Jayne Mansfield war wie Marilyn Monroe eines der Sexsymbole der 50er Jahre. Von der Presse wird sie bald als „blonde Sexbombe“ gefeiert

Sie war wie Marilyn Monroe eines der Sexsymbole der 1950er Jahre und die meistfotografierte Darstellerin in Hollywood: Jayne Mansfield.

Die US-Schauspielerin mit der großzügigen Oberweite kämpfte ihr Leben lang gegen ihr Image als dummes Blondchen. Im Alter von nur 34 Jahren verstarb die fünffache Mutter bei einem Autounfall. Die Dokumentation erzählt Mansfields wahre Geschichte.

Am 29. Juni 1967 verstarb Jayne Mansfield im Alter von 34 Jahren bei einem Autounfall. Sie war mit ihrem Verlobten Sam Brody und drei ihrer fünf Kinder auf der Heimreise, als der Chauffeur Ronnie Harrison mit dem blauen Buick Electra in einen Lkw fuhr. Nur die Kinder überlebten.

Die Hollywoodschauspielerin, die das Leben so sehr liebte, starb einen frühen Tod. Doch Schlagzeilen machte Jayne, mit richtigem Namen Vera Jayne Palmer, schon lange nicht mehr.

Die Schauspielerin mit dem großzügigen Dekolleté und dem hübschen Gesicht setzt alles daran, ein Star zu werden. Sie versteht es, sich in Szene zu setzen und wird schließlich die meistfotografierte Darstellerin in Hollywood:

Zwischen 1956 und 1957 werden mehr als 2.500 Fotos in Zeitschriften veröffentlicht. Von der Presse wird sie bald als „blonde Sexbombe“ gefeiert. In ihrem ersten Film „Female Jungle“ spielt sie eine Nymphomanin.

Sie leidet darunter, dass Hollywood sie nur wegen ihrer Kurven zu schätzen weiß und kämpft ein Leben lang gegen ihr Image als dummes Blondchen: Sie will die Heldin eines Films sein, der die wahre Jayne Mansfield zeigt.

 

Dennoch akzeptiert Jayne Mansfield den Schritt von der Filmikone zum Playmate

 

Sie beschreitet den klassischen Casting-Parcours der Stars und Sternchen und nimmt auch kleine Rollen in der Hoffnung an, endlich entdeckt zu werden.

Obwohl ihr schließlich der große Durchbruch gelingt, ist ihr Leben ein ständiger Wettbewerb. Sie liebt Misswahlen und sie verdient damit ihr Geld – genau wie ihr zweiter Ehemann, der zum Mister Universum gekürt wurde.

 

Jayne Mansfield lehnt kein Angebot ab. Marilyn Monroe und Jayne Mansfield – zwei Seiten derselben Medaille

 

Beide ereilt das Schicksal eines tragischen Todes. Monroe steht auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs als Schauspielerin, wird von allen vergöttert, gilt als klug und nimmt sich trotzdem das Leben.

Die fünffache Mutter Jayne Mansfield stirbt bei einem Autounfall, als sie noch um Anerkennung kämpft. Zuletzt nimmt sie LSD, hat selbstzerstörerische Panikattacken und verkörpert auf der Bühne nur noch das Wahrzeichen eines alten Hollywoods. Ihr Leben endet auf den schäbigen Klatschseiten einer Provinzzeitung.

Regie: Patrick Jeudy
Land: Frankreich
Jahr: 2013
Herkunft: ARTE F

ARTE, 25.03. 2018, 22:15 bis 23:05 Uhr, 53 Minuten
Nächste Ausstrahlung am Sonntag, 1. April um 1:45 Uhr

Quelle: ARTE Kino
Ob Meisterwerk der Filmgeschichte, Kurzfilm oder Trash – ARTE ehrt das Filmgenre in all seinen Facetten:

Jayne Mansfield – Glanz und Elend einer Blondine

 

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Zu heiss zum Anfassen – Filmclub Edition 1, 1960
In der Hauptrolle: Jayne Mansfield
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Die wilde, wilde Welt der Jayne Mansfield
– Filmclub Edition 7, 1968

In der Hauptrolle: Jayne Mansfield
DVD, Limited Edition ab EUR 11,99

 

Double Feature, 1968
DVD, The Wild, Wild World of Jayne Mansfield
Labyrinth of Sex
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Jayne Mansfield – From Hollywood to Yorkshire, 2012
TBC
In der Hauptrolle: Jayne Mansfield
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