Südstaaten (auch Dixieland genannt) sind eine Großregion im Südosten der USA. Zu den Konföderierten Staaten gehörten im Februar 1861 zunächst South Carolina, Mississippi, Georgia, Louisiana, Florida, Alabama, Texas, Virginia, Arkansas, North Carolina und Tennessee

Die Südstaaten (auch Dixieland genannt) sind eine Großregion im Südosten der USA. Nach der geografisch orientierten Definition des United States Census Bureau bestehen die Südstaaten aus insgesamt 16 Staaten mit knapp 100 Millionen Einwohnern auf 2.384.143 km².

Es handelt sich um jene 15 eher östliche Bundesstaaten, die südlich der Mason-Dixon-Linie, der Grenze zwischen Pennsylvania und Maryland, liegen und in denen bis 1865 die Sklavenhaltung erlaubt war, sowie Oklahoma, das erst 1907 gegründet wurde. Der einwohnerreichste dieser Staaten ist Texas.

Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff jene elf der Sklavenhalterstaaten, die sich 1860/1861 nach der Wahl Abraham Lincolns zum US-Präsidenten von der Union abspalteten. Lincoln hatte zwar nicht die Abschaffung der Sklaverei gefordert, denn dies war Sache der Bundesstaaten, aber der Republikaner aus dem Norden bewies, dass jemand auch ohne Unterstützung des Südens zum US-Präsidenten gewählt werden konnte.

Die elf Staaten bildeten die Konföderierten Staaten von Amerika, unterlagen aber den Nordstaaten im Sezessionskrieg (1861–1865). Der wiederhergestellte Gesamtstaat erließ Maßnahmen zur Besserstellung der schwarzen Bevölkerung und regierte die Südstaaten während der Zeit der Reconstruction direkt. Auf diesem geschichtlichen Hintergrund beruht das Verständnis der Südstaaten als vor allem politisch und kulturell definierte Großregion.

Südstaaten sind im engeren Sinn diejenigen Staaten, die sich 1860/1861 von der Union losgesagt bzw. den Konföderierten Staaten angeschlossen hatten. Zu den Konföderierten Staaten gehörten im Februar 1861 zunächst South Carolina, Mississippi, Georgia, Louisiana, Florida und Alabama; zwischen März und Juli 1861 traten Texas, Virginia, Arkansas, North Carolina und Tennessee bei.

Diese elf Staaten waren allesamt sklavenhaltende Staaten, jedoch blieben einige sklavenhaltende Staaten beim Norden: Missouri, Kentucky, Maryland, Delaware. Im Sezessionskrieg löste sich West Virginia von Virginia und schloss sich 1863 dem Norden an. Der District of Columbia, also die Hauptstadt Washington, kannte noch 1860 die Sklavenhaltung. So gesehen kann man den Hauptstadtdistrikt zu den sklavenhaltenden Gebieten rechnen, die sich nicht den Konföderierten angeschlossen haben.

  

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Oft werden die Südstaaten vereinfachend mit den Staaten gleichgesetzt, in denen Sklavenhaltung erlaubt war. Allerdings galt dies noch um 1800 auch für einige Neuengland-Staaten.

Nach der Festlegung des United States Census Bureau gehören zu den Südstaaten (genauer gesagt, zur geografischen Großregion South = „Süden“) zusätzlich zu den oben genannten elf Staaten fünf weitere Staaten (von Ost nach West: Delaware, Maryland, West Virginia, Kentucky und Oklahoma), außerdem die Hauptstadtregion (District of Columbia).

Teilgebiete der Südstaaten werden wie folgt bezeichnet:

Old South: die (sklavenhaltenden) südlichen Staaten unter den 13 Gründungsstaaten der USA. Meist werden die Ostküstenstaaten Delaware, Maryland, Virginia, North Carolina, South Carolina und Georgia zum Old South gezählt.
Upland South oder Upper South: die nördlichen der Südstaaten, vor allem jene, die sich den Konföderierten Staaten erst nach deren Gründung anschlossen, also Texas, Virginia, North Carolina, Tennessee und Arkansas. Im weiteren Sinne kann man auch die Staaten hinzuzählen, die bei der Union blieben.
Deep South: die südlichen Staaten South Carolina, Georgia, Florida, Alabama, Mississippi und Louisiana.
Lower South: Dieser Begriff wird entweder mit dem Deep South gleichgesetzt oder nach dem Historiker Ira Berlin auf die südöstlichen Staaten South Carolina, Georgia und Florida verengt.

