Ich bin ein Teil des Waldes: “Der Schamane aus dem Allgäu” erzählt sein Leben von Wolf-Dieter Storl

Ich bin ein Teil des Waldes: “Der Schamane aus dem Allgäu” erzählt sein Leben von Wolf-Dieter Storl

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Wolf-Dieter Storl studiert Biologie und hat eine glänzende Wissenschaftler-Karriere in Aussicht. Doch während eines geheimen Forschungsvorhabens packt ihn die Erkenntnis, dass er so nicht weiterleben möchte. Storl tauscht seine akademische Laufbahn gegen ein Leben mit der Natur:

Ich bin ein Teil des Waldes:
“Der Schamane aus dem Allgäu” erzählt sein Leben
von Wolf-Dieter Storl
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Franckh Kosmos Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3440139127
Gebundenes Buch 19,99 EUR
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Buchzitat: Wolf-Dieter Storl wandert mit Schamanen der Cheyenne, meditiert mit den Sadhus Shivas in Indien, arbeitet bei Schweizer Bergbauern und ist Gärtner einer anthroposophischen Landkommune. Überall trifft er Persönlichkeiten, die ihm den Zugang einer Welt zeigen, die sich um Sagen, Mythen und die Heilkräfte der Pflanzen rankt.

Wolf-Dieter Storl zog es immer wieder in ferne Länder, wo ihn besonders der Umgang der verschiedenen Kulturen mit der Natur interessierte. Die Reisen, sowie ethnographische und ethnobotanische Feldforschungen – in einer traditionellen Spiritistensiedlung in Ohio, in einer Camphill-Commune südlich von Genf, bei alteingesessenen Bauern im Emmental, bei Medizinmännern der Northern Cheyenne, bei Shiva Sadhus in Indien und Nepal – prägten sein Denken und fanden ihren Niederschlag in zahlreichen späteren Publikationen.

Das erste deutschsprachige Buch, “Der Garten als Mikrokosmos” (als veränderte Neuauflage “Der Kosmos im Garten“), eine “Blütenlese” seiner intensiven fünfjährigen Erfahrung als biodynamischer Gärtner, erschien 1984.

Gärtnern, aber noch mehr die wilde, ursprüngliche Natur, die Wildpflanzen und Tiere, waren immer schon eine Quelle der Inspiration für ihn und formten seine Lebensphilosophie. Von den Cheyenne und anderen traditionellen Völkern in Asien und Afrika, sowie von den Überlieferungen und Erzählungen europäischer Bauern und Kräuterkundigen, erfuhr er viel über das Wesen der Pflanzen, über ihre “spirituellen” Dimensionen.

Pflanzen sind für ihn nicht nur botanische Gegenstände, sondern haben,durch ihre Wechselbeziehung mit den Menschen, auch eine kulturelle, sprachliche, heilkundliche und mythologische Identität. Die traditionelle Pflanzenheilkunde der indigenen europäischen Waldvölker, der Kelten, Germanen und Slawen sowie des frühchristlichen Mittelalters, sind gegenwärtig sein Hauptinteressensgebiete.

Diese Forschungen machen den Inhalt des Großteils seiner Bücher aus. Später kommen dann noch eher autobiographische Bücher hinzu, etwa, “Ich bin ein Teil des Waldes” (Kosmos 2005). Seit 1988 lebt er mit seiner Familie im Allgäu, streift durch die Wälder, gärtnert, schreibt Bücher und bietet einige Seminare an.