Georges Simenon: Maigret zögert. Maigrets 68. Fall spielt im 8. Pariser Arrondissement

Georges Simenon: Maigret zögert. Maigrets 68. Fall spielt im 8. Pariser Arrondissement

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Einer seiner überraschendsten Fälle:

ein herrschaftliches Haus voller Tatverdächtiger

 

Georges Simenon
Maigret zögert
(Kommissar Maigret)
von Georges Simenon
Aus dem Französischen von Hansjürgen Wille, Barbara Klau, Cornelia Künne
Georges Simenon: Maigret zögert.
Maigrets 68. Fall spielt im 8. Pariser Arrondissement
Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Atlantik
(4. Juli 2019)
ISBN-13: 978-3455007756
Taschenbuch EUR 12,00
E-Book EUR 11,99
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Georges Simenon: Maigret zögert
bewerte ich wie folgt (maximal 10 Punkte):
Handlung, Thema: 10 Punkte
Mein Bücherregal (Traditionelle Detektiv-Krimis): 10 Punkte
Schreibstil: 10 Punkte

 

Buchzitat: Anonyme Briefe erhält Maigret häufiger. Dass sie einen Mord ankündigen und sich mühelos zurückverfolgen lassen, kommt hingegen selten vor. Der Kommissar macht sich auf zu der vornehmen Adresse. In dem prachtvollen Domizil eines bekannten Advokaten finden sich allerdings keinerlei Hinweise auf ein Verbrechen.

Doch dann wird die Sekretärin und Geliebte des Anwalts ermordet aufgefunden, und jeder im Haus hat etwas zu verbergen …

 

Georges Simenon: Maigret zögert
(© Cover & Inhaltsangaben: Atlantik Verlag) Hoffmann und Campe Verlag

 

Die erste deutsche Übersetzung Maigret zögert von Hansjürgen Wille und Barbara Klau publizierte 1970 Kiepenheuer & Witsch im Sammelband mit Maigret und der Mörder sowie Maigret und sein Jugendfreund. 1982 veröffentlichte der Diogenes Verlag eine Neuübersetzung von Annerose Melter.

Per anonymem Brief wird Kommissar Maigret ein Mord angekündigt. Schnell führt ihn das Briefpapier in das herrschaftliche Haus eines Anwalts. Maigret befragt Familie und Angestellte, doch ohne konkrete Anhaltspunkte zögert der Kommissar, jemanden zu verdächtigen. Er postiert seine Inspektoren vor dem Gebäude, obwohl er fürchtet, dass diese den Mord nicht werden verhindern können.

Ähnlich wie in Maigret hat Skrupel handelt es sich auch bei Maigret zögert um einen ungewöhnlichen Kriminalroman, bei dem die Ermittlungen der eigentlichen Tat vorausgehen. Als Maigret den Mord dennoch nicht verhindern kann, mischt sich seine Sympathie für die junge Sekretärin mit Gewissensbisse die so weit gehen, dass der Kommissar aus Kummer seinen Pfeifenstiel zerbeißt.

Der Fall führt den Kommissar in das Milieu des Hochbürgertums. Doch sowohl Milieu als auch die Studie einer Person, die ihre eigenen psychischen Störungen auf andere überträgt, treten laut Michel Lemoine im Roman in den Hintergrund gegenüber dem Hauptthema: der Erörterung des Artikels 64. Artikel lesen

 

Biografien, Detektiv, Georges Simenon, Krimi, Maigret, Maigret zögert