Baum Meditation, Baumgeister, Baumkult, Baum-Kraftplätze, die Magie des Waldes & am Ufer der Volkach

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… der Reihe nach:

Von der Baum-Meditation

& Geh-Therapie

zur Mystik an der Volkach

zum sagenhaften Volkach

 in & um Volkach

In der Baum Meditation wird das Bild eines Baumes als Konzentrationsobjekt genutzt. Die Natur gibt uns viele Anregungen für tiefe Kontemplation und Meditation.

Im Frühjahr, wo die Natur aus dem Winterschlaf erwacht und sich in voller Pracht zu entfalten beginnt, erinnert sie uns daran, dass auch wir neue Blüten und Früchte in Form von Talenten und Fähigkeiten oder Projekten hervorbringen können.

Auf einer subtileren Ebene bildet der Kreislauf der Natur die Veränderlichkeit und Vergänglichkeit der Welt ab, das ständige Werden und Vergehen.

Und auf einer höchsten Ebene kann uns die Einstimmung auf die Natur zu einer Erfahrung der Verbundenheit und Einheit mit allen Wesen und dem ganzen Universum führen.
Quelle: wiki.yoga-vidya.de/Baum_Meditation

Vintagebuch Info:

Das Baumgeister-Orakel: Karten-Deck
von Tiziana Mattera

Landkarte: 44 Seiten
Aquamarin Verlag
(10. September 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3894275099
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Landkarte 13,95 €
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Zitat: Die Bäume sind die älteren Geschwister der Menschen!

Seit Menschengedenken wurden die Bäume von den Priestern, Schamanen oder eingeweihten Sehern der Menschheit verehrt.

Nahezu jede spirituelle Hochkultur kennt
heilige Bäume oder
Baum-Kraftplätze,
die zu bestimmten rituellen Handlungen besucht wurden.

Das Wissen um diese uralte Verehrung der Bäume hat sich zum Teil bis in die Gegenwart überliefert. Dagegen ist das Wissen um jene Wesen, die als „Hüter der Bäume“ über die mächtigen Geschöpfe des Waldes wachen, über die Jahrhunderte weitgehend verlorengegangen.

Tiziana Mattera bringt mit ihrem „Baumgeister-Orakel“ dieses Wissen zu den Menschen zurück. Sie zeigt, welche innige Verbindung zwischen Bäumen und Menschen besteht und wie die Menschen diese Verbindung nutzen können, um Kraft und Inspiration aus der Begegnung mit den Bäumen zu schöpfen.

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Vintagebuch Info:

Die Magie des Waldes:
Weisheitsmärchen – Rituale – Meditationen
von Valentin Kirschgruber

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Kailash(10. Dezember 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3424631739
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Gebundenes Buch 15,00 €
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Kindle 11,99 €

Buchzitat: Der Wald als mystischer Kraftort

Kraftvoll,
heilsam,
mystisch
– der Wald hat seit jeher eine magische Anziehungskraft.

Erfolgsautor Valentin Kirschgruber teilt in diesem zauberhaft gestalteten Buch sein umfassendes Waldwissen.

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Wir tauchen ein in die Welt der
mystischen Wesen,

     

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Naturgeister

   

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Kraftorte

    

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heiligen Bäume

   

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und

   

Haine

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Anhand von inspirierenden Geschichten, Meditationen und heilenden Ritualen können wir uns mit allen Sinnen darauf einlassen und den Zauber des Waldes neu erleben.

  

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Anleitung:
Baum-Meditation

Sitze aufrecht und so entspannt wie möglich in deiner Meditationshaltung.

Gehe kurz mit deiner Achtsamkeit durch die verschiedenen Körperteile von unten nach oben und entspanne sie dabei.

Entspanne besonders den Bauch
– lasse den Bauch ganz weich und locker werden.

Lasse die Schultern sanft und entspannt nach hinten unten gleiten.

Unterkiefer und Zähne
sind ganz locker und sanft übereinander und berühren sich nicht.

Die Augenlider schließen sich ganz sanft über den Augen.
Die Stirn ist ganz glatt.

Ich lade dich heute ein zu einer Baummeditation.

Der Baum dient oft als ein Symbol für die ganze Welt, das ganze Universum, nämlich wie auf einer Ebene alles miteinander zusammenhängtjedes Blatt ist für sich und trotzdem immer organisch mit dem Baum verbunden – und gleichzeitig ist der Baum auch ein Symbol für Wachstum und Entfaltung.

Die Schritte dieser Meditation können helfen, dass du diese Verbundenheit mit der Erde und anderen Wesen intuitiv erfühlen und erleben kannst.

Stelle dir einen Baum vor

– vor deinem inneren Auge entsteht vermutlich spontan das Bild eines Baums – sei es eines ausladenden Baumes auf einer Wiese, oder in einem Wald …

Behalte das Bild deines Baumes bei

und werde dir bewusst: Der Baum ist verwurzelt in der Erde. Die Erde trägt ihn. Die Erde nährt ihn. Er ist ein Kind der Erde und gleichzeitig Teil der Erde. Er besteht aus den Elementen dieser Erde. Ein paar Momente Stille …

Der Baum wächst zum Licht, zum Himmel.

Er braucht dazu Sonne und Regen.

Er ist ein Kind der Sonne, des Regens, des Raums, der Luft, die ihn umgibt.

Er absorbiert Kohlendioxid und wandelt es um in Sauerstoff. Ein paar Momente Stille …

Der Baum ist Lebensraum für Vögel, Käfer, Eichhörnchen usw. Ein paar Momente Stille …

Jeder Teil des Baumes wiederum ist für sich individuell und doch nicht getrennt vom Baum:

Jedes Blatt oder jede Nadel, jede Blüte, jede Frucht, jeder Ast ist auf seine Art einmalig und individuell, gleichzeitig aber verbunden.

So sind auch wir wie Teile eines großen Baums – in der Essenz miteinander verbunden.

