Serienmörder (Deutschland) II von Martin Ney, Paul Ogorzow, Rudolf Pleil, Lutz Reinstrom, Egidius Schiffer, Adolf Seefeldt bis Anna Margaretha Zwanziger

Serienmörder (Deutschland) von Martin Ney, Paul Ogorzow, Rudolf Pleil, Lutz Reinstrom, Egidius Schiffer, Adolf Seefeldt bis Anna Margaretha Zwanziger. Bezeichnung für Menschen, die mit zeitlichem Abstand mehrere andere Menschen getötet haben.

Martin Ney (* 12. Dezember 1970 in Bremen) ist ein deutscher Serienmörder. Ihm werden mindestens drei Morde und mehr als 40 Sexualdelikte an Kindern zugeschrieben, bei denen er meist in Schullandheime einstieg. Einige seiner Taten verübte er auch in Zeltlagern, Privathäusern und an anderen Orten. Ney, der seine erste bekannt gewordene Tat 1992 beging, wurde in der Presse auch Maskenmann und schwarzer Mann genannt. Nach seiner Verhaftung am 15. April 2011 gestand der zu diesem Zeitpunkt 40-jährige Pädagoge Ney drei Morde. Bei zwei weiteren besteht Tatverdacht. Ney wurde am 27. Februar 2012 vom Landgericht Stade unter anderem wegen dreifachen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht stellte darüber hinaus die besondere Schwere der Schuld fest.

Peter Nirsch († 17. oder 18. September 1581) war ein deutscher Serienmörder. Nirsch wurde in einem Gasthof in Neumarkt in der Oberpfalz, fünf Meilen (ca. 38 km) entfernt von Nürnberg, erkannt und festgenommen. Er wurde wegen 520 gestandener Morde ab dem 16. September 1581 für die Dauer von zwei Tagen unter Folter, unter anderem Riemenschneiden, Zufügen von Verbrennungen und Rädern, hingerichtet.

Marianne Nölle (* 1938) ist eine deutsche Serienmörderin. In der umfangreichen Berichterstattung in den Medien wurde sie als der Todesengel von Köln bekannt. Obwohl die Dunkelziffer der Morde viel höher liegt, konnte sie wegen sieben nachgewiesener Morde durch Gift aus den Jahren 1984 bis 1992 verurteilt werden. 1993 wurde sie zu lebenslanger Haft verurteilt. Nölle selbst bestreitet bis heute, die Taten begangen zu haben.

Paul Ogorzow (* 29. September 1912 in Muntowen, Kreis Sensburg; † 25. Juli 1941 in Berlin-Plötzensee, durch das Fallbeil hingerichtet) war ein deutscher Serienverbrecher und wurde insbesondere als Berliner S-Bahn-Mörder bekannt. Die knapp zweijährigen Ermittlungen zu Ogorzows Verbrechensserie mit insgesamt 32 Notzuchtverbrechen, acht Morden und sechs Mordversuchen stellen eine der größten Fahndungen in der gesamten Berliner Kriminalgeschichte dar. Ogorzow wurde am 24. Juli 1941 von einem Sondergericht im Schnellverfahren als Gewaltverbrecher und Volksschädling zum Tode verurteilt und im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee am 25. Juli 1941 mittels Guillotine hingerichtet. Hingerichtete Person (Deutsches Reich, 1933–1945)

Werner Pinzner (* 27. April 1947 in Hamburg-Bramfeld; † 29. Juli 1986 in Hamburg), auch „Mucki“ genannt, war ein deutscher Auftragsmörder, der als „St.-Pauli-Killer“ bekannt wurde. Nach einer Serie von Auftragsmorden erschoss er 1986 während einer Vernehmung im Hamburger Polizeipräsidium den ermittelnden Staatsanwalt, seine Ehefrau und sich selbst. Der Fall führte zu politischen Konsequenzen in der Hansestadt Hamburg und gilt als einer der spektakulärsten Fälle in der Kriminalgeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Folgen in Film und Literatur

Rudolf Pleil, genannt Der Totmacher (* 7. Juli 1924 in Kühberg bei Bärenstein, Erzgebirge; † 16. Februar 1958 in Celle), war ein deutscher Serienmörder, der mindestens 10, nach eigenen Angaben 25 Morde verübte. Er war der Haupttäter einer Mordserie in den Jahren 1946/47, die vor allem im Zonenrandgebiet im Harz stattfand. Pleil wurde als mordende Bestie dargestellt und erhängte sich am 16. Februar 1958 in seiner Zelle.

