehört hatte.

1673: Molière, Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker der französischen Klassik, erlitt einen Blutsturz während einer Aufführung der Komödie Der eingebildete Kranke, in der er die Rolle des Protagonisten innehatte.

Als Molière auf der Bühne zusammenbrach, glaubten die Zuschauer, dass es sich um eine Einlage innerhalb der Komödie handelte. Der französische Komödiant starb wenig später in seiner Wohnung in Paris.

1685: Thomas Otway, englischer Dramatiker, wäre fast verhungert. Von einer erbettelten Guinee kaufte er sich ein Brot, an dem er erstickte.

1687: Jean-Baptiste Lully, oberster Hofmusiker von Ludwig XIV., starb an Wundbrand, nachdem er sich seinen eigenen (damals noch mannshohen) Taktstock in den Fuß gerammt hatte.
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Buchcover: Über den neuen Stern: Ein Loblied auf die himmlischen Wissenschaften von Tycho Brahe (Autor)
Reinhardt Stiehle (Vorwort, Übersetzer)
Christoph Schubert – Weller (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe: 105 Seiten
Verlag: Chiron (6. Oktober 2015)
ISBN-13: 978-3899972443
Gebundene Ausgabe EUR 19,95
Buchinfo

Tycho Brahe hatte großen Einfluss auf die Entstehung der Wissenschaft. Mit diesem Text, der jetzt erstmals auf Deutsch erscheint, wurde er schon zu Lebzeiten weltberühmt.

Meist wird Tycho Brahe eine Distanz zur Astrologie nachgesagt. Die vorliegende Schrift belegt, dass dies wohl mehr dem Wunsch-denken mancher Wissenschaftler als der Realität entspricht.

 

Renaissance, Tod, Todesfall, Todesumstand