Monaco Franze: Der ewige Stenz war Helmut Dietls Serie, mit der Helmut Fischer den ganz großen Coup landeten

Monaco Franze mit Helmut Fischer

 

Hauptfigur der Serie Monaco Franze ist der etwa 50-jährige Münchner Kriminalkommissar und Lebemann, der „ewige Stenz“ Franz Münchinger. Er wird nach der italienischen Bezeichnung für München (Monaco di Baviera) „Monaco Franze“ genannt.

Münchinger, gespielt von Helmut Fischer, lebt mit seiner Frau Annette von Soettingen in harmonischer Ehe in München-Schwabing. Er liebt seine Stadt und seine Frau Annette, die er liebevoll „Spatzl“ nennt. Und Annette liebt Monaco, obwohl sie aus besseren Kreisen stammt als er. Der Titel der ersten Folge ist gleichzeitig das Motto des Monaco Franze: „Ein bisserl was geht immer“. Der Ausspruch ist mittlerweile „in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen“.

Alle Folgen der Kultserie:
Monaco Franze mit Helmut Fischer in der BR Mediathek.
Helmut Fischer, Frauengeschichten und eine Milieustudie Münchens: Helmut Dietls Serie “Monaco Franze – Der ewige Stenz” ist einzigartig. 1983 wurde sie erstmals in der ARD ausgestrahlt.
Bayerischer Rundfunk
ARD Alpha
30. Dezember 2017, 20:15 Uhr

Zitat: Mit “Monaco Franze” wurde Helmut Fischer zum Medienstar: “Monaco Franze – Der ewige Stenz” war Helmut Dietls Serie, mit der Helmut Fischer den ganz großen Coup landeten.

Stenz aus dem Glasscherbenviertel: Zehn Folgen “cherchez la femme” – und die Regie schafft es dennoch, ohne Bett- und so gut wie ohne Kuss-Szene auszukommen. Das macht Helmut Dietl heute niemand mehr nach. Warum? Weil seinen Casanova – neben sexueller Abenteuerlust – vor allem “seelische Sehnsucht, erotisches Heimweh” antreiben.

Nur die besten für Monaco Franze: Ein weiterer, großer Reiz der Serie besteht darin, dass auch für die weiteren Haupt- und Nebenrollen nur die besten Darsteller gut genug waren. Karl Obermayr, Erni Singerl, Christine Kaufmann, Gisela Schneeberger, Michaela May, Wolfgang Fierek, Willy Harlander und viele andere – die Liste liest sich wie ein Who’s who bayerischer Schauspielkunst. In jeder Folge gibt es mindestens einen prominenten Überraschungsgast.

Figuren der Serie Monaco Franze

Hauptfigur ist der etwa 50-jährige Münchner Kriminalkommissar und Lebemann, der „ewige Stenz“ Franz Münchinger. Er wird nach der italienischen Bezeichnung für München (Monaco di Baviera) „Monaco Franze“ genannt.

Münchinger, gespielt von Helmut Fischer, lebt mit seiner Frau Annette von Soettingen in harmonischer Ehe in München-Schwabing. Er liebt seine Stadt und seine Frau Annette, die er liebevoll „Spatzl“ nennt. Und Annette liebt Monaco, obwohl sie aus besseren Kreisen stammt als er.

Monaco aber liebt auch das Abenteuer. Ihm eigen ist sein brennendes Interesse am weiblichen Geschlecht. Er pflegt auch mehr oder weniger feste Beziehungen zu anderen Frauen, was Annette durchaus bewusst ist.

Sein bester Freund Manfred „Manni“ Kopfeck, sein Kollege als Kriminalkommissar bei der Münchener Polizei, ist ihm bei den Anbahnungen solcher Affären wie auch deren Verschleierung vor seiner Frau in aller Regel in amüsanter Weise behilflich.

Annette betreibt einen Antiquitätenladen und verkehrt – ihrer Abstammung gemäß – in der sogenannten besseren Gesellschaft, mit der Monaco nur wenig anfangen kann. Dieser Kontrast führt oft zu komischen Situationen, so etwa wenn Monaco versucht, einen Opernbesuch zu vermeiden.