Norbert Hans Poehlke (* 15. September 1951 in Stuttgart; † 22. Oktober 1985 in Torre Canne, Gemeinde Fasano, Italien, durch Suizid) war ein deutscher Polizist, der als sogenannter „Hammermörder1984/1985 bundesweit bekannt wurde. Er beging sechs Morde und vier Banküberfälle. 2001 strahlte die ARD im Rahmen ihrer Sendereihe Die großen Kriminalfälle eine Dokumentation über den Fall Poehlke unter dem Titel Der Hammermörder – Blutspur eines Polizisten aus, die den Tatablauf anhand der Ermittlungsakten szenisch rekonstruiert und in der zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen.

Heinrich Max Pommerenke (* 6. Juli 1937 in Bentwisch; † 27. Dezember 2008 in Asperg) war ein deutscher Gewaltverbrecher und Serienmörder. Seit 1959 inhaftiert, war er bei seinem Tod der am längsten einsitzende Häftling in der Bundesrepublik Deutschland. In dieser Hinsicht wurde er inzwischen von Hans-Georg Neumann abgelöst.

Bernhard Prigan (* um 1920) ist ein deutscher Serienmörder, der Ende der 1940er und Anfang der 1950er Jahre mindestens drei Frauen getötet hat. Seine Opfer suchte er stets in unmittelbarer Nähe von Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen. Wie viele der damals so genannten Autobahnmorde er tatsächlich begangen hat, ist unklar. Er wurde in der Presse auch als „Würger“ bezeichnet. Am 19. Dezember 1953 wurde Prigan nach vier Verhandlungstagen zu dreimal lebenslang Zuchthaus verurteilt. Anders als heute wurde seinerzeit aus mehreren lebenslangen Freiheitsstrafen noch keine Gesamtstrafe gebildet.

Lutz Reinstrom (* 29. März 1948 in Saßnitz) wurde 1992 in Hamburg als „Säurefassmörder“ bekannt. Er befindet sich seit 17. September 1991 ununterbrochen in Haft und wurde am 22. Mai 1996 vom Landgericht Hamburg wegen Mordes an zwei Frauen, versuchten schweren Raubes in Tateinheit mit Freiheitsberaubung sowie wegen erpresserischen Menschenraubes zu lebenslanger Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Er verbüßt diese Strafe in einer Hamburger Justizvollzugsanstalt höchster Sicherheitsstufe.

Ronny Rieken (* 12. Februar 1968 in Oldenburg) ist ein deutscher Seriensexualstraftäter und Mehrfachmörder. Rieken ist zudem der erste Straftäter, der in Deutschland mit einem DNA-Massentest überführt wurde. Er missbrauchte und tötete nachweislich die 13-jährige Ulrike Everts und die elfjährige Christina Nytsch im Raum Cloppenburg. Für diese Taten wurde Rieken Ende 1998 zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.

Thomas Rung (* 3. Januar 1961 in Berlin (West)) ist ein deutscher Mörder. Er gilt als der gefährlichste Serienmörder Berlins seit Kriegsende. Rung wurde zunächst in Berlin-Moabit inhaftiert, da man sich in der Vollzugsanstalt Tegel weigerte, ihn noch einmal aufzunehmen, dann in der JVA Celle in Niedersachsen.

Egidius Schiffer (* 1956) ist ein deutscher Serienmörder, der als „Würger von Aachen“ in die Kriminalgeschichte einging. Zwischen 1983 und 1990 ermordete er fünf Mädchen und Frauen im Alter zwischen 15 und 31 Jahren und missbrauchte drei davon sexuell. Seine Taten wurden als „Anhaltermorde“ bzw. „Discomorde“ bekannt. 1985 wurde auch in der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ nach ihm gefahndet.

Ulrich Schmidt (* um 1957) ist ein deutscher Serienmörder und Sexualstraftäter. Er überfiel zwischen 1987 und 1989 neun Frauen in Essen. Fünf der Opfer tötete er, andere überlebten die Straftaten zum Teil schwer verletzt. Da Schmidt die meisten seiner Morde an Feiertagen beging, wurde er als der Feiertagsmörder bekannt. Nach 43 Sitzungstagen und fast einjähriger Verfahrensdauer wurde Ulrich Schmidt im September 1992 zu lebenslanger Freiheitsstrafe mit gleichzeitiger Einweisung in eine Heil- und Pflegeanstalt verurteilt.

