Diese Karnevals-Kostüme sind bei Google der Renner: Cheerleaderkostüm, Piratenkostüm, Indianerkostüm, Rotkäppchen-Kostüm, Pippi-Langstrumpf-Kostüm, Batman-Kostüm

Diese Karnevals-Kostüme sind bei der Suchmaschine Google der Renner: Cheerleaderkostüm, Piratenkostüm, Indianerkostüm, Rotkäppchen-Kostüm, Pippi-Langstrumpf-Kostüm, Batman-Kostüm

 

Piraten, Indianer, Cheerleader – das sind die beliebtesten Karnevalskostüme

 

Ob Karneval, Fasching oder Fastnacht: Begeisterte Jecken im ganzen Land sind schon im Verkleidungsfieber und suchen das passende Kostüm.

 

Doch welche Verkleidung, welches Karnevalkostüm ist eigentlich am beliebtesten?

 

Hierfür haben die SEO-Experten des Online-Portals cosmoty.de analysiert, welche Kostüme bei Google am meisten gesucht werden. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

Den ersten Platz teilen sich zwei Kostüm-Klassiker!

    

Die Verkleidung als Indianer & Piraten sind mit je 60.500 Suchanfragen in den Monaten Januar & Februar bei Weitem am beliebtesten.

Einen Überraschungssieg gibt es auf Platz zwei

Das Cheerleader-Kostüm wird in der Karnevals-Hochsaison von 49.500 Google-Nutzern gesucht!

   

Die Märchenfigur Rotkäppchen interessiert 40.500 Personen und landet somit auf dem dritten Platz.

       

Auf dem vierten Platz steht das Pippi-Langstrumpf-Kostüm.

 

Die beliebte Kinderbuch-Figur von Astrid Lindgren wird monatlich 33.100 Mal gesucht.

Beginn der heißen Phase: Weiberfastnacht

Mit der Weiberfastnacht fängt die heiße Phase des Karnevals an. Dabei finden sich die meisten Karnevalisten in Köln, Mainz und Düsseldorf, wie diese Statista-Erhebung verdeutlicht.

Laut DVSI (Fachgruppe Karneval) verzeichneten Kostümhersteller in Deutschland rund 260 Millionen Euro Umsatz in der Faschingssaison 2015/2016 – ein lukratives Geschäft mit vielen begeisterten Karnevalgängern. Aber welche dieser Kostüme sind am beliebtesten?

Piraten und Indianer in Deutschland auf Platz eins

“Auf dem ersten Platz liefern sich zwei Kindheitshelden einen Kopf-an-Kopf-Rennen”, erläutert Rüya Budal, Leiterin der Analyse. Ganze 60.500 Mal wurden Indianer- und Piratenkostüme jeweils gesucht. Diese Kindheitshelden werden vor allem bei den männlichen Faschingsfans nie alt.

01. Indianerkostüm
01. Piratenkostüm
02. Cheerleader-Kostüm
03. Rotkäppchen-Kostüm
04. Pippi-Langstrumpf-Kostüm
05. Batman-Kostüm
06. Alice im Wunderland-Kostüm
07. Matrosenkostüm
08. Hexenkostüm
09. Hippie-Kostüm
10. Panzerknacker-Kostüm
11. Cowgirl-Kostüm
12. Cowboy-Kostüm

Frauen gehen am liebsten als Cheerleader und Rotkäppchen

Beliebt bei den weiblichen Faschingsbesuchern ist die Cheerleader- und Rotkäppchenverkleidung. Das Kostüm des beliebten Highschool-Charakters (Cheerleader) führt mit 49.500 Suchanfragen und landet auf dem zweiten Platz der Top vier in Deutschland.

Das Kostüm der Märchenfigur der Gebrüder Grimm wird rund 40.500 Mal monatlich gesucht”, informiert Budal. Somit belegt die Rotkäppchen-Verkleidung den dritten Platz. Die bekannte schwedische Kinderbuch- und Serienfigur Pippi Langstrumpf landet mit 33.100 Suchanfragen auf.

In den Karnevals-Hochburgen führt das Piratenkostüm das Ranking an

In den Karnevals-Hochburgen wie Köln, Mainz oder Düsseldorf gibt es einen klaren Sieger: Das Piratenkostüm wird nämlich 6.110 Mal erfragt und führt somit das Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Indianerkostüm (6.000 Suchanfragen) mit einem Vorsprung von 110 Anfragen im Monat an.

Im Unterschied zum deutschlandweiten Ranking folgt darauf das Rotkäppchen-Kostüm mit einem Suchvolumen von 3.910, gefolgt vom Cheerleader-Kostüm mit 3.430 Anfragen.