Als ein Blatt am Baum kannst du dich mit anderen Blättern eins und verbunden fühlen.

Ein paar Momente Stille …

Jetzt spüre, du bist der Baum.

Die Wirbelsäule, dein ganzer Körper ist wie der Baum, verbunden mit Himmel und Erde,

verbunden mit diesem großen organischen Lebensbaum,

eingebettet in die natürliche Ordnung des Universums,

integraler Bestandteil dieser ganzen Welt.

Und fühle dich getragen von dieser Erde,

eingebettet in den Raum,

den Himmel.

Er ist ein Symbol für Dein Leben,

für Leben an sich, Existenz an sich

– verbunden in der Essenz, nicht wirklich so getrennt und abgeschnitten, wie wir uns meist fühlen.

Fühle die Verbindung,

das Einssein,

und die Freude, die daraus entsteht.

Gut verwurzelt und begründet, geborgen, kannst du jeden Tag in deinem Leben, jeden Moment, weiter wachsen, so wie aus einem kleinem Samen ein großer Baum entsteht.

Kannst all deine Fähigkeiten und Talente weiter entfalten, so wie die

     

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eines Baumes.

Spüre diese Entfaltung, Öffnung, Freude, Weite …

Meditationsanleitung von Swami Nirgunananda
Quelle: wiki.yoga-vidya.de/Baum_Meditation
Wikipedia Kategorie: Baum (Mythologie)
Wikipedia Baumkult
Wikipedia Baumgeist

      

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Baummeditation: Vier Fantasiereisen zur Kraft der Bäume
von Susanne Hühn. Audio CD: 8 Seiten, Schirner Verlag; ISBN-13: 978-3843481373. Zitat: Bäume gelten als Symbole der Kraft, der Stabilität und der Verbindung zwischen Himmel und Erde.

Sie wurden schon immer als heilig und heilend für die Menschen angesehen, sie dienen als Schutz, als Nahrungsspender, als Symbol der Erde selbst.

Die geführten Meditationen auf dieser CD bringen den Hörer auf verschiedene Weisen in den heilsamen Kontakt mit Bäumen. Er erfährt sich selbst als schützenden und lebenspendenden Baum, er erhält seinen Kraftbaum und begegnet dem Geist des Weltenbaums, wodurch er Zugang zu seiner seelischen Aufgabe findet.

Meditationsreise in Baum und Mutter Erde: Zwei geführte Meditationen der Reinigung, Kräftigung und Heilung von Robert Th Betz. Audio CD, Verlag: Betz, Robert; ISBN-13: 978-3940503497. Zitat: Zwei geführte Meditationen der Reinigung, Kräftigung und Heilung Meditation 1: Eine Reise in meinen Baum ( 24 Min.) Meditation 2: Eine Reise in Mutter Erde (22 Min.) In der ersten Meditation wirst du in einen Baum deinen Baum hineingeführt, den du von innen in seinen Abschnitten Wurzel, Stamm und Krone zunächst im Einzelnen und dann in seiner Gesamtheit erfährst und erkundest.

Der Baum ist ein uraltes archetypisches Symbol, das jeder Mensch für sein eigenes Wachstum nutzen kann. Dein Baum gibt dir zum einen wichtige Informationen über deinen jetzigen energetischen Zustand, andererseits ist er ein Mittel, dich zu klären, zu reinigen, dich tief und fest zu erden und für ein kraftvolles Wachstum nach oben zum Licht zu sorgen.

Nur wer mit beiden Beinen auf der Erde steht, also gut geerdet ist, kann hoch nach oben wachsen. Die zweite Meditation führt dich über die Wurzeln deines Baumes in Mutter Erde hinein. Hier besuchst du zunächst einen tiefblauen Heilsee, danach eine Waldlichtung, einen Ort des Friedens und der Harmonisierung und gelangst schließlich als Höhepunkt der Meditation zu einem Kristallgarten, in dem du deinem Wahren Göttlichen Selbst, deinem obersten Engel begegnest und dich mit ihm vereinst.

Diese beiden heilsamen und kraftvollen Reisen führen dich zu inneren Bildern und Gefühlserfahrungen, die all deine Zellen und deine Körper, deinen physischen wie deine feinstofflichen Körper, kurzum dein gesamtes Energiesystem klären, kräftigen und harmonisieren.

Bäume an Orten der Kraft: Wuchsformen und die Energie des Ortes von Guntram Stoehr, Gebundene Ausgabe: 192 Seiten, Franckh Kosmos Verlag; ISBN-13: 978-3440159293. Buchzitat: Bäume können die unsichtbaren Kraftfelder der Erde sichtbar machen, denn die energetische Qualität ihres Standorts beeinflusst ihren Wuchs.

Guntram Stoehr erklärt, wie man die „Sprache“ der Bäume entziffert und erkennt, welche Orte Körper und Seele guttun. Wo verlaufen Wasseradern, wo wirken Erdstrahlen oder andere Kräfte? Taugt ein Platz zum Hausbau oder eher nicht?

Mithilfe einer einzigartigen Klassifizierung der Wuchsphänomene kann auch der geomantische Laie kraftvolle Orte aufspüren und nutzen. Wer diesen erstaunlichen Ratgeber gelesen hat, wird unsere Bäume mit anderen Augen sehen.

Die natürliche Heilkraft der Bäume: Wie unsere Selbstheilungskräfte gefördert werden und wir zu ganzheitlicher Gesundheit gelangen von Heiko Gärtner und Tobias Krüger. Taschenbuch: 272 Seiten, Verlag: mvg Verlag, ISBN-13: 978-3868828474. Buchzitat: Wälder waren über Jahrtausende natürlicher Lebensraum und Quelle großer Energie für die Menschen. Durch das Leben in der Zivilisation sind sie uns mittlerweile jedoch fremd geworden. Doch nach wie vor verfügen sie über vielseitige und faszinierende Kräfte, die den Menschen nutzen können.

