Ulrich Kienzle, gestorben am 16. April 2020 in Wiesbaden. Literaturverzeichnis (Auswahl) Bücher

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Ulrich Kienzle
* 9. Mai 1936 in Neckargröningen, Kreis Ludwigsburg
† 16. April 2020 in Wiesbaden
war deutscher Journalist, Publizist und Nahostexperte

Literaturverzeichnis (Auswahl) Bücher von Ulrich Kienzle

Südafrika. Weiße in der Wagenburg. Droemer Knaur, München 1985, ISBN 3-426-04002-6. Erhältlich möglicherweise im Modernen Antiquariat (auch bei Amazon.de).

 

 

 

Noch Fragen, Kienzle? Ja, Hauser! Der offizielle deutsche Meinungsführer. Hofmann & Campe, Hamburg 1995, ISBN 3-455-11075-4 (zusammen mit Bodo H. Hauser). Buchzitat: Das Moderatorenpaar Hauser/Kienzle, das durch seine geistreich-ironischen Dialoge im Fernsehmagazin “Frontal” allwöchentlich ein Millionenpublikum unterhält, hat hier eine Art Michelin-Führer des öffentlichen Lebens in Deutschland erstellt. Kienzle kommentiert von “links”, Hauser von “rechts”: Alltag, Politik und Medien, Persönlichkeiten, Ereignisse und Perspektiven. Das Werk gebraucht kaufen bei Amazon.de.

Noch Fragen, Kienzle? Diese Frage seines Partners Bodo Hauser im ZDF-Magazin ‘Frontal’ machte aus dem Top-Journalisten eine Medienlegende. Ulrich Kienzle begann seine TV-Karriere in Stuttgart. Er war Leiter der SDR-‘Abendschau’, später des ‘Weltspiegel’. Er berichtete für die ARD aus dem Nahen Osten und war von 1980 bis 1990 Fernsehchefredakteur bei Radio Bremen. Bis 1993 leitete er die ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik und moderierte das ZDF-‘auslandsjournal’. Als einer der ersten westlichen Journalisten interviewte er Anfang der 1970er Jahre den damals jungen Rebellen Muammar al-Gaddafi und als letzter westlicher Journalist den irakischen Diktator Saddam Hussein. Nach seinem Bestseller ‘Abschied von 1001 Nacht‘ widmet sich die Journalisten-Legende Ulrich Kienzle im Werk Ulrich Kienzle und die Siebzehn Schwaben wieder seinen eigenen Landsleuten – den Schwaben. ‘Mich faszinieren diese beiden Völker – die Schwaben und die Araber. Sehr rätselhaft beide. Die Schwaben haben eines mit den Arabern gemeinsam: beide haben kein politisches Zentrum.’

 

SchwarzRotGeld. Der offizielle deutsche Marktführer. Hoffmann & Campe, Hamburg 1997, ISBN 3-455-11076-2 (zusammen mit Bodo H. Hauser). Auch bei: Heyne Verlag. Buchzitat: Die beiden “Frontal”-Autoren Hauser und Kienzle legen ihren zweiten Führer durch den “Meinungs-Medien-Gesellschafts-Dschungel Deutschland” vor, ein echtes Lebenshilfebuch. Und weil Weltanschauung immer auch Geldanschauung ist, bleiben die finanziellen Aspekte politisch korrekten Handelns nicht unberücksichtigt. Gebraucht bei Bücher.de erhältlich.

 

Total Frontal. Sprüche und Widersprüche aus 7 TV-Jahren. Heyne, München 1999, ISBN 3-453-15530-0 (zusammen mit Bodo H. Hauser). Buchzitat: In gewohnt scharfzüngiger Manier präsentieren sich Hauser und Kienzle. Brillant und bissig bringen sie aktuelle Streitfragen auf den Punkt – keiner entkommt ihren unerbittlichen Urteilssprüchen. Erhältlich möglicherweise im Modernen Antiquariat (auch bei Amazon.de).

 

Bitte recht feindlich! Schöner leben und streiten im neuen Jahrtausend. Heyne, München 2000, ISBN 3-453-16497-0 (zusammen mit Bodo H. Hauser). Buchzitat: “Sind Sie bereit, Hauser?” “Aber immer, Kienzle!” Die “Frontal”-erprobten Streithähne Hauser und Kienzle legen einen politisch gefärbten, höchst vergnüglichen Lifestyle-Führer vor, der den Leser ins Jahr 2000 geleiten soll. Es geht um Themen wie Essen, Trinken, Reisen, Sport, Fernsehen, Familie und Erziehung, Geld, Erotik, Weltanschauung, Krankheit, Mode, Manieren. Gebraucht bei Bücher.de erhältlich.

 

Küchenkabinett. Essen und Trinken bei Rechten und Linken. Heyne, München 2001, ISBN 3-453-18843-8 (zusammen mit Bodo H. Hauser). Buchzitat: Was hat denn Essen überhaupt mit Politik zu tun? Sehr viel, sagen die beiden Frontal-Moderatoren Bodo H. Hauser und Ulrich Kienzle und begeben sich auf ihrer Suche nach rechten und linken Erfolgsrezepten auf einen genüßlichen Streifzug durch die Niederungen bundesdeutscher Politikermägen. Als Zwischengang servieren Hauser und Kienzle launige Porträts nationaler und internationaler Politgrößen von Adenauer bis Gerhard Schröder, von Margaret Thatcher bis Fidel Castro. Frei nach dem Motto “Man ist, was man ißt!” beweisen Hauser und Kienzle, daß ihre Eßgewohnheiten mitunter mehr über unsere Spitzenpolitiker verraten, als denen lieb sein kann, denn nur allzu oft entpuppt sich die volksnahe und bodenständige Fassade als pure Heuchelei; versteckt sich der heimliche Genießer hinter Saumagen, Wiener Schnitzel und Coca Cola.