Wichtige geographische Merkmale sind (von Ost nach West) die Atlantikküste, die Gebirgskette der Appalachen, der Mississippi River und die weiten Landschaften von Texas.

Die meisten Südstaaten weisen ein feuchtes subtropisches Klima auf. Die Böden sind meist fruchtbar, die sichere frostfreie Periode beträgt mehr als sechs Monate. Typische Pflanzen der Gegend sind Lebenseichen, Magnolien, Dogwood und Weihrauchkiefer.

Koloniale Zeit

Erste spanische Expeditionen wurden 1527/28 von Pánfilo de Narváez und Álvar Núñez Cabeza de Vaca sowie 1539/40 von Hernando de Soto, der weit ins Landesinnere vordrang, durchgeführt.

Obwohl es historisch noch umstritten ist, begann der Niedergang der MississippiKultur weit vor den Expeditionen der Spanier, diese aber versetzen mit ihren Waffen und vor allem den eingeschleppten Krankheiten den Ureinwohnern einen weiteren gravierenden Stoß.

Im Jahre 1585 gründete Walter Raleigh die erste englische Siedlung auf dem Boden der heutigen USA. Sie wurde auf Roanoke Island (North Carolina) gegründet, war jedoch nicht von Dauer. Erst im Jahre 1607 gelang es den Engländern, in Virginia die erste permanente Siedlung Jamestown zu gründen. Wie Neuengland wurde auch der Süden zunächst von englischen Protestanten besiedelt. Später kamen auch andere Religionsgemeinschaften hinzu.

Aufnahme in die Union ab 1776

Im Jahr 1776 zählten von den 13 Gründungsstaaten der USA sechs zu den sklavenhaltenden Südstaaten: Delaware, Maryland, Virginia, North Carolina, South Carolina und Georgia.

Gleichfalls als Sklavenstaaten wurden 1792 Kentucky, 1796 Tennessee, 1812 Louisiana, 1817 Mississippi und 1819 Alabama in die Union aufgenommen. Ebenfalls als Südstaaten galten Missouri, das 1821 der Union beitrat, Arkansas, das 1836 zur Union kam, sowie seit 1845 Florida und Texas. Alle diese Staaten erlaubten die Sklavenhaltung.

Der Süden aus kultureller Sicht

Gemeinsam war im 19. Jahrhundert allen Südstaaten eine starke landwirtschaftliche Ausrichtung – im Gegensatz zum schon weitgehend industrialisierten Norden. Vor allem in den Küstenebenen war die Plantagenwirtschaft weit verbreitet. Daher gab es in diesen Staaten die peculiar institution, die „besondere Einrichtung“, wie die US-Verfassung die Sklaverei nannte.

Zwischen den Plantagenbesitzern in der Ebene und den Kleinbauern in den Gebirgsregionen der Appalachen gab es erhebliche, wirtschaftlich bedingte Gegensätze. Daher kam es während des Bürgerkrieges zur „Sezession in der Sezession“, zur Abspaltung West Virginias von Virginia und der versuchten Abspaltung Ost-Tennessees von Tennessee.

Die sozio-kulturellen Gegensätze zwischen Norden und Süden ziehen sich durch alle Gesellschaftsschichten und Parteien und prägen seit der Phase des Wiederaufbaus die Politik zwischen den Einzelstaaten und dem Bund. Die weißen, aus ärmeren Bevölkerungsschichten stammenden Bewohner der Südstaaten werden mitunter abwertend als Rednecks bezeichnet. Auch sprechen einige Menschen im Süden oder solche, die von dort stammen, einen charakteristischen Akzent, den Southern Drawl.

Die Südstaaten umfassen den sogenannten Bible Belt. Dieses Gebiet ist für die intensive Ausübung der christlichen Religion bekannt; nicht selten finden sich in einem kleinen Dorf Dutzende Kirchen. Auch Religionsgruppen wie die Baptisten haben teilweise eigene südliche Zusammenschlüsse.

In den Südstaaten entstanden Gospel, Blues und Country-Musik. New Orleans war und ist ein wichtiges Zentrum für Blues und Jazz, Memphis eines für Blues und Soul. Nashville (Tennessee) ist das Zentrum der kommerziellen Country-Musik.