Heiko Gärtner und Tobias Krüger lehren in diesem innovativen Ratgeber Techniken, mit denen der Leser die Kraft und Energie der Bäume zur Selbstheilung nutzen kann. Dieses Buch ist ein Wegweiser, wie man die Natur wieder als Mentor, Lehrmeister und Heiler annehmen und so das Prinzip von Gesundheit, Krankheit und Heilung neu verstehen kann.

Das Buch Die natürliche Heilkraft der Bäume enthält u.a. praktische Übungen zum Trainieren der Wahrnehmung und der Fähigkeit, in die geistige Welt der Bäume einzutauchen sowie Anleitungen für Meditationen, Hypnosen und Trancereisen um in intensiven Kontakt mit der Natur zu treten. Ebenso werden die individuellen Heilkräfte der einzelnen Bäume erklärt.

Baum-Yoga von Fred Hageneder und Satya Singh, Taschenbuch: 224 Seiten, Verlag: Neue Erde; ISBN-13: 978-389060247. Buchzitat: Die Wirkung von Yoga kann gesteigert werden, wenn wir die Übungen unter oder in der Nähe von Bäumen ausführen, so dass ihre Ausstrahlung einen unterstützenden Einfluss auf die Übungen hat.

Praktiziere Yoga unter einer Eiche, und die Stärke und Entschlossenheit dieses Baumes werden dich aufladen; oder unter eine Buche, was deine Disziplin und Klarheit erhöhen wird. Doch jeder Baum wird überdies eine Einladung an deine Herzenskräfte sein, ihm Dank und Segen zurückzugeben.

Das Buch Baum-Yoga enthält eine Einführung in den spirituellen Hintergrund der Baumlehre und im Hauptteil zwölf Monographien einzelner (mit Ausnahme des Pipal) durchweg europäischer Baumarten mit den zugeordneten Übungsreihen und Meditationen.

Letztere entstammen der Fülle der Übungen und Techniken, die Yogi Bhajan seine SchülerInnen lehrte, seit er 1969 aus Indien in den Westen kam.

Die Zuordnung einzelner Übungen zu einzelnen europäischen Baumarten ist natürlich nicht altindisch, sondern das Resultat der Inspiration, der Erfahrung und der sorgfältigen Prüfung durch die Autoren dieses Buches.

Bei der Auswahl der Übungen galt ihr besonderes Augenmerk den stehenden Haltungen, inspiriert durch das Zitat Yogi Bhajans: ‘Du kannst von einem Baum lernen, in Ekstase gerade zu stehen.’ Diese Übungsreihen sind also keine ‘Kriyas’ oder ‘Sets’ im traditionellen Sinn des Kundalini Yogas, sondern besondere Übungabfolgen, um sich auf die Energien der Bäume einzustimmen.

      

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Sagenhaftes Volkach

Magie am Ufer der Volkach

.Geh-Therapie Stress abbauen

Geh-Therapie Ängste abbauen

Geh-Therapie Ängste abbauen

Magie am Ufer der Volkach

Geh-Therapie  Gedanken verarbeiten

Magie am Ufer der Volkach

Baum-Kraftplätze,
die Magie des Waldes
und am Ufer der Volkach

Die Volkach ist ein etwa 27 Kilometer langer linker und östlicher Nebenfluss des Mains in Bayern. Die Volkach beginnt am Zusammenfluss von Grundbach, Holzbach und Mühlbach im Gemeindegebiet von Michelau im Steigerwald zwischen den Ortsteilen Prüßberg und Neuhausen. Auf den ersten Kilometern bis zur Ortslage Michelau wird sie noch Aubach genannt, ab hier dann Volkach.

Sie fließt zunächst in westlicher Richtung durch Dingolshausen und Gerolzhofen, dann kurz nach Norden bis zur Einmündung des Silberbachs und im Unterlauf mit Hauptrichtung Südwest durch die Ortschaften Frankenwinheim-Brünnstadt, Kolitzheim-Zeilitzheim, Volkach-Obervolkach und die Stadt Volkach.

Dann wird sie durch einen Düker unter dem Mainkanal hindurchgeführt, der für die Binnenschifffahrt die Mainschlinge von Nordheim abkürzt.

Auf der Weininsel mündet die Volkach im Naturschutzgebiet Alter Main bei Volkach, südlich von Volkach-Astheim, in den Main.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Volkach_(Main)
Liste der Mühlen an der Volkach
Wikipedia Kategorie: Wassermühle an der Volkach (Main)

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Magie am Ufer der Volkach

Geh-Therapie  Gefühle verarbeiten

Geh-Therapie die innere Balance finden

Geh-Therapie Lebensqualität erkennen

Geh-Therapie Abwehrkräfte stärken

 

Volkach

Volkach ist der Hauptort der Stadt Volkach im unterfränkischen Landkreis Kitzingen in Bayern. Die Stadt liegt an der sogenannten Volkacher Mainschleife, die als größte Flussmäanderlandschaft Bayerns zum Landschafts- und Naturschutzgebiet erklärt wurde.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Volkach_(Volkach)
Webseite: www.volkach.de

Volkacher
Sagenwelt

Sagenhaftes Volkach

Die Sagen, die in Volkach erzählt werden, gehen alle auf die Stiftung der Wallfahrt nach Burgwindheim zurück, die 1646 zum ersten Mal abgehalten wurde.

Pestsagen

Das Lindwurm-Motiv ist hierbei ebenfalls auf die Pest zu beziehen, die die Stadt im Dreißigjährigen Krieg heimsuchte.

Die Volkacher Bevölkerung soll in alter Zeit einmal vom wahren Glauben abtrünnig geworden sein. Der Himmel schickte ihnen zur Strafe daraufhin die Pest in die Stadt, die die Bevölkerung dezimierte und großes Leid über Volkach brachte.

