Merkel am Ende von Ferdinand Knauß. Warum das System Angela Merkel nicht mehr in unsere Zeit passt

Merkel am Ende erscheint am 5. November. Hellsichtig hat Ferdinand Knauss, Redakteur bei der WirtschaftsWoche sein Buch Merkel am Ende genannt. Denn nun verzichtet sie ab Dezember nicht nur auf den CDU-Vorsitz, auch als Kanzlerin ist sie angezählt.

 

Merkel am Ende:
Warum das System Angela Merkel nicht mehr in unsere Zeit passt
von Ferdinand Knauß
Gebundene Ausgabe: 220 Seiten
FinanzBuch Verlag
(5. November 2018)
ISBN-13: 978-3959721486
Gebundenes Buch EUR 19,99
E-Book EUR 15,99

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Verlagsinfo zum Buch
Merkel am Ende von Ferdinand Knauß

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Leseprobe zum Buch
Merkel am Ende von Ferdinand Knauß

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Merkel am Ende von Ferdinand Knauß
bewerte ich wie folgt (maximal 10 Punkte):
Handlung, Thema: 10 Punkte
Schreibstil: 10 Punkte

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Aus dem Inhalt:

Kapitel 1
Die Fesseln merkelscher Macht

Kapitel 2
Die Bilanz – Deutschland nach 13 Jahren Merkel

Kapitel 3
Die unpolitische Politikerin
– Warum Merkel in Deutschland (noch) regiert

Kapitel 4
Warum Merkel nicht mehr in unsere Zeit passt

 

Zitat: Lange Zeit haben die Deutschen Angela Merkel tatsächlich für alternativlos gehalten. Aus dem Vorwort: 

 

Die Zukunft gehört Politikern,
die leidenschaftlich parteilos sind …

Doch trotz einer Phase scheinbarer Beständigkeit kann mittlerweile kaum jemand die Augen vor der Wirklichkeit verschließen:

 

Die Kanzlerin hat auf die Herausforderungen der Gegenwart keine Antworten.

Merkel steht für nichts. Sie weicht Konflikten aus, anstatt klar Position zu beziehen, und hat keine politische Überzeugung, die sie nicht bereit wäre, für den Machterhalt jederzeit wieder aufzugeben.

Das Ergebnis von 13 Jahren »Fahren auf Sicht«: Merkel wird kein bestelltes Haus hinterlassen, sondern eine ausgezehrte Partei und ein Land, das nicht für die Zukunft gestärkt ist.

Ferdinand Knauß spannt einen Bogen von Merkels Machtantritt bis in die Gegenwart und wirft dabei nicht nur die Frage auf, was das für eine Partei ist, die sich so lange von dieser Frau führen lässt, sondern auch, was das für eine Gesellschaft ist, die sich so lange von ihr regieren lässt.

 

Ferdinand Knauß, *1973, hat Geschichte und Japanologie in Düsseldorf, Nantes und Tokio studiert. Er war Redakteur bei der Financial Times Deutschland, beim Handelsblatt sowie Pressesprecher im Bundesministerium für Bildung und Forschung ehe er zur WirtschaftsWoche wechselte.

2010 war Knauß Fellow der Volkswagenstiftung beim Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und 2015 Fellow am Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam. Auf wiwo.de erscheint wöchentlich seine kritische Kolumne „Knauss kontert“.

 

 

Merkel am Ende von Ferdinand Knauß

 

 

Video: Erklärung von Kanzlerin Merkel: “Es ist Zeit für ein neues Kapitel”

 

 

spiegeltv, am 29.10.2018 veröffentlicht. Nach dem Wahldebakel in Hessen zieht CSU-Chefin Angela Merkel Konsequenzen und gibt den Parteivorsitz ab.

 

Video: BILD Live: Hessen-Wahl-Desaster: Merkel will nicht mehr kandidieren!

