Omega-3: Die Heilkraft der maritimen Fettsäuren von Uwe Gröber und Klaus Kisters & Mittel mit Omega-3-Fett­säuren im Test

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Omega-3: Die Heilkraft der maritimen Fettsäuren
von Uwe Gröber und Klaus Kisters

Patientenratgeber
Broschüre: 32 Seiten
Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
(13. März 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3804741218

Werbung: Buch bei Amazon informieren
Broschüre 4,00 €

Buchzitat: Das Öl des Lebens
In diesem Ratgeber erhalten Sie aktuelle medizinisch und wissenschaftlich fundierte Informationen, wie Sie mit Omega-3-Öl

Ihre Gesundheit stärken und Krankheiten erfolgreich vorbeugen,
Ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit steigern,
Ihre Medikation und Therapie optimieren sowie
Ihre Lebensqualität und Vitalität verbessern können.

Dieser Ratgeber wird Ihre Gesundheit stärker beeinflussen, als Sie auf den ersten Blick glauben.
Buchzitat Ende

Der Apotheker Uwe Gröber (Jg. 1964) studierte in Frankfurt Pharmazie und zählt zu den führenden Mikronährstoffexperten Deutschlands. Dank seiner langjährigen praktischen Erfahrung und Kooperation mit verschiedenen Arztpraxen und Kliniken (z.B. Veramed Klinik in Brannenburg) überzeugt und begeistert er in Seminaren und Vorträgen zum präventivmedizinischen und therapeutischen Einsatz von Mikronährstoffen.

Zu seinen Spezialgebieten zählen: Präventiv- und Mikronährstoffmedizin, Interaktionen zwischen Arzneimitteln und Mikronährstoffen, Metabolic Tuning, komplementäre Diabetologie und Onkologie.

Er ist Leiter und Gründer der Akademie für Mikronährstoffmedizin, Autor und Koautor zahlreicher Publikationen, Fachbücher und Buchbeiträge und Mitherausgeber der Zeitschrift für Orthomolekulare Medizin.

Neben seiner medizinisch-wissenschaftlichen Beratungstätigkeit in der pharmazeutischen Industrie ist er aktiv in der Aus- und Fortbildung von Apothekern, Ärzten und Ernährungswissenschaftlern tätig.
Webseite: www.mikronaehrstoff.de

Vintagebuch Info:

26.05.2020
Mittel mit Omega-3-Fett­säuren im Test
Warum Fisch­ölkapseln & Co wenig bringen

Zitat: Fisch­ölkapseln werden stark beworben, sie sollen unter anderem gut fürs Herz sein.

Als Schlüssel­stoffe gelten die enthaltenen Omega-3-Fett­säuren. Auch pflanzliche Alternativen gibt es, etwa mit Algenöl oder Leinöl.

Die Stiftung Warentest hat 20 solcher Mittel plus drei Medikamente mit Omega-3-Fett­säuren getestet (Preise pro empfohlener Tages­dosis: 5 bis 90 Cent). Alle Produkte sind richtig deklariert, doch die Bilanz hinsicht­lich der erhofften Effekte fällt ernüchternd aus. Der Stiftung Warentest Test zeigt, warum.

Die Hoff­nung ist groß, alt und weit verbreitet: Fisch­ölkapseln sollen regelrechte Wunder­mittel sein, vor allem fürs Herz.

Fakt ist: Fischöl enthält lebens­wichtige Omega-3-Fett­säuren.

Bereits vor Jahr­zehnten lieferten Studien Hinweise darauf, dass diese Stoffe dem Herz-Kreis­lauf-System nützen, etwa vor Herz­infarkt schützen sollen.

In der Folge entstand die Idee, Fischöl in Kapseln zu füllen – für alle, die wenig oder keinen Fisch essen. Auch pflanzliche Omega-3-Präparate werden vermarktet, zum Beispiel mit Algenöl oder Leinöl.