Folgen der Serie Monaco Franze

Ein bissel was geht immer
Die italienische Angelegenheit
Kalt erwischt!
Der Friedensengel
Der Herr der sieben Meere
Mehr seelisch, verstehn’s?
Ein ernsthafter älterer Herr
Macht’s nur so weiter!
Wo ist das Leben noch lebenswert?
Abgestürzt

Ein bissel was geht immer

Monaco genießt als alter Stenz die Freiheiten, die seine Frau ihm lässt. Manchmal muss er allerdings ein bisschen nachhelfen. So etwa, wenn sie ihn zu einem Opernbesuch mit ihren Freunden aus der „besseren Gesellschaft“ mitnehmen möchte. Er schiebt eine dringende Fahndung vor, und sein Freund Manni muss ihm da beistehen.

Statt einer dienstlichen Fahndung leiten die beiden jedoch die Suche nach einer jungen Frau (Gisela Schneeberger) ein, die Monaco vor kurzem kennengelernt hat. Obwohl er seinen Charme hat spielen lassen, hat Monaco weder erfahren, wie sie heißt, noch wo sie wohnt. Mit kriminalistischem Spürsinn und mit Mannis Hilfe versucht er nun, die junge Frau im Münchner Nachtleben aufzuspüren. Auch sie konnte den Charmeur nicht vergessen und hofft ihrerseits, Monaco wiederzufinden.

Annette kann ihren Mann schließlich dazu überreden, dann halt beim nächsten Opernbesuch mitzukommen. Als eher bodenständiger Lebemann interessiert er sich überhaupt nicht für die Oper. Daher graut ihm vor allem vor dem im Anschluss an das Ereignis geplanten Umtrunk mit Annettes kulturbeflissenen Freunden.

Listig befragt er direkt nach der Vorstellung kurzerhand den angesehenen Opernkritiker der „Süddeutschen Zeitung“ nach dessen Einschätzung, damit er weiß, ob er die Inszenierung „gut“ oder „schlecht“ finden soll. Während Annettes Freunde die Vorstellung über alle Maßen loben, zeigt sich Monaco alles andere als begeistert – es kommt zum Eklat.

Als er sein Urteil allerdings direkt nach dem Verlassen des Gasthauses mit der Opernkritik in der Frühausgabe der Zeitung untermauern kann, ist ihm Annette nicht länger böse und nun sogar auf seiner Seite.

Die italienische Angelegenheit

Münchinger ist mit der Aufklärung von Schutzgelderpressungen in diversen italienischen Gaststätten betraut, was er elegant damit verbindet, seine Liebschaften zum Essen auszuführen und ihnen mit seiner scheinbar gefährlichen Mission zu imponieren. Gleichzeitig verschafft ihm die „italienische Angelegenheit“ ein hervorragendes Alibi, seine nächtlichen Abenteuer vor seiner Annette zu kaschieren.

Als ihn seine Geliebte Elli (die Dame aus der ersten Folge) in einem der beschatteten Lokale mit einer anderen seiner Affären (Dolly Dollar) erwischt, kündigen ihm beide die Beziehung auf. Um ihn besser kontrollieren zu können, lässt ihn Annette von ihrem Freund Prof. Hallerstein (Walter Sedlmayr), der sie verehrt, ihren Monaco aber nicht ausstehen kann, untersuchen und für dienstunfähig erklären. Münchinger wird in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.

Kalt erwischt

Der Tierpark-Toni (Wolfgang Fierek), ein durchtriebener Münchner Gauner, der seine Tricks mit Hilfe von Tieren ausführt, wurde seinerzeit vom Monaco als Kriminaler eingebuchtet. Nachdem er seine Haft abgesessen hat, möchte er sich nun rächen. Dazu überlegt er sich mit zwei Gaunerkollegen eine hinterlistige Aktion; er will dem Monaco eine Affäre anhängen.

Der ist seit kurzem Frühpensionär und vertreibt sich seine hinzugewonnene Zeit auch in Waschsalons, wo er jüngere Frauen mit Geschichten über seine Tätigkeit als Privatdetektiv zu beeindrucken versucht.

Der Friedensengel

Plötzlich und unerwartet taucht eine fünf Jahre zurückliegende Schweizer Liebschaft (Hilde Ziegler) samt Ehemann (Walo Lüönd) in München auf, an die sich der Monaco Franze zunächst nicht erinnern kann. Da die Schweizerin ihn über die Jahre jedoch einfach nicht vergessen konnte, ist auch der Ehemann inzwischen davon überzeugt, dass es das Beste wäre, Monaco und seine Frau kämen noch einmal zusammen.