  

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Als „Geburtsstunde“ des Rock ’n’ Rolls wird oft die erste Aufnahme des aus Mississippi stammenden Elvis Presley in Memphis genannt. Der Dixieland Jazz, der Dirty South und der Southern Rock sind direkt nach den Südstaaten benannt.

   

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Southern Rock: Zu den wichtigsten Vertretern gehören die Allman Brothers Band, Lynyrd Skynyrd, die Marshall Tucker Band, Molly Hatchet, die Charlie Daniels Band, Black Oak Arkansas, Blackfoot, The Outlaws und ZZ Top. Eines der bekanntesten Plattenlabels für Southern Rock war Capricorn Records, das von Phil Walden in Macon im US-Bundesstaat Georgia gegründet worden war.

Kennzeichnend für den Southern Rock ist eine hart gespielte Rockmusik, die Nähe zum Hardrock hat und Blues-, Country– und teilweise auch Jazz– und Funk-Elemente aufgriff. Die Texte, die Spielweise und das Auftreten der Musiker spiegelten das Lebensgefühl einer jungen Generation Ende der 1960er Jahre wider, die durch die konservativen Werte der Südstaaten, aber auch durch die Hippie-Bewegung und vom Rock geprägt waren.

Typisch für den Southern Rock ist eine Direktheit und Lebensnähe in den Aussagen, die sich von den eher konfusen Texten der vorhergehenden Psychedelia-Musik, aber auch dem Intellektuellen der späten Beatles und der Rolling Stones zu dieser Zeit abgrenzte.

Southern Soul: Die bekanntesten Labels dieses Musikstils war Stax Records in Memphis und Atlantic Records in New York. Die zwei Hausbands von Stax waren erstens Booker T. & the M.G.’s und zweitens The Memphis Horns (ein Teil der Gruppe The Mar-Keys). Bekannte Künstler von Stax bzw. des Southern Soul waren Otis Redding, Wilson Pickett, Rufus Thomas, Sam & Dave, Carla Thomas, William Bell, The Staple Singers, Eddie Floyd, Candi Staton, Millie Jackson und später Isaac Hayes.

Eine weitere Hochburg des Southern Soul war die Stadt Muscle Shoals in Alabama, wo viele Hits produziert wurden. Auch einige Stax-Künstler wie Wilson Pickett und Otis Redding waren dort tätig, ebenso Aretha Franklin. Aretha Franklin war auch bei Atlantic Records.

  

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Herkunft des Begriffs Dixieland

Ein gebräuchliches Synonym für die Südstaaten ist Dixieland oder Dixie. Nach der einen Theorie soll der Name von der Mason-Dixon-Linie abgeleitet sein. So wurde die Grenzlinie zwischen Pennsylvania und Maryland genannt, die die Landvermesser Charles Mason und Jeremiah Dixon vermessen hatten, und verallgemeinernd auch die Trennlinie zwischen den amerikanischen Staaten, südlich derer die Sklaverei erlaubt und nördlich derer sie verboten war.

Nach einer anderen Theorie leitet sich der Name vom französischen Wort „dix“ (zehn) ab, das früher auf von der staatlichen Notendruckerei im zeitweise französischsprachigen New Orleans hergestellten Zehn-Dollar-Noten zu finden war.

      

Bekannt ist auch die Südstaatenküche und ihre Besonderheiten wie Cajun-Food, Soul-Food, Tex-Mex-Küche und kreolische Küche.

     

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Soul Food (Küche): Soul Food (etwa Seelenkost) ist die Bezeichnung der traditionellen Küche der Afroamerikaner in den USA mit Schwerpunkt in den Südstaaten. Aus einer Küche des Mangels entstanden, sind heute viele Gerichte fester Bestandteil der US-amerikanischen Küche und auch international beliebt, beispielsweise Spareribs oder Chicken Wings.

Ursprünglich mussten sich die Afroamerikaner in den USA während der Sklaverei und in der Zeit danach meist mit minderwertigen oder billigen Lebensmitteln zufriedengeben, oder dem, was keine andere Verwendung fand, beispielsweise weniger beliebte Fleischteile wie Innereien, Schweinefüße und -ohren oder Hühnerflügel.

