Jakob Frank, der Messias aus dem Ghetto von Klaus S. Davidowicz und Die Jakobsbücher

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Jakob Frank, der Messias aus dem Ghetto
von Klaus S. Davidowicz
Taschenbuch: 438 Seiten
Peter Lang Verlag
Internationaler Verlag der Wissenschaften
(1. Januar 1998)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3631328712
Taschenbuch ab 176,81 EUR bei Amazon.de

Buchzitat: Jakob Leibowicz, genannt Frank (1726-1791), und die frankistische Bewegung gehören zu den ungewöhnlichsten Erscheinungen der jüdischen Geschichte. Die Erforschung von Franks Leben und Lehren soll einen bisher vernachlässigten Teil der jüdischen Philosophie- und Geistesgeschichte erhellen.

Hierzu werden die religiösen Texte der Frankisten einer tieferen Analyse unterzogen, als es bislang von der Wissenschaft unternommen wurde.

Die Biographie Franks bildet neben den Elementen der frankistischen Lehre, die sich aus einer seltsamen Verbindung zwischen jüdischer Tradition, Kabbala, Christentum und Islam entwickelt hat, den Schwerpunkt der Studie. Dazu wurden erstmals alle verfügbaren Quellen herangezogen.

Die Jakobsbücher von Olga Tokarczuk (Autor)
Lisa Palmes (Übersetzer), Lothar Quinkenstein (Übersetzer)
Gebundene Ausgabe: 1184 Seiten
Kampa Verlag
(1. Oktober 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3311100140
Gebundenes Buch 42,00 EUR bei Amaazon.de
gebraucht ab 38,00 EUR bei Amazon.de
E-Book 31,99 EUR bei Amaazon.de

Buchzitat: Den einen galt er als Weiser und Messias, den anderen als Scharlatan und Ketzer. Eine der bedeutendsten Figuren des 18. Jahrhunderts ist er allemal:

Jakob Frank, 1726 im polnischen Korolówka geboren, 1791 in Offenbach am Main gestorben. Als Anführer einer mystischen Bewegung, der Frankisten, war Jakob fest entschlossen, sein Volk, die Juden Osteuropas, endlich für die Moderne zu öffnen; zeit seines Lebens setzte er sich für ihre Rechte ein, für Freiheit, Gleichheit, Emanzipation.

Tausende Anhänger scharte Jakob um sich, tausende Feinde machte er sich. Und sie alle, Bewunderer wie Gegner, erzählen hier die schier unglaubliche Lebensgeschichte dieses Grenzgängers, den es weder bei einer Religion noch je lange an einem Ort hielt.

Es entsteht das schillernde Porträt einer kontroversen historischen Figur und das Panorama einer krisenhaften Welt an der Schwelle zur Moderne.

Zugleich aber ist Olga Tokarczuks ebenso metaphysischer wie lebenspraller Roman ein Buch ganz für unsere Zeit, stellt es doch die Frage danach, wie wir uns die Welt als eine gerechte vorstellen können – ein Buch, das Grenzen überschreitet.

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