Um den Preis der Freiheit: Die Sehnsucht nach Sicherheit in der offenen Gesellschaft von Thomas Fischer

Für den leidenschaftlichen und wortmächtigen Strafjuristen und früheren Bundesrichter Thomas Fischer geht es im Strafrecht um das, was unsere Gesellschaft zusammenhält:

ein selbst gegebenes Regelwerk, das von vielen Bedingungen abhängt und in ständiger Bewegung ist. Wie kein anderes Rechtsgebiet steht das Strafrecht im Fokus öffentlichen Interesses.

Als Anleitung staatlichen Handelns verspricht es Sicherheit; es ist aber auch ein Ort, an dem grundlegende Fragen des gesellschaftlichen Lebens, der Freiheitsspielräume und der Verantwortung verhandelt werden.

Recht und Sicherheit in der demokratischen Gesellschaft

 

Fotomontage: Droemer Verlag / Foto: Michael Herdlein

Was ist eine gerechte Strafe?
Gibt es sie überhaupt?

 

Für den leidenschaftlichen und wortmächtigen Strafjuristen Thomas Fischer geht es um das, was unsere Gesellschaft zusammenhält:

Ein selbstgegebenes Regelwerk, unser Rechtssystem, das von vielen Bedingungen abhängt und in ständiger Bewegung ist:

 

 

Über das Strafen
Recht und Sicherheit in der demokratischen Gesellschaft
von Thomas Fischer
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Droemer HC
(1. Oktober 2018)
ISBN-13: 978-3426276877
Gebundenes Buch EUR 22,99
E-Book EUR 19,99

 

Verlagsinfo zum Buch
Über das Strafen von Thomas Fischer

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Über das Strafen von Thomas Fischer

Über das Strafen von Thomas Fischer
bewerte ich wie folgt (maximal 10 Punkte):
Handlung, Thema: 10 Punkte
Schreibstil: 9 Punkte

Aus dem Inhalt:

Das Bedürfnis nach Strafrecht
1. Natur, Gesellschaft, Strafrecht
2. Strafrecht und Kommunikation
3. Strafrecht in Deutschland heute
4. Straf-Tatbestände
5. Strafrechtspolitik
6. Strafrechtspraxis
7. Perspektiven

Aus dem Vorwort: Sein Thema ist das Funktionieren des Strafrechts in der Gesellschaft und daher das Funktionieren der Gesellschaft als Rechtssystem

Zitat: Wie kein anderes Rechtsgebiet steht das Strafrecht im Fokus öffentlichen Interesses.

Als Grundlage staatlichen Handelns verspricht es Sicherheit; aber es ist auch ein Ort, an dem grundlegende Fragen des gesellschaftlichen Lebens, der Freiheitsspielräume und der Verantwortung verhandelt und besprochen werden.

Fischers These: Strafrecht ist Kommunikation und Gewalt.

 

Keiner kennt seine Entwicklung besser als der weit über seine Fachkreise hinaus bekannte frühere Bundesrichter.

Demokratien sind weltweit von autoritären Regimen herausgefordert. Es locken Führer mit einfachen Antworten und raschen Lösungen – und stellen die demokratisch verfassten Rechtsstaaten als volksfern und »ungerecht« dar.

In den Augen vieler Bürger steht das Strafrecht unter einem Rechtfertigungsdruck, der im Grundsatz berechtigt und wichtig, in vielen Einzelfällen aber von skandalisierenden Berichterstattungen, Vorurteilen und einer Unkenntnis geprägt ist, die Emotion an die Stelle von Information setzt.

Thomas Fischer, 35 Jahre Strafrichter, davon 17 Jahre Richter am Bundesgerichtshof, zuletzt als Senatsvorsitzender, Autor des maßgeblichen Strafrechtskommentars und einer millionenfach gelesenen Online-Kolumne, lotet hier Wechselwirkungen von Strafrecht und Gesellschaft aus.

 

»Strafrecht ist Kommunikation und Gewalt« ist seine These:

 

Im Strafrecht manifestiert sich das Gewaltmonopol des Staates. Es steht im Fokus politischer Steuerungsbemühungen. Kommunikation über Strafrecht ist die Oberfläche sozialer Prozesse.

Fischer vereint soziologische, philosophische und juristische Erkenntnisse zu einer so gehaltvollen wie provokativen Antwort auf die Frage nach dem Gleichgewicht von Rache und Prävention, Sicherheit und Freiheit, Affekt und Rechtsstaatlichkeit.

Thomas Fischer, Jahrgang 1953, war bis 2017 Vorsitzender des zweiten Senats des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe.

Sein jährlich erscheinender »Kommentar zum Strafgesetzbuch« gilt als »Bibel des Strafrechts«. Mit seiner »Zeit-online«-Kolumne »Fischer im Recht« wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Bei Droemer sind von Thomas Fischer erschienen: Im Recht und Richter-Sprüche.

 

Lesungen

01.10.2018: Berlin
Buchpremiere – Über das Strafen. Recht und Sicherheit in der demokratischen Gesellschaft
Veranstaltungsort: Dussmann Das KulturKaufhaus GmbH
Ort: 10117 Berlin, Friedrichstr. 90
Beginn: 19:00

23.10.2018: Hamburg
Über das Strafen. Recht und Sicherheit in der demokratischen Gesellschaft – Hamburger Rechtsgeschpräch mit Thomas Fischer und Anna von Treuenfels-Frowein.
Veranstaltungsort: Bucerius Law School
Ort: 20355 Hamburg, Jungiusstraße 6
Beginn: 19:30

24.10.2018: Kiel
Über das Strafen. Recht und Sicherheit in der demokratischen Gesellschaft – Kieler Rechtsgespräch mit Thomas Fischer und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Veranstaltungsort: Veranstaltungsort folgt
Ort: Kiel,
Beginn: 19:00

12.11.2018: Sindelfingen
Über das Strafen. Recht und Sicherheit in der demokratischen Gesellschaft
Veranstaltungsort: Röhm Buch und Büro GmbH
Ort: 71063 Sindelfingen, Marktplatz 9
Beginn: 20:00

13.11.2018: Frankfurt
Über das Strafen. Recht und Sicherheit in der demokratischen Gesellschaft
Veranstaltungsort: Kerst & Schweitzer
Ort: 60131 Frankfurt, Klingerstraße 23
Beginn: 18.00

14.11.2018: Hamburg
Viertel nach zwölf – Hamburger Mittagsgespräche mit Thomas Fischer – Über das Strafen. Recht und Sicherheit in der demokratischen Gesellschaft
Veranstaltungsort: Palais Esplanade
Ort: 20354 Hamburg, Esplanade 15
Beginn: 12:15

17.01.2019: Hannover
Thomas Fischer beim Neujahrsempfang der Juristischen Fakultät der Universität Hannover
Veranstaltungsort: Hörsaal der juristischen Fakultät, Leibniz Universität Hannover
Ort: 30167 Hannover, Königsworther Platz 1
Beginn: 20.00

18.02.2019: Pforzheim
Über das Strafen. Recht und Sicherheit in der demokratischen Gesellschaft
Veranstaltungsort: Hohenwart Forum Bildung und Begegnung gGmbH
Ort: 75181 Pforzheim, Schönbornstr. 25
Beginn: 19.00
Terminänderungen und Ergänzungen finden Sie hier

 

Über das Strafen von Thomas Fischer