 

 

Thema der Sendung: Politbeben in Berlin nach der Hessen-Wahl, die der CDU erneut massive Verluste beschert hat.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (64) hat die Bereitschaft auf den Verzicht auf den CDU-Vorsitz erklärt. Das hat Merkel am Montag in einer Sitzung des Parteipräsidiums deutlich gemacht, erfuhr BILD.

Aus Parteikreisen hieß es: Bundeskanzlerin möchte sie bleiben! Bislang hatte Angela Merkel den Standpunkt vertreten, dass Parteivorsitz und Kanzleramt in eine Hand gehören

 

Pressespiegel

 

Merkel will nicht mehr für Parteivorsitz kandidieren: Einen Tag nach der Landtagswahl in Hessen hat Kanzlerin Angela Merkel ihren Rückzug von der Parteispitze angekündigt. Beim Parteitag Anfang Dezember werde sie nicht mehr für das Amt der Vorsitzenden antreten. Ihre Amtszeit als Kanzlerin wolle sie bis zum Ende der Legislaturperiode zu Ende führen – das wäre 2021.

Sie werde danach keine weiteren politischen Ämter anstreben. Merkel sagte, dass sie schon vor der Sommerpause die Entscheidung getroffen habe, vom CDU-Vorsitz zurücktreten zu wollen.

Mögliche Anwärter auf den Parteivorsitz sind CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Gesundheitsminister Jens Spahn und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

Auch Merkels einstiger Widersacher Ex-Unionsfraktionschef und jetziger Brexit-Beauftragter Friedrich Merz will Merkel im Amt nachfolgen.

CDU-Vize Ursula von der Leyen will sich nicht um die Nachfolge bewerben. In der CDU mehrten sich die Stimmen, die einen Mitgliederentscheid zum Parteivorsitz forderten.
tagesspiegel.dehandelsblatt.comzeit.despiegel.de

 

Reaktionen auf Merkel-Rückzug: CDU-Vize Julia Klöckner hat Merkels Verzicht auf eine neue Kandidatur für den CDU-Vorsitz als souverän bezeichnet. Dieser Schritt stärke sie als Kanzlerin und sei einmal mehr Ausweis dafür, dass sie Verantwortung übernehme und das große Ganze im Blick habe.

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus will Merkel nach eigenem Bekunden bis zum Ende der Legislaturperiode Rückendeckung geben.

Der konservative Berliner Kreis in der CDU/CSU-Fraktion begrüßte Merkels Entscheidung als richtig und notwendig. CSU-Chef Horst Seehofer nannte Merkels Abschied vom Parteivorsitz eine Zäsur. Bis Mitte November will Seehofer seine Vorschläge zur inhaltlichen, strategischen und personellen Zukunft der CSU vorstellen.

Mit der Übergabe des Amtes des Ministerpräsidenten von ihm an Markus Söder sei der Generationswechsel in der CSU bereits vollzogen.

Grünen-Chefin Annalena Baerbock zollte Merkels Arbeit als CDU-Vorsitzende Respekt.

Linken-Chefin Katja Kipping forderte Merkel zum Rücktritt von ihrem Amt als Regierungschefin auf.

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer sieht keine Auswirkungen auf die Große Koalition.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete Merkels Entscheidung zum schrittweisen Rückzug aus der Politik als äußerst würdevoll.

Polens Außenminister Jacek Czaputowicz begrüßte ausdrücklich Merkels Ankündigung, auch nach dem Verzicht auf den CDU-Vorsitz bis 2021 Kanzlerin bleiben zu wollen.
tagesspiegel.dewelt.despiegel.dedw.comzeit.de

 

FDP-Chef Lindner fordert Merkels Rücktritt als Kanzlerin: Christian Lindner hat Angela Merkel zum Rücktritt auch als Kanzlerin aufgefordert. Merkel verzichte auf das falsche Amt, sagte Lindner am Montag. Er fordere die Union auf, für einen wirklichen Neuanfang in Deutschland bereit zu sein. Ein Teilrückzug auf Raten von Merkel helfe weder der Union noch der Regierung noch dem Land.

