18. Oktober 2021

Interview mit Lady Bahiga, vom Burlesque zum Pin-up-Dance, Seminare und Workshops

Interview mit Lady Bahiga

Wie bist du zur Burlesque, beziehungsweise zum Pin-up-Dance gekommen?

Seit 1990 bin ich gefragte Profi-Tänzerin und Dozentin im Orientalischen Tanz und habe durch diesen von jeher eine große Leidenschaft für die Sinnlichkeit und die Feminität, durch die eine Frau dem Tanz seine wahre Tiefe verleihen kann.

Da auch der Bauchtanz ebenso wie die Burlesque ein Tanz voller Erotik, Sinnlichkeit und Weiblichkeit ist, in dem die Tänzerin die Möglichkeit hat, ihre Weiblichkeit mit vollem Genuss auszuleben, war es nur eine Frage der Zeit bis ich auch den Burlesque-Style für mich entdecken musste und diesen nun seit einigen Jahren ebenfalls unterrichte.

Was ist für dich Burlesque und wie lebst du diese?

Burlesque ist Unterhaltung und Amüsement pur, mit einem Schuss Erotik. Gefühlt, getanzt und gelebt mit femininen Bewegungen und den aufregenden Elementen des Hollywood-Show-Tanzes.

Momentan erfreut sich diese faszinierende Kunstform des Pariser Varietés und Pin-ups mit seinen originellen Kostümen, den besonderen Accessoires und der eigenen Präsentation der Künstlerin enorm großer und stetig wachsender Beliebtheit.

Eine eigene Stilrichtung im Burlesque-Style ist der Pin-up-Dance, für den auch ich mich besonders begeistere. Verführerisch, sinnlich, ein bisschen frech, genussvoll und natürlich erotisch interpretiere ich diesen Tanz, in den immer wieder Posen der Pin-up-Girls einfließen.

Wo siehst du den Schwerpunkt deines Unterrichtes?

In meinem Unterricht sollen die Teilnehmerinnen wieder lernen ihre Sinnlichkeit nach Herzenslust und mit vollem Genuss auszuleben, wobei das Alter oder die Figur völlig nebensächlich sind.

Die Kurse sind geeignet für alle Frauen, egal ob reife Frau oder junges Mädchen. Es gibt eine Menge Tipps, die jederzeit im Alltag umgesetzt werden können, wie sie sich ästhetisch bewegen, verführerisch in Szene setzen und sich vorteilhaft präsentieren.

Die Frauen haben in jedem Kurs immer viel Spaß bei der Umsetzung und eine entspannte Stimmung ist garantiert. Ich kann beobachten wie die Frauen im Kurs zusehends an Attraktivität und Anmut gewinnen und dadurch auch mehr Selbstsicherheit erhalten.

Ich habe gehört, dass deine Fans begeistert sind wie du deine femininen Tänze mit gelebter Weiblichkeit in deinen professionellen Auftritten und Shows präsentierst. Was möchtest du dabei deinem Publikum weiter geben?

Feminin, Weiblich, Sinnlich, Sexy – aber niemals anzüglich – möchte ich mein Publikum mit meinem Pin-up-Dance unterhalten.

Dabei lasse ich niemals „die Hüllen fallen“, sondern unterhalten mit viel Witz und Charme beim „teasen“, dem positiven Reizen auf humorvolle Weise.

Verführerisch, sinnlich, ein bisschen frech, genussvoll und natürlich erotisch möchte ich mein Publikum mit einem „Funken des Verbotenen unterhalten“ und dabei nicht nur die männlichen Zuschauer in meinen Bann ziehen, sondern auch das weibliche Publikum begeistern.

 

Habt ihr Interesse an einem Unterricht oder Fragen?
Dann kontaktiert mich gerne jederzeit
per E-Mail: wkpromotion@web.de
oder telefonisch 09381 847399

 

Pin-up Story & Pin-up-Dance

Ein Pin-up ist ein Foto, das üblicherweise eine Frau in erotischer Pose zeigt und an eine Wand geheftet wird.

Übersetzt man den englischen Begriff to pin up („anheften“), kommt man dem Wesen der Pin-up-Bilder (Pin-up-Foto Auswahlnäher. Denn das Typische der Pin-ups ist, dass sie häufig an die Wand geheftet werden, zum Beispiel abgebildet auf einem Kalender (Pin-up-Kalender Auswahloder auf einem so genannten Centerfold, einem ausfaltbaren Bild in der Mitte einer Zeitschrift oder eines Magazins.

Kleine Geschichte der Pin-up-Art

Die Pin-up-Art, welche die Definition als Kunstform erst in den 1980er Jahren erhielt, wurde bis dahin als Illustration betrachtet. So wurden Groschenromane, Zeitschriften- und Magazincover – auch die Titelseiten von seriösen Magazinen wie der „Times“ – mit Pin-ups illustriert.