Monaco ist davon gar nicht begeistert, möchte er sich doch ungern zu sehr binden. Nach einigen Kapriolen kann die Schweizer Ehe dann auch wieder gekittet werden. Monaco jedoch muss zumindest zeitweise zu Hause aus- und in seine Detektei-Räume einziehen.

Der Herr der sieben Meere

Der Fasching steht an und der Großstadt-Casanova Monaco und sein bester Freund Manni wollen da nicht fehlen. Annette will den Fasching wie jedes Jahr in ihren gut situierten Kreisen verbringen, diesmal auf dem legendären Maskenball von Staatssekretär Dr. Braun (Klaus Guth). Monaco jedoch hindert ein grippaler Infekt daran, sie zu begleiten. Wie krank er wirklich ist oder ob er das Virus für seine Frau nur vorgetäuscht hat, bleibt unklar.

Als er auch am Faschingssamstag das Bett hütet, ruft Manni Kopfeck an und überredet ihn, mit auf den Faschingsball im Donnersberger Hof zu gehen. Dort ist die traditionelle Wirtschaft allerdings einem Fast-Food-Betrieb gewichen, erzählt ihnen der Wirt (Fritz Straßner); der Ball finde also heuer nicht statt. Enttäuscht beschließen die beiden, den Abend zu beenden, und Manni fährt Monaco wieder nach Hause. Dort angekommen muss er feststellen, dass er seinen Hausschlüssel in der Wohnung vergessen hat. Da er auf keinen Fall nach seiner Frau in der gemeinsamen Wohnung eintreffen will, da der Schwindel dann auffallen würde, stürzen sich die beiden wieder ins nächtliche Getümmel, um nach einem altbekannten Kriminellen zu suchen, der für sein Talent bekannt ist, verschlossene Türen zu öffnen.

Im Nachtleben trifft Monaco auf seine alte Liebschaft Lilly (Michaela May) und begleitet sie nach Hause. Zu seinem Bedauern erfährt er, dass seine frühere Angebetete mittlerweile ein Kind von einer anderen Faschingsbekanntschaft hat und sie ohnehin nur darauf aus ist, über Monacos Kontakte zur „besseren Gesellschaft“ an eine größere Wohnung zu kommen. Enttäuscht macht sich Monaco auf den Heimweg. Annette ist zur gleichen Zeit auf ihrem gediegenen Maskenball ziemlich angetrunken und schnappt Dr. Schoenferber (Alexander Hegarth) nach einem eindeutigen Annäherungsversuch seinen Porsche weg und fährt auf und davon.

Als Monaco am folgenden Morgen übernächtigt heimkommt, findet er nur die Haushälterin Irmgard (Erni Singerl) vor, von seiner Frau fehlt jede Spur.

Verzweifelt leitet Monaco alles in die Wege, um Annette wiederzufinden. Aber erst am Aschermittwoch taucht sie gut gelaunt wieder auf und lässt ihn im Unklaren darüber, wie sie das Faschingswochenende verbracht hat.

Mehr seelisch, verstehn’s?

Monaco, der sich seit der Trennung von Annette in einem seelischen Tief befindet, wohnt nun in seinem Büro, während Annette ihr neues Leben ohne ihren Monaco sehr zu genießen scheint. Sein ehemaliger Kollege Manni Kopfeck arbeitet unterdessen an einem Handtaschendiebstahl, bei dem der polizeibekannte Tierpark-Toni wohl eine Rolle spielt. Toni hat allerdings nicht nur ein „Ding“ am laufen. Er nimmt mit Annette Kontakt auf, um antike Heiligenfiguren über deren Antiquitätengeschäft zu verkaufen. Toni lässt allerdings die Heiligenfiguren zersägen und mit Rekonstruktionen ergänzen, um so zwei Originale verkaufen zu können.

Monaco kann derweil seinen Freund Manni zu einem spontanen gemeinsamen Urlaub überreden. Sie buchen für sich „Stille Tage“ in einem Kloster, die aus spartanischen Mahlzeiten und Exerzitien bestehen.