Die abgefallenen Bürger erkannten daraufhin ihren Fehler und fanden zum Glauben zurück. Die Bürgerschaft begann eine Wallfahrt nach Burgwindheim abzuhalten und den Himmel um Gnade anzuflehen. Alle Volkacher kehrten gesund zurück.

Der Stadtgraben von Volkach, dort wo heute der alte Bildstock mit dem heiligen Georg steht, soll einst von einem Lindwurm bewohnt gewesen sein, der mit seinem giftigen Atem den Bewohnern schadete.

Das Wasser wurde abgelassen und der Lindwurm verschwand aus der Stadt. Zum Dank für die Errettung der Stadt veranstaltete man daraufhin alle Jahre am Samstag nach Fronleichnam eine große Wallfahrt nach Burgwindheim.

Anmerkung: Über dem Friedhofsportal von 1604 findet sich eine Figur des heiligen Michael von 1737, die dort 1865 aufgestellt wurde. Der Lindwurm (Drachensymbol) wurde angeblich vom heiligen Georg getötet und Luzifer aus dem Himmel vertrieben. Die Michaelsstatue  auf dem Eingangsportal zum Friedhof trägt Schwingen am Rücken. Es handelt sich dabei um ein Symbol für das Böse, also den Teufel.

Bild, Bildstock (oben): Auf gemauertem Sockel vierkantiger Schaft, mit Kreuzigung und heiligem Georg, 17. Jahrhundert.

Die sogenannte Blutsmarter ist ein Bildstock in der Oberen Vorstadt der Stadt Volkach. Sie steht an einer Straßengabelung der Dr.-Eugen-Schön-Straße und der Prof.-Jäcklein-Straße.

Die Geschichte der Blutsmarter ist eng mit der Wallfahrt der Volkacher Bürger nach Burgwindheim verbunden. Erstmals bezeugt ist der Pilgerzug im Jahr 1646. Durch den Dreißigjährigen Krieg und die häufigen Durchzüge feindlicher Truppen wurde eine Pestepidemie ausgelöst, die viele Einwohner tötete. Seitdem wallte man alljährlich am Sonntag nach dem Blutsfest in die Heiligblutkirche nach Burgwindheim, um künftig vor solchen Krankheiten gefeit zu sein.

Ausgangspunkt dieser Wallfahrt war ab dem 18. Jahrhundert der Bildstock. Damals wurde er am Rande der Oberen Vorstadt aufgestellt und bildet seitdem den Treffpunkt und Ausgangspunkt für die Wallfahrer. Vor der Marter wird der Reisesegen gebetet, danach folgt der erste Wanderungsabschnitt nach Rimbach.

Die Marter ist ein als Altarbildstock, der an die Hauswand des dahinterliegenden Gebäudes angebaut wurde. Der rechteckige Sockel trägt den Nomen sacrum in goldener Schrift IHS. Ein ausladendes Gesims leitet zum Aufbau über, der durch vier runde Säulen gebildet wird.

Mit rundgewölbten Abschlüssen, reich profiliert, schließt der Bildstock nach oben ab. Die Marter trägt ein goldenes Kreuz.

Die künstlerische Gestaltung ist zunächst an den Säulen mit Weinrankenornament erkennbar. Ein Relief als zurückversetzter Abschluss des Altars zeigt das sogenannte Blutwunder von Walldürn. Im Mittelpunkt steht der Gekreuzigte ohne Kreuz, unterhalb seiner Füße liegt umgestürzte Kelch, aus dem elf Christushäupter mit Dornenkronen hinausfließen. Das Auge der Vorsehung befindet sich oberhalb des Reliefs.

Eine andere Fassung der Lindwurn-Sage geht von einem Schuster aus, der einen Speer mit dem giftigen Saft des Bilsenkrauts tränkte und den Drachen im Zweikampf tötete.

Anmerkung: Da die Verwendung des Bilsenkrauts als Rauschmittel ist seit langem bekannt ist und sein Ruf  als  Hexensalben-Zutat (Bilsenkraut bzw. Bilsenkraut-Öl war angeblich Bestandteil sogenannter „Hexensalben”). Die Rauschwirkung kann mehrere Tage bis zu einer Woche anhalten. Der Wirkstoffgehalt des Bilsenkrauts schwankt stark und es kann zu Vergiftungen kommen.

Sagenhaftes Volkach

Der Volkacher
Hoi-Mann

Ähnlich wie in den umliegenden Orten Gaibach, Obervolkach und Rimbach existieren auch in Volkach Sagen über den sogenannten Hoi-Mann.

Anders als in Gaibach, wo der Hoi-Mann ein böser Schlossverwalter gewesen sein soll, projizierte man in Volkach die Sage auf den Amtmann der Obrigkeit in der Stadt.

Einmal lebte in Volkach ein sehr strenger Amtmann, der unerbittlich zu den armen Leuten in der Stadt war. Er bedrängte eine verarmte Witwe, die ihre Steuern nicht bezahlen konnte. Die Frau flehte, aber der Amtmann blieb hart.

So pfändete er schließlich sogar das Kinderbett auf dem die kranke Tochter der Schuldnerin lag. Die Frau aber verfluchte den Amtmann. Der wurde schwer krank und verstarb nach einiger Zeit.

Er ging aber nun als Geist im Amtsgebäude um. Ein Kapuziner bannte schließlich den Geist in den Haardt-Wald.

Im Haardt-Wald tauchte der Geist des Amtmannes in gewissen Nächten auf und brüllte so laut, dass man ihn bis nach Volkach hörte. Manchmal soll er auch auf einem Schimmel in den Wäldern gesehen worden sein.

Andere berichteten von einem kopflosen Reiter, dem Hoi-Mann auf einer schwarzen Kutsche und einem dreibeinigen Hasen. Der Hase tat so, als könne er nicht mehr laufen und lockte so Jäger in den Wald, die sich dann verliefen.