Die Wahl in Hessen habe gezeigt, dass es möglich sei, gegen die Union eine Mehrheit zu bilden, nachdem Merkel ihre Partei inhaltlich entkernt habe. Lindner zeigte sich bereit für erneute Gespräche über eine Jamaika-Koalition auf Bundesebene – allerdings mit einer neuen Führungsspitze der Union mit „frischen Ideen“.
handelsblatt.com

 

Hart aber Fair: Merkels Teilrückzug: Was gerät jetzt noch ins Rutschen? JU-Chef Paul Ziemiak sprach von einem guten Tag für die CDU. Die Koalition habe die Chance auf einen Neustart. Der Vorsitzende der Jungen Union, der sonst eigentlich dem Merkel-kritischen Spektrum der Partei zugerechnet werden kann, fand in der Sendung versöhnliche Worte für die scheidende Parteivorsitzende.

Ob Merkel überhaupt noch bis 2021 Kanzlerin bleibt, hängt laut „Welt“-Journalist Robin Alexander zu großen Teilen davon ab, wer ihr im Parteivorsitz nachfolgt. Er bezog sich dabei auf den „Lame Duck“-Effekt, der eintritt, wenn ein Politiker nicht zur Wiederwahl antritt oder eine Wahl verloren hat – und im Zuge dessen sein innenpolitisches Drohpotential verliert.

Als loyal gegenüber Merkel gilt neben CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet. Dieser habe die meisten Leute auf dem Parteitag, sagte Alexander.

Inhaltlich stehe er bei Merkel, habe aber die Brücken zur FDP nicht abgebrochen. SPD-Vize Ralf Stegner würde sich einen CDU-Vorsitzenden wie den CDU-Wiedergänger Friedrich Merz wünschen. Wenn die Volksparteien sich stärker unterschieden, sei weniger Platz für die Rechten, so Stegner.

Ein kerniger, konservativer Vertreter bei der Union könne genau das Richtige sein. Auch Gesundheitsminister Jens Spahn würde ein guter Kandidat sein.
daserste.dehaz.den-tv.de

 

Übrigens:

 

Einfluss der GroKo auf Landtagswahlen wird überschätzt: Der Einfluss der Bundespolitik auf die Wahlentscheidung der Bürger bei Landtagswahlen wird offenbar überschätzt.

In einer Umfrage für das „Trendbarometer“, welches vom Meinungsforschungsinstitut Forsa für RTL und n-tv ermittelt wird, gaben wie in Bayern nur 12 Prozent der Hessen an, die Politik in Berlin sei für ihre Wahlentscheidung entscheidend gewesen.

Von den Wählern der beiden Berliner Koalitionsparteien CDU und SPD gaben sogar fast drei Viertel (73 bzw. 77 Prozent) an, dass die Landespolitik für ihre Wahlentscheidung wichtiger als die Berliner Politik gewesen sei.
wallstreet-online.de

 

Mehrheit der Deutschen bewertet Merkels Rückzug positiv: Egal ob jung, alt, Ost, West: Die Deutschen finden es gut, dass Kanzlerin Angela Merkel als CDU-Chefin geht. Laut einer Civey-Umfrage im Auftrag des „Tagesspiegels“ finden rund 80 Prozent die Entscheidung Merkels „eher positiv“ oder „sehr positiv“.

Dieser Trend setzt sich auch durch die Altersklassen fort, wobei die die positive Bewertung bei Menschen über 65 noch höher ist, als bei den 18- bis 29-Jährigen. Deutlich auseinander liegen die Einschätzungen der Anhänger unterschiedlicher Parteien.

