Sting: Grenzgänger und Freigeist. Einige der erfolgreichsten Hits der letzten Jahrzehnte stammen von Sting

Sting: Grenzgänger und Freigeist. Einige der erfolgreichsten Hits der letzten Jahrzehnte stammen von Sting

Zitat: Sting passt in keine Schublade: Hinter dem weltweit bekannten Rockstar steckt ein verkannter Intellektueller, ein verfemter Künstler und – allem voran – ein freier und sensibler Mann, der in seiner Musik seine innersten Gedanken und tiefsten Überzeugungen ausdrückt. ARTERückblick auf seine künstlerische Karriere.

“Englishman in New York”, “Roxanne”, “Every Breath You Take”, “Desert Rose”, “Walking on the Moon” oder auch “Fragile”: Einige der erfolgreichsten Hits der letzten Jahrzehnte stammen von Sting.

Als Frontmann von The Police arbeitet sich Sting von 1977 bis 1984 zum internationalen Star hoch. Es folgte eine Solokarriere, bei der er bereits mit seinem Debütalbum “The Dream of the Blue Turtles” (1985) einen mehrfachen Platinerfolg feierte.

Durch sein Talent und seine Bekanntheit wurde der Musiker, Autor und Komponist schon bald zur Pop-Ikone. Im Laufe seiner 40-jährigen Karriere verkaufte er über 100 Millionen Tonträger, erhielt 16 Grammys und einen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood. Als Bandleader und Bassist von The Police ging er in die Rock & Roll Hall of Fame ein.

Sting hat eine einzigartige Stimme, die einen in eine ganz eigene Welt zu versetzen scheint. In seiner Musik trifft Jazz auf Pop und Pop auf Klassik. Seine Freiheit drückt Sting nicht nur durch Musik und Noten aus. Sie zeigt sich in erster Linie auch in seinen Songtexten.

Sting, der sich seit Jahrzehnten sozial und umweltpolitisch engagiert, verschließt sich nicht vor schwierigen Themen. In “Inshallah” beispielsweise thematisiert er die Reise von Flüchtlingen durch Europa. In “One Fine Day” stellt er die Leugner des Klimawandels an den Pranger.

Ein Jahr nach den Terroranschlägen in Paris gab Sting im November 2016 das Konzert zur Wiedereröffnung des Konzertsaals Bataclan.

Was treibt ihn an? Und was ließ einen zurückhaltenden und unscheinbaren Jungen zu einem Weltstar werden? Geboren in einem bescheidenen Vorort von Newcastle, wächst der junge Gordon Sumner im Schatten der Werften auf und mit einem Vater, dessen Liebe und Anerkennung er vergeblich sucht. Sein fortwährendes Streben nach Freiheit hat seinen Ursprung auch in den Verletzungen der Kindheit und dem eisernen Willen, sich aus diesen Verhältnissen zu befreien.

Das sehr persönliche Exklusivinterview gibt Einblicke in Stings Werdegang – von seinen ersten Jahren mit The Police bis hin zu seiner fulminanten Solokarriere. Außerdem kommen Musiker und Produzenten wie Bob Geldof, will.i.am, Vinnie Colaiuta, Zucchero, Dominic Miller, Branford Marsalis, Pascal Negre, Martin Kierszenbaum und Rufus Miller in dem Porträt zu Wort.

Archivaufnahmen zeugen von einem Leben voller Begegnungen und musikalischer Neuschöpfungen und erzählen die Geschichte einer britischen Rocklegende, eines Grenzgängers und Freigeists, der ständig neue Herausforderungen sucht.

Arte Popkultur, Sonntag, 31. Dezember um 00:55 Uhr

 

Sting ist der Künstlername von Gordon Matthew Thomas Sumner, CBE (* 2. Oktober 1951 in Wallsend, Tyne and Wear, England), einem britischen Musiker, Sänger, Bassisten und Schauspieler.

Diskografie

Studioalben

1985: The Dream of the Blue Turtles
1987: …Nothing Like the Sun
1988: …Nada como el sol
1991: The Soul Cages
1993: Ten Summoner’s Tales
1996: Mercury Falling
1999: Brand New Day
2003: Sacred Love
2006: Songs from the Labyrinth (Musik von John Dowland, aufgenommen mit Edin Karamazov)
2009: If on a Winter’s Night…
2010: Symphonicities (Sting & The Royal Philharmonic Concert Orchestra)
2010: Symphonicity +3 [Ltd. Edition] (incl. 3 Bonus-Tracks & DVD)
2013: The Last Ship
2016: 57th & 9th

Konzertalben

1986: Bring on the Night
1991: Acoustic Live in Newcastle
1997: Last Session (Sting and Gil Evans live at the Perugia Jazz Festival 1987, DVD)
1997: Strange Fruit (Sting and Gil Evans live at the Perugia Jazz Festival 1987, DVD)
2000: Live at Universal Amphitheatre
2001: …All This Time
2010: Live in Berlin (featuring The Royal Philharmonic Concert Orchestra) (special guest Branford Marsalis, Audio-CD + DVD)

Kompilationen/Best Of

1993: Demolition Man
1994: Fields of Gold: The Best of Sting (1984–1994)
1997: Sting at the Movies
2000: Brand New Day: The Remixes
2001: Still Be Love in the World
2002: The Very Best of Sting & The Police
2003: Songs of Love
2005: My Funny Valentine: At the Movies
2011: 25 Years (3 CDs + DVD)
Wikipedia: Sting

   

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