Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers von Walter Isaacson

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Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers von Walter Isaacson (Autor), Antoinette Gittinger (Übersetzer)
Taschenbuch: 704 Seiten
Verlag: btb Verlag (10. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3442744916
Originaltitel: Steve Jobs
Gebundenes Buch ab 2,99 EUR, Taschenbuch 12,99 EUR, Kindle 9,99 EUR bei Amazon.de

Buchzitat: Die erste umfassende und autorisierte Biografie über einen der revolutionärsten Entwickler der Welt: Steve Jobs!

Macintosh, iMac, iPod, iTunes, iPhone, iPadSteve Jobs hat der digitalen Welt mit der Kultmarke Apple Ästhetik und Aura gegeben. Wo Bill Gates für solide Alltagsarbeit steht, war der Mann aus San Francisco die Stilikone des IT-Zeitalters, ein begnadeter Vordenker, der kompromisslos seiner Idee folgte.

Genial und selbstbewusst hat er trotz ökonomischer und persönlicher Krisen den Apfel mit Biss (Bite) zum Synonym für Innovation und Vision gemacht.

Doch wer war dieser Meister der Inszenierung, was trieb ihn an?

Walter Isaacson gewann das Vertrauen des Apple-Chefs und konnte als erster Biograf während der langjährigen Recherchen auf seine uneingeschränkte Unterstützung ebenso bauen wie auf die seiner Familie, seiner Weggefährten und auch der Kontrahenten.

Entstanden ist das Buch über Steve Jobs und sein Unternehmen – nicht nur für Apple-Fans.

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Wiki-Info

Steven „Steve“ Paul Jobs (* 24. Februar 1955 in San Francisco, Kalifornien; † 5. Oktober 2011 in Palo Alto, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Unternehmer. Als Mitgründer und langjähriger CEO von Apple Inc. gilt er als eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Computerindustrie.

Zusammen mit Steve Wozniak und Ron Wayne gründete er 1976 Apple und half, sowohl das Konzept des Heimcomputers als auch später die Generation der Smartphones sowie Tabletcomputer populär zu machen.

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Zudem war er mit dem Macintosh ab 1984 maßgeblich an der Einführung von Personal Computern mit grafischer Benutzeroberfläche beteiligt und entwickelte mit dem iTunes Store und dem Medienabspielgerät iPod in den frühen 2000er Jahren wichtige Meilensteine für den Markterfolg digitaler Musikdownloads.

Steve Jobs war darüber hinaus Geschäftsführer und Hauptaktionär der Pixar Animation Studios und nach einer Fusion größter Einzelaktionär der Walt Disney Company.

Sein Vermögen wurde im März 2011 vom Wirtschaftsmagazin Forbes Magazine auf 8,3 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Kindheit

Schon in seiner Kindheit erwachte Steve Jobs’ Interesse an der zu dieser Zeit im Wachstum befindlichen Elektronikindustrie. Im Silicon Valley, dem Santa Clara Valley, in dem auch Palo Alto lag, wohnte Jobs in unmittelbarer Nachbarschaft zu Ingenieuren von Firmen wie Hewlett-Packard und Intel.

Seine Eltern bemerkten früh, dass Jobs schnell lernte. Schon bei der Einschulung in die Monta Loma Elementary konnte er lesen und langweilte sich in den ersten Jahren eher, als etwas zu lernen, bis sich eine Lehrerin seiner annahm und ihm ermöglichte, eine Klasse zu überspringen.

Im Jahre 1972 erreichte er den High-School-Abschluss an der Homestead High School in Cupertino, Kalifornien, und schrieb sich am Reed College in Portland ein. Das Studium brach Jobs schon nach dem ersten Semester ab, blieb jedoch noch längere Zeit am Campus und besuchte einzelne Vorlesungen.

Anfang 1974 arbeitete er einige Monate bei Atari und bereiste anschließend Indien, wo er sich mit dem Hinduismus, dem Buddhismus und der Primärtherapie (Urschreitherapie) beschäftigte.

Finanziert hatte die Reise ihm und seinem Freund Dan Kottke der Atari-Ingenieur Allan Alcorn mit der Auflage, über Deutschland zu fliegen. Jobs half in München dann dem dortigen Atari-Vertrieb, Erdungsprobleme amerikanischer 60-Hertz-Netzteile in Atari-Spielecomputern im deutschen 50-Hertz-Stromnetz zu beseitigen.

Im Herbst 1974 war er zurückgekehrt und nahm an Zusammenkünften des Homebrew Computer Clubs teil. Er arbeitete wieder bei Atari und beschaffte einen Auftrag für das Spiel Breakout.

Steve Wozniak, ein enger Freund, den er einige Jahre zuvor über den gemeinsamen Freund Bill Fernandez kennengelernt hatte, entwickelte das Spiel in vier Tagen. Jobs behauptete, dass er nur 700 Dollar bekommen habe, und gab Wozniak 350 Dollar, obwohl das Honorar 5000 Dollar betrug.

Frutarier

In den 1970er Jahren ernährte sich Steve Jobs nach der strengen Ernährungsweise der Frutarier*, wodurch nach eigenen Angaben auch der Name seines Unternehmens Apple entstand. *Frutarier (von englisch Fruitarian, Kofferwort aus fruit ‚Frucht‘ und vegetarian ‚Vegetarier‘), auch Fruitarier, Fructarier, Frutaner, Fruitaner oder Fruganer genannt, sind Menschen, die eine vegetarische (bzw. vegane) Ernährungsweise auf der Basis von Früchten befolgen.