Obwohl einige afrikanische Zutaten wie zum Beispiel Okra verwendet werden, basiert diese Küche auf dem Kochstil der amerikanischen Südstaaten, nicht auf afrikanischen Küchen. Aber auch europäische und indigene Einflüsse sind zu finden. Aus der indigenen (“indianischen”) Küche wurden Mais, verschiedene Erbsen und Bohnen, Catfish, Garnelen und Truthahn übernommen.

Neben den selbst gejagten Tieren wie Grauhörnchen, Opossum, Kaninchen, Rotwild sowie verschiedenen Fischen sowie Muscheln und den Schlachtresten bilden vor allem Mais, Weizen, Reis, Kartoffeln und Süßkartoffeln die Sättigungsgrundlage dieser Küche. Auf einigen Plantagen in den Südstaaten hatten die Sklaven einen eigenen kleinen Garten, in dem sie Hühner und Enten hielten und Gemüse anpflanzen konnten.

Typische Gewürze dieser Küche sind Cayennepfeffer, Muskatnuss, Piment, Zimt, Gewürznelken, Sesam, Safran, Thymian und Essig. Beliebte Gemüse sind neben Bohnen und Erbsen verschiedene Kohlsorten, Kürbis und Speiserüben; auch Zwiebeln finden häufig Verwendung.

Soul Food enthält viel Fett und Zucker, um die früher oft eher minderwertigen Lebensmittel geschmacklich zu verbessern. Fleisch wird überwiegend geschmort, fritiert und gebraten, das Gemüse oft mit Schweineschmalz gedünstet. Sehr beliebt ist stark gesüßter Eistee, traditionell wird auch häufig Buttermilch getrunken.

   

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Quelle, teilweise: Wikipedia
Wikipedia Kategorie: Südstaaten
Dixieland

Buchcover: DuMont Reise-Handbuch Reiseführer USA, Südstaaten: mit Extra-Reisekarte
von Axel Pinck
Taschenbuch: 480 Seiten
DUMONT REISEVERLAG
(5. September 2016)
ISBN-13: 978-3770178117
Taschenbuch EUR 24,99

Für die 3. Auflage des DuMont Reise-Handbuches war Autor Axel Pinck wieder intensiv vor Ort unterwegs. Jazzklänge in New Orleans, Blues im Mississippi-Delta, Wanderparadiese in den Ausläufern der Appalachen, Sumpflandschaften in Louisiana und Glitzermetropolen wie Atlanta – dies sind nur einige Stichworte zur Charakterisierung der Südstaaten der USA.

Von der Bundeshauptstadt Washington D.C. mit ihren Weltklassemuseen und den Bergregionen Virginias, von den Stränden des Atlantik bis an den Golf von Mexiko, nach Nashville oder Memphis in Tennessee bis nach Arkansas im Westen werden alle sehenswerten Regionen und Städte beschrieben, darunter das 2015 eröffnete ›lebendige Museum‹ Birthplace of Country Music nahe der Grenze von Tennessee und Virginia.

Zu jedem Kapitel präsentiert eine Doppelseite »Auf einen Blick« die Highlights, die schönsten Routen, aktive Naturerlebnisse und besondere Tipps des Autors. Ort für Ort hat Axel Pinck ausgesuchte Unterkünfte, Restaurants oder Einkaufsadressen zusammengestellt, die in den Cityplänen eingezeichnet sind.

Viel Wissenswertes über die Südstaaten der USA, über ihre Geschichte und Gegenwart, den Alltag der Menschen sowie über die lebendige und vielstimmige (Musik)kultur lässt sich in der einführenden Landeskunde wie in den eingestreuten Themenseiten nachlesen.
Für eine rasche Orientierung sorgen die detaillierte Extra-Reisekarte im Maßstab 1:1.500.000, eine Übersichtskarte mit den Highlights sowie 43 Citypläne, Wander- und Routenkarten. Klicktipp: Buchinfo bei Amazon.de

 

Südstaaten USAVISTA POINT Reiseführer A bis Z. Dixieland, der Alte Süden – er scheint uns schon bekannt, bevor wir überhaupt dort waren. Ob Mark Twain oder William Faulkner, der ‘Charleston‘ oder ‘Vom Winde verweht‘, ‘Onkel Toms Hütte‘ oder Rhythm & Blues stets erwies sich der Süden als sprudelnde Quelle amerikanischer Mythen, Bilder und Legenden.

