Markus Söder – Der Schattenkanzler: Biographie von Roman Deininger und Uwe Ritzer. Das kenntnisreiche Porträt von Markus Söder ist ein Muss für jeden, der verstehen will, was den starken Mann der CSU antreibt

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Wer ist Markus Söder?

Roman Deininger und Uwe Ritzer folgen den Stationen von Markus Söders steiler Karriere: von den frühen Erfahrungen des politischen Halbstarken über die Arbeit für Mentor Edmund Stoiber und das Kräftemessen mit Horst Seehofer bis hin zum natio­nalen Durchbruch als Corona-Krisenmanager. Sie zeigen, wie Söder in den vergangenen Jahren immer deutlicher zum Schattenkanzler wurde:

Markus Söder – Der Schattenkanzler: Biographie
von Roman Deininger und Uwe Ritzer
Broschiert: 400 Seiten
16 Farbseiten
ISBN-13: 978-3426278567
Droemer Verlag
(1. Oktober 2020)
Broschiert 18,00 €
E-Book 14,99 €

zur Verlagsinfo
Markus Söder – Der Schattenkanzler

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Markus Söder – Der Schattenkanzler

Aus dem Inhalt:

Prolog
Der Märchenkönig
Einleitung
Im Fieber

Teil I
Lehrjahre eines politisch Halbstarken

Teil II
Häutungen auf dem Weg zur Macht

Teil III
Die letzten Meter: Projekt Königsmord

Teil IV
Ministerpräsident – am Ziel und doch am Anfang

Schluss
Ein Bayer im Kanzleramt?

Schon die Erstausgabe dieser gefeierten Biografie wurde 2018 begeistert und als definitives Porträt von Markus Söder aufgenommen. Nun aber legen Ritzer und Deininger die umfassend aktualisierte und erweiterte Neuausgabe vor, die beleuchtet, wie Söder in den vergangenen Jahren immer deutlicher zum Schattenkanzler wurde:

2018:
Söder gehört zu den Scharfmachern im Asylstreit mit Angela Merkel und der CDU – und rettet bei der dramatischen Landtagswahl in Bayern seine Karriere

2019:
Mit einer überraschenden Hinwendung zu grüner Politik versucht Söder,
sich als Ministerpräsident der Mitte neu zu erfinden

2020:
Während die Corona-Pandemie auch Deutschland in Atem hält,
präsentiert sich Söder als Macher,
der plötzlich fabelhafte Zustimmungswerte erreicht

Buchzitat: Lange führte der direkte Weg zur Macht für Markus Söder über die Provokation – doch wie kein Zweiter versteht es der starke Mann der CSU, sich mit zunehmender bundespolitischer Geltung staatsmännisch zu zeigen.

Eine atemberaubende Wandlung, die noch lange nicht am Ende zu sein scheint und der die Autoren mit genauem Blick und klarer Analyse auf den Grund gehen.

Roman Deininger, Jahrgang 1978, ist politischer Reporter bei der Süddeutschen Zeitung (SZ). Die CSU begleitet er seit vielen Jahren, sein großes Söder-Porträt in der SZ wurde für den Theodor-Wolff-Preis nominiert. Er ist in Ingolstadt aufgewachsen und hat in München, Wien und New Orleans Politik und Theater studiert.

Mit einer Arbeit über Politik und Religion in den USA wurde er promoviert. Für die SZ war Deininger auch schon Korrespondent in Nürnberg, der Heimatstadt Markus Söders.

Uwe Ritzer, Jahrgang 1965, hat sich vor allem mit vielen investigativen Recherchen einen Namen gemacht. Dazu gehörten krumme Geschäfte in der Energiewirtschaft ebenso wie der Fall Gustl Mollath oder die Enthüllung des ADAC-Manipulationsskandals.

Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem dem Wächterpreis, dem Nannenpreis und dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis. Als gebürtiger Franke und Wirtschaftskorrespondent der SZ mit Sitz in Nürnberg erlebte er den Aufstieg Söders über viele Jahre hautnah mit.

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