Wolfgang Schmidt (* 5. Oktober 1966 in Lehnin) ist der Geburtsname eines deutschen Serienmörders. Er wurde aufgrund von Boulevard-Presseberichten auch als Rosa Riese, Beelitz-Mörder oder Bestie von Beelitz bekannt. Neben zahlreichen Fernseh-Dokumentationen wurden Schmidts Serienmorde auch in einem Theaterstück thematisiert. Anna Langhoff verfasste für das Berliner Ensemble im Auftrag von Heiner Müller das Theaterstück Schmidt Deutschland – Der Rosa Riese. Der Fall diente Rosa von Praunheim als Anregung für einen Theaterworkshop mit Jugendlichen in Brandenburg an der Havel. Daraus entstand sein Film Der rosa Riese aus dem Jahr 2008 mit Charly Hübner in der Titelrolle.

Friedrich Schumann (* 1. Februar 1893 in Spandau; † 27. August 1921 im Strafgefängnis Plötzensee) war ein Serienmörder, der mindestens sechs Morde begangen und elf Mordversuche unternommen hatte. Er wurde als „Massenmörder vom Falkenhagener See“ bekannt. Aufgrund des Zögerns des preußischen Justizministers Hugo am Zehnhoff, dem das Recht der Begnadigung zustand, wurde Friedrich Schumann erst am 27. August 1921 um 6 Uhr morgens von dem preußischen Scharfrichter Carl Gröpler enthauptet. Am Abend vor der Hinrichtung gestand er seinem Anwalt, insgesamt 25 Menschen ermordet zu haben.

Schwarze Witwe von Bodenfelde wurde eine Mörderin aus Bodenfelde bezeichnet, der die Beteiligung an mindestens vier Morden in den Jahren 1994 bis 2000 nachgewiesen werden konnte. Lydia L., eine ehemalige Prostituierte, geboren 1939, lud ältere Männer zu sich zum Wohnen ein, im Rahmen einer Beziehung oder der Altenpflege. Die Männer wurden später von ihr und einem Helfer ermordet. Mehrere Anzeigen gegen die Frau waren eingestellt worden. Zur Wende kam es, als sich ihr Helfer selbst aus anderem Anlass bei der Polizei meldete und dabei die Verbrechen gestand.

Adolf Seefeldt, auch Adolf Seefeld, (* 6. März 1870 in Potsdam; † 23. Mai 1936 in Schwerin hingerichtet durch das Fallbeil) war ein deutscher Serienmörder. Weder eine Revisionsschrift noch ein Revisionsverfahren sind historisch dokumentiert; das Urteil wurde nach Rechtskraft und Ablehnung der Begnadigung am 23. Mai 1936 in Schwerin vollstreckt.

Manfred Adolf Seel (* 30. Oktober 1946 in Königstein im Taunus; † 26. August 2014 in Schwalbach am Taunus), von der Presse Hessen-Ripper oder Jack the Ripper von Schwalbach genannt, war ein mutmaßlicher deutscher Serienmörder, der seine Opfer im Rhein-Main-Gebiet tötete. Seels Täterschaft wird derzeit für fünf Mordfälle angenommen, in fünf weiteren ungeklärten Fällen wird noch ermittelt. Die Trophäenjagd und das Aufbewahren von Körperteilen der Opfer dienten möglicherweise einer weiteren Luststeigerung nach der eigentlichen Tat.

Kurt-Friedhelm Steinwegs (* 5. Dezember 1960 in Viersen, Nordrhein-Westfalen) ist ein deutscher Serienmörder, der zwischen 1974 und 1983 sechs Menschen ermordete. Bis heute sitzt er in der Forensischen Klinik in Bedburg-Hau ein.

Peter Stump (* 1525; † 31. Oktober 1589 in Bedburg), genannt Stubbe-Peter, beging nach Auffassung der damaligen Justiz im Zeitraum von 25 Jahren in der Gestalt eines Werwolfes mindestens 16 Morde, Vergewaltigungen sowie Inzest. Des Weiteren wurden ihm Zauberei und das Zusammenleben mit einer „Teufelin“ vorgeworfen. Am 28. Oktober 1589 als schuldig befunden, wurde er wenige Tage später durch Rädern und Enthauptung hingerichtet. Sein Leichnam wurde im Anschluss verbrannt. Opfer der Hexenverfolgung

Reiner Sturm (* 1950; † 27. August 2003 in Aachen) war ein deutscher Serienmörder, der zwei Frauen in Wuppertal ermordete. Während bereits nach ihm gefahndet wurde, ermordete er noch einen Mann in Frankfurt am Main, von dem er sich erkannt fühlte. Nachdem er im Gefängnis noch zwei Mithäftlinge lebensgefährlich verletzte, verblieb er bis zu seinem Lebensende in Haft.

