Verlag HERDER: Egeria – Itinerarium, ein antiker Reiseführer ins Heilige Land für heute

Eine bibliophile Kostbarkeit: Leinenausgabe mit Goldprägung & vielen farbigen Abbildungen aus der frühen Geschichte des Christentums. Die heiligen Stätten des frühen Christentums:

 

Ende des 4. Jahrhunderts reiste Egeria als Pilgerin durch das Heilige Land und berichtet darüber in ausführlichen Briefen. Ein Teil ihres Berichts – Itinerarium – wurde Ende des 19. Jahrhunderts gefunden und bedeutete für Philologen, Historiker und Archäologen eine Sensation…

 

Denn dieser älteste von einer Frau verfasste Pilgerbericht bot unschätzbare Informationen über die heiligen Stätten des frühen Christentums:

 

Egeria – Itinerarium
Der antike Reiseführer durch das Heilige Land
von Egeria
Eingeleitet und übersetzt von Georg Röwekamp
Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
Leinenausgabe mit Goldprägung
Verlag Herder
(17. September 2018)
ISBN-13: 978-3451379314
Gebundenes Buch EUR 30,00

 

Verlagsinfo zum Buch
Egeria – Itinerarium: Der antike Reiseführer durch das Heilige Land
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Leseprobe zum Buch
Egeria – Itinerarium: Der antike Reiseführer durch das Heilige Land
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Egeria – Itinerarium: Der antike Reiseführer durch das Heilige Land
bewerte ich wie folgt (maximal 10 Punkte):
Handlung, Thema: 10 Punkte
Buchaufbau: 10 Punkte
Abbildungsqualität: 10 Punkte
10 Extra-Punkte für umfangreichen farbigen Abbildungen aus der frühen Geschichte des Christentums

Sehr interessant sind auch die Karten (im Anhang):

Der Vordere Orient und seine Provinzen
Die Reisen der Egeria
Jerusalem
Palästina (Orte und Straßen)
Das Nildelta und die Sinaihalbinsel
Das zentrale Sinaimassiv

sowie ein sehr umfangreiches Quellen- und Literaturverzeichnis

 

Zitat: Weil Egeria, wie sie selbst sagt, »ziemlich neugierig« ist, erfährt auch der heutige Leser viel über die besuchten heiligen Stätten und die Menschen, denen sie dort begegnete.

Eine Einleitung gibt wichtige Hintergrundinformationen zur Person der Egeria, zur Geschichte des Landes in der Spätantike und die Art der Pilgerreise.

Durchgehend farbige Abbildungen von Karten, Bauten und Kunstwerken der Spätantike machen den Band für alle, die sich für die Geschichte des Reisens und die Ursprünge des Pilgerwesens interessieren, zu einer bibliophilen Kostbarkeit.

 

Georg Röwekamp, der derzeitige Repräsentant des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande in Jerusalem, hat die Texte der Egeria neu übersetzt und macht sie damit auch heutigen Lesern zugänglich. So können auch heutige Reisende ins Heilige Land diesen Reiseführer auf ihre Reise mitnehmen, den Spuren Egerias folgen und sehen, was sie beschreibt oder erfahren, was sich verändert hat.

 

Egeria – Itinerarium: Der antike Reiseführer durch das Heilige Land
Bildrechte: HERDER Verlag

 

VinTageBuch Tipp

 

Itinerarium – Reisebericht
Mit Auszügen aus Petrus Diaconus: De Locis Sanctis – Die heiligen Stätten
von Egeria
Eingeleitet und übersetzt von Georg Röwekamp
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag Herder
(15. September 2017)
Sprache: Deutsch, Latein
ISBN-13: 978-3451381430
Gebundenes Buch EUR 38,00

 

Verlagsinfo zum Buch: Itinerarium – Reisebericht

 

Zitat: Eine Pilgerfahrt führte gegen Ende des 4. Jh. Egeria, eine vornehme Dame aus dem Westen des Römischen Reiches, mehrere Jahre durch Palästina, Ägypten und Syrien. In mehreren Briefen berichtete sie über diese Reisen. Der erhaltene Teil ihres Berichtes wurde erst gegen Ende des 19. Jh. gefunden und bedeutete für Philologen, Historiker, Archäologen und Liturgiewissenschaftler eine Sensation.

Denn dieser älteste von einer Frau verfasste Pilgerbericht in spätantikem Latein bot nicht nur unschätzbare Informationen über den Zustand der heiligen Stätten kurz nach der „Konstantinischen Wende“, sondern dokumentierte auch erstmals die Entstehung des Kirchenjahres in Jerusalem. Egerias persönlich gefärbter Bericht ist darüber hinaus ein authentisches Zeugnis frühchristlicher Spiritualität.

 

 

Die vorliegende Sonderausgabe des Itinerariums ist die 3., überarbeitete und ergänzte Neuauflage des Bandes aus der Reihe Fontes Christiani. Der überlieferte Text der Egeria wird ergänzt durch die Fragmente aus Petrus Diaconus‘ Schrift De locis sanctis, mit deren Hilfe sich verloren gegangene Passagen ihres Itinerariums rekonstruieren lassen und die hier erstmals ins Deutsche übersetzt wurden. Ebenfalls berücksichtigt wurden die 2005 neu aufgefundenen Fragmente aus einer Madrider Handschrift.