Als dann aber Annette wegen der „Fälschungen“ von der Polizei verhaftet wird, brechen die beiden ihren „Abenteuerurlaub für die Seele“ ab und Monaco eilt seinem Spatzl zu Hilfe.

Ein ernsthafter älterer Herr

Monaco steht am Ende seiner Laufbahn als Detektiv und räumt seine Detektei. Dabei macht er Bekanntschaft mit einem geläuterten Lebemann (Harald Leipnitz), der durch seinen Lebenswandel beinahe alles verloren hätte. Monaco erkennt sich in ihm wieder, doch er denkt noch lange nicht daran, mit seinem Lebenswandel als „ewiger Stenz“ zu brechen. Im Gegenteil, er schlittert jetzt erst so richtig in die Midlife Crisis.

Er lässt sich von Friseur Loisl (Martin Sperr) die grauen Schläfen färben und lernt seinen „Engel“ kennen: Jacqueline (Olivia Pascal), die ihrem Alter nach ohne weiteres seine Tochter sein könnte. Annette kämpft unterdessen mit dem Finanzamt. Sie hat den Steuerprüfer Wiesbeck (Wilfried Klaus) in ihrem Laden, während ihr geliebter Franzl zwanghaft versucht, sich mit Jogging, Squash, Schwimmbad und Sauna jung zu halten.

Doch das reicht ihm noch nicht und so geht er in einem Boxverein trainieren, wo er den „King“ Ludwig zu einem Kampf herausfordert. Jacqueline aber hat bereits gelernt, ihre Jugend gezielt einzusetzen. Sie trennt sich von Monaco und wendet sich einer finanziell wesentlich besser gestellten Herrenbekanntschaft (Axel Regnier) zu.

Macht’s nur so weiter!

Angesichts der Wirtschaftskrise besucht Monaco einen Dolmetscher-Kurs. Annette freut sich, könnte man doch auf die bessere Qualifikation zurückgreifen, wenn die Lage sich weiter verschlechtert. Monaco zeigt allerdings im Unterricht nur mäßigen Ehrgeiz. Er genießt vor allem die Zeit mit seinen Mitschülerinnen, bei denen er sich trotz der Krise sehr spendabel zeigt.

Sowohl Monaco als auch Annette erinnern sich unabhängig voneinander zurück an die Zeiten vor dem Krieg – der Kontrast zur derzeitigen wirtschaftlichen Situation könnte für beide kaum gegensätzlicher ausfallen. Während Monaco sich darüber freut, dass für ihn seither alles steil bergauf ging, schnallen die bisher verwöhnte Annette und ihre Angestellte Olga (Christine Kaufmann) den Gürtel enger.

Als Monaco schließlich bei der Abschlussprüfung durchzufallen droht, seine Frau aber für diesen Fall damit droht, aus München wegzuziehen, sucht er händeringend nach einem Ausweg – so lässt er denn seinen Charme bei der Kursleiterin (Ulli Philipp) spielen.

Wo ist das Leben noch lebenswert?

Nach einem Vortrag über steuerlich interessante, lebenswerte und weniger vom Atomkrieg gefährdete Länder beschließt Annette, auf die Bermudas auszuwandern. Franz dagegen möchte in seinem geliebten München bleiben, und der Abschied von seinen geliebten Münchnerinnen fällt ihm schwer. Annette entgegnet, dass sie den nächsten Winter hier nicht mehr mitmachen wolle und Franz könne von ihr aus alleine im Altersheim am Luise-Kiesselbach-Platz darauf warten, bis die Russen kämen.

Sie bedrängt ihn, doch mitzukommen. Franz will sich nun schweren Herzens von den für ihn wichtigsten über 100 weiblichen Bekanntschaften aus den letzten 20 Jahren verabschieden, jeweils mit einem kleinen Präsent und einem Portraitfoto. Nun befindet sich aber sein Notizbuch mit deren Adressen im Schreibtisch, der schon im Umzugscontainer ist. Deshalb muss Franz auf Manfred Kopfeck zurückgreifen, der das Einwohnermeldeamt zur Mithilfe einschaltet.

Die Abreise rückt immer näher. Franz wird bereits von vorgezogenem Heimweh geplagt. Weil die Zahl seiner Affären beträchtlich ist, muss Monaco die Verabschiedungen planvoll angehen. Nach der Rückkehr von einem Kuraufenthalt am Tegernsee storniert Annette die von Monaco beabsichtigte Vermietung der Wohnung an Kopfeck und verkauft beider langjähriges 180-m²-Domizil.

