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George Harrison wäre am Am 25. Februar 75 Jahre alt geworden, bekannt: While My Guitar Gently Weeps & Here Comes The Sun

03/03/2018

George Harrison wäre am Am 25. Februar 75 Jahre alt geworden. Er schrieb beispielsweise While My Guitar Gently Weeps & Here Comes The Sun

George Harrison (* 25. Februar 1943 in Liverpool; † 29. November 2001 in Beverly Hills, Kalifornien), war ein britischer Musiker und Komponist.

Bekannt wurde er als Leadgitarrist der Beatles. Er wurde oft als der „stille Beatle“ oder auch als der „dritte Beatle“ bezeichnet, da er lange Zeit im Schatten von John Lennon und Paul McCartney stand.

Ein weiterer Grund war seine fast schon schüchtern zu nennende Zurückhaltung und Bescheidenheit. Durch die Verwendung orientalischer Instrumente und Kompositionen ab der Mitte der 1960er Jahre wurde er zu einem Wegbereiter der Weltmusik.

  

Mit dem Konzert für Bangladesch (1971) überführte er Benefizkonzerte in eine neue Größenordnung. Auch entfaltete er große Wirkung in der westlichen Welt als Türöffner für Meditationstechniken aus Indien. Zudem war er Produzent einiger Monty-Python-Filme und Mitglied der Supergroup Traveling Wilburys:

 

Beatles-Ära

 

Die amerikanischen Ausgaben der frühen Beatles-Schallplatten wandten sich mit ihren Plattenhüllen direkt an die Fans. Dabei nahmen es die Verfasser der Texte meistens nicht sehr genau, was die Fakten betraf. Harrison wurde auf einer 1964 bei Vee-Jay erschienenen LP so beschrieben:

„George spielt die Leadgitarre. Er ist der mit dem ausdruckslosen Gesicht zwischen John und Paul. Er ist außerdem vermutlich der beste Musiker, da er einige Stunden Musikunterricht genommen hat, was ihn zum einzigen Mitglied der Gruppe mit Musikausbildung macht.

George ist introvertierter als die anderen, und jemand, der ihn interviewt, bekommt vor allem ‚ja‘ und ‚nein‘ als Antwort, mehr nicht. George ist der stillste und jüngste in der Gruppe. Seine Interessen sind breit gestreut.

Sein heimlicher Wunsch ist es, ein richtig guter Gitarrist zu werden und eine spanische Gitarre ohne Verstärker zu spielen. Er ist ein Bewunderer des großartigen Gitarristen Andrés Segovia.

 

George war der einzige Beatle, der schon vor deren Tour im Februar in die USA kam, und er hatte die Ehre, bei der Gelegenheit Präsident Kennedy zu treffen.

 

An seinem Aussehen fällt sofort sein schmales Gesicht auf, die hellen haselnussfarbenen Augen, abgeschattet von seinen Haaren mit dem zotteligen Beatles-Schnitt. Er isst am liebsten Lammkoteletts, aber das Essen ist ihm nicht besonders wichtig. Seine Kragenweite ist 14, Brustumfang 38, Hüfte 30 Zoll. Er ist eins von vier Kindern und war in der Schule besser als der Durchschnitt.“
– Plattentext der 1964 erschienenen LP Songs, Pictures and Stories of the Fabulous Beatles. VJ 1092

George Harrison konvertierte Mitte der 1960er Jahre zum Hinduismus und brachte – beeinflusst von Ravi Shankar – indische Elemente, insbesondere das Spiel auf der Sitar, in die Musik der Beatles ein – so zu hören in dem Lied Norwegian Wood oder in dem von ihm komponierten Within You Without You.

Harrison heiratete am 21. Januar 1966 das Fotomodell Pattie Boyd, sie hatten sich bei den Dreharbeiten zu Yeah Yeah Yeah kennengelernt. Pattie Boyd brachte die Beatles mit der Lehre der Transzendentalen Meditation von Maharishi Mahesh Yogi in Kontakt. Alle vier Beatles samt ihren damaligen Frauen ließen sich 1967 darin unterweisen.

Kurz darauf wandte Harrison sich zusammen mit John Lennon von Mahesh Yogi ab, weil es sie schockierte, dass der angeblich enthaltsame Mönch mit mehreren jungen Frauen sexuelle Beziehungen unterhielt und wie der angebliche Yogi ein kommerzielles Imperium aufbaute, das sich hauptsächlich an Geld orientierte.

Im Jahr 1969 traf Harrison auf Mönche der Hare-Krishna-Bewegung und wurde ein Anhänger ihres Gründers A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada. Er nahm mit Mönchen des Londoner Krishna-Tempels im Jahr 1969 die Single Hare Krishna Mantra auf. 1970 folgte die Single Govinda. 1971 erschien schließlich das Album Radha Krishna Temple. Harrison produzierte die Singles und das Album persönlich für das Apple-Label.