Der Reiseführer widmet sich acht der einst glorreichen elf US-Staaten, die um die Mitte des vorigen Jahrhunderts die Union verließen und den Bürgerkrieg auslösten: Georgia, North und South Carolina, das nördliche Florida, Alabama, Mississippi, Louisiana und Tennessee. Entsprechend reich ist die landschaftliche Vielfalt von den dunstigen Berghöhen der Great Smoky Mountains, den erfrischenden Inseln und Stränden am Atlantik und Golf von Mexiko zu den Bays und Bayous, Marschen und Sümpfen.

Menschen und Milieus stehen dem nicht nach: von den simplen shotgun houses der Schwarzen bis zu den pompösen Palästen einer verflossenen Pflanzer-Aristokratie, vom schicken Lifestyle in Atlanta zu den Brandungsfischern auf Jekyll Island, von den swingenden Gospelchören in Savannah zu den Jazz-Oldtimern der Preservation Hall von New Orleans, von den Elvis-Presley-Memorabilien in Memphis und den Whiskeybrennern in Lynchburg bis zur Country & Western-Szene in Nashville, Tennessee.

Das kulinarische Füllhorn des Südens reicht von den New Wave Appetizern bis zu den Meeresfrüchten in den Gumbo-Küchen, von den tropischen Longdrinks bis zur legendären Mint Julep, von der es, wie Barkeeper verraten, selten eine Nachbestellung gibt.

Der Reiseführer von Vista Point präsentiert die touristischen Filetstücke dieser spannenden Reiseregion, bietet dazu die jeweils wichtigen Serviceinformationen und macht Routenvorschläge, die die Highlights auf die Reihe bringen. Zur leichteren Orientierung ist der Reiseführer in vier Teile gegliedert.

Im ersten Teil erfahren Sie Wissenswertes über die einzelnen Regionen, deren landschaftlichen Charakteristika und kulturellen Besonderheiten. Im zweiten Teil wird eine Reiseroute für Selbstfahrer vorgeschlagen. Im Anschluss daran finden Sie einen umfangreichen, alphabetisch nach Orten sortierten Adressteil mit Unterkünften aller Kategorien und schließlich einen ausführlichen Service von A bis Z. Zur Amazon Buchinfo

USA-Süden – Reiseführer von Iwanowski: Individualreiseführer mit Extra-Reisekarte und Karten-Download (Reisehandbuch) Iwanowski’s Reisebuchverlag. Bei einer Reise durch die Südstaaten der USA stehen nicht allein die landschaftlichen Höhepunkte mit Traumstränden in Florida, Sümpfen im Mississippi-Delta oder der parkähnlichen Landschaft in Tennessee im Vordergrund, auch die Lebensart der Menschen, die Mischung aus französischer, spanischer und englischer Kolonialgeschichte sind ein wichtiger Bestandteil. Kurz: Den Süden sollte man nicht nur sehen, man muss ihn auch erleben.

Zudem sind einige Städte architektonisch einmalig, allen voran New Orleans mit seiner größtenteils französischen Baustruktur. Musikalisch hat man hier schon immer eine Vorreiterrolle gespielt: Aus den Bergen stammte die Hillbilly-Musik, im Mississippi-Delta wurde der Jazz geboren und Elvis Presley, der King of Rock ’n‘ Roll, erlernte sein Handwerk u. a. von Bluesmusikern in der Beale Street in Memphis.

Die erste Saat für diese erst viel später bekannten Musikrichtungen streuten die Sklaven auf den Baumwollplantagen. Zeugnisse dieses Kapitels amerikanischer Geschichte stehen als prächtige Herrenhäuser entlang des Mississippi zwischen New Orleans und Baton Rouge. Beste Reisezeiten sind Mai und Juni bzw. September und Oktober.
Mit den Bundesstaaten Arkansas, Louisiana, Mississippi, Alabama, Tennessee, South Carolina und Georgia sowie Teilen von North Carolina und Florida.
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• Besondere Tipps zur Musikszene: auch abseits der Touristenzentren Gottesdienste oder Clubs zu besuchen.
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Tief im Süden (DuMont Reiseabenteuer): Reise durch ein anderes Amerika von Paul Theroux. Taschenbuch: 616 Seiten. DUMONT REISEVERLAG;ISBN-13: 978-3770182855. Zitat: Paul Theroux, der wohl bekannteste Reiseliterat unserer Zeit, erkundet erstmals seine Heimat. Auf seinem Roadtrip durch die Südstaaten erlebt er die USA als ein Land voller Härten, in dem ihm zugleich ungeahnter Mut, Herzlichkeit und Gemeinschaftsgefühl begegnen.