Nach einem wehmütigen Abschied von Olga, Irmgard und dem Manni wartet Annette am Flughafen vergeblich auf ihren Mann. Sie besteigt das Flugzeug und hofft, dass er vielleicht vor ihr eingestiegen sei. Stattdessen sieht Monaco dem startenden Flugzeug nach – er konnte sein geliebtes München nicht verlassen.

Abgestürzt

Seine Frau hat auf den Bermudas ein neues Leben begonnen. Monaco Franze vermisst sein „Spatzl“ in München und findet sich in seinem alten Leben nicht mehr zurecht. Er quartiert sich bei Kopfeck ein und verscherzt es sich zunehmend mit seinem alten Freund.

Als Monaco schließlich auch noch einen Brand der Kopfeck-Wohnung verursacht, kommt es zum Bruch und Monaco sackt in die Obdachlosigkeit ab. Fortan lebt er als Wermutbruder und zieht durch die Münchner Kneipen. Als seine Frau – von Manni wegen Monacos Abtauchens verständigt – von den Bermudas zurückkehrt, macht sie sich auf die Suche nach ihm. Sie versucht über mehrere Stationen den sozialen Abstieg des Monaco Franze zurückzuverfolgen.

In den frühen Morgenstunden findet sie ihn schließlich in einer üblen Spelunke, wo mit dem rührenden Wiedersehen der beiden die Serie ihren Abschluss findet.

Gastauftritte
Eine ganze Reihe bekannter Schauspieler hatte in der Serie einen Gastauftritt:

Herb Andress (Mirko)
Attila Árpa (Junge im Hof)
Marie Bardischewski (Wirtin im „Preysinghof“)
Johanna Baumann (Verkäuferin im Delikatessenladen)
Ulrich Beiger (Portier)
Toni Berger (Fred, Wirt im Stehausschank)
Hans Brenner (Ratzinger, Boxmanager)
Fabrizio Cereghini (Kellner)
Pippo Coloso (Restaurantinhaber)
Valerie Daniel
Hans Jürgen Diedrich (Dr. Hrubesch)
Christine Zierl (Dolly) (im Abspann aufgeführt als Dolly Dollar)
Tiziano Donapai (Restaurantinhaber)
Gundi Ellert (Rosi)
Epaminondas Sdoukos (Waschsalonbesitzer) (im Abspann: Sdoukos Epaminondas)
Kristina van Eyck (Ellen Braun, Frau des Staatssekretärs)
Veronika Faber (Fräulein Ingeborg)
Karin Frey (Angestellte im Buchladen)
Enzi Fuchs (Frau Gralhuber, Wahrsagerin)
Ernst Fritz Fürbringer (Dr. Völckers vom „Verein zur Pflege der Ideale des Abendlandes“)
Fryderyk Gabowicz (Hotelpage)
Peter Gebhart
Franz Geiger (Kriminaldirektor)
Renée Geiger
Margit Geissler (Wirtin im „Café Reitschule“)
Josef Glas (Gaffender Passant)
Wolf Goldan (Loisl, Masseur in der Schönheitsfarm am Tegernsee)
Thomas Gottschalk (Ricky, Türsteher in einer Disco)
Rolf Günther (Hotelportier)
Joachim Hackethal (Bruder Stefan im Kloster „Maria Stein“)
Willy Harlander (Herr Loeb, Gemüsehändler)
Anja Hauptmann (Frau Schoenferber)
Mandy Hausenberger
Carlamaria Heim (Frau Faltermayer)
Carlheinz Heitmann (Wiggerl)
Gaby Herbst (Trudl)
Jörg Hube (Herr Röhrl, Tankstellenbesitzer)
Manfred Hugel (King Ludwig, Boxer)
Gertraud Jesserer (Ulla Eichinger)
Wilfried Klaus (Herr Wiesbeck, Steuerprüfer)
Erich Kleiber (Schot, Kriminalkommissar)
Cleo Kretschmer (Waltraud, Ellis Freundin)
Peter Kuhnert (Chef im Reisebüro / Immobilienmakler)
Thomas Kylau (Schankwirt)
Harald Leipnitz (Porschefahrer)
Kathi Leitner (Anneliese)
Wolfried Lier (Fred) (im Abspann: Wolfgang Lier)
Thorwald Loessl (Kommissar Ludwig)
Walo Lüönd (Hubert Mitteregger)
Georg Maier (Herr Nadoschdoff) (im Abspann: Georg Meier)
Georg Marischka (Hans Boettner-Salm, Musikkritiker)
Michaela May (Lilly)
Thekla Mayhoff (Sekretärin von Kriminaldirektor Dr. Göberl)
Hans-Reinhard Müller (Professor Schneider)
Renate Muhri
Ilse Neubauer
Barbara Nielsen (Assistentin von Professor Felix Hallerstein)
Romano Pandolfi (Restaurantinhaber)
Olivia Pascal (Jacqueline)
Ulli Philipp (Brigitte Mueller-Atchinson, Englisch-Dozentin)
Gerhard Polt (Zollbeamter)
David Rappaport
Götz Olaf Rausch (Herr Ticker, Leiter des Sprachlabors)
Axel Regnier (Hubsi, Rolls-Royce-Fahrer)
Sepp Schauer (Kripobeamter)
Werner Schulze-Erdel (Kirchgänger / Klient)
Texa Sester (Sekretärin)
Martin Sperr (Loisl, Friseur)
Uli Steigberg (Gast im Stehausschank)
Sigfrit Steiner (Abt des Klosters „Maria Stein“)
Franziska Stömmer (Angestellte im Kostümverleih)
Fritz Straßner (Herr Kugler, Wirt im „Donnersberger Hof“)
Gabi Treiss (Mausi Müller aus dem Englischkurs)
Sylvia Ulrich (Fräulein Bruckner, Angestellte im Reisebüro)
Alfred Urankar (Professor Söhnlein)
Erhard Weller (Sepp Pröbstl)
Rudolf Wessely (Beamter der Pensionskasse)
Gerhard Zemann (Gustl Wienhold)
Hilde Ziegler (Carola Mitteregger)

