Die Hände meines Vaters: Eine russische Familiengeschichte von Irina Scherbakowa

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Die Hände meines Vaters: Eine russische Familiengeschichte
von Irina Scherbakowa

Zitat: “Die Hände meines Vaters” ist eine epische russische Familiengeschichte vor dem Panorama der Oktoberrevolution, der Weltkriege wie des ganzen 20. Jahrhunderts.

Irina Scherbakowas jüdische Großmutter hat die Pogrome, die Oktoberrevolution und den Bürgerkrieg von 1917/18 überlebt. Ihr Vater kämpfte als Offizier im Zweiten Weltkrieg vor Stalingrad.

Und sie selbst wuchs zur Stalinzeit in Moskau auf: Irina Scherbakowa stammt aus einer Familie, die alle Schrecknisse des 20. Jahrhunderts miterlebt hat. Und doch empfindet die renommierte russische Publizistin ihre Familiengeschichte als eine glückliche – sind ihre Vorfahren und sie doch immer wider alle Wahrscheinlichkeit davongekommen.

Und so wird Irina Scherbakowas Buch zu einem beeindruckenden Porträt nicht nur einer Familie, der es stets mit viel Glück gelang, düstere Zeiten zu überstehen, sondern auch und vor allem die mitreißende Geschichte eines bewegten Jahrhunderts.

Aus dem Inhalt (Auszug)

1. Ein Heft für zwei
z.B.: Was die Zigeunerin vorheersagte
Im Strudel des Bürgerkriegs

2. Im Wohnheim “Proletarier aller Länder …”
z.B.: Pädologie verboten
Das Ende des “Lux”

3. Der Krieg meines Vaters
z.B.: Dei Deutschen waren ganz nah
A farewell to arms
Vor dem Sieg war Krieg

4. Versteckt euch nicht im jüdischen Hinterhof
z.B.: “Wasja, was bist du denn für ein Jude?”
Kassandras Traum

5. Lesebuch ohne Stalin
z.B.: Mama, isst Stalin tot?
Der Kreml öffnet sich

6. Große Erwartungen
z.B.: Farbe und Geräusch der Zeit
Chruschtschow schwarz-weiß

7. Fremde Sprache
z.B.: Es begann mit Kafka
Unter ehemaligen Spionen
Ein Tag im Archipel GULAG und noch zwanzig Jahre bis zur Perestroika

8. Eine verlorene Generation und gewonnene Zeit
z.B.: Neurosen und Ängste
Das Ende einer Epoche
Schwanensee

Neugierig geworden?
Leseempfehlung:

Die Hände meines Vaters: Eine russische Familiengeschichte
von Irina Scherbakowa
mit vielen Erinnerungsfotos zum jeweiligen Thema
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Droemer Verlag
Verlagsinfo zum Buch Die Hände meines Vaters: Eine russische Familiengeschichte von Irina Scherbakowa
Aus dem Russischen von Susanne Scholl (Übersetzung)
(2. November 2017)
ISBN-13: 978-3426277102
Buchpreis Gebundene Ausgabe: EUR 22,99

Irina Scherbakowa, geboren 1949 in Moskau, ist Historikerin, Publizistin und Übersetzerin. Sie war als Redakteurin unter anderem bei der renommierten Literaturnaja Gaseta tätig. Sie arbeitet bei der Moskauer Gesellschaft “Memorial“, die sich für die Aufklärung der sowjetischen Repressionen und den Schutz der Menschenrechte in Russland einsetzt. Irina Scherbakowa war Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und wurde vielfach ausgezeichnet:

1994 mit dem Katholischen Journalistenpreis
2005 wurde Scherbakowa mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande.
2014 erhielt sie den Carl-von-Ossietzky-Preis für Zeitgeschichte und Politik.
2017 erhielt Scherbakowa die Goethe-Medaille.