Zitat Ende

Getestete Produkte: Liste aller 20 Produkte
Mittel mit Omega-3-Fett­säuren 06/2020 – Mit Fischöl

Alsiroyal Seefischöl 1000 Omega-3
Bakanasan Omega 3 mit Lachsöl
dm Mivolis Omega-3 1000
Doc Morris Omega-3 Kapseln
Doppelherz Aktiv Omega-3 Seefischöl 1000
Doppelherz System Omega-3 Konzentrat
Dr. Loges Omega 3-Loges plus Astaxanthin
Feel Natural Omega 3 Fischöl 1000 mg
Müller Fit+Vital Omega-3 Fischöl 1000
Norsan Omega-3 Kapseln mit natürlichem Fischöl
Rossmann Altapharma Omega-3 Seefischöl 1000+
Salus Omega-3 mit Lachsöl
Schaebens Omega-3 Premium
Tetesept Omega-3 1000

Mittel mit Omega-3-Fett­säuren 06/2020 – Mit Algenöl

Alsiroyal Algenöl pflanzlich Omega-3
Doppelherz System Omega-3 Pflanzlich
Dr. Loges Omega 3-Loges pflanzlich
Testa Omega-3 Algenöl DHA +EPA

Mittel mit Omega-3-Fett­säuren 06/2020 – Mit Leinöl

dm Mivolis Omega-3 Leinöl 1000
Schaebens Omega-3 Pflanzlich Leinöl 1000 mg

Test
Mittel mit Omega-3-Fett­säuren im Test
26.05.2020
2,00 €
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 5 Seiten)
Zum Anbieter Stiftung Warentest

Vintagebuch Wikipedia-Info:

Omega-3-Fettsäuren sind in Algen, Pflanzen oder Fischen als Carbonsäureester beziehungsweise Triglyceride enthalten. Pflanzen enthalten fast ausschließlich α-Linolensäure, während in

Fettfischen – wie Aal, Karpfen und Sardine

– und Algen, etwa Rotalgen,

vorwiegend Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) vorkommen können.

Omega-3-Fettsäuregehalte verschiedener Pflanzenöle:

Leinöl: 56–71 %[2]
Chiaöl: bis ca. 64 %
Perillaöl: ca. 60 %
Sacha Inchi Öl: ca. 48 %
Leindotteröl: ca. 38 %
Hanföl: ca. 17 %
Walnussöl: ca. 13 %
Rapsöl: ca. 9 %
Sojabohnenöl: ca. 8 %

Omega-3-Fettsäuregehalte verschiedener Fische

Atlantischer Lachs, gezüchtet, gegart, geräuchert: 1,8 %
Sardellen – Europa, eingelegt in Öl oder Salz: 1,7 %
Sardine – Pazifischer Ozean, eingelegt in Tomatensoße oder Salz, mit Gräten: 1,4 %
Atlantischer Hering, in Essig eingelegt: 1,2 %
Makrele – Atlantik, gekocht, geräuchert: 1 %
Weißer Thun – eingelegt in Wasser oder Salz: 0,7 %

Fische nehmen die Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) durch ihre Algennahrung auf, können diese aber auch selbst synthetisieren. Bestimmte Mikroalgen sind besonders geeignete Produzenten für die Fettsäuren.

… regelmäßige Einnahme der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA

Nach einem Artikel von 2007 empfehlen manche US-amerikanischen Gesundheits- und Regierungsorganisationen die regelmäßige Einnahme der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA. Für den täglichen Bedarf wurden typischerweise zwischen 100 mg und 600 mg genannt.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlichte im März 2010 ebenfalls ernährungsbezogene Empfehlungen: Empfohlen wird die tägliche Aufnahme von 250 mg EPA und/oder DHA. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt dieselbe Empfehlung.

Daneben wird von der DGE für Schwangere und Stillende die Aufnahme von 200 mg DHA pro Tag zur Unterstützung einer gesunden Gehirnentwicklung des Fötus bzw. Neugeborenen empfohlen. Die von den Gesundheitsbehörden, -verbänden und -organisationen angegebenen Dosierungsempfehlungen sind allgemein gehalten.