Soko Tierschutz: Wie ich undercover gegen den Wahnsinn der Massentierhaltung kämpfe von Friedrich Mülln. Mit beispiellosem Engagement und allen Gefahren zum Trotz, kämpft er gegen Tierquälerei und für Gerechtigkeit

Von | März 7, 2021

Dem Wahnsinn der Massentierhaltung auf der Spur:

Wie ein Undercover-Tierschützer
die elenden Zustände in der industriellen Tierhaltung aufdeckt:

Soko Tierschutz:
Wie ich undercover gegen den Wahnsinn der Massentierhaltung kämpfe
von Friedrich Mülln
Droemer Verlag
(1. März 2021)
Broschiert: 272 Seiten
ISBN-13: 978-3426278604
Broschiert 18,00 €
E-Book 14,99 €

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Soko Tierschutz von Friedrich Mülln

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Soko Tierschutz von Friedrich Mülln

Buchzitat: Seine langjährigen Erfahrungen als Tierschutz-Ermittler machen Friedrich Mülln zu einer der führendsten Persönlichkeiten im deutschen Tierschutz-Aktivismus. Seit der Gründung seiner Initiative “SOKO Tierschutz” im Jahr 2012, gibt es kaum einen Skandal, den er nicht aufgedeckt hat.

Mit beispiellosem Engagement und allen Gefahren zum Trotz, kämpft er gegen Tierquälerei und für Gerechtigkeit. In seinem Buch spricht er erstmals über sein Vorgehen als Aktivist und die erschreckenden Bilder, die ihn während seiner Arbeit begleiten.

Dabei gibt er nicht nur Einblicke hinter die grausamen Machenschaften der konventionellen Tierhaltung, sondern geht auch so manch seltsamer Praxis in der Bio-Nahrungsmittelproduktion auf den Grund.

Mit seinen Enthüllungen porträtiert er die traurige Wahrheit, die sich hinter dem alltäglichen Konsum von tierischen Produkten verbirgt und setzt damit ein maßgebendes Zeichen gegen Tierquälerei.

Zudem führt er vor Augen, welchen gravierenden Einfluss die Massentierhaltung auf Gesundheit und Umwelt hat. Indem er mit seinen detaillierten Recherchen und schockierenden Entdeckungen an die Öffentlichkeit geht, regt er jede*n einzelnen dazu an, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen und sich aktiv für mehr Tierschutz einzusetzen, um so den elenden Kreislauf der Tierausbeutung zu durchbrechen.

Es geht um Massentierhaltung von Schweinen und Rindern, um die Fleisch-Industrie, um ausländische Pelztier-Farmen und ihre Exporte nach Deutschland, um das Lebendrupfen bei Gänsen für schicke Daunenkleidung und andere Verstöße gegen das Tierwohl und das Tierschutzgesetz.

Seit Jahrzehnten kämpft der Tierschutz-Aktivist für das Wohl der Tiere und deckt dabei erschütternde Missstände in Großschlachtereien, Pelztier-Farmen und Tierversuchslaboren auf.

Mit Nachtsichtgerät und versteckter Kamera dokumentiert er bei seinen Undercover-Recherchen die grausamsten Entdeckungen und zeigt der Öffentlichkeit auf erschreckende Weise auf, was die Nutzung von Tieren für uns, die Tiere und die Umwelt wirklich bedeutet.

   Friedrich Müllns erschreckende und aufrüttelnde Geschichten zum Tierschutz und zur Gefährdung und Missachtung der Tierrechte treffen auf eine alarmierte Öffentlichkeit, in der mehr und mehr Menschen bereit sind, ihr Verhalten kritisch zu hinterfragen und ihren Fleisch-Konsum in Richtung Vegetarismus und Veganismus zu verändern oder ganz aufzugeben.

Friedrich Mülln, Jahrgang 1980, entdeckte bereits als Schüler im Chiemgau sein Interesse an der Natur und begann sich für den Schutz von Tieren in der Massentierhaltung zu engagieren. Schon während der Schulzeit wurden seine ersten Rechercheergebnisse in TV-Magazinsendungen veröffentlicht.

Neben und nach seinem Politikstudium arbeitete er als Contract Investigator für große Tierschutzorganisationen im In- und Ausland. 2012 gründete er die Soko Tierschutz. 2019 wurde er für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen.
Webseite: www.friedrich-muelln.info

Video: Interview mit Friedrich Mülln

Soko Tierschutz von Friedrich Mülln

Video: Macht grausame Massentierhaltung sichtbar
Tierschützer Friedrich Mülln | SWR1 Leute

Zitat: Friedrich Mülln macht Grausamkeiten in der Massentierhaltung sichtbar. Er ist Chef der Soko Tierschutz, die zahlreiche Fälle publik gemacht hat, wie z. B. im vergangenen Jahr die Tierquälerei auf einem Unterallgäuer Milchviehbetrieb. Videos zeigten, wie Tiere getreten und geschlagen werden.

Ermittlungen auf weiteren Höfen folgten. Und von Juli 2019 bis Mitte Juni 2020 wurden in 123 Betrieben im Landkreis Unterallgäu Verstöße entdeckt.

Seit 2013 gibt es die Soko Tierschutz. In versteckten Filmaufnahmen zeigt sie, wie z. B. Puten lebendig in Tonnen entsorgt werden oder wie Rinder bei vollem Bewusstsein aufgeschlitzt werden.

Friedrich Müllns Vater arbeitete in der Fleischindustrie und erzählte ihm früher, wie abscheulich es dort zugehe. Friedrich Mülln sagt über sich: „Ich bin kein extremer Tierliebhaber, sonst würde ich zerbrechen.“

Soko Tierschutz von Friedrich Mülln