Henry Stutzbach (* 1938 in Berlin; † 1. Oktober 1970 in Leipzig) ist das von dem Autor Hans Girod gewählte Pseudonym des Serienmörders Hilmar Swinka, der am 13. und 14. Februar 1969 drei Frauen in Berlin tötete. Der Rechtsmediziner und frühere Leiter des Instituts für Rechtsmedizin Berlins Gunther Geserick sowie die Co-Autoren Vendura und Wirth bezeichnen den Mann als Hilmar S. Er wurde zum Tode verurteilt und am 1. Oktober 1970 in der Strafvollzugsanstalt Leipzig von dem Henker Hermann Lorenz durch Kopfschuss hingerichtet.

Ludwig Tessnow (* 15. Februar 1872; † vermutlich 1904 im Greifswalder Gerichtsgefängnis) war ein deutscher Serienmörder, dem mindestens 4 Kinder zum Opfer fielen. Sein Fall ging durch das erste wissenschaftliche Gutachten über Blutarten in die Kriminalgeschichte ein. 1904 wurde Tessnow angeblich auf dem Hof des Greifswalder Gefängnisses enthauptet. Ein Strafverteidiger behauptete aber, die Strafe sei heimlich in lebenslängliche Zuchthausstrafe umgewandelt worden.

Sophie Charlotte Elisabeth Ursinus (* 5. Mai 1760 als Sophie Charlotte Elisabeth von Weingarten; † 4. April 1836 in Glatz) hat mutmaßlich ihren Ehemann, ihre Tante und ihren Geliebten mit Arsenik ermordet und einen Giftanschlag auf ihren Diener verübt. Ihr aufsehenerregender Fall führte zur Entwicklung einer gerichtsfesten Nachweismethode für Arsenikvergiftungen. Erst mit der Entwicklung der Marshschen Probe von 1832 gelang der hundertprozentige Nachweis der Vergiftung.

Maria Velten (* 1916) aus Kempen ist eine deutsche Giftmörderin, die wegen dreifachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Maria Velten war eine Kriegerwitwe mit sechs Kindern, zwei davon aus Beziehungen nach dem Krieg. 1983 wurde sie verhaftet, nachdem eine ihrer Schwiegertöchter ihrem Anwalt gegenüber behauptet hatte, ihre Schwiegermutter habe ihre beiden Ehemänner vergiftet. Folgende Ermittlungen der Polizei ergaben, dass Maria Velten in rund 20 Jahren – von 1963 bis 1982 – insgesamt fünf Menschen getötet hatte. 2009 wurde ein Dokumentarfilm über Maria Velten in der ARD ausgestrahlt.

Elisabeth Wiese, geborene Berkefeld (* 1. Juli 1853 in Bilshausen; † 2. Februar 1905 in Hamburg), wurde wegen fünffachen Kindermordes verurteilt und vom Scharfrichter Alwin Engelhardt hingerichtet. Das freie Wort schreibt 1908: „Eine Mörderin, wie die vor einigen Jahren in Hamburg verurteilte Engelmacherin Wiese, ist aber nicht viel besser als ein toller Hund, selbst wenn sie nicht nur aus Geldgier, sondern Geisteskrankheit gehandelt hätte.“

Ferdinand Wittmann (* 11. September 1836 in Koblenz; † 1868, hingerichtet) war ein sechsfacher Giftmörder unter Verwendung von Arsen und der jüngste Serienmörder in Deutschland und weltweit bis heute. Die Schwurgerichtsverhandlung wurde auf den 17. Februar 1868 anberaumt und am 22. Juni 1868 eröffnet. Sein Verteidiger war der spätere Justizrat August Dockhorn. Die Anklage wurde von H. Schmnieden (1841–1896), Appellationsgerichtsrath in Posen, vertreten.

Dieter Zurwehme (* 2. Juli 1942 in Bochum) ist ein deutscher Gewaltverbrecher und Serienmörder. Er ist für den Mord an nachweislich fünf Menschen sowie zahlreiche andere schwere Straftaten verantwortlich und sorgte in der ersten Jahreshälfte des Jahres 1999 durch eine mehrmonatige Flucht aus der Haft für bundesweites Aufsehen. Die Flucht und die Fahndungsmaßnahmen wurden intensiv von den Medien begleitet und auf Hinweise zur Ergreifung eine Belohnung von 10.000 DM ausgesetzt.

