Die Kunst, über Geld nachzudenken von André Kostolany. Hier erklärt er die grundlegenden Geheimnisse und Tricks der Spekulanten – und nennt die wichtigsten Einflussfaktoren für das Börsengeschehen

Die Kunst, über Geld nachzudenken von André Kostolany. Hier erklärt er die grundlegenden Geheimnisse und Tricks der Spekulanten – und nennt die wichtigsten Einflussfaktoren für das Börsengeschehen

 

Niemand beherrschte »die Kunst, über Geld nachzudenken« so perfekt wie Börsenguru André Kostolany.

Millionen Anleger verehren den Meister des Aktiengeschäfts, dessen Bücher allesamt zu Bestsellern wurden. Hier erklärt er die grundlegenden Geheimnisse und Tricks der Spekulanten – und nennt die wichtigsten Einflussfaktoren für das Börsengeschehen.

Die Kunst, über Geld nachzudenken
von André Kostolany
Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
(8. April 2015)
ISBN-13: 978-3548375908
Kindle Edition EUR 9,99
Gebundene Ausgabe ab EUR 4,98
Taschenbuch EUR 9,99
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André Kostolany, 1906 in Ungarn geboren, war der unbestrittene meister der Börsenspekulation. Er studierte Philosophie und Kunstgeschichte und wäre eigentlich lieber Pianist geworden. Seine Karriere als Spekulant begann in den zwanziger Jahren an der Pariser Börse, später arbeitete er an allen großen Börsen der Welt.

Der »geistreiche Buchautor und amüsante Plauderer« (der Spiegel) hatte weltweit ein Millionenpublikum, seine Bücher wurden in acht Sprachen übersetzt. Bis kurz vor seinem Tod nahm er regen Anteil am Welt- und Börsengeschehen. Am 14. September 1999 ist er 93-jährig in Paris gestorben.

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Hätte jemals jemand in Deutschland den Titel “Mr. Aktie” verdient, dann André Kostolany, der im vergangenen September im Alter von 93 Jahren starb: Der Finanzberater, Journalist, Schriftsteller und Spekulant kämpfte Zeit seines Lebens für die Geldanlage in Unternehmenspapieren.

Kostolany schafft etwas, was ein Heer von deutschen Bankprofis und Analysten nicht zuwege brachte, nämlich das rätselhafte Geschehen auf dem Börsenparkett als charmantes Entertainment erscheinen zu lassen. Der polyglotte Weltbürger versteht es, über Geld und dessen wundersame Vermehrung zu plaudern, zu scherzen und zu informieren.

Zweimal sei er in seinem aufregenden Leben schon pleite gewesen, gesteht er in seiner unerschrockenen Neigung zur Selbstironie: “Hausse ist Champagner, Mercedes und schöne Frauen, Baisse ist U-Bahn, ein Glas Bier und Mama.” Der “Partisan des Kapitalismus” war vor allem ein Philosoph des Alltags.

Aus diesem Rohstoff formt er seine Börsenweisheiten – verlässlich wie die Meteorologie. Und sie trafen, wie er behauptete, zu 51 Prozent zu, während 49 Prozent der Tipps daneben lagen. Von den zwei Prozent hat er glänzend gelebt.

Grundsätzlich meint Kostolany, dass der Einfluss der Psychologie auf die Börse nicht überschätzt werden kann, glaubt sogar, dass 90 Prozent der Börse aus Psychologie bestehen. Folgerichtig stellt er fest, “dass an der Börse alles möglich ist – sogar das, was logisch ist”, dass aber die Aktien-Kurse der Logik-AG dem Trend eher nicht folgen.

Wenig lässt sich also vorhersagen, Theorien und Dogmen müssen an der Börsenrealität scheitern. Und dies trotz all der Versuche, die Börsengeschäfte zu systematisieren, zu digitalisieren und Computerprogrammen zu überlassen – die ja auch nur auf der Basis von Indikatoren arbeiten, die von Menschenhand festgelegt und eingegeben wurden.

An seinem 93. Geburtstag antwortete der große Kosto auf die Frage, wie er seinen Mitmenschen im Gedächtnis bleiben möchte: “Mit angenehmen Gedanken. Sie sollen mich für einen netten Menschen gehalten haben. Meine Bücher werden mich überleben, und wenn sie den nächsten Generationen nützen können, wäre ich zutiefst erfreut.”

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