Hank Snow war ein kanadischer Country-Sänger. The Singing Ranger. Titel: I’m Movin’ On

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Hank Snow (* 9. Mai 1914 in Brooklyn bei Liverpool, Nova Scotia, Kanada; † 20. Dezember 1999 in Madison, Tennessee; eigentlicher Name Clarence Eugene Snow) war ein kanadischer Country-Sänger, dessen Karriere Mitte der 1930er Jahre begann und fast fünf Jahrzehnte überdauerte. Seine größten Erfolge hatte der „Singing Ranger“ in den 1950ern, sein bekanntester Hit war I’m Movin’ On.

Hank Snows Erfolg hielt bis Mitte der 1950er Jahre an. Größter Hit in dieser Zeit war 1954 I Don’t Hurt Anymore. Kurzzeitig wurde er zum Förderer eines jungen Country-Sängers namens Elvis Presley.

In diesen Jahren geriet die Country-Musik durch den alles überstrahlenden Erfolg des Rock ’n’ Roll in die tiefste Krise ihrer Geschichte. Als Reaktion wurde der Nashville Sound entwickelt, mit dem durch eine Annäherung an die Pop-Musik das kommerzielle Überleben gesichert werden konnte.

Etwas überraschend gelang ihm 1974 (nach 38 Jahren im Musikgeschäft) mit Hello Love ein weiterer Nummer-1-Hit. Es war sein letzter großer Single-Erfolg. Danach konzentrierte er sich auf die Produktion von Langspielplatten und auf Auftritte in der Grand Ole Opry.

1978 wurde er in die Nashville Songwriters Hall of Fame gewählt und ein Jahr später sowohl in die Country Music Hall of Fame als auch in die Canadian Music Hall of Fame.

Im deutschsprachigen Raum gewann er Ende der 1970er unverhofft an Popularität, nachdem die Hamburger Country-Band Truck Stop mit dem Song “Ich möcht’ so gern Dave Dudley hör’n” (… Hank Snow und Charley Pride …) einen großen Hit hatte.

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