Die unterirdische Stadt Oppenheim: Von der Schattenwelt zum Erlebnisraum von Thomas Ehlke. Event: Oppenheimer Stadtführung mit Besichtigung Kathedrale und Burgruine

Die Oppenheimer »Stadt unter der Stadt« ist ein weit verzweigtes Labyrinth, wie es sonst in dieser Fom nirgends anzutreffen ist. Von fast jedem der rund 500 Grundstücke im Bereich der ehemaligen Stadtmauern gehen Keller und Gänge ab.

Zitat: Über die wechselvolle Geschichte der unterirdischen Stadt, ihre Entstehung, ihre Nutzung und das Bemühen, sie der Nachwelt zu erhalten, schreibt Thomas Ehlke in diesem reich bebilderten Band.

Bei der Entdeckungsreise eröffnen sich ungeahnte Einblicke in eine Schattenwelt, die zu einem touristischen Erlebnisraum geworden ist.

Die Entdeckung und Freilegung neuer Labyrinthe
Der unterirdische Rundgang – eine touristische Erfolgsstory: ca. 40.000 Besucher pro Jahr, verbesserte Ausstattung der Gänge, die erweiterte Strecke –Porträt:

Mit Helm und Herz – eine Untergrundführerin berichtet
Die (Unter-)Welt ist nicht genug
– über die Pläne der Stadt, den unterirdischen Rundgang zu erweitern
– mehr Raum für Kultur
– der neue Kulturkeller unter dem Amtsgerichtsplatz
– ein Haus für die Vergangenheit
– das Oppenheimer Stadtmuseum:

 

Die unterirdische Stadt Oppenheim
Von der Schattenwelt zum Erlebnisraum
von Thomas Ehlke
Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Emons Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3897052636
ISBN-13: 978-3897052635
Gebundene Ausgabe EUR 16,80

 

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Thomas Ehlke, geboren 1960 in Mainz. Studium der Politikwissenschaft, Ethnologie und Deutschen Volkskunde, seit 1989 Redakteur der Allgemeine Zeitung, derzeit Stellvertretender Leiter der Oppenheimer Lokalredaktion. Neben dem Thema Wein (zahlreiche Veröffentlichungen) widmet sich der Journalist der Musik. 1986 gründete er die Jugendmusikschule der Stadt Oppenheim, drei Jahre später das Oppenheimer Saxophonquartett. Thomas Ehlke ist verheiratet und Vater eines neunjährigen Sohnes.

 

VinTageBuch Erlebnistipp

 

Oppenheimer Stadtführung

 

Ein Reiseführer führt Sie durch das einzigartige Oppenheimer Kellerlabyrinth mit seinen weit verzweigten, kilometerlangen Gängen führt. Entdecken Sie sozusagen eine „Stadt unter der Stadt“.

Die Stadtführung geht weiter mit der Besichtigung der imposanten, über Oppenheim majestätisch thronenden Kathedrale (erbaut 1220-1439). Im Außenhof der Kathedrale erfolgt die Besichtigung des Beinhauses, in dem die Gebeine von etwa 20.000 Oppenheimer Bürgern aus den Jahren 1400 bis 1750 und Soldaten des 30jährigen Krieges aufgebahrt sind.

Danach kehren Sie in eine gemütliche Gaststube ein und lassen sich einen für Rheinhessen typischen Weck, Worsch & Woi schmecken. Bei einem Weinbergspaziergang geht es noch zu einer Burgruine – dem höchsten Punkt von Oppenheim.

 

Oppenheimer Stadtführung

Geführte Stadt-Tour
Besuch von Untergründen und Labyrinthen
Besichtigung Kathedrale
Besichtigung Burgruine
„Weck, Worscht und Woi“ in einer Gaststube
Präsent
Tour-Guide
Foto-Service
pro Person ab 69,00 Euro

 

Anbieter der Oppenheimer Stadtführung: mydays. Info: Ausführlichen Informationen zum Thema Geführte Stadt-Tour mit Oppenheimer Kellerlabyrinth

VinTageBuch Info

 

Das Oppenheimer Kellerlabyrinth ist ein etwa 40 Kilometer langes System von Kellern, Gängen und Treppen auf bis zu fünf Ebenen unter der Stadt Oppenheim. Oppenheim am Rhein erhielt 1008 Marktrecht und wurde 1226 zur Freien Reichsstadt erhoben.

In der Stadt kreuzte sich der Rheinhandelsweg nach Süden z. B. nach Speyer und Straßburg und nach Norden nach Frankfurt und Köln mit Querstraßen bis nach Paris im Westen und Prag im Osten. Als Inhaber des Stapelrechts konnte die Stadt alle vorbeikommenden Kaufleute verpflichten, ihre Waren zu stapeln und damit zum Verkauf anzubieten.

Aufgrund der geographischen Gegebenheiten war aber oberirdisch kaum Platz zu schaffen, ohne eine militärisch vorteilhafte Lage einzubüßen, und da vor den schützenden Mauern niemand bauen oder Ware lagern wollte, nutzte man den Lössuntergrund, um immer tiefere Keller zu schaffen.

Löss, eine eiszeitliche Ablagerung von Lehm und Sand, ist leicht abbaubar, aber doch standfest. Ab dem 14. Jahrhundert wurden unter Heranziehung sächsischer Bergleute Hohlräume ausgegraben und hüfthoch mit Bruchsteinen ausgemauert.

Das darauf angebrachte hölzerne Lehrgerüst wurde mit Mörtel gefüllt. Je nach Epoche wurden Rund- oder Spitzdecken ausgearbeitet. Im Kellersystem herrscht eine Temperatur von 17 Grad und 70 % Luftfeuchtigkeit, durch Besucher steigerbar auf 85 %.

Traditionsbruch nach der Zerstörung der Stadt

Nach der kompletten Zerstörung der oberirdischen Stadt im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 wurden die Häuser und Straßen der Stadt anders angelegt, als von den Kellern vorgegeben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das System endgültig fast vergessen und die obersten Keller mehr und mehr mit Müll und Schutt verfüllt.

Webseite: Oppenheimer Kellerlabyrinth
Artikel über das Oppenheimer Kellerlabyrinth, erschienen im Wirtschafts-News Magazin
Wikipedia Kategorie: Unterirdisches Bauwerk

 

Anbieter der Oppenheimer Stadtführung: mydays. Info: Ausführlichen Informationen zum Thema Geführte Stadt-Tour mit Oppenheimer Kellerlabyrinth

 

 

Wiki FotoOppenheimer Kellerlabyrinth / Joachim Specht

 

Oppenheimer Beinhaus

 

Das Beinhaus, auch Ossarium oder Ossuarium (lateinisch os = Knochen), ist ein überdachter Raum, der zur Aufbewahrung von Gebeinen bestimmt ist. Der Begriff Karner, auch Gerner, Kärnter und anders genannt, bezeichnet eine auch als Beinhaus genutzte Kapelle.

Mancherorts hat die Anlage zwei Ebenen, die obere als Andachtsraum, die untere als Beinkeller. Im Kanton Schwyz in der Zentralschweiz wird für eine Friedhofskapelle, die zugleich Aufbahrungsraum und Beinhaus ist, der Begriff Kerchel verwendet (wie der Kerchel von Schwyz oder jener von Muotathal).

 

Wiki FotoOppenheim Katharinenkirche Beinhaus / Reisfeld (Patrick-Emil Zörner)

 

Anbieter der Oppenheimer Stadtführung: mydays. Info: Ausführlichen Informationen zum Thema Geführte Stadt-Tour mit Oppenheimer Kellerlabyrinth