NS-Großanlagen und Tourismus. Chancen und Grenzen der Vermarktung von Orten des Nationalsozialismus, Historisch-Technisches Museum Peenemünde (Hg.). Hochinteressant für Touristen, die NS-Großanlagen besuchen möchten

NS-Großanlagen und Tourismus. Chancen und Grenzen der Vermarktung von Orten des Nationalsozialismus, Historisch-Technisches Museum Peenemünde (Hg.). Hochinteressant für Touristen, die NS-Großanlagen besuchen möchten

Aus der Zeit des Nationalsozialismus sind zahlreiche Großanlagen überliefert, die Jahr für Jahr Hunderttausende Besucher anziehen – seien es die Bauten rund um Hitlers früheres Privathaus auf dem Obersalzberg, sei es das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, das »Kraft durch Freude«-Seebad in Prora auf Rügen oder die Heeresversuchsanstalt in Peenemünde.

Britische Reiseveranstalter offerieren spezielle Touren des »Dark Tourism« zu derartigen Orten.
Wie soll man verantwortungsbewusst damit umgehen?
Wie können Dokumentationszentren vor Ort angemessen darauf reagieren?
Auf welche Weise lassen sich Erlebniswert und Erkenntnisgewinn kombinieren?

Diesen Fragen gingen Experten aus Wissenschaft und Praxis auf einer internationalen Tagung im Mai 2015 in Peenemünde nach, die im vorliegenden Band dokumentiert wird. Dabei kam es zugleich zu einer Bestandsaufnahme der bisherigen Informationsangebote und deren Bewertung.

Veranstaltungspartner war der im Aufbau befindliche »Verbund NS-Großanlagen«, der sich als Diskussions- und Interessensforum von Stadtplanern, Denkmalpflegern, Historikern und Museumspraktikern versteht.

NS-Großanlagen und Tourismus: Chancen und Grenzen der Vermarktung von Orten des Nationalsozialismus
von Historisch-Technisches Museum Peenemünde (Hg.)
Taschenbuch: 144 Seiten
47 Abbildungen
Ch. Links Verlag
(20. April 2016)
ISBN-13: 978-3861538776
Taschenbuch EUR 20,00
Ch. Links Verlag Buchinfo NS-Großanlagen und Tourismus
Ch. Links Verlag Reihe / Kategorie: Geschichte in Bild und Text

Historisch-Technisches Museum Peenemünde

Das Historisch-Technische Museum eröffnete am 9. Mai 1991 und ist eine gemeinnützige GmbH, an der das Land Mecklenburg-Vorpommern mit 51 Prozent und die Gemeinde Peenemünde mit 49 Prozent beteilig sind. Das Museum vermittelt die Entstehung und den Untergang der Heeresversuchsanstalt und der Erprobungsstelle der NS-Luftwaffe in Peenemünde.

Das seinerzeit errichtete Kohlekraftwerk blieb als einziger Bau der Versuchsanstalten erhalten und ist heute Sitz des Museums, das jährlich ca. 160 000 Besucher zählt. Es wurde 2013 für seine denkmalpflegerischen Leistungen mit dem Europa Nostra Award ausgezeichnet.

Webseite: Das Historisch-Technische Museum Peenemünde befindet sich seit 1991 in der Bunkerwarte und dem Areal des ehemaligen Kraftwerks in Peenemünde auf der Insel Usedom im Osten des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Bücher zum Thema im Ch. Links Verlag:

NS-Großanlagen und Tourismus. Chancen und Grenzen der Vermarktung von Orten des Nationalsozialismus

Wunder mit Kalkül. Die Peenemünder Fernwaffenprojekte als Teil des deutschen Rüstungssystems