Mehrere Volkacher Männer gingen eines Tages in den Haardt-Wald, weil sie Holz stehlen wollten. Als sie im Wald angekommen waren, zählten sie durch, weil sie vermuteten der Waldwärter hätte sich ihnen angeschlossen. Sie holten das Holz und wollten nach Volkach zurückkehren.

Auf dem Weg aber wurde die Last immer schwerer und schwerer. Erst als sie die Blutsmarter am Oberen Tor erreicht hatten, fiel die Last ab. Die Männer hatten neben ihrem Diebesgut auch den Hoi-Mann getragen.

Anmerkung: Das Obere Tor (auch Sommeracher TorDiebenturm) ist Teil der Stadtbefestigung von Volkach. Seine Höhe macht es zu einem der Wahrzeichen der unterfränkischen Kleinstadt. Es steht am Oberen Markt 1 im Süden der Stadt. Das Tor leitete früher zur Oberen Vorstadt über. Neben dem Oberen Tor befindet das sogenannte St.-Josefs-Tor.

Das Sommeracher Tor bildet den südlichen Beginn des Ensembles Altstadt Volkach. Der Torturm des Oberen Tores ist der zweithöchste Turm nach dem der Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus im Volkacher Stadtbild.

Der Turm ist 18 m hoch und hat sieben Geschosse und ist mit einer rundbogigen Durchfahrt ausgestattet, hat ein typisches Renaissancebauwerk, das auf eine Umgestaltung am Ende des 16. Jahrhunderts zurückgeht.

Der aufgesetzte Renaissancegiebel hat Volutenspangen und Sonnenrad- bzw. Obeliskenaufsätze.

Der Turm hat kaum Fenster und wird lediglich durch das freigelegte Bruchsteinmauerwerk gegliedert.

In den unteren Geschossen befinden sich Schießscharten, nur im Obergeschoss wurde ein Rechteckfenster eingebaut.

Oberhalb der Durchfahrt wurde 1597 eine Inschriftentafel angebracht, die vom Wappen des Julius Echter von Mespelbrunn überragt wird.

Die Inschrift lautet: „REGIMIE. JULII. REVERENDISSIMI/ N. PRINCIPIS. ET. DOMINI/ EPISCOPI. WIRCEBURGENS/ FNCIAE. ORIENTALIS. DVC IS/ RESTAVRATA. AD. MDXCVII“.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Oberes_Tor_(Volkach)

Der Gaibacher
Hoi-Mann

Der Verwalter, der das Gaibacher Schloss unter seiner Aufsicht hatte, war streng und hartherzig. Einem Müller, der den fälligen Zins nicht zahlen konnte, pfändete er sein ganzes Hab und Gut. Zuletzt war nur noch das Bett übrig, in dem das kleine Kind des Müllers lag.

Das kranke Kind wurde aus der Wiege gerissen und das Bettchen verkauft. Die Frau des Müllers verfluchte daraufhin den Verwalter mit den Worten: „Weder hier noch drüben in der Ewigkeit sollst du Ruhe haben!“

Der Verwalter starb daraufhin sehr bald.

Bei seiner Beerdigung bemerkten die Trauergäste eine Gestalt im Schloss, die dem Verwalter ähnelte. Nachts hörten die Diener Geräusche und konnten nicht mehr schlafen.

Ein Hexenmeister wurde geholt, der den Geist in den Gaibacher Wald verbannen sollte.

Hier trieb er weiterhin sein Unwesen und brachte mit seinem „Hoi-hoi“-Ruf die Pferde zum Scheuen. Daraufhin verbannte man den Geist in die Haardt zwischen Obervolkach und Rimbach.

Eine arme Frau, die von Kolitzheim nach Gaibach zurückkehren wollte, erschien im Wald der Hoi-Mann als ein vornehmer Herr.

Sie bat ihn um ein Almosen. Der Mann aber verwandelte sich bei der Anrede in eine Feuersäule.

Auch die gräfliche Herrschaft fuhr von Gaibach aus nach Wiesentheid durch den Wald des Hoi-Mannes. Der Weg verschwand plötzlich und die Herrschaft musste nach Gaibach zurückkehren. Einem Schlossdiener erging es ähnlich, er konnte sich im Wald nicht mehr bewegen.

Der Obervolkacher
Hoi-Mann

Ein Bauer hatte im Wald Holz gesammelt und wollte mit seinem Fuhrwerk nach Hause fahren. Noch im Wald blieb der Wagen plötzlich stehen und die Pferde kamen nicht mehr voran. Daraufhin spannte der Bauer weitere Pferde vor den Wagen, doch er bewegte sich immer noch nicht.

Der Bauer betete, was auch nicht half, und stieß danach in seiner Verzweiflung einen Fluch gegen den Hoi-Mann aus. Da setzte sich der Wagen wieder in Bewegung.

Die Obervolkacher verabredeten sich einmal, um in der Haardt Holz zu stehlen. Sie zogen also in der Nacht in den Wald. Dort aber hörten sie einen Fuhrmann sehr laut schreien und zogen in Richtung des Lärms. Sie entdeckten einen Weinbauern mit einer Fuhre Weinfässer auf einer Lichtung.

Das Fuhrwerk steckte fest. Sie wollten helfen, als sie sahen, dass der Fuhrmann keinen Kopf hatte. Sie gingen schnell nach Hause. Am nächsten Tag war nichts mehr von dem Fuhrwerk zu sehen.

Ein Mädchen wollte mit seiner Mutter im Haardt-Wald einst Kiefernzapfen, die sogenannten Tannengeiß, sammeln. Ihre Mutter hatte sie kurz allein gelassen, als das Mädchen einen Mann ohne Kopf an einem Baum entdeckte. Er schlug dort die Rinde des Baumes mit einem Hammer ab.

Das Mädchen lief zu seiner Mutter und sagte zu ihr: „Guck, da sitzt ein Männlein, das hat keinen Kopf und schlägt aber doch mit einem Hammer die Schelfen ’runter!“ Die Mutter verließ mit ihrer Tochter schnell den Wald.

