The Rolling Stones: Sticky Fingers (1971-er Album). Auftritt im Fonda Theatre in Los Angeles

The Rolling Stones: Sticky Fingers (1971-er Album). Auftritt im Fonda Theatre in Los Angeles

 

TV Tipp: The Rolling Stones
Sticky Fingers
3sat, 23. April 2018, 01:40 Uhr

 

Zitat: Am 20. Mai 2015 spielen die Rolling Stones einen lange geheim gehaltenen Auftritt im Fonda Theatre in Los Angeles. Auf dem Programm stehen alle Songs des 1971-er Albums “Sticky Fingers”.

Dass das Konzert mit “Start Me Up” beginnt, ein Song der nicht auf Sticky Fingers zu finden ist, geht auf Mick Jagger zurück, der dem Konzert noch ein paar Umdrehungen mehr verschaffen will und gleich noch “Jumpin’ Jack Flash” von 1968 einbaut, zur Freude der Fans.

Mit “Sticky Fingers – Live” präsentieren die Stones endlich auch die Songs, die seltener auf ihren Konzerten gespielt werden, wie das stimmungsvolle Unplugged-Juwel “Wild Horses”, den urigen Blues “You Gotta Move” oder das jazzige “Can’t You Hear Me Knocking”.

Und wenn Keith Richards auf seiner Telecaster “Brown Sugar” anstimmt, kennt die Begeisterung keine Grenzen mehr. Mit dieser Veröffentlichung präsentieren die Stones die fünfte Folge aus ihrer Serie “From the Vault”, die entsteht, als die Live-Archive der Band nach unveröffentlichten Aufnahmen durchsucht werden.

Fazit: Das intime Konzert im Fonda Theatre hebt sich wohltuend von den gigantischen Open-Air-Shows der Band ab und ist zugleich der Beginn ihrer zweimonatigen

Zip Code“-Tour durch Nordamerika:

 

Titelliste

Start Me Up
Sway
Dead Flowers
Wild Horses
Sister Morphine
You Gotta Move
Bitch
Can’t You Hear Me Knocking
I Got the Blues
Moonlight Mile
Brown Sugar
Rock Me Baby
Jumpin’ Jack Flash

 

VinTageBuch Info

 

Studioalbum von The Rolling Stones
Veröffentlichung: 23. April 1971
Aufnahme: 22. März 1969 – 31. März 1969
2. Dezember 1969 – 31. Oktober 1970
Label: Rolling Stones Records
Format: LP, CD, MC, SACD
Genre: Blues, Rock
Anzahl der Titel: 10
Laufzeit: 46:25

Besetzung

Mick Jagger – Gesang, Gitarre, Perkussion
Keith Richards – Gitarre, Gesang
Mick Taylor – Gitarre
Bill Wyman – Bass, Elektronisches Piano
Charlie Watts – Schlagzeug, Perkussion
Ry Cooder – Gitarre
Jim Dickinson – Piano
Ricky Dijon – Conga
Nicky Hopkins – Piano
Bobby Keys – Saxophon
James Miller – Perkussion
Jack Nitzsche – Piano
Billy Preston – Orgel
Jim Price – Trompete, Piano
Ian Stewart – Piano
Produktion: James Miller

Sticky Fingers ist das neunte Studioalbum der britischen Rockband The Rolling Stones und erschien 1971 über das hauseigene Label. Produziert wurde es von James „Jimmy“ Miller, der von 1968 bis 1973 Produzent der Band war.

 

Sticky Fingers gilt als eines der besten Alben der Rolling Stones, unter anderem belegt es Platz 64 in der Liste der 500 besten Alben aller Zeiten der Musikzeitschrift Rolling Stone.

 

Auf diesem Album taucht auch zum ersten Mal das Zungenlogo auf, das sich die Stones extra von dem Designer John Pasche hatten entwerfen lassen und das seit diesem Zeitpunkt alle Veröffentlichungen der Band ziert.

Das Zungenlogo ist ein eingetragenes Warenzeichen. Besonders auffällig für die damalige Zeit war das Plattencover, das von Andy Warhol für 15.000 Pfund gestaltet wurde und einen Mann in knallenger Röhrenjeans von vorne und von hinten darstellt, wobei sich deutlich dessen Geschlechtsorgane abzeichnen.

In die Hose war ein echter, funktionsfähiger Reißverschluss eingearbeitet. Nach dem Öffnen des Reißverschlusses konnte man weiße Unterwäsche sehen.

Das Album wurde in der Zeit von März 1969 bis Januar 1971 mit dem Rolling Stones Mobile und in verschiedenen Studios (Olympic, Muscle Shoals, Stargroves und Trident) aufgenommen.

Zahlreiche Gastmusiker wirkten bei den Aufnahmen mit, so zum Beispiel Billy Preston, Nicky Hopkins, Ian Stewart, Bobby Keys und Ry Cooder. Es war das erste komplette Studioalbum, bei dem Mick Taylor mitwirkte.

Viele der enthaltenen Stücke sind heute Rock-Klassiker, vor allem der Hit Brown Sugar. Die Country-Songs Wild Horses und Dead Flowers sind auf den Einfluss von Gram Parsons auf Keith Richards zurückzuführen.

Die Lieder stammen – mit Ausnahme von You Gotta Move (Fred McDowell) – alle aus der Feder von Mick Jagger und Keith Richards. Für den Song Sister Morphine wird mittlerweile Marianne Faithfull als Co-Autorin genannt: Der Text, in dem ein sterbender Mann verzweifelt nach Morphium verlangt, stammt in wesentlichen Teilen von ihr.

 

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