Kriegserklärung Italiens an Österreich-Ungarn im Mai 1915 kam der Krieg ins Hochgebirge, Dolomiten & Südtirol

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Zitat: Eine solche Front hatte es zuvor noch nicht gegeben. Mit der Kriegserklärung Italiens an Österreich-Ungarn im Mai 1915 kam der Krieg ins Hochgebirge. Wir haben uns auf die Spuren der Soldaten von damals in Südtirol gemacht und uns in eine Welt aus verfallenen Festungsanlagen, Soldatenfriedhöfen und Beinhäusern begeben. Lesen Sie hier die NZZ-Reportage «Ein Krieg in Eis und Schnee» und erfahren Sie, warum der Krieg in den Dolomiten für die Region bis heute eine tiefe Zäsur markiert.

Die Alpenfront im Ersten Weltkrieg: Kampf in den Bergen

1917 – Jahr der Entscheidung, SW-Doku aus den 1960er Jahren

Der Erste Weltkrieg geht bereits über drei Jahre und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Opfer an den Fronten und bei der Not leidenden Bevölkerung steigen täglich, auf beiden Seiten. Die Dokumentation zeigt historische Aufnahmen von den Geschehnissen an den Fronten und den Ereignissen, die sich in den Führungsstäben der Kriegsparteien abspielen. Eine sehenswerte Dokumentation von hohem historischem Stellenwert.

Der Krieg in den Alpen begann als Krieg der Festungen. Österreich-Ungarn und Italien hatten zuvor robuste Festungswerke errichtet, vor allem auf den Hochebenen von Folgaria und Lavarone, knapp zwei Autostunden südöstlich von Trient gelegen.

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Der bekannte Bergsteiger und Regisseur Luis Trenker war damals als k. u. k. Soldat im benachbarten Fort Verle stationiert. In seinem autobiografischen Werk «Rocca Alta» heisst es zur Lage in Lusern unmittelbar nach Kriegsausbruch: «Seit drei Tagen und Nächten hat kein Mensch mehr geschlafen, die Offiziere waren durch die andauernden Detonationen innerhalb der Werkmauern völlig apathisch geworden. Von einem Augenblick zum anderen befürchteten sie durch die Explosion der Benzin- und Munitionslager ihr totales Ende.» Was Kameradschaft , Treue und Disziplin bedeuten und welch verheerende Folgen das Versagen einzelner haben kann , erfuhr Luis Trenker von 1915 – 1917.

Sperrfort Verle: Autobiografischer Roman über die Alpenfront im Ersten Weltkrieg
Überarbeitete Neuausgabe von “Sperrfort Rocca Alta“
von Luis Trenker & Rolf Hentzschel
Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: Morisel
(15. Dezember 2014)
ISBN-13: 978-3943915112

Preis (Gebundene Ausgabe) EUR 26,00 bei Amazon.de

Überarbeitete Neuausgabe des Romans “Sperrfort Rocca Alta” mit einem ausführlichen (ca. 100 Seiten) militärhistorischen Begleittext sowie Fotos und Dokumenten.

Romaninhalt: Der Südtiroler Bergführer und Architekturstudent Luis Trenker rückt zu Beginn des Ersten Weltkriegs als Festungsartillerist in ein Sperrfort an der österreichisch-italienischen Grenze ein. Im „Werk Verle“, das in der damaligen Zeit als ein technisches Wunderwerk aus Beton und Stahl gilt, erlebt Trenker im Mai 1915 bei der Beschießung durch die italienische Belagerungsartillerie seine Feuertaufe. Ein Jahr lang ist die Besatzung meist wehrlos dieser Bombardierung ausgesetzt, nicht jeder erweist sich dieser Nervenbelastung als gewachsen.

Trenkers autobiografischer Roman erschien erstmals 1938 unter dem Namen „Sperrfort Rocca Alta“ und wurde dem damaligen Zeitgeist entsprechend als „Heldenroman“ gehandelt. Bei heutiger Betrachtung spiegeln die Erlebnisberichte Trenkers bildhaft den Untergang des Habsburger Reiches am Beispiel einer Werksbesatzung mit unterschiedlichsten Nationalitäten, Religionen und Charakteren wieder.

Begleittext:Werk Verle und Sperrfort Rocca Alta – Fakten, Hintergründe und Legenden” von Rolf Hentzschel, der vor 15 Jahren sein erstes Buch über die österreichischen Hochgebirgsfestungen veröffentlichte und als ausgewiesener Kenner ihrer Geschichte gilt. Zahlreiche Zitate aus historischen Quellen lassen die damaligen Ereignisse lebendig werden. Besondere Aufmerksamkeit wurde hierbei den Biografien und Schicksalen der handelnden Personen gewidmet. Umfangreiches, teilweise bislang unveröffentlichtes Bildmaterial illustriert sowohl die damalige Kriegstechnik als auch den Kampf um diese Gebirgsfestung.

Amazon Buchkatalog Autor Rolf Hentzschel

Der Alpenwall in Südtirol: Auf Spurensuche an Mussolinis Festungslinie
von Rolf Hentzschel

Festungskrieg im Hochgebirge: Der Kampf um die österreichischen und italienischen Hochgebirgsforts in Südtirol im 1. Weltkrieg
von Rolf Hentzschel

Festungskrieg im Hochgebirge: Der Kampf um die österreichischen und italienischen Hochgebirgsforts in Südtirol im 1. Weltkrieg
von Rolf Hentzschel

Österreichische Gebirgsfestungen im Ersten Weltkrieg. Die Hochebenen von Folgaria und Lavarone
von Rolf Hentzschel

In Schussweite – Grüße aus den Dolomiten: Briefe von der Südtiroler Front 1915 – 1916
von Detlef A. Rose & Carl Rose

Berge in Flammen: Der Roman über den Gebirgskrieg in den Dolomiten 1915-17
von Luis Trenker

Feuerbereit: Kriegstagebuch aus den Karnischen Alpen 1915-1917
von Museum 1915-18 Kötschach-Mauthen,
von Josef Mörwald & Peter Schubert