21. Januar 2022

Ins Mark getroffen: Was meine Krebserkrankung für mich als Intensivmediziner bedeutet von Prof. Dr. Thomas Bein

„Ich habe mich als Intensivmediziner über Jahrzehnte mit der Hightech-Medizin identifiziert. Meine Krebserkrankung traf mich wie ein Schlag. Am eigenen Leib habe ich erfahren, was es bedeutet, vom erfolgreichen Mediziner zum ausgelieferten Patienten im Getriebe der Hochleistungsmedizin zu werden.“ Thomas Bein

Ins Mark getroffen:
Was meine Krebserkrankung für mich als Intensivmediziner bedeutet
von Prof. Dr. Thomas Bein
Droemer Verlag
(1. März 2021)
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
ISBN-13: 978-3426278543
Gebundenes Buch 18,00 €
E-Book 14,99 €

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Ins Mark getroffen von Prof. Dr. Thomas Bein

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Ins Mark getroffen von Prof. Dr. Thomas Bein

Aus dem Inhalt:

Überbringen schlechter Nachrichten
Wahrheit und Wahrhaftigkeit

Die Dialektik des Perspektivwechsels
vom Arzt zum Patienten

Punktionen und andere Angriffe

Das innere Ringen über den Umgang mit der Bedrohung

Der Arzt
Rollen und Funktionen auf dem Prüfstand

Ambulanz für Krebspatienten
eine Tagesration Hochleistungsmedizin

Die Stammzelltransplantation und der Hochsicherheitstrakt

Der Tod
nicht länger zu ignorieren

Leben 2.0

Schlussbemerkung: Vom Arzt zum Patienten
ein Rollentausch mit Folgen

Buchzitat: Prof. Dr. Thomas Bein leitet eine Intensivstation am Universitäts-Klinikum Regensburg, als bei ihm Knochenmark-Krebs (Leukämie) diagnostiziert wird.

Fortan ist der Spitzen-Mediziner Patient im Getriebe der Hightech-Medizin:

Er erlebt,
wie es sich anfühlt,
eine Krebs-Diagnose zu bekommen,
was es bedeutet,
eine Chemo-Therapie auszuhalten,
die Kontrolle über den eigenen Körper zu verlieren und
mit der Krankheit Krebs leben lernen zu müssen.

Immer schwingen die Erfahrung und das Wissen des Intensiv-Mediziners mit, der sich vor seiner Erkrankung schon gefragt hat, wie das, was er als Arzt tut, auf seine Patienten wirkt.

  Thomas Bein beschreibt, was er über die Autonomie und Würde schwerstkranker Patienten im Klinik-Alltag gelernt hat – und was sich dringend ändern muss, in den Abläufen wie auch im Verhältnis Arzt und Patient.

Weil er als Medizin-Ethiker an der Uni-Klinik Regensburg ausgebildet hat, haben seine Erfahrungen als Krebs-Patient ein besonderes Gewicht.

Prof. Dr. Thomas Bein war viele Jahre Ärztlicher Leiter der (intensivmedizinischen) Operativen Station 90 an der Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums Regensburg sowie Vorsitzender des Klinischen Ethikkomitees des UKR.

Seit seiner Knochenkrebserkrankung ist die Beschäftigung mit Fragen der Medizin-Ethik, vor allem die Beziehung zwischen Arzt und Patient im Klinikalltag der Hochleistungsmedizin ins Zentrum seines Interesses gerückt.

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Fotograf / Autorenfoto: Melina Müller
Ins Mark getroffen von Prof. Dr. Thomas Bein