Der Rimbacher
Hoi-Mann

In Rimbach wurde der Geist auch Hoje oder Hoja genannt. Nachdem ein Kapuziner ihn in eine Flasche verbannt hatte, entkorkte ein Rimbacher Bauer die Flasche und befreite den Geist wiederum.

Ein Mann schwänzte an einem Sonntag den Gottesdienst in Rimbach und wanderte stattdessen durch den Haardt-Wald. Am Nägeleinsee wurde er plötzlich von einer Geisterhand am Kragen gepackt. Dies wiederholte sich einige Male, als der Mann weiterging.

Der Mann machte bald den Hoi-Mann hinter den Übergriffen aus und rief: „Im Namen der Heiligen Dreifaltigkeit, höre auf!“ Daraufhin antwortete eine Stimme: „Gut, dass du das gesagt hast, sonst wärst du verloren gewesen!“ Der Mann verließ schnell den Wald.

Der Rimbacher Schuhmacher hatte sich in Volkach einen Packen Leder gekauft, den er verarbeiten wollte. Als er des Nachts durch den Haardt-Wald nach Hause ging und am Nägeleinsee vorüberkam, sah er einen Weinbauern. Der hatte sein Fuhrwerk in den Graben gesetzt und der Schuhmacher half ihm herauszukommen.

Der Winzer dankte ihm und gab ihm von seinem Wein zu trinken. Als er getrunken hatte, sah er plötzlich, dass der Winzer keinen Kopf hatte. Der Schuhmacher starb bald darauf.

Der Hoi-Mann machte auch den Tieren Angst, indem er mit seinem kopflosen Pferd in die Gatter eindrang. So hatte ein Schäfer seine Schafe zur Nacht beim Halbmeilensee eingepfercht. Der Hoi-Mann aber erschien als kopfloser Reiter und rüttelte am Gatter des Pferchs.

Die Schafe brachen aus und der Hund lief fort. Der Schäfer erwachte von dem Lärm und lief schnell ins Dorf, um Leute zu holen, die ihm helfen sollten die Schafe wieder zusammen zu treiben.

Eine andere Begebenheit handelt vom Hund des Hoi-Mannes. Ein Bauer hielt eine Nachtwache an seinem Acker auf der Halbmeilen-Gemarkung, da in den Nächten zuvor viel gestohlen worden war.

Plötzlich rannte ein großer Hund aus dem Haardt-Wald, und anstatt zu bellen, schoss eine Feuersäule aus seinem Maul hervor. Der Bauer erkannte den Hund des Hoi-Mannes und rief: „So, du bist es, gehe in Gottes Namen!“ Der Hund erzeugte erneut eine große Flamme und verschwand im Wald.

Quelle: Hoi-Mann-Sage in Gaibach
Hoi-Mann-Sage in Obervolkach
Hoi-Mann-Sage in Rimbach
Hoi-Mann-Sage in Volkach

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Magie am Ufer der Volkach

Quittenlehrpfad bei Astheim

Sagenhaftes Volkach

Volkach
Der Bärenhof

In der ehemaligen Eiergasse, der heutigen Spitalstraße, stand der sogenannte Bärenhof. Hier soll ursprünglich ein großer, verwunschener Bär umgegangen sein, weshalb das Gebäude auch seinen Namen erhielt.

Ein Volkacher Spenglermeister soll einst den Bärengeist herausgefordert haben und ging des Nachts in das Haus. Nach kurzer Zeit kehrte er voller Furcht zurück. Seine braunen Haare waren weiß geworden. Niemals erzählte er jemanden was er gesehen hatte.

In späterer Zeit verließ der Geist das Gebäude und erschien in der Nachbarschaft vielen Menschen. Nun hatte es eine Frauengestalt angenommen, die das „alte Fräle“ genannt wurde.

Ein Priester schaffte es den Geist aus dem Bärenhof zu erlösen. Er umhüllte sich mit einem weißen Tuch und redete mit dem Geist. Da gab ihm das „Fräle“ die Hand und war sofort erlöst. Auf dem weißen Tuch des Geistlichen waren aber fünf Brandmale zu finden, wo die Hand des Geistes gewesen ist.

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Volkach
Das Irrglöcklein

In der Dunkelheit ertönt in Volkach jeden Tag ein helles Glöckchen vom Kirchturm der Pfarrkirche. Es wurde von der Bevölkerung das Irrglöcklein genannt, weil es verirrte Wanderer den rechten Weg weisen konnte.

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Ein Ritterfräulein aus der ebenso sagenhaften Burg am Halbmeilensee, der Oeleburg, verirrte sich einst. Da hörte sie das Glöckchen aus der Ferne und fand den Weg zurück. Daraufhin soll sie das Abendläuten gestiftet haben. Im Winter wurde um 19 Uhr geläutet, im Sommer um 21 Uhr.

Anmerkung: Der Halbmeilensee (auch Halbmeilen-See, Halbe Meile See) ist ein Naturdenkmal in der Gemarkung des Volkacher Ortsteils Rimbach in Bayern. Im Norden führt heute die Staatsstraße St 2260 in einiger Entfernung am See vorbei.

Die  Staatsstraße St 2260 trennt den Halbmeilensee vom weiter nordöstlich gelegenen Rotenbachsee.

Beim Halbmeilensee handelt es sich wohl um ein natürliches Gewässer. Er bestand bereits in der menschlichen Urgeschichte und die Umgebung wurde früh besiedelt. So konnten im Nordwesten des Sees einige Funde ausgegraben werden, die auf diese menschliche Besiedlung hinweisen. Im Mittelalter verlief am See vermutlich ein alter Heerweg.

In unmittelbarer Nähe des Halbmeilensees gab es bis in die Frühe Neuzeit das Dorf Ulberg, das heute wüst ist. Das Präfix Ul- stammt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet eine feuchte, modrige Fläche, einen Sumpf. Die Siedlung entstand also am Berg und war von einer sumpfigen Fläche umgeben.

