Straßen der DDR: Bilder einer Reise von Tangermünde nach Berlin unmittelbar nach dem Fall der Mauer von Michael Krone

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Wie es war zwischen Elbe und Oder unmittelbar nach der Grenzöffnung.
1989-2019: 30 Jahre Mauerfall …

Der Tourist, der heute durch die östlichen Bundesländer fährt, sieht sie wirklich: blühende Landschaften mit restaurierten Städten, erneuerten Straßen, Industrieansiedlungen und einer modernen Infrastruktur.

Im Frühjahr 1990, als die Aufnahmen für dieses Buch entstanden, waren die Altlasten der Vergangenheit noch deutlich zu erkennen:

Häuser, die seit den 1930er Jahren nicht mehr renoviert worden waren,
Pflasterstraßen,
Brachflächen.
Die DDR, so wie sie war, existiert längst auch im äußerlichen Erscheinungsbild nicht mehr:

Straßen der DDR:
Bilder einer Reise von Tangermünde nach Berlin unmittelbar nach dem Fall der Mauer
von Michael Krone
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Fotos und Abbildungen: rund 400 zeitgenössische Fotodokumente
Delius Klasing Verlag
Schneider Media
Auflage: 2. Auflage 2019
(12. September 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3667116635
Gebundenes Buch 29,90 EUR

Die Erstauflage von Straßen der DDR wurde 2009 mit dem MPC-Autobuchpreis ausgezeichnet.

Das Buch Straßen der DDR ist auf 2000 Exemplare limitiert.

Zur Verlagsinfo
Straßen der DDR

Buchzitat: Von großem historischem Wert ist es daher, dass der Zustand des Osten direkt nach der „Wende“ im Bilde festgehalten wurde, bevor die Bagger und Baumaschinen, die Handwerker und Straßenbauer, die Spekulanten und Supermarktketten kamen und die Landschaft vielerorts völlig veränderten.

Michael Krone, diplomierter und renommierter Industrie-Fotograf, hatte im April/Mai 1990 die geniale Idee, durch die untergehende DDR zu reisen, und zwischen Tangermünde und Berlin, Leipzig und Dresden, Potsdam und Zwickau den Zustand der Straßen, Plätze, Gleise und Wasserwege zu dokumentieren, wie er sich noch auf unverfälschte Weise präsentierte:

die marode Infrastruktur,
die im Zweitakt mülmenden Autos der Marken IFA,
Trabant und Wartburg,
die Motorräder,
die Lastwagen,
die Straßenbahnen,
Güterwaggons,
Flußfähren.
Und natürlich die Menschen, die im Gefühl der neuen Freiheit mehr oder weniger hoffnungsvoll in die Zukunft blickten.

2019, 30 Jahre nach dem Mauerfall am 9. November 1989, bringt SCHNEIDER MEDIA eine aufgewertete Neuauflage der 2008 erstmals veröffentlichten und preisgekrönten Fotosammlung heraus.

Ein Essay des Dresdner Erfolgsautors Peter Richter bereichert den Band. „Straßen der DDR“ ist ein unbestechlicher Blick auf die Realität eines heute nicht mehr existierenden Staates, dies auf 240 Seiten und anhand von rund 400 ausgewählten Fotos.

Fazit: Vor allem aber die Städte haben es Michael Krone angetan: oft graue, triste Städte, bis – weilen, wie in Berlin, von hässlicher Moderne; manchmal aber überraschend romantische Orte mit zwar morschen, doch immerhin erhaltenen Häusern, die in der Westrepublik längst seelenlosen Gebäuden geopfert worden wären. Und dann wieder auf den Bildern: urbane Wüste Ost.

Dazu ein Freiluftmuseum für Kraftfahrzeuge der realsozialistischen Art: nicht nur Trabis, sondern auch Wartburgs, Skodas, Dacias, IFAs, Framos und hier und da ein Pferdefuhrwerk.

Exklusive Schwarz-Weiß Momentaufnahmen einer gerade vergehenden Epoche zeigen vielseitige Impressionen eines Landes in der Zeitenwende.

Nicht zuletzt spielen auch die Menschen, die im Gefühl einer neuen Freiheit mehr oder weniger hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, eine Rolle.

Straßen der DDR
Bilder einer Reise von Tangermünde nach Berlin unmittelbar nach dem Fall der Mauer von Michael Krone
(© Cover & Inhaltsangaben: Delius Klasing Verlag)