Während nur knapp 40 Prozent der Menschen, die vorhaben das nächste Mal CDU/CSU zu wählen, es sehr positiv sehen, dass Merkel den Parteivorsitz abgibt, sind es 43 Prozent bei Anhängern der SPD und der Grünen, 48 Prozent bei Linke-Wählern, fast 70 Prozent bei der FDP und fast 90 Prozent bei jenen, die vorhaben, die AfD zu wählen.
tagesspiegel.de

 

Kandidaten sollen sich CDU-Basis stellen: Die Kandidaten für die Nachfolge von CDU-Chefin Angela Merkel sollen sich der Parteibasis auf Regionalkonferenzen vorstellen. Das beschlossen Präsidium und Bundesvorstand in Berlin.

Vor dem Wahlparteitag Anfang Dezember will die Parteiführung bis zu zehn Konferenzen organisieren. Die stellvertretenden Vorsitzenden Julia Klöckner, Thomas Strobl und Armin Laschet sprachen sich dafür aus, die Debatte über die Personalie ohne Vorfestlegungen zu führen.

Man wolle den Meinungsprozess nicht beeinflussen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa bewerben sich insgesamt 12 Personen um den CDU-Vorsitz. CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte an, einen Teil ihrer Aufgaben bis Dezember ruhen zu lassen. Sie wolle vermeiden, dass ihr vorgeworfen werde, die Neutralitätspflicht als Generalsekretärin zu verletzen.

Die Vorsitzende der Frauen Union, Annette Widmann-Mauz, bekräftigte ihre Unterstützung für Kramp-Karrenbauer als neue CDU-Chefin. Der EU-Abgeordnete Elmar Brok zeigte sich erfreut, dass die Bewerber um die Nachfolge allesamt proeuropäisch eingestellt seien. Wirtschaftsminister Peter Altmaier mahnte, über die Wahl eines Nachfolgers dürfe nicht vergessen werden, dass das Land weiter regiert werden müsse.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther warnte derweil davor, die CDU nach rechts rücken zu wollen. Die SPD hat sich ihre Schwäche nach Ansicht von Generalsekretär Lars Klingbeil selbst zuzuschreiben. Es sei an ihr selbst, sich thematisch so klar zu positionieren, dass jeder sehe, wofür sie stehe.

Die Partei brauche mehr Selbstbewusstsein statt Selbstbeschäftigung, mehr Haltung statt Zaudern, sagte Außenminister Heiko Maas. Die SPD-Spitze traf sich am Sonntag in Berlin, um nach den jüngsten Wahlniederlagen einen Weg aus der Krise zu finden. Führende Parteipolitiker haben sich gegen Personaldebatten ausgesprochen und damit die Vorsitzende Andrea Nahles verteidigt.
tagesspiegel.dewelt.defaz.netzeit.dezdf.despiegel.detagesspiegel.de (SPD)

 

Deutsche favorisieren Merz für CDU-Vorsitz: Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz ist bei den Deutschen laut einer Emnid-Umfrage der Favorit für die Nachfolge von Angela Merkel an der CDU-Spitze.

Der Umfrage im Auftrag von „Bild am Sonntag“ zufolge würden 38 Prozent Merz zum CDU-Vorsitzenden wählen. 27 Prozent würden für die bisherige CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer stimmen, 13 Prozent für Gesundheitsminister Jens Spahn.

Bei der Kanzlerfrage schnitt dagegen Merkel besser ab. Der Befragung des Instituts Forsa für RTL und n-tv zufolge erreichte die Kanzlerin im direkten Vergleich mit SPD-Chefin Andrea Nahles 45 Prozent, gegenüber nur 10 Prozent für Nahles.

Merz kam im Duell mit der SPD-Chefin auf 37 zu 13 Prozent. Knapper wird es, wenn die SPD statt Nahles Vizekanzler Olaf Scholz nominieren würde. Merkel hätte dann immer noch einen Vorsprung von 38 zu 21 Prozent.