Apple

Unter Jobs’ Führung wurde 1998 der iMac eingeführt, der dem angeschlagenen Konzern half, in die Gewinnzone zurückzukommen. Mit den tragbaren Musikabspielgeräten iPod im Jahr 2001, der Jukebox-Software iTunes, dem iTunes Store (bis 2006 iTunes Music Store) und dem iPhone (2007) schuf das Unternehmen einen neuen Markt für „Digital-Lifestyle“-Produkte.

An den Erfolg dieser Produkte knüpfte das am 27. Januar 2010 durch Jobs präsentierte iPad an. Jobs arbeitete bei Apple über mehrere Jahre hinweg für ein Jahresgehalt von einem Dollar und wurde damit in das Guinness-Buch der Rekorde als schlechtest bezahlter Geschäftsführer aufgenommen.

Nachdem Apple wieder zu einem gewinnträchtigen Unternehmen geworden war, entfernte das Unternehmen im Januar 2001 das „vorübergehend“ aus Jobs’ Titel des Geschäftsführers.

Zusätzlich zu seinem Gehalt erhielt Jobs allerdings einige exklusive Geschenke von der Geschäftsleitung; beispielsweise einen 35 Mio. US-Dollar teuren Jet im Jahr 1999, den er in der ungenutzten Zeit an Apple vermietete, sowie fast 30 Millionen Anteile der Apple-Aktien 2000–2002. Im März 2010 hielt Jobs 5,426 Millionen Apple-Aktien.

Im Januar 2011 übergab Steve Jobs das Tagesgeschäft aus gesundheitlichen Gründen an Tim Cook. Er blieb jedoch weiterhin CEO von Apple. Am 24. August 2011 trat Steve Jobs endgültig als CEO von Apple zurück.

Tim Cook wurde schließlich offiziell zum dauerhaften Nachfolger berufen, nachdem er den Konzern bereits seit dem 17. Januar 2011 vertretungsweise geführt hatte. Jobs selbst wurde zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats gewählt. Diese Position hatte er bis zu seinem Tod am 5. Oktober inne.

Privatleben

Am 18. März 1991 heiratete Jobs Laurene Powell. Das Paar hat drei Kinder, das jüngste Kind aus dieser Ehe ist die Springreiterin Eve Jobs. Aus einer Beziehung zu der Journalistin Chrisann Brennan stammt die 1978 geborene Tochter Lisa Brennan-Jobs.

Joan Baez

1996 veröffentlichte seine Schwester Mona Simpson mit dem Buch „A Regular Guy“ die Geschichte von Steve und Lisa.

In den 1980er Jahren hatte er außerdem eine Beziehung mit der Folksängerin Joan Baez.

Ernährungsgewohnheiten

Jobs interessierte sich schon als Student für eine gesunde Ernährungsstrategie. Nachhaltig prägten ihn die Ideen des deutschen Naturheilkundlers Arnold Ehret.

Steve Jobs Ernährungsgewohnheiten haben sich im Laufe seines Lebens mehrfach geändert. Die längste Zeit seines Lebens war Steve Jobs Veganer, bekannte sich zeitweise aber auch zum Vegetarismus, Fruitarismus und zum Pescetarismus. Zugleich war Jobs Buddhist.

Er bezeichnete sich als Fan von Bob Dylan und den Beatles; letztere waren das Vorbild für sein Geschäftsmodell, wie er in der amerikanischen Dokumentationsserie 60 Minutes sagte:

„Das waren vier Typen, die gegenseitig ihre negativen Tendenzen in Schach hielten, sie balancierten sich gegenseitig aus, so dass das Gesamte viel mehr als die Summe der Einzelteile wurde.

Große Dinge in der Geschäftswelt werden nicht von einer Person gemacht, sondern von einem Team.“

„Ich hatte etwas über eine Million Dollar, als ich 23 war, über 10 Millionen mit 24 und mehr als 100 Millionen mit 25 und es war egal, weil ich es nicht fürs Geld gemacht habe.“
Steve Jobs: Triumph der Nerds (1996, TV-Dokumentation)

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Vintagebuch Tipp:

Was wir von Steve Jobs lernen können: Verrückt querdenken – Strategien für den eigenen Erfolg
von Carmine Gallo
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Redline Verlag
(14. April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3868813029
Gebundenes Buch 24,99 EUR
gebraucht ab 4,77 EUR bei Amazon.de

Buchzitat: Kaum eine andere Marke wird derart mit Innovation verbunden wie Apple.

Wie viele andere Produkte gibt es schon, die ohne Rücksicht auf etwaige Fehler und den Preis bereits vor Erscheinen nachgefragt werden?

Apple steht wie kein anderes Unternehmen für Innovationen
– und maßgeblich verantwortlich dafür ist der sagenumwobene CEO Steve Jobs.

Carmine Gallo hat die sieben Grundprinzipien herausgearbeitet, mit denen Steve Jobs zum innovativsten Unternehmer wurde:
– Tue nur, was du liebst – Hinterlasse einen starken Eindruck
– Schalte deinen Verstand auf Vollgas
– Verkaufe Träume, nicht Produkte
– Sag nein zu 1000 Dingen
– Sorge für verrückte, großartige Erlebnisse
– Beherrsche deine Botschaft

Für alle, die wissen wollen, was perfekte Innovation und absolute Kreativität ausmacht – und diese selbst anstreben.