Die erste Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1289, damals hieß das Dorf Uleberch und gehörte dem Grafen Friedrich von Castell, der Ulberg zusammen mit der jungen Stadt Volkach ausbaute. Aus dem Jahr 1611 ist noch der Name „Oelberg“ überliefert, spätestens 1624 lebten keine Bewohner mehr im Dorf Ulberg.

Die Stelle, an der sich das Dorf befand, liegt im Süden des Volkacher Gemeindegebietes. Die Flur Ölgrund und der kleine Bach Ölberggraben erinnern an das ehemalige Dorf.

Gut 800 Meter nördlich befindet sich der Halbmeilensee, knapp zwei Kilometer östlich liegt der Strehlhof und weiter entfernt Eichfeld.

AnmerkungDer Name des Strehlhofes leitet sich wahrscheinlich vom Bach ab, der an der Hofanlage vorbeifließt. Der Strehlbach war ein Gewässer, welches von „Rohrgewächsen gesäumt“ war.  Im Jahr 1230 besaßen wohl die Grafen von Castell den Hof. 1235 ist ein Zeuge „Albertus de Strelebach“ überliefert.

Aus der der Endung -bach lässt sich schließen, dass der Strehlhof eine germanische Rodungssiedlung des 7. oder 8. nachchristlichen Jahrhunderts war.

Im Süden befindet sich Dimbach. Westlich beginnt die sogenannte WeininselDie höchste Erhebung der Weininsel ist der Kreuzberg mit 287 m N. N., der sich knapp 100 Meter über den Fluss erhebt. Auf dem Gipfel des Kreuzbergs befindet sich eine Aussichtsplattform. Die Landschaft ist vom Weinbau geprägt.

Die Weingärten sind frei zugänglich und mit einem Wanderwegenetz gut ausgeschildert. An den Wege befinden sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie Bildstöcke Ausgestochene Marter, Vierzehnheiligenbildstock Kapellen wie die Kreuzkapelle und die Burg Hallburg.

Hier befinden sich die bekannten Weingärten des Nordheimer Kreuzbergs, Nordheimer Vögeleins, des Hallburger Schlossbergs und der Sommeracher Lagen Katzenkopf, Rosenberg und Engelsberg.
Quelle :  de.wikipedia.org/wiki/Weininsel
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Halbmeilensee
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Ulberg

Volkach
Der Kirchberg

Als die Schweden die Stadt Volkach im Dreißigjährigen Krieg besetzt hielten, wollte ein Offizier die Tür der Kirchbergkapelle mit einem Pferd einreiten. Die Hufeisen des Pferdes blieben aber an der Kapellentür hängen und er konnte sie nicht mehr lösen.

Die Schweden waren von dieser Machtdemonstration Gottes so beeindruckt, dass sie die Kapelle fortan in Ruhe ließen. Noch heute sind die Hufeisen an der Kapellentür zu finden.

Eine weitere Sage rankt sich um den Kirchberg. Danach wollten wiederum die Schweden die Kapelle auf dem Berg plündern. Die Kapelle aber stand unter dem besonderen Schutz der Mutter Gottes.

Als die Schweden den Berg erklimmen wollten, richteten sich die Weinbergspfähle der Umgebung gegen die Angreifer und bildeten einen unüberwindbaren Schutzwall. Zum Andenken an dieses Wunder sollen die Hufeisen an die Tür genagelt worden sein.

Außerdem soll die Stadt Volkach ursprünglich um die Kapelle gelegenen gewesen sein. Die Schweden aber zerstörten im Krieg die Stadt vollständig, sodass nur noch die Kirche stehen blieb. Die Mutter Gottes hatte das Gebäude geschützt, indem es die Kapelle in drei Sterne verwandelte.

Als aber die Feinde abgezogen waren, erschien die Kirche wieder unversehrt an der alten Stelle. Die Stadt entstand mainabwärts wieder neu.

Anmerkung: Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Bartholomäus und St. Georg steht in der Altstadt von Volkach. Das Gebiet um die Kirche ist einer der Siedlungskerne der Stadt. Bereits aus dem 12. Jahrhundert ist ein Kirchenbau belegt, der dem heiligen Georg geweiht war.

     

Diese Kapelle war allerdings nicht die Pfarrkirche des Ortes. Diese befand sich auf dem nahegelegenen Kirchberg mit der Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. 1447 wurde eine kleine, dem Erzengel Michael geweihte Kapelle ans Langhaus angebaut. An der nördlichen Chorwand befindet sich eine plastische Ölbergszene aus dem Jahr 1581. Bild: Kirchgasse 1, Ölberg-Szene.

Gaibach
Der verfluchte Weinstock

Ein Winzer vergaß nach einem Arbeitstag seine Mütze auf einem Rebstock.

In der Nacht setzte der Frost ein und die ganze Ernte des Bauern erfror. Lediglich der Stock mit der Mütze blieb erhalten.

Der Bauer verfluchte dies mit den Worten: „Hat’s der Teufel so weit geholt, so soll er vollends alles holen!“ und machte auch den letzten Rebstock kaputt. Es kam zu einem Wetterumschwung und die erfrorenen Reben trieben erneut aus, sodass im Herbst eine reiche Ernte einzuholen war.

Der Winzer nahm sein jüngstes Kind mit auf den Weinberg und holte die Ernte ein, bis der Wagen mit den Weintrauben voll war. Das Kind wurde auf den Wagen gesetzt und der Bauer wollte die Heimreise antreten.

Als das Fuhrwerk aber an dem verfluchten Weinstock vorbeifuhr scheuten die Pferde, der Wagen kippte um und das Kind wurde von den Butten erschlagen. Der Bauer klagte: „Jetzt hat richtig der Teufel alles geholt, sogar mein Kind!“

Gaibach
Das Gründleinsloch

Die Sage verweist wahrscheinlich auf die nahe Stettenmühle, die zeitweise verlassen war und verfiel. Einst soll in der Nähe von Gaibach eine Mühle mit drei Töchtern des Müllers versunken sein.

