26. Oktober 2021

Kunst als Therapie? 5 Gründe warum Sie mit Kunst den Corona-Blues besiegen werden. Kreative Hobbys steigern das Wohlbefinden

Kunst als Therapie?
5 Gründe warum Sie mit Kunst den Corona-Blues besiegen werden

Viele Menschen fühlen sich durch die Corona-Krise und die Einschränkungen im Alltagsleben belastet.

Doch was kann man am besten dagegen unternehmen?
Kann etwa die Kunst helfen?

In einer umfassenden Analyse stellte das Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation für Europa fest, dass künstlerische Tätigkeiten nicht nur Krankheitsrisiken reduzieren und Erkrankungen lindern, sondern auch bei komplexen Problemen wie psychischen Erkrankungen helfen können.

Kreative Hobbys
steigern das Wohlbefinden
gleich auf mehreren Ebenen
und fördern den Stressabbau.

Ines van der Ende ist selbst Künstlerin und Kunstcoach und nennt 5 Gründe,
warum man mit Kunst den Corona-Blues besiegen wird.

Kunsttherapie

Guten Tag, mein Name ist Ines und ich bin professionelle Künstlerin, Coach für Kunst und eine Mutter einer Tochter, die acht Jahre alt ist.

Nach einer längeren Zeit außerhalb, bin ich wieder in dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Ich bin also wieder am Niederrhein unweit des Ruhrgebietes.

Das künstlerische Schaffen ist es, dem ich mich vollkommen verschrieben habe. Vollkommene Freiheit – finanziell und mental – für alle ist das oberste Ziel, dem ich mich verschrieben habe.

So gebe ich meine Hingabe an Frauen weiter, die ihr künstlerisches Schaffen weiter entwickeln möchten. Hier biete ich eine professionelle Begleitung an.

Rein aus der puren Liebe zur Sache studierte ich Bildhauerei. Auf meinem Weg in die Professionalität sammelte ich vielerlei Erfahrungen, von denen nun du profitieren kannst.

Als Trainer für Kunst bin ich dein Ansprechpartner auf deinem weiteren Weg als Künstlerin. Da ich selbst weiß, wie schwer der Weg in die Professionalität als Künstlerin sein kann, weiß ich um die Wichtigkeit einer Hilfestellung.

Ich will Menschen zeigen, wie man es richtig macht, wenn man keine andere Hilfe in Anspruch nehmen kann.

Meine Freiheit erlangte ich unter anderem, indem ich an zahlreichen Ausstellungen, Galerien, Bewerbungen und Ausschreibungen teilnahm.

Kunst ist für mich ein Medium, mit dem man vor allem sich selbst auch besser kennen lernt. Persönlichkeitsentwicklung und deren Entfaltung gelingen mit Kunst, als Ausdruck eines Menschen selbst.

Daher verfolge ich diesen einen Traum, Menschen wie dir zu zeigen, wie man den Kunstverkauf handhabt und erfolgreich abschließt. So verhelfe ich dir zu noch mehr Bereicherung durch die Kunst in deinem Leben.

Künstlerin als Beruf

Als Beruf ist das Kunsthandwerk sehr vielschichtig. Von der Innenschau zur Außenschau bis hin zum Marketing und Verkauf, was die Karriere sehr gut wiedergibt.

Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Hier finde ich, passt mein persönliches Motto gut: „Kunsterfolg ist nur eine Entscheidung entfernt.“

Fünf Gründe gegen den Corona Blues und für die Kunsttherapie:

1. Kunst heilt die Seele

Mit dem Beginnen des Schaffensvorganges wird ein Eintauchen in die eigene Innenwelt aktiviert. Mit dem Freilegen des inneren Zufluchtsortes wird das Innere zentriert.

Wenn man es richtig macht, kommt man wie durch einen Booster in einen Flowzustand, der einer Meditation sehr ähnlich, wenn nicht gleich ist.

Dieser Zustand ist einer der Hauptgründe, warum viele Künstlerinnen sich überhaupt mit dem Medium Kunst befassen.

Dieser Ruhepol sorgt für eine große Entspannung und macht zufrieden. Daher möchten viele Menschen diesen Weg weiter gehen.

2. Die Autonomie, die sich dabei einstellt,

betrifft vor allem die Empfindungen, Entscheidungen und Schaffenskräfte.

Damit unterstützt Kunst bei der Entscheidungsfähigkeit, um sich auf neue Prozesse und Situationen einzulassen.

Gerade beim Schaffensprozess eines Bildes ist dies enorm wichtig.

Ein Bild wird durch jede Nuance vollkommen verändert. Situationen müssen immer wieder neugestaltet werden und erfordern daher ein komplexes Denkvermögen.

