EigenSinnige Frauen: Zehn Porträts von Dieter Wunderlich. Was diese Frauen gemeinsam hatten, waren Streben, Ideen und Lebensentwürfe

EigenSinnige Frauen: Zehn Porträts von Dieter Wunderlich. Was diese Frauen gemeinsam hatten, waren Streben, Ideen & Lebensentwürfe

 

Johanna von Orléans, Maria Ward, Maria Sibylla Merian, Madame Pompadour, Rahel Varnhagen, Marie Curie, Coco Chanel, Frida Kahlo,  Simone de Beauvoir, Ulrike Meinhofeinen großen Bogen spannt Dieter Wunderlich in seinen zehn Porträts.

 

Er erzählt von Frauen aus verschiedenen Epochen und Lebensbereichen, die nicht bereit waren, sich den gesellschaftlichen Erwartungen widerstandslos zu unterwerfen, sondern ihre ganz persönlichen Ziele verfolgten und dabei gegen heftige Widerstände kämpften.

Recht schnell wird deutlich, dass es ziemlich beeindruckend war und ist, was diese Weibsbilder schon früher, noch vor der Erfindung von Auto, Handy und Geschirrspülmaschine auf die Beine gestellt haben, um das in die Tat umzusetzen, was heute auf gut neudeutsch eine Vision genannt wird […]

Fest steht, dass die insgesamt zehn Portraits einerseits bewegende Zeugnisse über die bewegten Lebensverläufe der dargestellten Frauen sind und darüber hinaus auch noch spannend zu lesen sind. Andererseits machen sie Mut, auch heute den eigenen Sinn zu verfolgen, der eigenen Stimme zu folgen:

 

EigenSinnige Frauen:
Zehn Porträts von Dieter Wunderlich
Taschenbuch: 256 Seiten
Piper Taschenbuch
ISBN-13: 978-3492240581
Taschenbuch EUR 11,00
gebraucht EUR 0,76
Kindle Edition EUR 8,99:

 

Amazon Buchkatalog: EigenSinnige Frauen

 

Dieter Wunderlich: ZitatAußergewöhnliche Menschen faszinieren mich, und ich erfahre gern in der Auseinandersetzung mit ihren Biografien auch etwas über die jeweiligen historischen bzw. zeitgeschichtlichen Zusammenhänge. Weil es für Frauen weitaus schwieriger ist, erfolgreich zu sein und Männern ohnehin oft genug Denkmäler errichtet wurden, beschäftige ich mich lieber mit den besonderen Leistungen von Frauen.

Dabei zeigt sich, dass es zu allen Zeiten und in allen Lebensbereichen Frauen gegeben hat, die nicht bereit waren, ihr Schicksal passiv zu erdulden oder sich gesellschaftlichen Erwartungen widerstandslos zu unterwerfen, sondern ihre persönlichen Ziele verfolgten und dabei Leistungen vollbrachten, von denen man geglaubt hatte, sie seien Männern vorbehalten. Die Beispiele sollen Leserinnen – aber auch Leser – ermutigen, trotz der Risiken ihre eigenen Fußspuren zu setzen.

Obwohl ich für jedes Buch jahrelang recherchiere, schreibe ich nicht für Historiker, sondern für Menschen, die zum Vergnügen lesen. “Dieter Wunderlich schreibt Sachbücher, die so unterhaltsam und spannend wie ein Roman zu lesen sind”, urteilt die Frankfurter Rundschau.
Übrigens: Ich lese auch gern und viel.