Man kann die Pin-ups als Alltagskunst bezeichnen, denn sie wurden etwa von den 1920er Jahren bis in die 1970er Jahre von einer breiten Bevölkerungsschicht durch die eben erwähnten Medien, aber auch durch Werbeplakate oder abgebildet auf anderen Gegenständen in millionenfacher Anzahl rezipiert.

Pin-ups eigneten sich damit auch als massenwirksames Medium für Kriegspropaganda, „die sich eindeutig erotisch aufgeladener Bilder bedient“ um das eigene Lager anzuspornen.

Millionenfach führten im Zweiten Weltkrieg US-Soldaten Pin-up-Bilder mit sich. Der 20th Century-Fox-Fotograf Frank Powolny fotografierte 1943 Betty Grable als Pin up-Girl im Badeanzug (Badeanzüge im Pin-up-Stilvon hinten, wobei sie den Betrachter schelmisch über die Schulter anlächelt:

Betty Grable Paper Dolls

Springtime in the rockies

Das Photo war das beliebteste Pin-up-Photo der amerikanischen Soldaten im Zweiten Weltkrieg und war in deren Spinden allgegenwärtig. Es gilt als Ikonographisch für diese Zeit. 20th Century-Fox nutzte diesen Ruhm 1944 für den Film Pin up Girl.

Im Zweiten Weltkrieg und auch im Koreakrieg erhielt die Pin-up-Art eine ganz neue Verbreitung im Bereich der „Nose Art“, also bei der Bemalungen von Kampfflugzeugen insbesondere bei der USAAF.

Neben Comic-Figuren und martialischen Allegorien waren dabei Bilder von Pin-up-Girls besonders verbreitet, oft wurden die Maschinen dann auch nach den Pin-up-Girls benannt oder die Motive so gestaltet, dass sie den fiktiven Charakter der Maschine verkörperten, den ihr die Besatzungsmitglieder zuordneten.

Vielfach wurden dabei Drucke von Pin-up-Girls als Vorlage verwendet, es gab jedoch auch zahlreiche individuelle Motive, die von künstlerisch begabten Besatzungsmitgliedern oder Mechanikern geschaffen wurden.

Viele Piloten und Besatzungsmitglieder übertrugen diese Bilder auf den Rücken ihrer Fliegerjacken, um die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Flugzeug zu verdeutlichen.

Die bekannteste Maschine mit einer solchen Pin-up-Identität war die Memphis Belle, ein Bomber vom Typ Boeing B-17 der 8. US-Luftflotte, die 1942 und 1943 insgesamt 25 Ziele in Deutschland und dem besetzten Frankreich bombardierte. 

Nose Art ist auch heute noch verbreitet, vor allem bei Einheiten in Kampfeinsätzen, aber klassische Pin-up-Girls sind weitestgehend verschwunden.

Gestaltung und Posen der Pin-ups

Auf den Bildern sind meist hübsche, junge Frauen in verschiedenen Posen zu sehen. Meist haben diese Bilder erzählende, sentimentale, romantische oder patriotische Aspekte. Sie zeigen Szenen des Alltagslebens der Mädchen, in denen ihnen manchmal kleine Missgeschicke passieren.

Die Szenen sind häufig erotischer Natur, aber eher andeutend als enthüllend. Selbst wenn scheinbar Einblicke gewährt werden (z. B. unter einen vom Wind empor gehobenen Rock „Marilyn Monroe-Kleid„), beispielsweise Marilyn Monroe im Film Das verflixte 7. Jahr als DVD bei Amazon.de erhältlich), sind diese der Fantasie des Betrachters überlassen und bilden nichts wirklich deutlich ab:

Das verflixte 7. Jahr

The Seven Year Itch by Marilyn Monroe

Manche mögen’s heiß

Normalerweise sind die Pin-up-Girls leicht bekleidet, es werden aber in Ausnahmefällen auch ganz oder teilweise nackte Mädchen dargestellt.

Der ganze Bereich der Pin-up-Art ist geprägt von der Tatsache, dass es sich bei den Bildern so gut wie immer um Auftragsarbeiten handelt, die z. B. für große Kalenderverlage wie Brown and Bigelow gefertigt wurden.

Die angestellten Künstler malten die Bilder nach Vorgaben und Wünschen ihrer Auftraggeber und waren daher weniger frei in der Gestaltung der Pin-ups.