Wie auch im Deutschland-Ranking steht Pippi-Langstrumpf an letzter Stelle der beliebtesten Kostüme in den klassischen Karnevalsstädten. Das Suchvolumen liegt hier bei 2.830.

“Karneval” ist der beliebteste Name für diese Veranstaltungen

Die meisten Deutschen nennen das Fest zur Vertreibung des Winters Karneval – zumindest wenn es nach den Google-Suchanfragen geht: “Der Begriff “Karneval” wird bei Google mit 201.000 Suchanfragen in der Hochsaison des Festes, also im Januar und Februar am häufigsten gesucht”, erläutert SEO-Expertin Budal.

“Das ist wenig verwunderlich, denn der Begriff ist in den absoluten Karnevalshochburgen im Ruhrpott wie Köln und Mainz, aber auch in Aachen und Berlin verbreitet”, so Budal weiter.

“Auf Platz zwei steht der vor allem im Süden verwendete Begriff “Fasching” mit 165.000 Suchanfragen”. Relativ weit abgeschlagen sind dagegen die Begriffe “Fastnacht” (27.100 Anfragen), Fasnacht (18.100 Suchanfragen), “Fastelovend” (12.100) und “Fasteleer” (720).

Wie ist die Cosmoty.de-Analyse zustandegekommen?

“Für die Auswertung wurden mithilfe eines SEO-Tools die durchschnittlichen Suchanfragen* pro Monat für die meistgesuchten Faschingskostüme innerhalb der Karnevalssaison des letzten Jahres analysiert.

Dazu wurde ein deutschlandweites Ranking und ein Ranking für die Städte, in denen Karneval am beliebtesten ist, ermittelt”, erläutert cosmoty.de-SEO-Spezialistin und Leiterin der Analyse Rüya Budal.

Hintergrund

Cosmoty.de ist ein Beauty-Portal mit Tipps und Tricks rund um Schönheit, Kosmetik und Parfum. Herausgeberin ist die VGl Verlagsgesellschaft mit Sitz in Berlin.

Deutschlands Karnevalshochburgen

Die närrische Saison nähert sich in Deutschland ihrem Höhepunkt. In Köln und Mainz zeigen Karnevalisten ihre Rosenmontags-Umzugswagen. In den beiden Städten finden die größten Karnevalsumzüge Deutschlands statt.

In der rheinischen Millionenstadt nehmen zwischen 10.000 und 12.000 Jecken teil, so eine Schätzung des Online-Vergleichsportal Check24. In Mainz sollen es bis zu 9.500 Teilnehmer am Rosenmontags-Festumzug sein. Doch auch in kleineren Städten wie Rottweil und Köthen wird das traditionelle Fest groß gefeiert, wie die Statista-Grafik zeigt.

Buchcover: Die Geschichte der Kölner Fastnacht von den Anfängen bis 1600
Publikationen des Kölnischen Stadtmuseums, Band 10.
von Werner Schäfke (Herausgeber)
Wolfgang Herborn (Autor)
Gebundene Ausgabe: 152 Seiten
Verlag: Georg Olms
ISBN-13: 978-3487142098
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Am 9. Februar 1823 findet zum ersten Mal in Köln ein Maskenzug am Fastnachtsmontag statt, der anschließend zur Tradition wird.

In den darauffolgenden Jahren bilden sich die Grundzüge des Kölner Karnevals heraus, wie wir ihn heute kennen: mit Festkomitee, Karnevalssitzungen, Rosenmontagszug, Maskenball und Prinzengarde.

Wie gestalteten sich jedoch die mittelalterlichen Anfänge der Fastnacht und wo liegen ihre Wurzeln?
Welche Bräuche haben sich im Laufe der Zeit entwickelt und
welche Bedeutung hatten die Fastnacht und die damit verbundenen Feiern im Rahmen der Nachbarschaft und der eigenen Familie?

In diesem Band wird das Fastnachtstreiben nicht nur – zum Teil erstmalig – anhand von Stadtrechnungen und städtischen Akten beschrieben, sondern durch die tagebuchartige Weinsbergchronik einer Kölner Familie und ihrer Nachbarschaft in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wieder zum Leben erweckt.

Wolfgang Herborn, kenntnisreicher Historiker und Fachmann für die mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte Kölns sowie einer der Autoren der großen wissenschaftlichen Kölner Stadtgeschichte, hat hier eine spannende Untersuchung zum Karneval in Mittelalter und früher Neuzeit vorgelegt, die auch mit alten Legenden und falschen Vorstellungen aufräumt.