Zugleich heilt man sich ein Stück weit auch immer selbst, ganz ohne den Kontext einer Therapie. Die Kunst selbst ist es, die heilt.

3. Mit Stolz auf ihr eigenes Werk und bedacht darauf,

die Räume anderer zu schmücken, ist es ein sehr erfüllender Vorgang.

So ist auch eine Beratung oder ein Hängeservice bei der Auswahl eines Bildes für den Kunden denkbar.

4. Tiefgreifend ist der therapeutische Effekt gerade für Einsteiger und Neulinge in die Kunst.

Manchen kommt der erlebte Flowzustand wie ein Schock oder eine Offenbarung vor. Damit ist die Leinwand wie ein Spiegel, der die eigene Schaffenskraft und das Innere des Schaffenden selbst wiedergibt.

Ohne Wertung kann man diesen Spiegel therapeutisch verwenden, doch auch beim Anschauen stellt sich bereits ein solcher Effekt ein.

Diese Mechanismen werden von der Künstlerin gezielt eingesetzt.

Mit ihrer Übung werden Schaffenskrisen produktiv und konstruktiv genutzt und überwunden. Zunehmende Übung bedeutet eine bessere Handhabung.

5. Künstlerische Tätigkeit hilft beim Managen von Krisen und dem Steigern der Resilienz, im Leben und auf der Leinwand.

Achtsamkeit spielt eine große Rolle dabei, wenn man das Gegenwärtige immer wieder zerstört und neu erschafft und auf Leinwand bannt.

Kunstkurse gibt es auch online, was gerade in der jetzigen Zeit ein enormer Vorteil sein kann.

Ein einfaches Medium ist die Neurografik, da sie schnell zu erlernen ist. Die Technik stammt von Pavel Piskarev.

Sie ermöglicht das Bilden von neuronalen Verbindungen und deren Wiederherstellung.

Mit ihr als Thematik kann man sich sehr gut über das Internet treffen und dies mit langanhaltenden, therapeutischen Effekten.

Allgemeines über die Kunsttherapie

Ziel ist das aktiv werden und sich selbst kennenlernen, über das Medium Kunst. Ungehemmtes Ausprobieren ist ein Muss für den Teilnehmer.

Eine wertungsfreie Perspektive ist sehr wichtig. Mutig sein und Fehler machen, gehört genauso dazu.

Kreativität kennt keine Grenzen.

Materialien sind nahezu alles, was man sich wünscht, ob Pinsel, Stift, Hände, Ton, Stein und/oder Holz.

Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen dem Klienten und dem Therapeuten ist essenziell für eine erfolgreiche Therapie.

Problemerkennung:

Ausdruck innerer Zustände ohne deren Verbalisierung.
Entscheidend ist ein Gespräch zwischen Patienten und dem Therapeuten
Eine fortwährende Neubetrachtung des Bildes oder der Plastik schafft Distanz zu Problemen.
Keine Bewertung oder Deutung des Kunstwerkes.
Erforschung der Emotionen, die auftreten. Dies führt der Therapeut durch.
Eintauchen in die eigene Innenwelt durch den Patienten. Hierdurch kann er seine Perspektiven erweitern und Anregungen ausbauen.
Webseite: www.inesvanderende-art.net/

Video: Wie du von der Kunst leben kannst zeigt dir Ines van der Ende

Vintagebuch Tipp:

Poesie und Widerstand in stürmischen Zeiten: Ein Plädoyer für Kunst und Kultur
von Konstantin Wecker

Kösel-Verlag
(21. Juni 2021)
Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
ISBN-13: 978-3466372782

Buchzitat: Kultur ist systemrelevant!

Ein Leben ohne Bühne war für den leidenschaftlichen Liedermacher Konstantin Wecker nicht vorstellbar. Was macht es mit so einem Menschen, wenn plötzlich alle Konzerte abgesagt werden müssen?

In diesem Buch berichtet er von mehr als von seinen persönlichen Erfahrungen in der Covid-19-Pandemie. Die Krisenzeit ist eine Zeit, das Wertefundament unserer Gesellschaft zu hinterfragen.

Was wurde aus der neuen Solidarität, über die in den ersten Wochen der Pandemie so viel zu hören war? Und warum galten Kunst- und Kulturschaffende plötzlich als nicht systemrelevant, während die Industrie Steuergeschenke erhielt?

Radikal stellt Wecker sich auf die Seite all derer, die in einer Welt der Sachzwang-Logik selten Platz finden. Zur Poesie braucht es auch den Widerstand: Mitten in Zeiten der globalen Pandemie und Depression entwirft Konstantin Wecker eine Utopie für eine gerechtere Gesellschaft, in der Kultur und Kunst genauso wie Solidarität und Menschlichkeit endlich den Stellenwert bekommen, der für ein gutes Leben für alle Menschen nötig ist.