 

Wo kommsch denn Du alds Arschloch her? Die Erfindung des Schwaben; wie er wurde, was er ist; ein Essay. Edition Sagas, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-9812510-9-8 (mit Audio-CD). Buchzitat: Ein einziges Mal haben sie rebelliert – die Schwaben. Im Remstal. Gegen Herzog Ulrich. Er war ein besonders großer Geldverschwender und „Hallodri“¹ und hatte, um seine leere Kasse aufzufüllen, eine fiese Steuer erfunden: Das „Umgeld“, eine Art Umsatzsteuer auf Fleisch, Obst und Wein. Sogar die hauseigene „Metzelsupp“² hätte versteuert werden müssen. Das ließ den Volkszorn explodieren… Die Aufmüpfigen gehen seit Schiller außer Landes oder sie landen in Berlin bei den Grünen.“ Gebraucht bei booklooker.de erhältlich.

 

Abschied von 1001 Nacht. Mein Versuch, die Araber zu verstehen. Edition Sagas, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-9812510-7-4. Amazon.de-Bestseller Nr. 1 in Naher Osten. Buchzitat: Die autobiografische Geschichte eines Journalistenlebens im Orient: Ulrich Kienzle, langjähriger ARD-Nahostkorrespondent und ZDF-Auslandschef, spannt einen Bogen über 40 Jahre Nahostkonflikt. Er vermittelt einen ebenso fesselnden wie persönlichen Einblick in die arabische Welt und erklärt den ‘Arabischen Frühling’ aus der Entwicklung der Konflikte im Nahen Osten heraus. Gleichzeitig
beschreibt er seinen Alltag als Kriegsreporter: erschütternde und berührende Erlebnisse, Zeugnisse faszinierender Mediengeschichte. 

 

Ulrich Kienzle und die Siebzehn Schwaben. Eine Reise zu eigenwilligen Deutschen. Edition Sagas, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-9812510-4-3. Buchzitat: Ulrich Kienzle hat sich auf eine Reise begeben. Nach Berlin und Baiersbronn, nach Stuttgart, Schwäbisch Hall, München und London. 17 außergewöhnlichen Schwaben ist er dabei begegnet – klugen und erfolgreichen Menschen. Mit ihnen hat er sich unterhalten – über die grundsätzlichen Fragen dieser grenzenlosen Welt, über Orientierung und Identität, über Heimat und Sprache. Und immer kommen dabei, auf ganz persönliche Weise, hochaktuelle politische Themen auf den Tisch – der Euro und Europa, die Moral in der Politik. Und der ‘Wutbürger’. Siebzehn Gespräche von unglaublicher Tiefe und Leichtigkeit. Gedanken, Reflektionen, Haltungen. Auf einer Reise durch die schwäbische Seele.

 

Tödlich Naher Osten. Eine Orientierung für das orientalische Chaos. Mit Fotos von Stefan Nimmesgern. Edition Sagas, Stuttgart 2017, ISBN 978-3-944660-12-7. Buchzitat: Allein im ersten Halbjahr des Jahres 2017 kamen auf der zentralen Mittelmeer-Route 1.850 Flüchtlinge ums Leben. So schockierend diese Nachricht ist, sie fügt sich nahtlos ein in die Geschichte einer tragischen Nachbarschaft: Seit Jahrhunderten verbindet Europa und die arabische Welt eine tödliche Nähe. Ulrich Kienzle reflektiert und analysiert die Ereignisse im Nahen Osten. Er blickt zurück in die Geschichte, berichtet von seiner Zeit als Nahost Korrespondent – und von seinen aktuellen Reisen. Denn auch mit seinen 81 Jahren bereist er noch immer regelmäßig die Länder dieser Region. So gelingt ihm auf äußerst unterhaltsame und faszinierende Weise, das Chaos im Orient begreifbar zu machen.

»Noch Fragen, Kienzle?« Diese Frage seines Partners Bodo Hausers im ZDF-Magazin »Frontal« machte aus dem Top-Journalisten eine TV-Legende. Ulrich Kienzle begann seine TV-Karriere beim SDR in Stuttgart. Er berichtete für die ARD aus dem Nahen Osten, leitete bis 1993 die ZDF-Hauptredaktion Außenpolitik und moderierte das ZDF-»auslands-journal«. Als einer der ersten westlichen Journalisten interviewte er Anfang der 1970er Jahre den damals jungen Rebellen Muammar al-Gaddafi – und als letzter westlicher Journalist den Irakischen Diktator Saddam Hussein.

Vintagebuch Tipp: Die Frau des Journalisten von Ilse Kienzle. Verlag: sagas.edition, ISBN-13: 978-3981251029. Buchzitat: Als ‘Tochter aus gutem Hause’ wächst Ilse Kienzle wohlbehütet auf, ihr Vater ist ein erfolgreicher Ingenieur. Anfang der 1960er-Jahre trifft sie den rebellischen Politikstudenten Ulrich Kienzle – wie vom Blitz getroffen verlieben sich die beiden so gegensätzlichen Menschen ineinander. Für beide wird es die Liebe ihres Lebens. Gegen den vehementen Widerstand ihres Vaters, der für seine Tochter bereits einen Kandidaten erwählt hatte, heiraten sie heimlich. Und während Ulrich Kienzle als Kriegsberichterstatter zur Medienlegende wird, beginnt für sie ein Leben an seiner Seite – auf dem tückischen Parkett zwischen internationalem Journalismus und Politik. Sie begleitet ihn in den Orient, wo sie unter dramatischen Umständen den Krieg im Libanon überleben. Und im südlichen Afrika wird ihre Liebe einer schweren Prüfung unterzogen.
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