George Harrison finanzierte ebenfalls den Druck des Buches Krishna durch eine Spende in Höhe von 19.000 Pfund und er schenkte der Hare-Krishna-Bewegung 1973 ein stattliches Landgut in Watford bei London, das als Bhaktivedanta Manor bekannt wurde und zu einem der größten Krishna-Tempel der westlichen Welt wurde.

Seine tiefe Verbundenheit mit den Krishna-Tempeln hielt bis zum Ende seines Lebens an, und er besuchte den Tempel in Watford bei London immer wieder, um dort bei Special Events mit den Mönchen indische Mantras zu singen. Eines seiner späteren Lieder (Jaya Radhe) wurde durch einen Besuch des Krishna-Tempels in Vrindavan (Indien) inspiriert.

Obwohl die Musik der Beatles von John Lennon und Paul McCartney dominiert wurde, stammen einige sehr erfolgreiche Kompositionen von George Harrison, beispielsweise While My Guitar Gently WeepsSomething und Here Comes the Sun. Harrison steuerte während der aktiven Zeit bei den Beatles zwischen

1962 und 1970

insgesamt 22 eigene Kompositionen bei, erstmals auf dem Album With the Beatles
(1963): Don’t Bother MeHelp!
(1965): I Need You und You Like Me Too MuchRubber Soul

(1965): Think for Yourself und If I Needed SomeoneRevolver
(1966): TaxmanLove You To und I Want to Tell YouSgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band
(1967): Within You Without YouMagical Mystery Tour

(1967): Blue Jay WayThe Beatles
(1968): While My Guitar Gently WeepsLong, Long, LongPiggies und Savoy TruffleYellow Submarine


(1969): Only a Northern Song und It’s All Too MuchAbbey Road
(1969): Something und Here Comes the SunLet It Be
(1970): I Me Mine und For You Blue.

Des Weiteren erschien im Jahr 1968 als Single-B-Seite The Inner Light und im folgenden Jahr Old Brown Shoe sowie die instrumentale Gemeinschaftskomposition Flying
(1967) und Dig It (1970).

 

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Weitere unveröffentlichte Lieder erschienen erst

1995 und 1996

auf den Alben der Anthology-Serie: You Know What to Do
(1964), Not Guilty
(1968) und All Things Must Pass

(1969), die instrumentale Gemeinschaftskomposition 12-Bar Original
(1965) sowie Los Paranoias (1968).

Die Demos Circles und Sour Milk Sea, im
Mai 1968 aufgenommen sowie diverse Probeaufnahmen während der Let-It-Be-Sessions, wie Let It DownHear Me Lord und Isn’t It a Pity, wurden nicht offiziell veröffentlicht. Darüber hinaus sang George Harrison auch die Lennon/McCartney-Kompositionen Do You Want to Know a Secret?(1963), I’m Happy Just to Dance with You
(1964) und die Fremdkompositionen Chains
(1963), Devil in Her Heart
(1963), Roll Over Beethoven
(1963) und Everybody’s Trying to Be My Baby (1964).

Im Januar 1969 verließ George Harrison während der Dreharbeiten zum Film Let It Be für zwölf Tage die Beatles, da er mit den Gegebenheiten in der Gruppe nicht mehr einverstanden war. Als Folge schrieb Harrison das Lied Wah-Wah, es steht als Metapher für Kopfschmerzen.

Um die Situation für sich erträglicher zu machen, lud er Billy Preston zu den Aufnahmen ein, der später auch bei Soloaufnahmen von George Harrison, Ringo Starr und John Lennon mitwirkte. Am 3. Januar 1970 nahm George Harrison mit Paul McCartney und Ringo Starr seine Komposition I Me Mine auf,

 

es war die letzte offizielle Aufnahmesession der Beatles bis zum Jahr 1994.

 

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Coverbild: George Harrison. Seine Spielweise, Gitarren und Verstärker. Guitar Heroes von Lars Thieleke
Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: PPVMedien (31. Mai 2013)
ISBN-13: 978-3955120061
Taschenbuch EUR 14,95
Zitat: Seitdem George Harrison als Leadgitarrist der Beatles auftrat, war die Pop- und Rockwelt nicht mehr dieselbe. Mit den Beatles gehen ein paar der größten Ohrwürmer der Musikgeschichte einher. Ihre Musik war stilprägend für ganze Generationen von Musikern.

Doch der stille Beatle , wie er auch genannt wurde, war mehr als ein perfekter Gitarrist. Durch die Verwendung orientalischer Instrumente und Kompositionen seit Mitte der 1960er Jahre wurde er zu einem der Wegbereiter der Weltmusik.

Er hat mit dem Konzert für Bangladesch (1971) Benefizkonzerte in eine neue Größenordnung überführt, auch entfaltete er große Wirkung in der westlichen Welt als Türöffner für Meditationstechniken aus Indien.

Zudem war er Produzent einiger Monty-Python- -Filme und Mitglied der Supergroup Traveling Wilburys. Die nun dritte Rockbiografie zeichnet ein vielschichtiges Bilder der Persönlichkeit des Beatles und zeigt, welche Instrumente, Spielweisen und Studiotricks ihn zu einem einzigartigen Gitarrero machten.