Die Müllerstöchter kamen aber jedes Jahr einmal aus dem Gründleinsloch und gingen zum Kirchweihtanz nach Gaibach. Sie mussten aber immer um Mitternacht das Fest verlassen, um in das Gründleinsloch in die alte Mühle zurückzukehren.

Anmerkung: Früher sah man im Gründleinsloch etwas Bedrohliches. Die Herkunft des bläulich schimmernden Wassers aus der unheimlichen Tiefe konnten die Leute sich nicht erklären. Da niemand den Grund der Quelle erkennen konnte, glaubte man, es handele sich um ein grundloses Loch; daher der Name Gründleinsloch.

Rimbach
Das Licht im Holunderbusch

Eine fromme Bauersfrau, die allein in einem Haus in Rimbach lebte, betete jeden Abend vor dem Bild der Gottesmutter. Eines Abends bemerkte sie im Holunderbusch vor ihrem Fenster ein Licht. Zunächst glaubte die Frau an eine Einbildung und achtete nicht weiter darauf.

Doch auch in den nächsten Tagen leuchtete das Licht im Strauch. Sie eilte nach draußen und fragte, was dies zu bedeuten hätte. Aus dem Busch kam die Antwort: „Ich bin eine arme Seele, die auf Erlösung wartet!“ Die Frau ließ drei heilige Messen in der Kirche lesen und das Licht verschwand für immer.

Rimbach
Das Irrlicht am Krautheimer Weg

Der Ausspruch „Das Irrle kommt!“, mit dem man früher in Rimbach oft die Kinder erschreckte, geht ebenfalls auf eine Sage zurück. Ein irrlichterndes Männchen ohne Kopf soll sein Unwesen auf dem Krautheimer Weg getrieben haben.

Es war mit einer Laterne und einer Sense ausgerüstet und tauchte immer zur Abenddämmerung am Grundsee auf. Kinder, die bis zu dieser Zeit noch auf den Straßen waren, jagte es in Angst und Schrecken. Fällt man dem Irrlicht in die Hände, schleppt es einen in seinen unterirdischen Bau.

Vintagebuch Infos:

Von Marktbreit bis zur Volkacher Mainschleife von Annette Schmidt (Einkehren in Weinfranken, Band 3). Broschiert: 216 Seiten, Verlag: Schmidt; Auflage: 1. (11. Dezember 2013). ISBN-13: 978-3877078112, gebraucht ab 3,83 € bei Amazon erhältlich. Zitat: Band 3 Von Marktbreit bis zur Volkacher Mainschleife. Dieser Weinreiseführer nimmt Sie mit auf eine Reise durch den geschichtsträchtigen und abwechslungsreichen Weinlandkreis Kitzingen.

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Weinerlebnis Franken: Schmökern Sie in aller Ruhe zu Hause vor Ihrer Reise und steigern Sie die Vorfreude auf die Menschen und Orte, die Sie kennenlernen möchten.

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Geheime Orte in Unterfranken: Ein Ausflugsführer
von Horst-Dieter Radke

Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
Verlag: Nicolai Publishing & Intelligence
Sprache: Deutsch
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Bei Amazon gebraucht ab 5,26 €

Buchzitat: Ob mit dem Auto, dem Zug, dem Bus, dem Fahrrad oder zu Fuß – unterwegs sind viele Touristen in Franken, und das nicht nur im Sommer. Unterfranken, besonders entlang des Mains, weist eine ganze Reihe von attraktiven Routen auf.

So lockt in Miltenberg ein Besuch in eines der ältesten Gasthäuser Deutschland, wo einst die Riesen geherrscht haben sollen und gar nicht so weit davon entfernt, so wird erzählt, stand sogar die Gralsburg.

Verbürgt ist jedenfalls, dass der Minnesänger Wolfram von Eschenbach auf der mittelalterlichen Wildenburg zu Gast war und hier vielleicht auch an seinem Artusroman „Parzival“ geschrieben hat. Ist man auf Spurensuche unterwegs, lohnt in den meisten Orten ein Besuch auf den alten Friedhöfen.

In Würzburg zum Beispiel sind gleich mehrere bedeutende Männer der deutschen Geschichte begraben: der berühmte Minnesänger Walther von der Vogelweise, der fast vergessene Minnedichter Reinmar von Zweter und Georg Friedrich Daumer, der Erzieher von Kaspar Hauser.

Eine ganz andere Attraktion bietet hingegen Amorbach mit seinem Teekannenmuseum, in dem es über 2000 Kannen aus aller Welt anzuschauen gibt oder die Tauber, an deren Lauf der Wanderer immer wieder der verwunschenen Melusine begegnet – eine breite Palette bietet der Autor in jedem Fall…

  

Sagen und Legenden aus Franken von Horst-Dieter Radke. Buchzitat: Wie kam das Frankenland zu seinem Namen? Welche Geheimnisse bergen die Mittelgebirgslandschaften dieses schönen Landes? Was erlebte der Heilige Kilian in Würzburg und Aschaffenburg? Wer waren die Minnesänger von Würzburg, die Ritter des Eberberges und die Zwerge im Joßgrund? Was trug sich zu beim Dombau von Bamberg?

Folgen Sie dem Autor in seinen spannenden Nacherzählungen der schönsten fränkischen Sagen und Legenden nach Nürnberg, dem Sitz von Königen und Kaisern, nach Coburg zu den Hexenleuten, nach Kitzingen zur Gründungszeit und an viele andere Orte. Geheimnisse lauern in verborgenen Winkeln der altehrwürdigen Städte und an entlegenen Plätzen mystischer Wälder.

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Ausflugsverführer Franken / Schlösser und Burgen in Unterfranken