DVD- und Blu-ray-Veröffentlichung

Am 15. Januar 2004 erschien die Serie als Box-Set mit drei DVDs. Darin enthalten sind ein Interview mit Helmut Dietl und ein Booklet mit Hintergrundinformationen.[13] Im Dezember 2015 erschien die Serie schließlich in digital überarbeiteter Form mit verbessertem Ton und Bild im Blu-Ray-Format auf zwei Disks.
Wikipedia: Monaco Franze – Der ewige Stenz

 

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Helmut Dietl

 

VinTageBuch Tipp:

 

 

A bissel was geht immer: Unvollendete Erinnerungen
von Helmut Dietl
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Kiepenheuer&Witsch (8. September 2016)
ISBN-13: 978-3462049800
Gebundene Ausgabe EUR 22,99
Kindle Edition EUR 18,99

Zitat: Brillant und auf genau die hinter-gründig-komische Art, die wir von ihm als Regisseur von »Kir Royal« oder »Rossini« kennen, erzählt Helmut Dietl in »A bissel was geht immer« über seine bayerisch-münchnerische Kindheit und seine Aufbrüche ins Leben. Da sind die Großväter, der eine Kommunist und KZ-Häftling, der andere Stummfilmstar.

Da sind die sich ewig bekämpfenden Großmütter. Ein undurchsichtiger Vater und eine tapfere Mutter, die sich für ihren Sohn aufopfert. Wir erleben ein Feuerwerk von Liebes-, Trennungs- und Reisegeschichten, seine turbulente Zeit bei den Feldjägern und die ersten Schritte in die Welt des Films an der Seite schillernder Figuren wie Elfie Pertramer oder Walter Sedlmayr.

Vor allem aber ist dieses Buch eine Hommage an all die Frauen, die Helmut Dietl bereits als junger Mann verzaubert haben. Schon früh wird hier sichtbar, was Helmut Dietl sein ganzes Leben war: ein Mann, der die Frauen liebte. Selten sind die spießigen Fünfziger- und Sechzigerjahre und die frühen Gegenwelten der Schwabinger Boheme so komisch und unterhaltsam geschildert worden wie in diesen unvollendeten Erinnerungen Helmut Dietls, an denen er bis zu seinem Tod im Frühjahr 2015 gearbeitet hat und die nun von seiner Frau Tamara Dietl herausgegeben werden.

 

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