Mord im Rotlichtmilieu: Morde im Rotlichtmilieu sind mit Abstand am schwierigsten aufzuklären

Mord im Rotlichtmilieu: Morde im Rotlichtmilieu sind mit Abstand am schwierigsten aufzuklären

Morde im Rotlichtmilieu sind mit Abstand am schwierigsten aufzuklären – das weiß Kriminalhauptkommissar Jürgen Schmidt. Und genau mit so einer Tat hat er es zu tun.

Zitat: Eine Prostituierte wird erstochen in einem sogenannten “Love-Mobil” aufgefunden. Wenn Schmidt den Täter nicht zur Strecke bringt, so wird er wieder morden. Der Mord-Ermittler aus Gifhorn steht unter enormen Druck, diesen Fall vor allem schnell aufklären zu müssen.

Genauso geht es Kriminalhauptkommissar Dieter Passing aus Bayreuth: Er hat es mit einem Serienmörder zu tun, der in ganz Europa auf Jagd nach Prostituierten geht. Was Passing nicht weiß: Der Killer fotografiert sich und seine Opfer sogar, während er die zunächst ahnungslosen Frauen umbringt.

Anschließend schneidet er den toten Frauen die Haare ab, die er als Trophäen sammelt. Der Mord-Ermittler ist einem gefährlichen Mann auf der Spur, der einen unstillbaren Hunger nach weiteren Opfern hat.

ZDFinfo Doku
– Mord im Rotlichtmilieu
Beitragslänge: 28 min, am: 15.11.2017

VinTageBuch Tipp

Im Puff war ich die Tiffany Hurenreport Freier, Nutten, Zuhälter – Eine Prostituierte packt aus! (Rotlichttrilogie 4) von Anja Baffour
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1457 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 321 Seiten
Verlag: Euklido Life Sciences GmbH (20. Januar 2014)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00C3MSELK
Kindle Edition EUR 3,99
Taschenbuch EUR 12,99

Mit 19 Jahren stand die Autorin zum ersten Mal in einem Eroscenter und »bediente« ihre Freier. Was folgte, waren fast sieben Jahre in verschiedenen Bordellen, Clubs und bei Escort Agenturen. Mit 25 Jahren gelang ihr der Ausstieg.

Begleiten Sie die Autorin in die Welt des Rotlicht-Milieus. Erleben Sie Alltägliches und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen. Hier wird nichts ausgespart. Dieses Buch überzeugt auch sprachlich und liefert Ihnen keine schummrigen Anekdoten, sondern packende Berichte.

Erleben Sie mit der Autorin ihre Zeit im Bordell. Lassen Sie sich erzählen, wie sie in das Milieu stolperte. Gehen Sie mit ihr dann auch den Weg nach draußen.

Ein wirklich außergewöhnliches Buch. Offen, einfühlsam und packend geht es Ihnen beim Lesen unter die Haut.

Textproben:

»Sich für das Ficken bezahlen zu lassen, empfand ich nicht als etwas moralisch Verwerfliches. Das galt umso mehr für das Blasen und natürlich die gute alte Handarbeit. Wenn es dann alles noch mit Gummi über die Bühne ging, dann war es für mich persönlich eigentlich nie ein größeres Problem.«

» Was die Freier betraf, war ich meistens sehr tolerant und entgegenkommend. Im Puff darfst Du nicht wählerisch sein. Als Profi habe ich fast jeden auf mich raufgelassen, der bezahlte.«

» Anfangs stand ich auch noch verlegen im Türrahmen meines Zimmers und wartete darauf, dass mich Freier ansprachen. Schon wenig später stand ich in Bikini und High-Heels selbstbewusst im Flur vor meinem Zimmer im Laufhaus und sprach die Freier keck an.«

»Bei meinen ersten Freiern hatte ich auch noch die Augen geschlossen, wenn sie auf mir lagen und mich fickten. Auch damit war schnell Schluss. Schon bald guckte ich ihnen beim Ficken direkt und fordernd in die Augen und spornte sie auch noch an:«

»Ja, das machst du gut. Los fick mich! Spritz ab.«

»Warum man allerdings von »käuflicher Liebe« spricht und warum dieser Bums hier »Eros-Center« heißt, verstehe ich bis heute nicht. Unser Ficken und Blasen hat mit Liebe und Eros natürlich nichts zu tun. Das weiß jeder und niemand erwartet das.«

»Im Verlauf des Jahres hatte ich an den 152 Arbeitstagen im Durchschnitt sieben zahlende Freier….. Am schlechtesten Tag des Jahres hatte ich drei Freier. Am besten Tag hatte ich zwölf Freier. Die Dauer einer Schicht betrug zehn und ein Viertel Stunden (Durchschnittswert).

Davon waren achteinhalb Stunden richtige Arbeitszeit, zu der ich entweder auf Freier wartete oder sie bediente. Die restliche Zeit waren Pausen. So hat im Durchschnitt jeder Freier ca. 70 Minuten in Anspruch genommen. Davon waren jeweils 37 Minuten Wartezeit und 33 Minuten Zeit für das Ficken oder Blasen sowie die «Vor- und Nachbereitung«.

Gegenüber Matthias wies ich pro Schicht einen durchschnittlichen Umsatz von 496 Euro aus. Das entspricht einem durchschnittlichen Umsatz von 68 Euro pro Besuch eines Freiers. Wie die Anzahl der Freier pro Schicht variierten auch die Tagesumsätze.

Am schlechtesten Arbeitstag hatte ich einen Umsatz von 110 Euro. Am besten Tag hatte ich einen Umsatz von 1320 Euro. Die meisten Tage lagen aber im Bereich zwischen 380-550 Euro.«

David:

»Es gibt eben Frauen, die verstehen nur die Knute. Das ist so und daran kann man nix ändern. Wenn du denen nicht dauernd an der Fotze klebst, dann läuft gar nix.«

»Ohne dass ich es bemerkte steuerte mich Matthias mit jedem weiteren Gespräch schon direkt in Richtung Puff. Das alles lief bei mir ohne Zwang, Druck und Gewalt ab und ohne, dass ich seine Absichten erkannte. Das tat ich erst, als es schon viel zu spät war. Für mich war und blieb Matthias auch erstmal meine große Liebe.«

»Die Masche mit dem gutbezahlten, leichten Job im Westen scheint immer noch zu funktionieren. Einige von den Frauen aus Osteuropa, die ich kennenlernte, hatten ihre Jugend auch in Heimen verbracht. Mädchenheime scheinen in manchen Ländern Osteuropas von Zuhältern regelrecht nach gut aussehenden Frauen abgegrast zu werden.« ….

 

Buch- & Filmkatalog zum Thema Rotlichtmilieu