28. November 2021

Heinrich Schliemann und die Archäologie. Seine Ausgrabungen, seine umstrittenen Methoden: Biografie und Bildband zu den Ausstellungen auf der Museumsinsel Berlin und im Schliemann-Museum Ankershagen von Leoni Hellmayr

»Vater der mykenischen Archäologie«: Heinrich Schliemanns Leben und Werk

Als Luise Schliemann am 6. Januar 1822 ihr fünftes Kind zur Welt brachte, ahnte niemand, welchen Weg der kleine Heinrich eines Tages beschreiten sollte. Mit Mitte zwanzig war er bereits ein erfolgreicher Kaufmann. Begeistert von den Epen Homers machte er sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Troja – und schrieb als sein Entdecker Archäologie-Geschichte:

Heinrich Schliemann und die Archäologie.
Seine Ausgrabungen, seine umstrittenen Methoden:
Biografie und Bildband zu den Ausstellungen auf der Museumsinsel Berlin
und im Schliemann-Museum Ankershagen
von Leoni Hellmayr
wbg Philipp von Zabern
in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
(22. Oktober 2021)
Gebundene Ausgabe: ‎ 112 Seiten
mit etwa 130 farbigen Abbildungen
ISBN-13: ‎ 978-3805353175
Gebundenes Buch 32,00 €

zur Verlagsinfo
Heinrich Schliemann und die Archäologie

Buchzitat: In Heinrich Schliemann und die Archäologie untersuchen Historiker und Archäologen die glanzvolle Aufstiegsgeschichte des armen Pastorensohnes, dessen Forschungsmethoden die Fachwelt bis heute polarisieren.

200 Jahre Schliemann: Buch zur Sonderausstellung »Schliemanns Welten«
Sein Leben und Werk in Bildern: 134 Farbabbildungen auf 128 Seiten
Schliemanns Karriere: seine Förderer und Hindernisse, die er überwand
Sein Einfluss auf das Bild der Archäologie als »Spatenwissenschaft«
Amateur oder Wissenschaftler? Warum Schliemanns Methoden bis heute diskutiert werden
Der Mensch hinter dem Mythos: Unbekannte Facetten des weltberühmten Forschers

Auch nach 200 Jahren bietet Heinrich Schliemann noch ausreichend Stoff für unterschiedlichste Forschungsfragen. Er betrieb als einer der ersten Archäologen konsequente Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und war bei aller Faszination für die Vergangenheit stets auch zukunftsorientiert.

  Seine Visionen werden insbesondere in seiner pompösen Stadtvilla in Athen, dem Iliou Melathron, und seinem von ihm selbst entworfenen Mausoleum am Athener Zentralfriedhof sichtbar. Dieser Bildband gibt anlässlich der Jubiläumsausstellungen in Berlin und Ankershagen Einblicke in sein bewegtes Leben und zeigt die Spuren auf, die Heinrich Schliemann bis heute in der Archäologie hinterlassen hat.

Leoni Hellmayr studierte Klassische Archäologie und Alte Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Heute ist sie als freie Fachjournalistin, Autorin und Lektorin tätig. Sie schrieb „Unter dem Asphalt. Was unter den Metropolen der Welt verborgen liegt“ (2014), welches als Opus Primum für die beste wissenschaftliche Nachwuchspublikation nominiert wurde, sowie „Gladiatoren. 100 Seiten“ (2018).
Weitere Bücher von Leoni Hellmayr

Vom Pastorensohn zur Archäologenlegende
ein Gespräch mit der Schliemann-Biografin Leoni Hellmayr