Glaube, Gott und Currywurst: Unser Platz ist bei den Menschen von Franz Meurer. Kein Krisenbuch, sondern eines mit Erfolgsgeschichten

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Franz Meurer ist seit Jahrzehnten ein Kölsches Original und Legende.

Er gilt als bekanntester Arbeiterpriester Deutschlands
und hat mit Generationen von Menschen den Alltag,
Sorgen und Hoffnungen geteilt:

Glaube, Gott und Currywurst:
Unser Platz ist bei den Menschen
von Franz Meurer

Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Verlag Herder
(16. März 2020)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3451392399
Gebundenes Buch 20,00 EUR
E-Book 14,99 EUR

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Glaube, Gott und Currywurst
von Franz Meurer

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Glaube, Gott und Currywurst
von Franz Meurer

Buchzitat: Franz Meurer weiß aus Erfahrung, was Menschen von Kirche brauchen und was sie von Kirche noch erwarten können.

Ganz nüchtern sagt Franz Meurer: „Die Menschen wollen sehen, dass ihnen Kirche nützt. Das sie wirklich dient.“

Sein Buch Glaube, Gott und Currywurst erzählt von seinen Erfahrungen und ist ein wohltuender Ton im immer lauter werden Krisenchor.

Franz Meurer zeigt, was es bedeutet, wenn er sagt: „Die Menschen sind nicht für die Kirche da, sondern die Kirche für die Menschen.“

„Weil uns alles geschenkt ist, wollen wir in unserem Viertel auch großzügig sein. Mit Pommes und Würsten. Mit Liedern im Gottesdienst. Mit dem, was Menschen mögen.“

Franz Meurer, geb. 1951, ist einer der bekanntesten Pfarrer in und um Köln. Mit dem „HöVi-Land“, einer sozialen Einrichtung, erlangte er auch nationale Bekanntheit und erhielt zahlreiche Ehrungen.

Meurer ist bekannt für sein Engagement, seine hohe Bleliebtheit bei den Menschen und mutiges, authentisches Auftreten.

Mit seinen teils unkonventionellen Aktionen sorgt
Franz Meurer immer wieder für Aufmerksamkeit:

So hielt Franz Meurer zum Beispiel in einer katholischen Sonntagsmesse eine Kollekte für den Bau der umstrittenen Kölner Großmoschee (Erlös: 811,57 Euro), verteilte Kondome oder bepflanzte mit seiner Gemeinde 1000 Blumenbeete.

Franz Meurer plädierte für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge und ging auch Konflikten mit der rechtsextremen Bürgerbewegung Pro NRW nicht aus dem Weg: Weil er Wahlplakate der Partei entfernte, musste er zweimal vor Gericht erscheinen. Pro NRW bezeichnete ihn deshalb als „außerordentlich umstrittenen“ und „gutmenschlichen Pfarrer“, der „selbst mit latenten [!] gewaltbereiten Linksextremisten“ zusammenarbeite.

Sein entschiedenes Engagement brachte dem „streitbaren rheinischen Christen“ in den Medien zahlreiche Beinamen ein, wie „der Ghetto-Prediger“, „Don Camillo aus Vingst“, „kölscher Franziskus“ oder „Erzbischof der Herzen“. Zeitweise spricht er die Hörfunkandacht auf WDR 2.

Franz Meurer: „Ich habe bei meiner Priesterweihe versprochen, mich um die Armen zu kümmern. Ich habe leider auch versprochen, nicht zu heiraten, aber das ist ein anderes Thema.“ Wiki-Info

Kölner Pfarrer Franz Meurer
„Die Kirche braucht Currywurst“
Bewirtung nach der Messe sei wichtig für die Menschen, sagte der Kölner Pfarrer Franz Meurer im Dlf. Mit seinem Buch „Glaube, Gott und Currywurst“ wolle er zeigen, dass die Kirche für die Menschen da sei – und nicht umgekehrt. Die Kirche habe ihren Platz insbesondere an der Seite der Armen. Link: Franz Meurer im Gespräch mit Christoph Heinemann: www.deutschlandfunk.de

Wie Pfarrer Meurer im Kleinen die Kirche rettet
“Beten allein reicht nicht”
Ein wohltuender Ton im immer lauter werdenden Krisenchor: Der Kölner Sozialpfarrer Franz Meurer lebt vor, was es heißt, wenn er sagt: “Die Menschen sind nicht für die Kirche da, sondern die Kirche für die Menschen.” Link: www.domradio.de