Im Vergleich von Merz und Scholz würde der CDU-Politiker mit 31 zu 28 Prozent aber nur knapp vorne liegen. In einer Forsa-Umfrage ist die SPD um einen Punkt auf katastrophale 13 Prozent gefallen. Bei Emnid erreichte die SPD 14 Prozent.
n-tv.de (CDU-Chef), welt.de (Kanzlerfrage), welt.de (Forsa), faz.net (Emnid)

 

Mehrheit der Deutschen will Merkels Abgang auch als Kanzlerin: Knapp zwei Drittel der Deutschen sind einer Insa-Umfrage zufolge dafür, dass Angela Merkel auch als Kanzlerin abtritt. Demnach stimmten 62,2 Prozent der Aussage zu, Merkel solle Anfang nächsten Jahres ihr Amt als Regierungschefin an den dann neu gewählten CDU-Vorsitzenden übergeben. Mit „Nein“ antworteten demnach 37,8 Prozent.

Einer Umfrage des Instituts Emnid für die „Bild am Sonntag“ zufolge bedauern 54 Prozent der Unionsanhänger den Rückzug Merkels vom CDU-Vorsitz. 46 Prozent bedauern diesen Schritt nicht. Unter den Bewerbern für die Nachfolge Merkels an der Parteispitze würden sich demnach 44 Prozent der Unionsanhänger für Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz entscheiden, 39 Prozent würden CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer bevorzugen und neun Prozent Gesundheitsminister Jens Spahn.

Laut einer Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Funke Mediengruppe würden sich 36 Prozent für Merz entscheiden und 33 Prozent für Kramp-Karrenbauer.
handelsblatt.comwelt.den-tv.de

 

Kramp-Karrenbauer positioniert sich gegen Mitbewerber: Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich am Mittwoch erstmals offiziell zu ihrer Kandidatur für den CDU-Vorsitz geäußert. Sie wolle ihrer Partei mehr Gehör verschaffen – bis in die Regierung hinein, sagte die CDU-Generalsekretärin auf einer Pressekonferenz. Für den Fall ihrer Wahl wolle sie sich darum bemühen, die Parteibasis stärker einzubinden.

Zugleich kritisierte sie das Erscheinungsbild der Regierung und grenzte sich auch damit von der scheidenden CDU-Chefin Merkel ab. Kramp-Karrenbauer sprach vom Ende der „Ära Merkel“ im Parteivorsitz. In den nächsten Monaten gehe es darum, ein Klima zu schaffen, in dem die CDU wieder Wahlen gewinnen könne.

Der Erhalt des Wohlstandes, Sicherheit und der Zusammenhalt der Gesellschaft seien die drei wichtigsten Fragen, auf die die CDU Antworten geben müsse. Zugleich machte Kramp-Karrenbauer deutlich, dass in der Flüchtlings- und Migrationspolitik eine europäische Lösung nötig sei.

Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz ist nun auch offiziell im Rennen um Merkels Nachfolge. Die CDU-Bundesgeschäftsstelle bestätigte am Mittwoch, dass die Nominierung eingegangen sei. Einen Tag nachdem die Kölner Staatsanwaltschaft die Firmenräume des Vermögensverwalters Blackrock durchsucht hat, teilte sie mit, dass nicht gegen Merz ermittelt werde.

Im Rennen um den CDU-Vorsitz musste Gesundheitsminister Jens Spahn einen Rückschlag hinnehmen. Spahns Medienreferent Marc Degen musste zurückrudern, nachdem sein Chef in der „Welt am Sonntag“ ein falsches Bild über das Ausmaß der Gewalt krimineller Asylbewerber in Nordrhein-Westfalen gezeichnet hatte; den Ort Metelen habe Spahn nur „beispielhaft“ genannt und sich „zugegebenermaßen auch nicht im Detail“ an die Situation im Ort erinnern können.
zeit.destern.de (Kramp-Karrenbauer), faz.netzeit.de (Merz), tagesspiegel.de (Spahn)

 

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