Anna Margaretha Zwanziger (geb. Schönleben; * 7. August 1760 in Nürnberg; † 17. September 1811 in Kulmbach) war eine deutsche Serienmörderin. Am 16. April 1810 kam es zur Verhandlung, in der sie schließlich zugab, Gift verabreicht zu haben. Sie behauptete, keinen Tötungsvorsatz gehabt zu haben. Im Juli 1811 erging ihr Todesurteil, sie wurde am 17. September 1811 enthauptet. Hingerichtete Person (Königreich Bayern) & Hingerichtete Person (19. Jahrhundert)

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Wikipedia Serienmörder (Deutschland)
Wikipedia Kriminalfall in Deutschland
Wikipedia Kriminalfall (20. Jahrhundert)

 

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Faszinierende Einblicke in die verstörenden Persönlichkeiten von Ted Bundy, Jack the Ripper und vielen anderen Serienkillern mit detaillierte Ausführungen zu Leben und Psyche des Täters, Tathergang und Aufklärung des Falls.

Buchcover: Das Hannibal-Syndrom: Phänomen Serienmord Taschenbuch
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Dank Hollywood gilt Hannibal Lecter als Inbegriff des infernalischen Serienmörders. Doch wer sind diese Täter in der Wirklichkeit?

Der Kriminalexperte Stephan Harbort hat zahlreiche von ihnen in ihren Hochsicherheitszellen besucht und interviewt, um Motivation, Tathergang und Täterprofil zu erforschen. Er befasste sich mit allen 75 deutschen Serienmördern seit 1945 – eine aufschlussreiche und schockierende Dokumentation, aus der man viel über die Psyche solcher Täter erfährt.

Die große Enzyklopädie der Serienmörder Gebundene Ausgabe
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Sie sind Stoff für unzählige Verfilmungen: die Taten von Serienmördern. Auch wenn oder gerade weil ihre Handlungen immer unbegreiflich bleiben werden, üben sie eine große Faszination auf uns „normale“ Menschen aus.

Die erste Frage muss wohl lauten: Gibt es überhaupt so viele Serienmörder, dass damit eine ganze Enzyklopädie gefüllt werden kann? Die Antwort: Es gibt sie, wie die fünfte ergänzte und überarbeitete Auflage der „Großen Enzyklopädie der Serienmörder“ beweist.

Und es sind nicht die Unbekanntesten, die in dieser Sammlung vermerkt sind: Jack the Ripper beispielsweise, dessen Treiben im nebeligen London schon so manche Verfilmung erlebt hat. Fritz Haarmann, dem Schauspieler Götz George in der Verfilmung seines Lebens sein kahlgeschorenes Haupt lieh.

Oder Edward Gein, um ein Beispiel aus den USA zu nennen, der zum real existierenden und mordenden Vorbild fürAlfred Hitchcocks wohl besten Film – „Psycho“ – wurde. Jack Unterweger ist ebenso vertreten, wie das „Vampir von Düsseldorf“ oder der „Menschenfresser von Duisburg“.

Die Geschichte der Serienmörder beginnt bereits bei Jeanne d’Arc – einer ihrer Kampfgefährten hatte hunderte Knaben auf dem Gewissen. Leider hat die Geschichte bis heute kein Ende.

Zu den aktuellsten Beispielen gehören der BTK-Mörder Dennis Rader („Bind, Torture, Kill“) und der Franzose Michel Fourniret, der gemeinsam mit seiner Frau junge Mädchen misshandelte und tötete.

Was treibt sie also an? Wir werden es nie verstehen. Aber wir können dank dieser Enzyklopädie ihre Lebensgeschichte nachlesen und gleichzeitig in die wahre Welt der Kriminalfälle eintauchen – eine Welt, die grausamer ist, als es jede erfundene Geschichte je sein kann.

Lexikon der Serienmörder. 450 Fallstudien einer pathologischen Tötungsart. Taschenbuch
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Wie kommt ein Mensch dazu, in Serie zu töten, sich an seinen Opfern zu vergehen und gar ihr Fleisch zu essen. Was treibt Ihn dazu, bestialisch und scheinbar ohne Motiv wieder und wieder grausam zu morden.

“Ich musste sie kaputt machen.”: Anatomie eines Jahrhundert-Mörders Taschenbuch
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Mit analytischer Schärfe untersucht der bekannte Kriminalist Stephan Harbort den Fall des »Jahrhundertmörders«. Dabei entsteht das beeindruckende Psychogramm eines Mannes, der zeit seines Lebens von seinen Trieben gesteuert wurde.

 

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