Auch die relative Harmlosigkeit der Bilder in sexueller Hinsicht resultiert vorwiegend zum einen aus den jeweiligen zeitgenössischen Zensurregeln, zum anderen aus den Vorstellungen der Verlage, die ihre Produkte so populär wie möglich gestalten wollten, um sie gut und gewinnbringend vermarkten zu können.

Die Künstler malten die Pin-ups als Reproduktionsvorlagen oft in Öl auf Leinwand, Karton, Kunstdrucke, manche benutzten auch Pastell oder Gouache. Meistens waren die naturalistisch gestalteten Pin-up-Girls auf bestimmten Formaten gemalt (Gil Elvgren malte für Brown and Bigelow alle Arbeiten in den Abmessungen 76 cm × 61 cm), weil sie für den Nachdruck einheitlich sein sollten.

Oft wurden einzelne Motive auch mehrfach, in veränderter Form oder von einem anderen Künstler teilweise übermalt oder noch einmal in einem anderen Zusammenhang benutzt, denn die Eigentumsrechte der Bilder besaßen in der Regel die Auftragsfirmen, die diese nicht als Kunst betrachteten und sparsam mit den vorhandenen Motiven umgingen.

Bettie Page

Möglicherweise das bekannteste Pin-up-Girl war Bettie Page, die Mitte der 1950er Jahre tätig war, deren Ruhm sich aber bis in die Gegenwart fortsetzt, wie etwa die Filmbiographie The Notorious Bettie Page zeigt. Der Ruhm des Zeichners Eric Stanton und des Fotografen Irving Klaw gehen auf die Zeit zurück, in der sie mit Bettie Page zusammengearbeitet haben:

Bettie Page: Bondage Queen

Pin-up Kategorien

Man kann die Illustrationen mit dem Motiv schöner Frauen in drei Kategorien unterteilen, deren Grenzen zum Teil fließend ineinander übergehen.

Pin-up

Ein Pin-up ist ein Ganzfigurenbild mit einem erzählerischen Element. Die Frau auf dem Bild trägt entweder ein figurbetontes Kleidungsstück, das sie außer Haus tragen kann (z. B. Badeanzug, Sportdress oder ein knappes Kleidchen) oder etwas ProvokantesIntimes wie ein Negligé oder DessousNackte Pin-ups sind hingegen, wie bereits erwähnt, die Ausnahme.

Glamour-Girl

Die nächste Kategorie, das Glamour-Girl (Glamour Kleider Auswahl), ist entweder ein Ganz- oder ein Brustbild. Die dargestellte Frau trägt gewöhnlich ein Abendkleid (Abendkleider Auswahloder ein Kostüm (Kostüm Auswahl), das weniger freizügig ist als die Bekleidung der Pin-up.

Pretty-Girl

Die dritte Kategorie ist die der Pretty-Girls. Sie wurden von Illustratoren gezeichnet, die für „seriöse“ Zeitschriften tätig waren. Die Frauen auf den Bildern waren im Glamour-Stil gemalt.

Die Bezeichnungen „Pin-up-Kunst“ und „Glamour-Kunst“ beziehen sich also auf Künstler, die sich auf diese Sparte spezialisiert hatten. Unter „Pretty-Kunst“ versteht man fast immer Motive von Künstlern, die sich normalerweise auf andere Genre konzentrierten.

Pin-up-Kalender

Der bekannteste Pin-up-Kalender Auswahl (Pin-up-Wandkalender AuswahlPin-up-Postkarten Auswahl) ist der begehrte Pirelli-Kalender, der erstmals 1964 erschienen ist und nicht käuflich zu erwerben ist. Inzwischen gibt es unzählige Nachahmer.

Quelle: Eigene Recherchen und Wikipedia
CommonsPin-up-Art – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Lady Bahiga, Pin-up-Dance, Pin-up-Auftritte & Pin-up Workshops in Volkach & Fremd-Studios

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In eigener Sache: Meine  Beepworld Webseite (www.bahiga.de) ist aktuell nicht verfügbar. In der Nacht vom 10.03.2021 ist das Rechenzentrum der Firma OVH in Straßbourg abgebrannt. In diesem Rechenzentrum befand sich der Großteil der Beepworld-Server. Deshalb finden Sie hier einige grundsätzliche Informationen zu meinen Aktivitäten:

 

WebseiteBahiga´s Online-Kurse im Bauchtanz für tanzbegeisterte Frauen

WebseiteBahigas Workshops in Volkach: 1. Halbjahr 2021

WebseiteBauchtanz Kurs-Angebote von Bahiga aus Volkach. Orientalischer Tanz für Anfängerinnen bis Fortgeschrittene und Kinder

WebseiteJunggesellinnenabschied Burlesque mit Lady Bahiga aus Volkach

WebseiteBauchtanz-Auftritte mit Bahiga

 

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