Er landet in Geisterstädten, Freikirchen und auf Waffenausstellungen entlang des »Old Man«, des Mississippi. Rassismus und die Folgen von jahrhundertelanger Segregation sind allgegenwärtig. Theroux begibt sich hinein in diese gespaltene Gesellschaft, fragt nach und hört zu, getrieben von einer unstillbaren Neugier auf die Menschen und ihre Leben. Für alle, die die Menschen Amerikas und die Zerrissenheit ihres Landes verstehen möchten – »Tief im Süden« ist das richtige Buch zur richtigen Zeit. Zur Amazon Buchinfo

 

VinTageBuch Webseiten-Tipps

 

Barn Dance Show, Radiosendungstyp, der vor allem in den USA der 1930er- und 1940er-Jahren populär war und überwiegend Country-Musik spielte.

Big D Jamboree war eine US-amerikanische Musiksendung, die von dem Hörfunksender KRLD ausgestrahlt wurde. Die Show bestand aus Auftritten berühmter Country-Musiker sowie aus Sketchen und Gags.

Carolina Barn Dance war eine US-amerikanische Country-Sendung, die von WBRM aus Spruce Pine, North Carolina, gesendet wurde.

Ernest Tubb Midnight Jamboree ist eine US-amerikanische Radio-Country-Sendung, die von WSM aus Nashville, Tennessee, gesendet wird. Gründer: Ernest Tubb. Titel: Walking The Floor Over You.

Grand Ole Opry, langlebigste Radioshow der US-Rundfunkgeschichte. Die seit 1925 allwöchentlich aus Nashville, übertragenen Country-Musik-Konzerte haben seit Jahrzehnten Kultstatus.*

Louisiana Hayride: Radioübertragungen von KWKH aus den 1940er, 1950er und 1960er Jahren, insgesamt mehr als 25 Stunden Musik auf 20 CDs. Die Hayride wurde live von der Bühne in Shreveport gesendet und präsentierte die bekanntesten Stars der Country Music, spätere Legenden, regionale Größen und talentierte Newcomer.*

National Barn Dance war eine US-amerikanische Country-Sendung, die von WLS aus Chicago, Illinois, gesendet wurde. Zu der Zeit gab es landesweit bekannte Musiker, die Mitglieder der Show waren.

Old Dominion Barn Dance war eine US-amerikanische Country-Sendung, die von dem Radiosender WRVA aus Richmond, Virginia gesendet wurde. Rockabilly-Lady Janis Martin wurde hier zum Star.

Old Farm Hour war eine US-amerikanische Country-Sendung, die von dem Radiosender WCHS aus Charleston, West Virginia gesendet wurde. Gegründet von Country-Musiker Buddy Starcher.

Saturday Night Jamboree war eine US-amerikanische Country-Sendung, die von dem Sender KWEM aus Memphis, Tennessee gesendet wurde. Gegründet von Country-Musiker Joe Manuel.

Saturday Night Shindig war eine US-amerikanische Country-Sendung, die von WFAA aus Dallas, Texas, gesendet wurde. Auch The Shelton Brothers waren Show-Mitglieder.

Tennessee Barn Dance war eine US-amerikanische Country-Sendung, die von WNOX aus Knoxville, Tennessee, gesendet wurde. Don Gibson begann hier seine Karriere.

Town Hall Party war eine US-amerikanische Country-Sendung, die von KXLA und KTTV aus Compton, Kalifornien, gesendet wurde.

Virginia Barn Dance war eine US-amerikanische Country-Sendung, die von WDVA aus Danville, Virginia gesendet wurde.

WCOP Hayloft Jamboree war eine US-amerikanische Country-Sendung, die von WCOP aus Boston, Massachusetts gesendet wurde.

WSB Barn Dance war eine US-amerikanische Country-Sendung, die vom Sender WSB aus Atlanta, Georgia, gesendet wurde.

WWVA Jamboree, US-amerikanische Country-Sendung, die vom Hörfunksender WWVA in Wheeling, West Virginia ausgestrahlt wird. Auftritte verschiedener Country-Musiker und Sketche.